Klinische Psychologie Im Arbeitsleben at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Klinische Psychologie im Arbeitsleben an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN

Psychische Störung Def.

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  • klinisch bedeutsames Verhaltensmuster 

=> momentane Leiden, Beeinträchtigungen, eerhöhtes Risiko zu sterben, beobachtbare verhaltensmäßige, psychische oder biologische Funktionsstörung 

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Diskutieren Sie die vier Grundprinzipien ethischer Anforderungen die Beauchamp und Childress formulierten.

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  • Prinzip der Nichtschädigung 
    • Verbot von Schädigung(in allen Bereichen)
  • Prinzip der Fürsorge 
    • geht über das Prinzip der Nichtschädigung hinaus 
    • Gebot der Verhinderung von Schäden 
    • Verbesserung der Situation von anderen auch wenn kein Schaden vorliegt 
  • Prinzip der Achtung von Selbstbestimmung 
    • Respekt vor Zielen und Lebensplände anderer, auch wenn diese abwegig erscheinen
    • Prinzip der Fürsorge über diesem Prinzip
  • Prinzip der Gerechtigkeit und Gleichheit
    • Verbot von Ungleichbehandlungen aufgrund von persönlicher Präferenz 

Durch diese Prinzipien liegt ein ethisches Grundgerüst vor. Jedoch ist zu beachten, dass jede Situation ihre eigene Bewertung verlangt. Es liefert eine ethische Heuristik 


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Wie lassen sich die Symptome von Schizophrenie einteilen? Erläutern Sie und führen Sie Beispiele an.

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  • positive Symptome
    • Symptome der akuten psychotischen Krankheitsepisode; es handelt sich um ein Übermaß bzw. eine Verzerrung von eigentlich normalen psychischen Funktionen; dem gesunden Erleben wird sozusagen etwas Neues hinzugefügt
      • Halluzinationen
      • Wahn
      • Zerfall der Assoziationen
      • Denkzerfahrenheit
      • bizarres Ausdrucksverhalten
  • negative Symptome:
    • Verminderung bzw. Verlust normaler Funktionen; es handelt sich um ein Defizit von Verhalten und Erleben
      • emotionale Verflachung
      • Asozialität
      • Apathie
      • Aktivitätsminderung
  • bei manifester Schizophrenie sind beide Gruppen zu beobachten 
  • Die Diagnose fokussiert meist die pos. Symptome 
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Welche wissenschaftliche Zielsetzungen verfolgt die Klinische Psychologie? Erläutern Sie.

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TESTE DEIN WISSEN
  • erst das interessierende Verhalten beschrieben und im Anschluss erklären a
  • aus Erklärung Vorhersage schließen -> vorausschauend handeln
  • Einfluss auf Krankheit nehmen um diese zu kontrollieren und Leiden zu vermindern 
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Welchen wissenschaftstheoretischen und berufspolitischen Anspruch hat die Klinische Psychologie?

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  • Störungen im Arbeitsleben und der Berufswelt vermeiden 
  • Prävention
  • Rehabilitation von Erkrankungen 
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Beobachtungsstudien

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Erhebung und Vergleich von Daten zweier Stichproben zu einem Messzeitpunkt (Querschnittstudie) oder prospektiv über mehrere Messzeitpunkte (Längsschnittstudie) hinweg

  • Abgrenzung einzelner Störungsbilder
  • epidemiologische Daten
  • Negativ: kein Kausalschluss möglich
  • Negativ:Problem der internen Validität
  • Negativ:aufwändig und kostspielig
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Hirnstamm

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  • enthält Strukturen, die gemeinsam die internen Prozesse des Körpers regeln

Medulla oblongata (verlängertes Rückenmark):

  • Nervenfasern die vom Körper aufsteigen und vom Hirn hinabführen -> Kreuzung
  • Regulation von Schlaf, Herz-Kreislauf-Funktionen, Atemreflexen oder Aufmerksamkeitssteuerung

Pons (Brücke):

  • oberhalb der Medulla
  • leitet ankommende Informationen in andere Strukturen des Hirnstamms und das Kleinhirn

Formatio reticularis

  • regt den cerebralen Cortex (Oberfläche des Großhirns) an, die Aufmerksamkeit auf eine neue Stimulation zu richten
  • hält das Gehirn auch während des Schlafens aufmerksam
  • massive Schädigung führt oft zum Koma

