Madderthaner - 1. Kapitel at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Madderthaner - 1. Kapitel an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN
Verhalten vorhersagen
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TESTE DEIN WISSEN
-> Anhand von verifizierten Gesetzen werden Prognosen abgeleitet. Zukünftige Verhaltensweisen hervorsagen. Bekannte Gegebenheiten können Charaktereigenschaften und Umweltbedinungen sein.
-> aus psychologischen Gesetzen Vorhersagen über Strukturen von psychischen Phänomenen und deren Dynamik (zB entstehung psych. Störungen) und deren Abhängigkeit von Umweltbedingungen ableiten

erfolg je nach Güte der verwendeten Theorien und der mathematisch-statistischen Prognoseverfahren
  • Prognosen:
  • Vorinformationen (Prämissen) 
  • Gesetze (Prämissen) 
  • Schlussfolgerung (Konklusion)
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TESTE DEIN WISSEN

Experiment zur Gedächtnisprüfung (Brenner) 1973:  Aktivierung beim Lesen
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TESTE DEIN WISSEN
  • Pbn lesen sich gegenseitig Worte vor und müssen sie sich merken
  • Wiedererkennen Lernleistung höher (75%) als bei Reproduzieren (30%)
  • Wörter vor dem eigenen Vorlesen (Position -5 bis -1) schlechter gemerkt als eigenes Wort (Position 0) => Next-In-Line-Effekt (eigenes Wort: 85-95%)
Grund: hohe Aktivierung beim Lesen, nachfolgende Entspannung

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TESTE DEIN WISSEN
Klassische / operante Konditionierung
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TESTE DEIN WISSEN
KK: Kopplung von Reizen (S-S)
OK: Kopplung von Reiz mit Reaktion (S-R) 
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TESTE DEIN WISSEN
Operante Konditionierung / instrumentelle Konditionierung / Erfolgslernen
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TESTE DEIN WISSEN
- Operante Konditionierung: findet statt wenn ein Individuum öfters eine bestimmte Situation wahrnimmt (diskriminativer Hinweisreiz SD), in der bestimmtes Verhalten (R) zu bestimmten Konsequenzen (K) führt 

-erster: Thorndicke (1898) Gesetz des Effektes „Law of Effect“
  • Belohnende Konsequenzen stärken die Verhaltenstendent, bestrafende Schwächen sie
-Skinner: Experimentelle Verhaltensanalyse (Einfluss von  Umwelt auf Auftrittswahrscheinlichkeit von Verhalten)
  • operant weil Verhaltensweise als Operationen zur Veränderung der inneren und äußeren Realität 

Skinner 4 Felder Schema4 mögliche Verhaltenskonsequenzen mit unterschiedlichen Wirkungen
Bestrafung und Verstärkung:
  • positive Verstärkung: positive Konsequenz tritt ein (zB lob ) 
  • negative Verstärkung: negative Konsquenz tritt nicht ein (zB Rauchen = kein Stress)
  • positive Bestrafung: (Bestrafung Typ 1 - Verhaltensblockierung) negative Konsequenz tritt  ein (zB Schlagen)
  • negative Bestrafung: (Bestrafung Typ 2 - Löschung) positive Konsequenz tritt nicht ein (zB Kein Fernsehen) 

  • Verstärkung: erhöhte Auftrittswahrscheinlichkeit
  • Bestrafung: senkt Auftrittswahrscheinlichkeit 
  • Phasen: Erwerb, Löschung, Spontanerholung wie bei KK 

Sekundäre Verstärker: Konsequenzen wird erst mit Kopplung von anderen Konsequenzen (Signallernnen) positiv oder negativ, werden also erst erlernt (zB Geld oder gute Noten). Primäre Verstärker (unmittelbare Verstärker) sind direkt positiv (zB Sex, Essen)

Shaping: (Verhaltenformung) Verhaltensweisen, die Erfolg bringen oder Misserfolg vermeiden müssen erst erworben und trainiert werden.
erwünschtes Verhalten wird verstärkt und unerwünschtes ignoriert 
  • Verhalten von zB Tieren durch selektiven Einsatz von Belohnung formen 
  • Kann durch Beobachtungslernen (Vorbildwirkung)/verbalen Bitten untersützt werden
  • In Erziehung intuitiv 
(Tierhalter wussten schon weit, wie das Verhalten von Tieren durch selektiven Einsatz. Vom Belohnung geformt werden kann) 

