Grundlagen Der Testtheorie Und Psychologischen Diagnostik at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Grundlagen der Testtheorie und psychologischen Diagnostik an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN

9. Vorlesung  /  Projektive  Verfahren  (5  Punkte)Wodurch unterscheiden sich die PSE-Auswertung von TAT-Auswertung?

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TESTE DEIN WISSEN

 TAT Auswertung = keine standardisierte Auswertung (siehe oben Murray!) • PSE Auswertung = Objektiver Auswertungsschlüssel zur Verrechnung von TAT-Geschichten (z.B., McClelland nur Leistungsmotiv: 1. Schritt: überprüft, ob sich in der Geschichte überhaupt Leistungsthematik findet. 2. Schritt – Feinanalyse durchgeführt, die das Auftreten einzelner Unterkategorien überprüft).  

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TESTE DEIN WISSEN

1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte) • Nennen  und  erläutern  Sie  Elemente  der  Definition  Psychologischer  Diagnostik. 5 Elemente:

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TESTE DEIN WISSEN

- Erhebung, Bewertung und Aufbereitung von diagnostischen Informationen - Diagnostische  Informationen: psychische Merkmale von einem oder mehreren Menschen  - Erhebung nach Regeln und Anleitungen, um empirische Befunde zu sammeln - Informationen stammen von Merkmalsträgern (z.B., einzelne Personen oder Gruppen von Menschen) - wichtig: immer mit dem Ziel = Diagnose, Prognose, um Maßnahmen oder Interventionen abzuleiten 

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TESTE DEIN WISSEN

4. -5. Vorlesung  /  Gütekriterien  psychometrischer  Tests  (35  Punkte)• Bzw. Nützlichkeit? Welche Testverfahren sind nützlich und nicht nützlich?

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TESTE DEIN WISSEN

 Gemessenes Merkmal besitzt praktische Relevanz. Test weist nützliche Anwendungsmöglichkeiten im Sinne der Kriteriumsvalidität auf. Merkmal kann nicht mit anderem Test erfasst werden.  - nützlich – LMI (keine andere Alternative am Markt), nicht nützlich – noch ein Test zur Messung BIG-FIVE

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3.  Vorlesung  /  Testkonstruktion (10  Punkte) • Nennen  und erklären Sie  mögliche  Kriterien  zur  systematischen  Zuordnung  von  Tests  zu  Testarten.

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TESTE DEIN WISSEN

  ❖ Testmedium: Papier und Bleistift  Tests )für die Bearbeitung sind nur Papier und Bleistift notwendig)  Computerunterstützte  Verfahren (die Bearbeitung ist durch direkte Eingabe der Antworten in der Computer möglich) ❖ Art  der  Durchführung: Individualtests (können lediglich einzeln mit dem Probanden durchgeführt werden)  Gruppentests (sind in Gruppen durchführbar) ❖ Verwendung von Sprache: verbale Tests (sind durch sprachlich formulierte Items und Antworten gekennzeichnet)  non-verbale Tests (Items bestehen hauptsächlich aus Bildern) ❖ Anzahl  der  durch  den  Test  erfassten  Dimensionen:       Eindimensionale  Tests (nur 1 Merkmal)  Mehrdimensionale  Tests (mehrere Merkmale) ❖ Art  des  zu  erfassenden  Konstrukts:       Leistungstests (kognitive  Leistungsfähigkeit)  Persönlichkeitstests (Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen durch subjektive Urteile)  Projektive  Verfahren (indirekte qualitative Erfassung der Gesamtpersönlichkeit durch mehrdeutiges Bildmaterial)   Adaptive Tests (Erfassung der Dimensionen der kognitiven Leistungsfähigkeit durch die Aufgaben, die sich den Fähigkeiten einer Person anpassen) Objektive Persönlichkeitstests (indirekte Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen durch das Verhalten in einer standardisierten Testsituation)  Implizite Verfahren (indirekte Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen und Einstellungen durch die gemessene Reaktionszeit)

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4. -5. Vorlesung  /  Gütekriterien  psychometrischer  Tests  (35  Punkte)• Definieren Sie die Kriteriumsvalidität. Warum  ist  die  sie  am schwierigsten  aber  auch  am  wichtigsten  zu  untersuchen?   Geben  Sie  Beispiele  für  Kriterien  zur  Validierung  von  Tests.  

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TESTE DEIN WISSEN

Kriteriumsvalidität = Zusammenhang zwischen Testergebnis und konkreten Leistungen oder Verhaltensweisen außerhalb der Testsituation „Kriterium“ = etwas Konkretes, direkt Messbares (Prüfungsleistungen, erzielter Umsatz, Vorgesetztenbeurteilung, oder auch Verhaltensweisen wie Studienabbruch, Begehen einer Straftat) Auswahl geeigneter Kriterien: Muss begründet werden, ergibt sich aus diagnostischer Zielsetzung des Tests. Merkmale wie Intelligenz oder Extraversion können keine Kriterien sein (sind Konstrukte, keine Kriterien) Schwierigkeit = Verfügbarkeit und Messbarkeit des Kriteriums!