Thalamus

  • enthält sensorische Kerne, die eine Vielzahl visueller, auditorischer und somatosensorischer Informationen umschaltet (Filterung von Informationen aus den Sinnesorganen)
  • Weiterleitung der gefilterten Informationen an Areale des Cortex zur Verarbeitung
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Analogiestudie

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vergleichende Studien an Untersuchungsobjekten (z.B. Tieren), die dem eigentlich interessierenden Untersuchungsobjekt ähnlich sind

  • Durchführung von Studien die beim Menschen nicht möglich oder aus ethischen Gründen nicht zulässig sind
  • Negativ: fragliche Übertragbarkeit
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Hauptströmungen der Psychologie 

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  • Biopsychologie – Wilhelm Griesinger, Emil Kraepelin
  • Tiefenpsychologie (Psychoanalyse) – Sigmund Freud
  • Kognitivismus – Wilhelm Wundt
  • Behaviorismus – Iwan Petrowitsch Pawlow, John Broadus Watson, Edward Thorndike, Frederik Skinner
  • Humanistische Psychologie – Abraham Maslow, Carl Rogers
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Zielsetzungen der klinischen Psychologie

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  1. Beschreibung des interessierenden Verhaltens
  2. Erklärung
  3. Vorhersage
  4. Beeinflussung und Kontrolle
  5. Reduktion von Leiden, Behinderungen und Verbesserungen der Lebensqualität 
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Keine Psychische Störung Def.

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  • verständliche und kulturell sanktionierte Reaktion auf ein Ereignis
  • normabweichendes Verhalten
  • Konflikte des Einzelnen mit der Gesellschaft


Ausnahme: die Abweichung oder der Konflikt stellen ein Symptom der beschriebenen Funktionsstörung dar

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Experimentelle Studien

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gezielte Manipulation der unabhängigen Variable (UV) und Messung der Wirkung auf die abhängige Variable (AV) bei randomisierter Zuweisung der Probanden zu den Bedingungen (Experimentalgruppe vs. Kontrollgruppe)

  • Kausalaussagen möglich
  • Interventionsstudien möglich
  • Negativ: ethische Probleme
  • Negativ: praktische Einschränkungen der Manipulierbarkeit
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  • 58 Lernmaterialien

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Q:

Psychische Störung Def.

A:
  • klinisch bedeutsames Verhaltensmuster 

=> momentane Leiden, Beeinträchtigungen, eerhöhtes Risiko zu sterben, beobachtbare verhaltensmäßige, psychische oder biologische Funktionsstörung 

Q:

Diskutieren Sie die vier Grundprinzipien ethischer Anforderungen die Beauchamp und Childress formulierten.

A:
  • Prinzip der Nichtschädigung 
    • Verbot von Schädigung(in allen Bereichen)
  • Prinzip der Fürsorge 
    • geht über das Prinzip der Nichtschädigung hinaus 
    • Gebot der Verhinderung von Schäden 
    • Verbesserung der Situation von anderen auch wenn kein Schaden vorliegt 
  • Prinzip der Achtung von Selbstbestimmung 
    • Respekt vor Zielen und Lebensplände anderer, auch wenn diese abwegig erscheinen
    • Prinzip der Fürsorge über diesem Prinzip
  • Prinzip der Gerechtigkeit und Gleichheit
    • Verbot von Ungleichbehandlungen aufgrund von persönlicher Präferenz 

Durch diese Prinzipien liegt ein ethisches Grundgerüst vor. Jedoch ist zu beachten, dass jede Situation ihre eigene Bewertung verlangt. Es liefert eine ethische Heuristik 


Q:

Wie lassen sich die Symptome von Schizophrenie einteilen? Erläutern Sie und führen Sie Beispiele an.

A:
  • positive Symptome
    • Symptome der akuten psychotischen Krankheitsepisode; es handelt sich um ein Übermaß bzw. eine Verzerrung von eigentlich normalen psychischen Funktionen; dem gesunden Erleben wird sozusagen etwas Neues hinzugefügt
      • Halluzinationen
      • Wahn
      • Zerfall der Assoziationen
      • Denkzerfahrenheit
      • bizarres Ausdrucksverhalten
  • negative Symptome:
    • Verminderung bzw. Verlust normaler Funktionen; es handelt sich um ein Defizit von Verhalten und Erleben
      • emotionale Verflachung
      • Asozialität
      • Apathie
      • Aktivitätsminderung
  • bei manifester Schizophrenie sind beide Gruppen zu beobachten 
  • Die Diagnose fokussiert meist die pos. Symptome 
Q:

Welche wissenschaftliche Zielsetzungen verfolgt die Klinische Psychologie? Erläutern Sie.