Aspekte des Erfolgslernen
- Kontingenz: je zuverlässiger ein Verhalten eine Konsequenz herbeiführt, desto schneller erfolgt das Lernen („Kontingenzregel“)
- Generalisation (Verallgemeinerung) & Diskrimination (Spezifizierung): Bezug auf Situation, Reaktion und Konsequenz. Die Auslösequalität eines CR kann sich auf andere Reize übertragen und Bestimmte Situation oder Reize funktionieren nur unter bestimmten Bedingungen 
Bsp.: in sozialen Situationen für Auswahl des erfolgreichen Verhalten spezielle Bedingungen beachtet - Voraussetzung ist gute soziale Wahrnehmung. Soziale Kompetenz: enge Verhaltensgrenzen für Erfolg. Angenehme Konsequenzen wirken unterschiedlich (zB Lob wenn nicht Schule), aber Geld generalisiertet (erlernter) Verstärker
-Situations/Reizkontrolle: Situationen, Personen und Objekte haben als Diskriminativer Hinweisreiz Aufforderungscharakter oder Hemmungscharakter für Verhalten, wenn oft Belohnt/bestraft. (zB bestimmter Lehrer = undiszipliniertes Verhalten) (zB Manche Personen=zurückhaltend)

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TESTE DEIN WISSEN
Operante Konditionierung - welche Aspekte sollte man bei Bestrafen berücksichtigen
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TESTE DEIN WISSEN
Skinner : sinnvolles Bestrafen
- Menschen lernen hauptsächlich durch Belohnung, Bestrafung hat nicht umgekehrte Wirkung von Belohnung. Belohnung = Verhaltensaufbau; Bestrafung: Verhaltensblockierung 
- Negatice Emotionale und soziale Nebenwirkungen von Bestrafung (Form sozialer Aggression)

Als Konsequenz des Fehlverhaltens:
  • Unangenehmm, schnell und kurz sein
  • Unmittelbar nach der unerwünschten Reaktion (Kontingenz) und auf Situation begrenzt sein (Situatuonseingrenzung, Aktualisierung statt Pauschalisierung) 
  • Sich auf das Verhalten, nicht auf die Persönlichkeit beziehen (Verhaltensorientierung) 
  • Natürliche Konsequenz des schlechten Verhaltens
  • für Zukunft ein Alternativverhalten nahelegen 
  • Intensität ans Fehverhalten angepasst sein (Intensitätsbegrenzung) 
  • keine körperlichen Schmerzen verursachen
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TESTE DEIN WISSEN
Operante Konditionierung - zu welchem Zweck wird Biofeedback eingesetzt?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ganz viel OK im Alltag, verdeckte Verstärker auch wichtig (symbolische oder gedankliche Operationen mit stellvertretender Belohnungswirkung) (zB kognitive Lerntheorien Bandura)
  • Aber auch: unwillkürliche physiologische Reaktionen (Muskelentspannung, Blutdruck) durch Belohnung trainierbar
  • Biofeedback: Physiologische Prozesse (Muskelaktivitäten, Atmung, Herzschlag...) (vegetative Reaktionen) die kaum wahrgenommen werden und schwer beeinflussbar sind, werden optisch oder akkustisch aufbereitet (sichtbar) und dadurch trainierbar 
  • Sichtbarmachen: ideales Hilfsmittel um Eigenkompetenz (bei Stressreaktion, Schmerzerkankung) zu finden 
  • Experiment Schwartz (männliche VP): immer wenn Herzrate und Blutdruck senkte hörten sie einen Ton und Lichtveränderung. Vorgang immer wieder wiederholt. Koppeln von Vorgang mit positiver Konsequenz. Senkung funktionierte gut, Steigerung weniger gut.,
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Langzeitgedächtnis Def. 
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Gesamtheit der dauerhaft gespeicherten Erfahrungen und Erlebnisse im ZNS, die nicht mehr im KZG oder SG sind. Bestimmt das gesamte Wissen von der Welt und von sich selbst. Länger als 10 Sek zurückliegende Bewusstseinsinhalte, die nicht durch Wiederholen aufrecht erhalten werden.
  • Speicherinhalte: Info der Wahrnehmung, des Denkens, des Verhaltens…
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wo ist LZG Info nicht mehr? 
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nicht mehr im KZG bzw. kann von diesem nicht mehr abgerufen werden (länger als 10 Sek zurückliegend, aber nicht durch Wiederholen aufrecht erhalten) 

