Motivation & Volition at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Motivation & Volition an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation & Volition 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Prozesse der Motivation (=Zielwahl)
  • Motivation umfasst alle Prozesse verbunden mit Überlegungen zu Anreizen/ Erwartungen zum Zweck der Wahl zwischen alternativen Zielen und den damit verbundenen Handlungsoptionen
  • Prozesse der Volition (=Zielrealisierung)
  • Volition beinhaltet die Überlegung, wann und wie man handelt,  mit dem Ziel, die beabsichtigte Handlung durchzuführen

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TESTE DEIN WISSEN

Ziele und Handlungen 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele = kognitive Repräsentationen erwünschter Zustände (Ergebnisse, Ereignisse oder Prozesse) 
  • Handlungen sind alle Aktivitäten, denen eine „Zielvorstellung“ zugrunde liegt. 
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TESTE DEIN WISSEN

Ziele und Wünsche 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Unterschied Ziele/ Wünsche: Verbindlichkeit, für die Person 
  • Bilden eines definitiven Handlungsentschlusses in dem der angestrebte Zielzustand aktiv herbeigeführt wird 
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TESTE DEIN WISSEN

Äquifinalität

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TESTE DEIN WISSEN
  • Mehrere Mittel für ein Ziel 
  • Viele Entwicklungswege können zu einem ähnlichen Ergebnis führen
  • Beispiel
  • Wenn ich nur einen Tennispartner (Mittel), nämlich PETER, habe,

dann denke ich bei TENNIS (Ziel) sofort und in aller Klarheit an PETER,

wohingegen ich bei vielen Tennispartnern zwar an alle, aber insgesamt wenig konkret an sie denke

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TESTE DEIN WISSEN

Multifinalität

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TESTE DEIN WISSEN
  • Mehrere Ziele durch ein Mittel 
  • Ähnliche Entwicklungswege führen zu unterschiedlichen Entwicklungsergebnissen
  • Beispiel
  • Umgekehrt würde PETER, wenn ich mit ihm nur Tennis spiele, vor allem

Gedanken an TENNIS aktivieren, wohingegen STEFAN, mit dem ich

Tennis spiele, aber auch andere Freizeitaktivitäten teile (z. B. Schwimmen und ins Kino gehen), nicht direkt Gedanken an TENNIS aktivieren würde

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TESTE DEIN WISSEN

Beispiel Regel 2 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Mittel wird wichtiger/attraktiver je weniger andere Mittel wir haben um das Ziel zu erreichen 
  • Ziel wird wichtiger/attraktiver je weniger andere Ziele wir haben die wir mit dem einen Mittel erreichen können 

Die Aktivierung eines hoch positiv bewerteten Ziels (TENNIS)

lässt ein relevantes Mittel (PETER) umso attraktiver (z. B. sympathischer) erscheinen, je weniger alternative Mittel (weitere Tennispartner) zur Zielerreichung verfügbar sind.

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TESTE DEIN WISSEN

Bottom -Up- Zielpriming 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Studierenden wird der Begriff „STUDY“ für 50 ms (d.h. unter der Schwelle bewusster Wahrnehmung) präsentiert
  • Anschließend reagieren sie schneller auf das Wort „EDUCATED“, aber nicht auf ein Kontrollattribut wie „STRONG“, das kein Ziel für das Mittel „STUDY“ darstellt.
  • Das Ausmaß, in dem die Tätigkeit „STUDY“ das Ziel „EDUCATED“ aktivierte, wurde auch davon beeinflusst, für wie wirksam ein Studierender die Aktivität „STUDY“ hielt, um „EDUCATED“ zu werden.
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TESTE DEIN WISSEN

Aktivierungszustand von Zielen 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele befinden sich im Gedächtnis in einem besonderen Aktivierungszustand – sie bleiben auch dann präsent, wenn sich gerade keine Gelegenheit zu ihrer Umsetzung bietet 
  • Absichten müssen also auch unabhängig von der unmittelbaren Reizumgebung mental repräsentiert werden
  • Nur dann ist langfristiges und planvolles Handeln möglich
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TESTE DEIN WISSEN

Theorie der Phantasierealisierung (Oettingen, 2012)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Von Wunschvorstellung zur Zielrealisierung 
  • Methode des mentalen Kontrastierens
    • erwünschter Zielzustand wird den zu überwindenden Hindernissen gegenübergestellt
    • fördert Bindung an attraktive und realisierbare Ziele
    • höhere Anstrengungsbereitschaft und Ausdauer  
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TESTE DEIN WISSEN

Zielsetzungstheorie (Locke & Latham, 1990) 

