LZG Einspeicherung&Abruf at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für LZG Einspeicherung&Abruf an der Hochschule Fresenius

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen LZG Einspeicherung&Abruf Kurs an der Hochschule Fresenius zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was besagt die Theorie der Verarbeitungstiefe (Craig&Lockhart/Tulving 1972/1975)?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verarbeitungstiefe (also auch Behaltensleistung) hängt von Komplexität der Aufgabe ab
  • inzidentielles Lernparadigma
    • beim bearbeiten der Aufgaben unterschiedlicher Komplexität ging es nicht ums einprägen!
      • wurde später "inzidentziell/beiläufig" abgefragt
  • Längere Bearbeitungszeit = komplexere Aufgabe = bessere Behaltensleistung

intuitiv plausibel aber keine Erklärung!

kein objektives Maß (Verarbeitungstiefe) und Zirkelschluss!!

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TESTE DEIN WISSEN

Was sagt  "Transfer-appropriate processing" (TAP, Morris et al 1977) aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  • entscheidend ist nicht Verarbeitungstiefe im sinne einer Hierarchie der Enkodierung
  • entscheidend ist die Elaboration (Vertiefung) in Bezug auf die Abrufsituation
    • Passung zwischen Lernen und Erinnern

Bsp. stilles wiederholen

  • wenig sinnvoll um Semantik zu verstehen
  • sinnvoll um genauen Wortlaut einzuprägen
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TESTE DEIN WISSEN

​Nenne 2 Elaborationen oder passende Experimente


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TESTE DEIN WISSEN
  • Generationeffect (Slamecka&Graf 1978)
    • selbst generiertes bleibt besser im Gedächtnis als gelesene Wörter 
      • Bsp. nur erster Buchstabe wird gennant, Wort muss selbst generiert werden
  • Elaborationen die zu lernenden Inhalt spezifizieren
    • Stein&Bransford 1979
      • Reproduktionstest bei 
        • gelesenem Satz
        • selbstgenerierter Elaboration
        • unspezifischer Elabroration
        • spezifische Elaboration vom VL
      • 4 hat die höchste Anzahl an korrekten Antworten, danach 2 (Generation effect)
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TESTE DEIN WISSEN


Welche Einflüsse auf das Einspeichern ins LZG gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
  • transfer appropriate processing
  • Elaborationen
    • generation effect
    • spezifizieren d. Inhalte
  • Kontext der Lernsituation
  • Materialorganisation 
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Einflüsse hat der äußere Lernkontext auf das Einspeichern im LZG?

Nenne passende Experimente.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Smith 1978: Lernematerial in untersch. Räumen mit anderer Ausstattung + zu anderen Tageszeiten präsentiert
    • Abruf im selben oder anderen Raum
    • Wechsel des Raums = schlechtere Leistung
  • Golden&Baddeley: Taucher Experiment
    • wurde entweder am Ufer oder 6m unter Wasser gelernt 
    • Abruf war in der Lernumgebung am besten
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Einflüsse hat der innere Lernkontext auf das Einspeichern im LZG?

Nenne passende Experimente.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Eich et al 1975
    • beim Lernen Zigarette o. Joint, in Testsituation auch besser mit der Droge
      • Enkodierungsspezifität!
  • Teasdale&Rusell 1983
    • Lernen von Wörtern in neutraler Stimmung
    • bei Abruf verschiedene Probanden in versch. Stimmungen
      • Reproduktion von negativen Wörtern besser bei gedrückter Stimmung 
      • Reproduktion von positiven Wörtern besser bei guter Stimmung

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TESTE DEIN WISSEN

Wie Speicher man am effektivsten ein?


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TESTE DEIN WISSEN
  • mit Elaborationen 
    • Bezüge zu Vorwissen herstellen
  • Organisation des Materials
  • PQ4R methode 
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TESTE DEIN WISSEN


man erkennt sehr viel wieder, aber wie kann man gezielt Wissen aktivieren bei z.B. Fragen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • man erzeugt primäre und sekundäre Hinweisreize um sich durch Gedächtnis zu "arbeiten"
    • das ist nur hilfreich wenn durch neuen cue andere Gedächtnisausschnitte aktiviert werden
      • sonst "frisst" man sich fest
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter partieller Erinnerung? Nenne ein passendes Experiment.


