Planungsinstrumente und Personalmanagement at Hochschule Fresenius

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Was ist die Netzplantechnik? 

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Für was steht SWOT und für was wird die SWOT-Analyse genutzt? 

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Wo liegt bei der SWOT-Analyse der Unterschied zwischen dem Unternehmensprofil und dem Umweltprofil? 

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Wie gestaltet man ein Polardiagramm ?

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Was ist eine Portfolioanalyse und für was wird sie genutzt? 

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Was sind die Normstrategien einer Portfolio Analyse? 

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Beschreiben Sie den Begriff der Personalwirtschaft.

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Nennen Sie die Oberziele der Personalwirtschaft.


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Unternehmensinterne Faktoren der Personalwirtschaft? 

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Unternehmensexterne Faktoren der Personalwirtschaft? 


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Gestaltungsgrundsätze des Personalmanagements?

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Beschreiben Sie die ordentliche und die außerordentliche Kündigung.

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Planungsinstrumente und Personalmanagement

Was ist die Netzplantechnik? 

• Werkzeug zur Planung, Steuerung und Kontrolle sehr komplexer Projekte 

• Visualisierung der Projektablaufstruktur 

• Unterstützung der Struktur-, Termin-, Kapazitäts-, Kosten- und Finanzplanung 

• Grundlage: Struktur- und Zeitanalyse

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Für was steht SWOT und für was wird die SWOT-Analyse genutzt? 

SWOT= Strengths Weaknesses Opportunities Threats 

• Grundlage für die Zielformulierung im Rahmen der strategischen Planung 

• Methode der Unternehmens- und Umfeldanalyse 

• Stärken (Strenghts) und Schwächen (Weaknesses) des Unternehmens
=> Unternehmensprofil 

• Chancen (Opportunities) und Bedrohungen (Threats) des Unternehmensumfelds
=> Umfeldprofil

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Wo liegt bei der SWOT-Analyse der Unterschied zwischen dem Unternehmensprofil und dem Umweltprofil? 

SWOT-Analyse -> Unternehmensprofil 

• Priorisierung in welcher Reihenfolge Stärken genutzt bzw. Schwächen eliminiert werden sollen 

• Ableiten von Zielen bzw. Teilzielen aus den höchstpriorisierten Stärken und Schwächen 


SWOT-Analyse -> Umfeldprofil

• Priorisierung in welcher Reihenfolge Chance genutzt bzw. Bedrohungen pariert werden sollen 

• Ableiten von Zielen bzw. Teilzielen aus den höchstpriorisierten Chancen und Bedrohungen 

• Ziele und Teilziele bilden die Grundlage für die Auswahl von Strategien und die Formulierung von Projekten 

• Bewertung der Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen nach aktuellem Stand und auch im Hinblick auf die Zukunft
=> Frühwarnsignale 

Ergänzung von Benchmarkings Einzeichnen des Unternehmensprofils des beispielsweise stärksten Wettbewerbern

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Wie gestaltet man ein Polardiagramm ?

• Darstellung von Stärken und Schwächen in einem Kreisdiagramm 

• Ausgehend vom Zentrum (1 = „nicht ausreichend“) erhalten die Erfolgsfaktoren in radialer Richtung zunehmend bessere Noten (5 = „sehr gut“). 

• Die Noten jedes Sektors werden durch eine Linie verbunden und formen dann Sektoren. 


Polardiagramm-Interretation 

• Erfolgswahrscheinlichkeit der Erfolgspotentiale erhöht sich, wie bei einer Zielscheibe, mit zunehmender Fläche
=> Strategie: „Fläche gewinnen“! 


• Darstellung von Schwächen im Polardiagramm: Benotung von Außen nach innen
=> Schwächen vermindern sich mit abnehmender Fläche
=> Strategie: „Fläche minimieren“!

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Was ist eine Portfolioanalyse und für was wird sie genutzt? 

• Weiteres Verfahren zur Systematisierung des Vorgehens bei der Zielformulierung, insbesondere zur Festlegung von Investitionsstrategien im Rahmen der strategischen Planung 

• Die SWOT-Analyse trennt Unternehmen und Umwelt, die Portfolioanalyse ist eine ganzheitliche Methode 

• Werkzeug aus dem Wertpapiergeschäft zur Ausbalancierung zwischen Risiko und Erfolg sowie Stabilität und Wachstum verschiedener Wertpapiersysteme 

• Auch anwendbar für Geschäftsbereiche, strategische Geschäftseinheiten, Produkte, Patente, Forschungsprojekte, etc. 

• 2-dimensionen Matrix 

• Vertikal: Unternehmensexterne Größe => Umfeld-Dimension 

• Horizontal: Unternehmensinterne Größe => Unternehmens-Dimension 


Beispiele für Achsenpaare: 

Marktwachstum / Marktanteil

• Technologie Attraktivität / FuE (Forschung und Entwicklung) Ressourcenstärke 

Deutung der Portfolio-Analyse

- Die Geschäftsbereiche werden bezüglich der Größe und dem Wachstum des Marktes für ihre Produkte bewertet (Größe des Kreises) und platziert (Lage des Kreises) 

- Marktanteil wird als relative Größe aufgetragen z.B. bezogen auf den Marktanteil des Marktführers
=> Mittellinie mit dem Wert 1 


• Verwendung des Portfolios 

Auswahl von Investition-Strategien ausgehend vom Ist-Zustand des Portfolios, zielend auf ein Soll-Portfolio
=> Normstrategien / Strategieempfehlungen 

• Förderung attraktiver und starker Positionen
=> Investition 

• Zurückfahren unattraktiver und schwacher Positionen
=> Desinvestition

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Was sind die Normstrategien einer Portfolio Analyse? 