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TESTE DEIN WISSEN
  • welche Merkmale ein Handlungsziel haben muss um in die Realität umgesetzt zu werden
  • Bsp. für konkrete Ziele SMART-Formel 
  • Spezifische, schwierige Ziele führen zu markanten Leistungssteigerungen
    • Aufschluss über die erforderlichen Handlungsstrategien
    • lenken die Aufmerksamkeit entsprechend 
    • helfen Anstrengung und Ausdauer zu regulieren
  •  Die Wirkung von spezifischen, schwierigen Zielen hängt von folgenden Moderatorvariablen ab
    • Fähigkeiten/Fertigkeiten der Person
    • Selbstwirksamkeit
    • Zielbindung
    • Rückmeldung über Zielfortschritt.
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TESTE DEIN WISSEN

Intensitätstheorie der Motivation 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Thema
    •  psychophysiologische Prozesse der Anstrengungsregulation ( welche Aspekte führen zu mehr oder weniger Anstrengung) 
  • Zentrale Hypothese
    • Kardiovaskuläre (Herz-Kreislauf) Prozesse der Anstrengungsmobilisierung sind direkt proportional zur subjektiven Aufgabenschwierigkeit, solange die Aufgabenlösung grundsätzlich möglich und aufgrund ihrer Attraktivität auch gerechtfertigt erscheint
  • Anstrengen solang sie denken dass die Aufgabe machbar ist 
  • Schlussfolgerung
    • Der Mensch folgt einem Aufwandsminimierungs-Prinzip
    • Es wird nur so viel Anstrengung mobilisiert, wie für das anstehende Ziel oder eine konkrete Aufgabe nötig und gerechtfertigt erscheint.
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Rubikon Modell (Heckhausen & Gollwitzer, 1987) 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Handlungsstrom vom Entstehen eines Wunsches bis hin zur Zielerreichung wird in vier Phasen unterteilt:
    • Abwägen, Planen, Handeln, Bewerten
  •  Zwischen diesen Phasen gibt es drei markante Übergänge:
    • Bildung einer Zielintention, Handlungsinitiierung, Zielerreichung
  • Wer den „Rubikon“ überschritten hat, wird zum „Partisan seiner eigenen Wünsche“ (Heckhausen)
  • Überschreiten von Grenzen --> kein Weg zurück (von Abwägen zu Planen)
  • Abwägen/ Bewerten --> pessimistisch 
  • Planen/Handeln --> optimistisch
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  • 63 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Motivation & Volition Kurs an der Hochschule Fresenius - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Motivation & Volition 

A:
  • Prozesse der Motivation (=Zielwahl)
  • Motivation umfasst alle Prozesse verbunden mit Überlegungen zu Anreizen/ Erwartungen zum Zweck der Wahl zwischen alternativen Zielen und den damit verbundenen Handlungsoptionen
  • Prozesse der Volition (=Zielrealisierung)
  • Volition beinhaltet die Überlegung, wann und wie man handelt,  mit dem Ziel, die beabsichtigte Handlung durchzuführen

Q:

Ziele und Handlungen 

A:
  • Ziele = kognitive Repräsentationen erwünschter Zustände (Ergebnisse, Ereignisse oder Prozesse) 
  • Handlungen sind alle Aktivitäten, denen eine „Zielvorstellung“ zugrunde liegt. 
Q:

Ziele und Wünsche 

A:
  • Unterschied Ziele/ Wünsche: Verbindlichkeit, für die Person 
  • Bilden eines definitiven Handlungsentschlusses in dem der angestrebte Zielzustand aktiv herbeigeführt wird 
Q:

Äquifinalität

A:
  • Mehrere Mittel für ein Ziel 
  • Viele Entwicklungswege können zu einem ähnlichen Ergebnis führen
  • Beispiel
  • Wenn ich nur einen Tennispartner (Mittel), nämlich PETER, habe,

dann denke ich bei TENNIS (Ziel) sofort und in aller Klarheit an PETER,

wohingegen ich bei vielen Tennispartnern zwar an alle, aber insgesamt wenig konkret an sie denke

Q:

Multifinalität

A:
  • Mehrere Ziele durch ein Mittel 
  • Ähnliche Entwicklungswege führen zu unterschiedlichen Entwicklungsergebnissen
  • Beispiel
  • Umgekehrt würde PETER, wenn ich mit ihm nur Tennis spiele, vor allem

Gedanken an TENNIS aktivieren, wohingegen STEFAN, mit dem ich

Tennis spiele, aber auch andere Freizeitaktivitäten teile (z. B. Schwimmen und ins Kino gehen), nicht direkt Gedanken an TENNIS aktivieren würde

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Q:

Beispiel Regel 2 

A:
  • Mittel wird wichtiger/attraktiver je weniger andere Mittel wir haben um das Ziel zu erreichen 
  • Ziel wird wichtiger/attraktiver je weniger andere Ziele wir haben die wir mit dem einen Mittel erreichen können 

Die Aktivierung eines hoch positiv bewerteten Ziels (TENNIS)

lässt ein relevantes Mittel (PETER) umso attraktiver (z. B. sympathischer) erscheinen, je weniger alternative Mittel (weitere Tennispartner) zur Zielerreichung verfügbar sind.