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TESTE DEIN WISSEN

manchmal wird nicht ganze Erinnerung aktiviert

  • Teile davon können trotzdem aktiv sein

Bsp. Kortat et al 2003

  • lernen von Pseudovokabeln, die Pole von 3 semantischen Dimensionen repräsentieren (gut/schlecht, stark/schwach, aktiv/passiv)
  • Pseudovokabel wird genannt, wenn es nach 8 Sekunden keine Antwort gibt sollen Pole der semantischen Dimensionen angegeben werden
    • mittlere Rankings korrelieren mit gelernten Ausprägungen 
      • auch wenn genaue Vokabel nicht erinnert wird, erinnert man sich an Dimension (Teil d. Erinnerung)
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TESTE DEIN WISSEN


Wie entstehen false memories?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Vermischung von Erlebtem und Gehörtem (Quellenzuordnungsfehler)
  • können gezielt induziert werden durch z.B. Mitteilung konsistenter Ereignisse
    • aus denen sich falsche Erinnerungen mit großer Plausibilität schließen lassen (Interferenz
      • bsp Zeugenbefragung: Unfall (smashed,collided,bumped)
      • sagt bei smashed am ehesten, dass man zerbrochenes Glas gesehen hat
    • mit denen falsche Erinnerungen assoziiert werden (Aktivierungsausbreitung)
  • können durch wdh Testung und suggestive Befragung verstärkt werden
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TESTE DEIN WISSEN

Was sagt das "Think/ No-Think Paradigma" aus?


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TESTE DEIN WISSEN
  • Wortpaare werden erlernt
  • Assoziation (vom einen Wort auf das andere) soll bei manchen unterdrückt/ignoriert werden
  • werden diese später abgefragt ist die Reproduktion viel geringer, als bei den nicht unterdrückten und sogar als bei den nicht geübten (in der 2. Phase)
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TESTE DEIN WISSEN


Wie entsteht passive Hemmung? (o.a. Abrufinduziertes Vergessen)
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TESTE DEIN WISSEN
  • lernt verschiedene Kategorien + Target Wörter
  • in der 2. Phase werden nur die Hälfte der Kategorien mit jeweils der Hälfte der Target Wörter abgefragt (nur Anfangsbuchstaben)
  • beim Test dann wieder alle 
    • am schlechtesten wurden die ungeübten Targetwörter aus geübten Kategorien erinnert 
    • gar nicht geübte Kategorien schneiden sogar besser ab als diese
      • konzentriert sich also innerhalb einer Kategorie nur auf die Wörter die geübt werden, andere Wörter der Kategorie werden gehemmt (weil vllt. als unwichtig betrachtet)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen LZG Einspeicherung&Abruf Kurs an der Hochschule Fresenius - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was besagt die Theorie der Verarbeitungstiefe (Craig&Lockhart/Tulving 1972/1975)?

A:
  • Verarbeitungstiefe (also auch Behaltensleistung) hängt von Komplexität der Aufgabe ab
  • inzidentielles Lernparadigma
    • beim bearbeiten der Aufgaben unterschiedlicher Komplexität ging es nicht ums einprägen!
      • wurde später "inzidentziell/beiläufig" abgefragt
  • Längere Bearbeitungszeit = komplexere Aufgabe = bessere Behaltensleistung

intuitiv plausibel aber keine Erklärung!

kein objektives Maß (Verarbeitungstiefe) und Zirkelschluss!!

Q:

Was sagt  "Transfer-appropriate processing" (TAP, Morris et al 1977) aus?

A:
  • entscheidend ist nicht Verarbeitungstiefe im sinne einer Hierarchie der Enkodierung
  • entscheidend ist die Elaboration (Vertiefung) in Bezug auf die Abrufsituation
    • Passung zwischen Lernen und Erinnern

Bsp. stilles wiederholen

  • wenig sinnvoll um Semantik zu verstehen
  • sinnvoll um genauen Wortlaut einzuprägen
Q:

​Nenne 2 Elaborationen oder passende Experimente


A:
  • Generationeffect (Slamecka&Graf 1978)
    • selbst generiertes bleibt besser im Gedächtnis als gelesene Wörter 
      • Bsp. nur erster Buchstabe wird gennant, Wort muss selbst generiert werden
  • Elaborationen die zu lernenden Inhalt spezifizieren
    • Stein&Bransford 1979
      • Reproduktionstest bei 
        • gelesenem Satz
        • selbstgenerierter Elaboration
        • unspezifischer Elabroration
        • spezifische Elaboration vom VL
      • 4 hat die höchste Anzahl an korrekten Antworten, danach 2 (Generation effect)
Q:


Welche Einflüsse auf das Einspeichern ins LZG gibt es?
A:
  • transfer appropriate processing
  • Elaborationen
    • generation effect
    • spezifizieren d. Inhalte
  • Kontext der Lernsituation
  • Materialorganisation 
Q:

Welche Einflüsse hat der äußere Lernkontext auf das Einspeichern im LZG?