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1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte)   Welches   Maß   führte   Alfred   Binet   zur  Bestimmung   der   Intelligenz   ein?  Was   ist  an  diesem  Vorgehen  kritisch  und  wie  versuchte  William  Stern  das  Problem  zu  beheben?

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TESTE DEIN WISSEN

Binet: Intelligenz = Intelligenzalter – Lebensalter (Lebensalter (LA) = chronologisch; Intelligenzalter (IA): anhand  der gelösten Items ermittelt)  Stern = Gewinnung  eines  altersunabhängigen  Intelligenzmaßes: Intelligenz = Intelligenzalter / Lebensalter x 100; kritisch = gleiche  Abstände  zwischen  IA  und  LA  nach Binet bedeuten  nicht  dasselbe, der IQ sinkt beständig, weil das Intelligenzalter langsamer zunimmt als das Lebensalter

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1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte)   Wie  heißt  der  erste  Persönlichkeitstest ,  wann, wie  und  wozu  wurde  er  entwickelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Woodworth: Erster ausgearbeiteter Persönlichkeitsfragebogen, 1918: Personal Data Sheet Selektion von Soldaten für Kampfeinsatz (1. Weltkrieg). Vorher psychiatrische Einzelinterviews, aber aufgrund hoher Zahl der Probanden eher unpraktikabel. Idee: Interviews schriftlich für große Gruppe mit 116 Items, dichotomes Antwortformat. Z.B.: „Gehen Ihnen Gedanken durch den Kopf, sodass Sie nicht schlafen können?“ Neurotische Rekruten sollten entdeckt werden, um sie dann gründlich psychiatrisch zu untersuchen. Vorbild für andere Persönlichkeitsinventare.

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2. Vorlesung /  Klassische Testtheorie (5 Punkte)• Beschreiben Sie einen aus drei Teilen des 3. Axioms (Unabhängigkeitsaxiom) der KTT. Wozu wird es entwickelt?

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TESTE DEIN WISSEN

  - Korrelation zwischen Messfehlern und den wahren Werten ist Null  - z.B., Messfehler eines Tests A + wahrer Wert eines Tests B = 0: Die  Messfehler  eines  Intelligenztests  (z.B., Konzentrationsschwierigkeiten)  sollten  nicht  mit  Konzentrationsfähigkeit  gemessen mit einem Konzentrationstest (wahrer Wert!)  korrelieren. - wozu = zu erklären wie Messfehler theoretisch ausgeschlossen werden können  

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1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte) Skizzieren Sie kurz die 1. Periode der psychologischen Diagnostik (was? wer? wann?)

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TESTE DEIN WISSEN

1. Periode – Experimentelle Laboratorien: Intelligenz als Naturwissenschaft Francis Galton (Anfang 20. Jahrhunderts): Intelligenz = Leistungsfähigkeit + Empfindlichkeit  (meistens  Seh-  und  Hörfähigkeit,  d.h. Sinneswahrnehmung) Ziel: Vererbung von Merkmalen wie Intelligenz  James McKeen Cattell: Testbatterien mit zehn Einzeltests von sog. „Physical Tests“ (einfachste Funktionen) bis zu „Mental Tests“ (höhere geistige Fähigkeiten) Ziel: Akademische Befähigung vorhersagen => Beginn Psychometrie mit Intelligenztestforschung & Eignungstests für  Studenten => Forderung nach Vergleichbarkeit der Testergebnisse durch genaue Einhaltung der Untersuchungssituation/ Standardisierung

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TESTE DEIN WISSEN

2. Vorlesung /  Klassische Testtheorie (5 Punkte) • Was  versteht  man  unter  einem  Test? Was ist der Unterschied zwischen einem psychologischen und einem psychometrischen Test?

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TESTE DEIN WISSEN

 Psychologischer Test = breite Definition, alle Tests, z.B., Leistungstests, psychometrische Persönlichkeitstests & projektive Verfahren; auch standardisierte Interviews / Beobachtungen. Erfassen Fähigkeiten (zeitlich stabil = Intelligenz), Eigenschaften (zeitlich stabil = Extraversion), Fertigkeiten (erlernbar = Klausur) und Zustände (nicht zeitlich stabil = Angst, Müdigkeit).  Psychometrischer Test = nur quantitative Verfahren,  zur Untersuchung empirisch abgrenzbarer Persönlichkeitsmerkmale (Fähigkeiten, Eigenschaften, Zustände) für quantitative Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte) Was unterscheidet individuelle  von den  institutionellen  Entscheidungen  und  in  welchen  Anwendungsfeldern  werden  diese  eingesetzt? Entwickeln Sie dabei die Beispiele der diagnostischen Aufgaben.