Q:

Bottom -Up- Zielpriming 

A:
  • Studierenden wird der Begriff „STUDY“ für 50 ms (d.h. unter der Schwelle bewusster Wahrnehmung) präsentiert
  • Anschließend reagieren sie schneller auf das Wort „EDUCATED“, aber nicht auf ein Kontrollattribut wie „STRONG“, das kein Ziel für das Mittel „STUDY“ darstellt.
  • Das Ausmaß, in dem die Tätigkeit „STUDY“ das Ziel „EDUCATED“ aktivierte, wurde auch davon beeinflusst, für wie wirksam ein Studierender die Aktivität „STUDY“ hielt, um „EDUCATED“ zu werden.
Q:

Aktivierungszustand von Zielen 

A:
  • Ziele befinden sich im Gedächtnis in einem besonderen Aktivierungszustand – sie bleiben auch dann präsent, wenn sich gerade keine Gelegenheit zu ihrer Umsetzung bietet 
  • Absichten müssen also auch unabhängig von der unmittelbaren Reizumgebung mental repräsentiert werden
  • Nur dann ist langfristiges und planvolles Handeln möglich
Q:

Theorie der Phantasierealisierung (Oettingen, 2012)

A:
  • Von Wunschvorstellung zur Zielrealisierung 
  • Methode des mentalen Kontrastierens
    • erwünschter Zielzustand wird den zu überwindenden Hindernissen gegenübergestellt
    • fördert Bindung an attraktive und realisierbare Ziele
    • höhere Anstrengungsbereitschaft und Ausdauer  
Q:

Zielsetzungstheorie (Locke & Latham, 1990) 

A:
  • welche Merkmale ein Handlungsziel haben muss um in die Realität umgesetzt zu werden
  • Bsp. für konkrete Ziele SMART-Formel 
  • Spezifische, schwierige Ziele führen zu markanten Leistungssteigerungen
    • Aufschluss über die erforderlichen Handlungsstrategien
    • lenken die Aufmerksamkeit entsprechend 
    • helfen Anstrengung und Ausdauer zu regulieren
  •  Die Wirkung von spezifischen, schwierigen Zielen hängt von folgenden Moderatorvariablen ab
    • Fähigkeiten/Fertigkeiten der Person
    • Selbstwirksamkeit
    • Zielbindung
    • Rückmeldung über Zielfortschritt.
Q:

Intensitätstheorie der Motivation 

A:
  • Thema
    •  psychophysiologische Prozesse der Anstrengungsregulation ( welche Aspekte führen zu mehr oder weniger Anstrengung) 
  • Zentrale Hypothese
    • Kardiovaskuläre (Herz-Kreislauf) Prozesse der Anstrengungsmobilisierung sind direkt proportional zur subjektiven Aufgabenschwierigkeit, solange die Aufgabenlösung grundsätzlich möglich und aufgrund ihrer Attraktivität auch gerechtfertigt erscheint
  • Anstrengen solang sie denken dass die Aufgabe machbar ist 
  • Schlussfolgerung
    • Der Mensch folgt einem Aufwandsminimierungs-Prinzip
    • Es wird nur so viel Anstrengung mobilisiert, wie für das anstehende Ziel oder eine konkrete Aufgabe nötig und gerechtfertigt erscheint.
Q:

Rubikon Modell (Heckhausen & Gollwitzer, 1987) 

A:
  • Handlungsstrom vom Entstehen eines Wunsches bis hin zur Zielerreichung wird in vier Phasen unterteilt:
    • Abwägen, Planen, Handeln, Bewerten
  •  Zwischen diesen Phasen gibt es drei markante Übergänge:
    • Bildung einer Zielintention, Handlungsinitiierung, Zielerreichung
  • Wer den „Rubikon“ überschritten hat, wird zum „Partisan seiner eigenen Wünsche“ (Heckhausen)
  • Überschreiten von Grenzen --> kein Weg zurück (von Abwägen zu Planen)
  • Abwägen/ Bewerten --> pessimistisch 
  • Planen/Handeln --> optimistisch
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