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Wo ist Info LZG im ZNS? 
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- psychische Abbilder der inneren und äußeren Realität in Neuronennetzwerken des Großhirns (Neokortex), Kleinhirns und Zwischenhirn, frontalkortex
- Speicherinhalte beeinflussen sich gegenseitig
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Speicherinhalte beeinflussen sich gegenseitig (Vernetztheit der Speicherinhalte)
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TESTE DEIN WISSEN
- Gespeicherte Inhalte können durch Umlernen in den Ähnlichkeitsrelationen verändert werden 
- durch Anreicherung von Begriffen mit immer mehr Assoziationen (Fächereffekt) Verarbeitungskonflikt, Wiedergabe beeinträchtigt (Einprägung erschwert) 
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Fächereffekt / Priming (assoziatives Priming Und Experiment Meyer und Schvanelveldt) 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Fächereffekt: Anstieg der Reaktionszeit desto mehr Fakten Mit einem Begriff asoziiert werden
  • priming: ein Reiz führt dazu dass die eng mit dem Reiz verknüpften neuronalen Verbindungen leichter zugänglich sind. Bewusstes / unbewusstes Priming kann unsere Wahrnehmung bzw kognitive Verarbeitung beeinflussen. Asoziierte Begriffe fördern sich wechselseitig in der Reproduktion
  • assoziatives Priming: wenn Begriffe asoziiert sind können die einen besser reproduziert werden, wenn man vorher an asoziierte Reize/Inhalte gedacht hat 
  • experiment Meyer und Schvanelveldt: Darbieten von Wörtern mit wenig oder viel asoziative Verbindung und messen Reaktionszeit ob es deutsche wörter sind. Längere Reaktionszeit, wenn das davorrige Wort nicht asoziiert und das nacherige dadurch semantisch aktiviert war.
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Hypothese:
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Wissenschaftlich begründete Annahmen (wenn-Dann-Aussagen) über Zusammenhänge von Ereignissen. Bestätigte Hypothesen nennt man Gesetze. Als Theorie bezeichnet man zumeist ein System von Gesetzen
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Madderthaner - 1. Kapitel Kurs an der Hochschule Fresenius - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Verhalten vorhersagen
A:
-> Anhand von verifizierten Gesetzen werden Prognosen abgeleitet. Zukünftige Verhaltensweisen hervorsagen. Bekannte Gegebenheiten können Charaktereigenschaften und Umweltbedinungen sein.
-> aus psychologischen Gesetzen Vorhersagen über Strukturen von psychischen Phänomenen und deren Dynamik (zB entstehung psych. Störungen) und deren Abhängigkeit von Umweltbedingungen ableiten

erfolg je nach Güte der verwendeten Theorien und der mathematisch-statistischen Prognoseverfahren
  • Prognosen:
  • Vorinformationen (Prämissen) 
  • Gesetze (Prämissen) 
  • Schlussfolgerung (Konklusion)
Q:

Experiment zur Gedächtnisprüfung (Brenner) 1973:  Aktivierung beim Lesen
A:
  • Pbn lesen sich gegenseitig Worte vor und müssen sie sich merken
  • Wiedererkennen Lernleistung höher (75%) als bei Reproduzieren (30%)
  • Wörter vor dem eigenen Vorlesen (Position -5 bis -1) schlechter gemerkt als eigenes Wort (Position 0) => Next-In-Line-Effekt (eigenes Wort: 85-95%)
Grund: hohe Aktivierung beim Lesen, nachfolgende Entspannung

Q:
Klassische / operante Konditionierung
A:
KK: Kopplung von Reizen (S-S)
OK: Kopplung von Reiz mit Reaktion (S-R) 
Q:
Operante Konditionierung / instrumentelle Konditionierung / Erfolgslernen
A:
- Operante Konditionierung: findet statt wenn ein Individuum öfters eine bestimmte Situation wahrnimmt (diskriminativer Hinweisreiz SD), in der bestimmtes Verhalten (R) zu bestimmten Konsequenzen (K) führt 