A:
  • erst das interessierende Verhalten beschrieben und im Anschluss erklären a
  • aus Erklärung Vorhersage schließen -> vorausschauend handeln
  • Einfluss auf Krankheit nehmen um diese zu kontrollieren und Leiden zu vermindern 
Q:


Welchen wissenschaftstheoretischen und berufspolitischen Anspruch hat die Klinische Psychologie?

A:
  • Störungen im Arbeitsleben und der Berufswelt vermeiden 
  • Prävention
  • Rehabilitation von Erkrankungen 
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Q:

Beobachtungsstudien

A:

Erhebung und Vergleich von Daten zweier Stichproben zu einem Messzeitpunkt (Querschnittstudie) oder prospektiv über mehrere Messzeitpunkte (Längsschnittstudie) hinweg

  • Abgrenzung einzelner Störungsbilder
  • epidemiologische Daten
  • Negativ: kein Kausalschluss möglich
  • Negativ:Problem der internen Validität
  • Negativ:aufwändig und kostspielig
Q:

Hirnstamm

A:
  • enthält Strukturen, die gemeinsam die internen Prozesse des Körpers regeln

Medulla oblongata (verlängertes Rückenmark):

  • Nervenfasern die vom Körper aufsteigen und vom Hirn hinabführen -> Kreuzung
  • Regulation von Schlaf, Herz-Kreislauf-Funktionen, Atemreflexen oder Aufmerksamkeitssteuerung

Pons (Brücke):

  • oberhalb der Medulla
  • leitet ankommende Informationen in andere Strukturen des Hirnstamms und das Kleinhirn

Formatio reticularis

  • regt den cerebralen Cortex (Oberfläche des Großhirns) an, die Aufmerksamkeit auf eine neue Stimulation zu richten
  • hält das Gehirn auch während des Schlafens aufmerksam
  • massive Schädigung führt oft zum Koma

Thalamus

  • enthält sensorische Kerne, die eine Vielzahl visueller, auditorischer und somatosensorischer Informationen umschaltet (Filterung von Informationen aus den Sinnesorganen)
  • Weiterleitung der gefilterten Informationen an Areale des Cortex zur Verarbeitung
Q:

Analogiestudie

A:

vergleichende Studien an Untersuchungsobjekten (z.B. Tieren), die dem eigentlich interessierenden Untersuchungsobjekt ähnlich sind

  • Durchführung von Studien die beim Menschen nicht möglich oder aus ethischen Gründen nicht zulässig sind
  • Negativ: fragliche Übertragbarkeit
Q:

Hauptströmungen der Psychologie 

A:


  • Biopsychologie – Wilhelm Griesinger, Emil Kraepelin
  • Tiefenpsychologie (Psychoanalyse) – Sigmund Freud
  • Kognitivismus – Wilhelm Wundt
  • Behaviorismus – Iwan Petrowitsch Pawlow, John Broadus Watson, Edward Thorndike, Frederik Skinner
  • Humanistische Psychologie – Abraham Maslow, Carl Rogers
Q:

Zielsetzungen der klinischen Psychologie

A:
  1. Beschreibung des interessierenden Verhaltens
  2. Erklärung
  3. Vorhersage
  4. Beeinflussung und Kontrolle
  5. Reduktion von Leiden, Behinderungen und Verbesserungen der Lebensqualität 
Q:

Keine Psychische Störung Def.

A:


  • verständliche und kulturell sanktionierte Reaktion auf ein Ereignis
  • normabweichendes Verhalten
  • Konflikte des Einzelnen mit der Gesellschaft


Ausnahme: die Abweichung oder der Konflikt stellen ein Symptom der beschriebenen Funktionsstörung dar

Q:

Experimentelle Studien

A:


gezielte Manipulation der unabhängigen Variable (UV) und Messung der Wirkung auf die abhängige Variable (AV) bei randomisierter Zuweisung der Probanden zu den Bedingungen (Experimentalgruppe vs. Kontrollgruppe)

  • Kausalaussagen möglich
  • Interventionsstudien möglich
  • Negativ: ethische Probleme
  • Negativ: praktische Einschränkungen der Manipulierbarkeit
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