Nenne passende Experimente.

A:
  • Smith 1978: Lernematerial in untersch. Räumen mit anderer Ausstattung + zu anderen Tageszeiten präsentiert
    • Abruf im selben oder anderen Raum
    • Wechsel des Raums = schlechtere Leistung
  • Golden&Baddeley: Taucher Experiment
    • wurde entweder am Ufer oder 6m unter Wasser gelernt 
    • Abruf war in der Lernumgebung am besten
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Q:

Welche Einflüsse hat der innere Lernkontext auf das Einspeichern im LZG?

Nenne passende Experimente.

A:
  • Eich et al 1975
    • beim Lernen Zigarette o. Joint, in Testsituation auch besser mit der Droge
      • Enkodierungsspezifität!
  • Teasdale&Rusell 1983
    • Lernen von Wörtern in neutraler Stimmung
    • bei Abruf verschiedene Probanden in versch. Stimmungen
      • Reproduktion von negativen Wörtern besser bei gedrückter Stimmung 
      • Reproduktion von positiven Wörtern besser bei guter Stimmung

Q:

Wie Speicher man am effektivsten ein?


A:
  • mit Elaborationen 
    • Bezüge zu Vorwissen herstellen
  • Organisation des Materials
  • PQ4R methode 
Q:


man erkennt sehr viel wieder, aber wie kann man gezielt Wissen aktivieren bei z.B. Fragen?
A:
  • man erzeugt primäre und sekundäre Hinweisreize um sich durch Gedächtnis zu "arbeiten"
    • das ist nur hilfreich wenn durch neuen cue andere Gedächtnisausschnitte aktiviert werden
      • sonst "frisst" man sich fest
Q:

Was versteht man unter partieller Erinnerung? Nenne ein passendes Experiment.


A:

manchmal wird nicht ganze Erinnerung aktiviert

  • Teile davon können trotzdem aktiv sein

Bsp. Kortat et al 2003

  • lernen von Pseudovokabeln, die Pole von 3 semantischen Dimensionen repräsentieren (gut/schlecht, stark/schwach, aktiv/passiv)
  • Pseudovokabel wird genannt, wenn es nach 8 Sekunden keine Antwort gibt sollen Pole der semantischen Dimensionen angegeben werden
    • mittlere Rankings korrelieren mit gelernten Ausprägungen 
      • auch wenn genaue Vokabel nicht erinnert wird, erinnert man sich an Dimension (Teil d. Erinnerung)
Q:


Wie entstehen false memories?
A:
  • Vermischung von Erlebtem und Gehörtem (Quellenzuordnungsfehler)
  • können gezielt induziert werden durch z.B. Mitteilung konsistenter Ereignisse
    • aus denen sich falsche Erinnerungen mit großer Plausibilität schließen lassen (Interferenz
      • bsp Zeugenbefragung: Unfall (smashed,collided,bumped)
      • sagt bei smashed am ehesten, dass man zerbrochenes Glas gesehen hat
    • mit denen falsche Erinnerungen assoziiert werden (Aktivierungsausbreitung)
  • können durch wdh Testung und suggestive Befragung verstärkt werden
Q:

Was sagt das "Think/ No-Think Paradigma" aus?


A:
  • Wortpaare werden erlernt
  • Assoziation (vom einen Wort auf das andere) soll bei manchen unterdrückt/ignoriert werden
  • werden diese später abgefragt ist die Reproduktion viel geringer, als bei den nicht unterdrückten und sogar als bei den nicht geübten (in der 2. Phase)
Q:


Wie entsteht passive Hemmung? (o.a. Abrufinduziertes Vergessen)
A:
  • lernt verschiedene Kategorien + Target Wörter
  • in der 2. Phase werden nur die Hälfte der Kategorien mit jeweils der Hälfte der Target Wörter abgefragt (nur Anfangsbuchstaben)
  • beim Test dann wieder alle 
    • am schlechtesten wurden die ungeübten Targetwörter aus geübten Kategorien erinnert 
    • gar nicht geübte Kategorien schneiden sogar besser ab als diese
      • konzentriert sich also innerhalb einer Kategorie nur auf die Wörter die geübt werden, andere Wörter der Kategorie werden gehemmt (weil vllt. als unwichtig betrachtet)
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