-erster: Thorndicke (1898) Gesetz des Effektes „Law of Effect“
  • Belohnende Konsequenzen stärken die Verhaltenstendent, bestrafende Schwächen sie
-Skinner: Experimentelle Verhaltensanalyse (Einfluss von  Umwelt auf Auftrittswahrscheinlichkeit von Verhalten)
  • operant weil Verhaltensweise als Operationen zur Veränderung der inneren und äußeren Realität 

Skinner 4 Felder Schema4 mögliche Verhaltenskonsequenzen mit unterschiedlichen Wirkungen
Bestrafung und Verstärkung:
  • positive Verstärkung: positive Konsequenz tritt ein (zB lob ) 
  • negative Verstärkung: negative Konsquenz tritt nicht ein (zB Rauchen = kein Stress)
  • positive Bestrafung: (Bestrafung Typ 1 - Verhaltensblockierung) negative Konsequenz tritt  ein (zB Schlagen)
  • negative Bestrafung: (Bestrafung Typ 2 - Löschung) positive Konsequenz tritt nicht ein (zB Kein Fernsehen) 

  • Verstärkung: erhöhte Auftrittswahrscheinlichkeit
  • Bestrafung: senkt Auftrittswahrscheinlichkeit 
  • Phasen: Erwerb, Löschung, Spontanerholung wie bei KK 

Sekundäre Verstärker: Konsequenzen wird erst mit Kopplung von anderen Konsequenzen (Signallernnen) positiv oder negativ, werden also erst erlernt (zB Geld oder gute Noten). Primäre Verstärker (unmittelbare Verstärker) sind direkt positiv (zB Sex, Essen)

Shaping: (Verhaltenformung) Verhaltensweisen, die Erfolg bringen oder Misserfolg vermeiden müssen erst erworben und trainiert werden.
erwünschtes Verhalten wird verstärkt und unerwünschtes ignoriert 
  • Verhalten von zB Tieren durch selektiven Einsatz von Belohnung formen 
  • Kann durch Beobachtungslernen (Vorbildwirkung)/verbalen Bitten untersützt werden
  • In Erziehung intuitiv 
(Tierhalter wussten schon weit, wie das Verhalten von Tieren durch selektiven Einsatz. Vom Belohnung geformt werden kann) 

Aspekte des Erfolgslernen
- Kontingenz: je zuverlässiger ein Verhalten eine Konsequenz herbeiführt, desto schneller erfolgt das Lernen („Kontingenzregel“)
- Generalisation (Verallgemeinerung) & Diskrimination (Spezifizierung): Bezug auf Situation, Reaktion und Konsequenz. Die Auslösequalität eines CR kann sich auf andere Reize übertragen und Bestimmte Situation oder Reize funktionieren nur unter bestimmten Bedingungen 
Bsp.: in sozialen Situationen für Auswahl des erfolgreichen Verhalten spezielle Bedingungen beachtet - Voraussetzung ist gute soziale Wahrnehmung. Soziale Kompetenz: enge Verhaltensgrenzen für Erfolg. Angenehme Konsequenzen wirken unterschiedlich (zB Lob wenn nicht Schule), aber Geld generalisiertet (erlernter) Verstärker
-Situations/Reizkontrolle: Situationen, Personen und Objekte haben als Diskriminativer Hinweisreiz Aufforderungscharakter oder Hemmungscharakter für Verhalten, wenn oft Belohnt/bestraft. (zB bestimmter Lehrer = undiszipliniertes Verhalten) (zB Manche Personen=zurückhaltend)

Q:
Operante Konditionierung - welche Aspekte sollte man bei Bestrafen berücksichtigen
A:
Skinner : sinnvolles Bestrafen
- Menschen lernen hauptsächlich durch Belohnung, Bestrafung hat nicht umgekehrte Wirkung von Belohnung. Belohnung = Verhaltensaufbau; Bestrafung: Verhaltensblockierung 
- Negatice Emotionale und soziale Nebenwirkungen von Bestrafung (Form sozialer Aggression)