Stars

• hoher Marktanteil 

• wachsendes Marktvolumen
=> Wachstumsphase 

• kräftig und schnell investieren (in ein eigenes Produkt oder als Follower bzw. Imitator in ein vom Wettbewerb innoviertes Produkt) 

• werden zu Cash Cows 


Cash Cows

• hoher Marktanteil 

• geringes Wachstum
=>Reifephase 

• Gewinne abschöpfen, minimale Erhaltungsinvestitionen 

• werden durch neue Technologien und Marktsättigung zu Poor Dogs


Poor Dogs

• niedriger Marktanteil 

• schwacher oder stagnierender Markt 

=> Auslaufphase 

=> negativer Cash Flow 

• Desinvestitonen, Abbauen, Stilllegen 

• Entpuppen sich gelegentlich als Sleeping Beauties 


Question Marks (meist neue Produkte)

• geringer Marktanteil 

• starkes Marktwachstum
=> Innovationsphase
=> Zusatzfinanzierung (Leverage) zum Ausbau des Marktanteils

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Beschreiben Sie den Begriff der Personalwirtschaft.

• Personalwirtschaft kann als die betriebswirtschaftliche Mitarbeiterversorgung verstanden werden.
• Betriebswirtschaftliche Mitarbeiterversorgung heißt vor allem, die Verfügbarkeit der Mitarbeiter/ innen und die Wirksamkeit ihres Arbeitseinsatzes sicherzustellen 

• Personalwirtschaft beinhaltet ausschließlich die personellen Aspekt der Systemgestaltung und der Prozesssteuerung. 

Prozesssteuerung:
Steuerung des Verhaltens der Mitarbeiter/innen, 

Systemgestaltung: 

Schaffung von Regeln und Bedingungen, nach denen zum Einen die Verhaltenssteuerung gelenkt zum Anderen das Mitarbeiterverhalten direkt beeinflusst versucht wird.

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Nennen Sie die Oberziele der Personalwirtschaft.


• Wirtschaftliche Ziele / Unternehmensbedürfnisse 
„Die Versorgung des Unternehmens mit bestgeeigneten Mitarbeiter/innen unter Berücksichtigung des ökonomischen Prinzips ist der Ausgangspunkt der wirtschaftlichen Ziele der Personalwirtschaft.“

 Soziale Ziele / Mitarbeiterbedürfnisse
„Die bestmögliche Gestaltung der Arbeitsumstände für die Mitarbeiter/innen ist das soziale Hauptziel der Personalwirtschaft.“ 

Herstellung einer harmonischen Beziehung zwischen den Zielen des Unternehmens und den Interessen der Mitarbeiter/innen

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Unternehmensinterne Faktoren der Personalwirtschaft? 

• Marktstellung und Ertragslage des Unternehmens 

• Machtverteilung zwischen Eigentümer, Management und Betriebsrat 

• Aufbau- und Ablauforganisation 

• Art der Führung 

• Unternehmenskultur und -philosophie 

• Arbeitsbedingungen etc.

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Unternehmensexterne Faktoren der Personalwirtschaft? 


• Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen 

• Rechtliche Rahmenbedingungen 

• Politische Rahmenbedingungen 

• Technologische Rahmenbedingungen 

• Gesellschaftliche Wertestrunkturen

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Gestaltungsgrundsätze des Personalmanagements?

Träger der Personalwirtschaft 

• Die Unternehmensleitung 

• Alle mit Personalverantwortung betrauten Entscheidungsträger 

• Die Mitarbeiter/innen der Personalabteilung 

• Der Betriebsrat 


Objekte der Personalwirtschaft 

• Alle Mitarbeiter/innen 

• Alle mir Personalverantwortung betrauten Entscheidungsträger 


Aufgaben der Personalwirtschaft 

• Personalplanung 

• Personalbeschaffung 

• Personalentwicklung 

• Personalfreisetzung 

• Personalbetreuung 

• Personalentlohnung 

• Personalführung 

• Personalbeurteilung 

• Mitarbeitermotivation

Planungsinstrumente und Personalmanagement

Beschreiben Sie die ordentliche und die außerordentliche Kündigung.

Ordentliche Kündigung 

• Sie bedarf keiner sachlichen Begründung, wenn auf das kündigende Unternehmen das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) nicht anwendbar ist. 

• Das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) greift erst ab einer Beschäftigungszeit von mehr als 6 Monaten. 

• Das Kündigungsschutzgesetz (KschG) findet Anwendung, wenn ein Unternehmen mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt (Basis: >30h / Woche Arbeitszeit = 1 Arbeitnehmer). 


Eine ordentliche verhaltensbedingte Kündigung ist gerechtfertigt, wenn die betroffene Person eine Pflichtverletzung im 

• Leistungsbereich (z.B. Minder- oder Schlechtleistung) 

• Vertrauensbereich (z.B. Fälschung, Diebstahl) 

• Betrieblichen Bereich (z.B. Störung des Betriebsablaufes) begeht 


Außerordentliche Kündigung 

Eine außerordentliche Kündigung durch Arbeitgeber ist gerechtfertigt, wenn 

• ein Anstellungsbetrug vorliegt 

• eine dauernde oder anhaltende Arbeitsunfähigkeit vorliegt 

• beharrliche Arbeitsverweigerung oder Arbeitsvertragsbruch vorliegt 

• grobe Verletzungen gegen die Treuepflicht oder Verstöße gegen das Wettbewerbsverbot vorliegen.

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