Als Konsequenz des Fehlverhaltens:
  • Unangenehmm, schnell und kurz sein
  • Unmittelbar nach der unerwünschten Reaktion (Kontingenz) und auf Situation begrenzt sein (Situatuonseingrenzung, Aktualisierung statt Pauschalisierung) 
  • Sich auf das Verhalten, nicht auf die Persönlichkeit beziehen (Verhaltensorientierung) 
  • Natürliche Konsequenz des schlechten Verhaltens
  • für Zukunft ein Alternativverhalten nahelegen 
  • Intensität ans Fehverhalten angepasst sein (Intensitätsbegrenzung) 
  • keine körperlichen Schmerzen verursachen
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Q:
Operante Konditionierung - zu welchem Zweck wird Biofeedback eingesetzt?
A:
  • Ganz viel OK im Alltag, verdeckte Verstärker auch wichtig (symbolische oder gedankliche Operationen mit stellvertretender Belohnungswirkung) (zB kognitive Lerntheorien Bandura)
  • Aber auch: unwillkürliche physiologische Reaktionen (Muskelentspannung, Blutdruck) durch Belohnung trainierbar
  • Biofeedback: Physiologische Prozesse (Muskelaktivitäten, Atmung, Herzschlag...) (vegetative Reaktionen) die kaum wahrgenommen werden und schwer beeinflussbar sind, werden optisch oder akkustisch aufbereitet (sichtbar) und dadurch trainierbar 
  • Sichtbarmachen: ideales Hilfsmittel um Eigenkompetenz (bei Stressreaktion, Schmerzerkankung) zu finden 
  • Experiment Schwartz (männliche VP): immer wenn Herzrate und Blutdruck senkte hörten sie einen Ton und Lichtveränderung. Vorgang immer wieder wiederholt. Koppeln von Vorgang mit positiver Konsequenz. Senkung funktionierte gut, Steigerung weniger gut.,
Q:
Langzeitgedächtnis Def. 
A:
Gesamtheit der dauerhaft gespeicherten Erfahrungen und Erlebnisse im ZNS, die nicht mehr im KZG oder SG sind. Bestimmt das gesamte Wissen von der Welt und von sich selbst. Länger als 10 Sek zurückliegende Bewusstseinsinhalte, die nicht durch Wiederholen aufrecht erhalten werden.
  • Speicherinhalte: Info der Wahrnehmung, des Denkens, des Verhaltens…
Q:
wo ist LZG Info nicht mehr? 
A:
nicht mehr im KZG bzw. kann von diesem nicht mehr abgerufen werden (länger als 10 Sek zurückliegend, aber nicht durch Wiederholen aufrecht erhalten) 

Q:
Wo ist Info LZG im ZNS? 
A:
- psychische Abbilder der inneren und äußeren Realität in Neuronennetzwerken des Großhirns (Neokortex), Kleinhirns und Zwischenhirn, frontalkortex
- Speicherinhalte beeinflussen sich gegenseitig
Q:
Speicherinhalte beeinflussen sich gegenseitig (Vernetztheit der Speicherinhalte)
A:
- Gespeicherte Inhalte können durch Umlernen in den Ähnlichkeitsrelationen verändert werden 
- durch Anreicherung von Begriffen mit immer mehr Assoziationen (Fächereffekt) Verarbeitungskonflikt, Wiedergabe beeinträchtigt (Einprägung erschwert) 
Q:
Fächereffekt / Priming (assoziatives Priming Und Experiment Meyer und Schvanelveldt) 
A:
  • Fächereffekt: Anstieg der Reaktionszeit desto mehr Fakten Mit einem Begriff asoziiert werden
  • priming: ein Reiz führt dazu dass die eng mit dem Reiz verknüpften neuronalen Verbindungen leichter zugänglich sind. Bewusstes / unbewusstes Priming kann unsere Wahrnehmung bzw kognitive Verarbeitung beeinflussen. Asoziierte Begriffe fördern sich wechselseitig in der Reproduktion
  • assoziatives Priming: wenn Begriffe asoziiert sind können die einen besser reproduziert werden, wenn man vorher an asoziierte Reize/Inhalte gedacht hat 
  • experiment Meyer und Schvanelveldt: Darbieten von Wörtern mit wenig oder viel asoziative Verbindung und messen Reaktionszeit ob es deutsche wörter sind. Längere Reaktionszeit, wenn das davorrige Wort nicht asoziiert und das nacherige dadurch semantisch aktiviert war.
Q:
Hypothese:
A:
Wissenschaftlich begründete Annahmen (wenn-Dann-Aussagen) über Zusammenhänge von Ereignissen. Bestätigte Hypothesen nennt man Gesetze. Als Theorie bezeichnet man zumeist ein System von Gesetzen
Madderthaner - 1. Kapitel

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