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TESTE DEIN WISSEN

institutionelle Diagnostik: Arbeits- und  Organisationspsychologie / Pädagogische  Psychologie; gleichbleibende  und  sich  wiederholende Fragestellungen; der Nutzen der Entscheidung geht zugunsten der Institution, Selektionsentscheidungen (Auswahl  von  Stellenbewerbern), viele Merkmalsträger = dieselbe Tests individuelle Diagnostik: Klinische / Forensische Psychologie;  der individuelle Nutzen im Vordergrund, diagnostisch gestützte  Beratung  bei  der  Wahl  eines  bestimmten  beruflichen  Bildungswegs, ein Merkmalsträger = individuell ausgewählte Tests

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TESTE DEIN WISSEN

4. -5. Vorlesung  /  Gütekriterien  psychometrischer  Tests  (35  Punkte) 

Theoretische Fragen: 

• Definieren Sie die Durchführungsobjektivität. Welche  Maßnahmen  generell  dienen  dazu,  die  Durchführungsobjektivität  sicherzustellen?

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TESTE DEIN WISSEN

  Durchführungsobjektivität = Testleiterunabhängigkeit: • wird nicht numerisch bestimmt  Maßnahmen Durchführung: - Standardisierung des Tests (Testmaterial, Durchführungsbedingungen) - geringe Interaktion zwischen dem Testleiter und der Testperson - schriftliche Instruktionen - klare Anweisungen für den Testleiter u.a. zum Umgang mit Fragen

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Q:

9. Vorlesung  /  Projektive  Verfahren  (5  Punkte)Wodurch unterscheiden sich die PSE-Auswertung von TAT-Auswertung?

A:

 TAT Auswertung = keine standardisierte Auswertung (siehe oben Murray!) • PSE Auswertung = Objektiver Auswertungsschlüssel zur Verrechnung von TAT-Geschichten (z.B., McClelland nur Leistungsmotiv: 1. Schritt: überprüft, ob sich in der Geschichte überhaupt Leistungsthematik findet. 2. Schritt – Feinanalyse durchgeführt, die das Auftreten einzelner Unterkategorien überprüft).  

Q:

1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte) • Nennen  und  erläutern  Sie  Elemente  der  Definition  Psychologischer  Diagnostik. 5 Elemente:

A:

- Erhebung, Bewertung und Aufbereitung von diagnostischen Informationen - Diagnostische  Informationen: psychische Merkmale von einem oder mehreren Menschen  - Erhebung nach Regeln und Anleitungen, um empirische Befunde zu sammeln - Informationen stammen von Merkmalsträgern (z.B., einzelne Personen oder Gruppen von Menschen) - wichtig: immer mit dem Ziel = Diagnose, Prognose, um Maßnahmen oder Interventionen abzuleiten 

Q:

4. -5. Vorlesung  /  Gütekriterien  psychometrischer  Tests  (35  Punkte)• Bzw. Nützlichkeit? Welche Testverfahren sind nützlich und nicht nützlich?

A:

 Gemessenes Merkmal besitzt praktische Relevanz. Test weist nützliche Anwendungsmöglichkeiten im Sinne der Kriteriumsvalidität auf. Merkmal kann nicht mit anderem Test erfasst werden.  - nützlich – LMI (keine andere Alternative am Markt), nicht nützlich – noch ein Test zur Messung BIG-FIVE

Q:

3.  Vorlesung  /  Testkonstruktion (10  Punkte) • Nennen  und erklären Sie  mögliche  Kriterien  zur  systematischen  Zuordnung  von  Tests  zu  Testarten.

A:

  ❖ Testmedium: Papier und Bleistift  Tests )für die Bearbeitung sind nur Papier und Bleistift notwendig)  Computerunterstützte  Verfahren (die Bearbeitung ist durch direkte Eingabe der Antworten in der Computer möglich) ❖ Art  der  Durchführung: Individualtests (können lediglich einzeln mit dem Probanden durchgeführt werden)  Gruppentests (sind in Gruppen durchführbar) ❖ Verwendung von Sprache: verbale Tests (sind durch sprachlich formulierte Items und Antworten gekennzeichnet)  non-verbale Tests (Items bestehen hauptsächlich aus Bildern) ❖ Anzahl  der  durch  den  Test  erfassten  Dimensionen:       Eindimensionale  Tests (nur 1 Merkmal)  Mehrdimensionale  Tests (mehrere Merkmale) ❖ Art  des  zu  erfassenden  Konstrukts:       Leistungstests (kognitive  Leistungsfähigkeit)  Persönlichkeitstests (Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen durch subjektive Urteile)  Projektive  Verfahren (indirekte qualitative Erfassung der Gesamtpersönlichkeit durch mehrdeutiges Bildmaterial)   Adaptive Tests (Erfassung der Dimensionen der kognitiven Leistungsfähigkeit durch die Aufgaben, die sich den Fähigkeiten einer Person anpassen) Objektive Persönlichkeitstests (indirekte Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen durch das Verhalten in einer standardisierten Testsituation)  Implizite Verfahren (indirekte Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen und Einstellungen durch die gemessene Reaktionszeit)

Q:

4. -5. Vorlesung  /  Gütekriterien  psychometrischer  Tests  (35  Punkte)• Definieren Sie die Kriteriumsvalidität. Warum  ist  die  sie  am schwierigsten  aber  auch  am  wichtigsten  zu  untersuchen?   Geben  Sie  Beispiele  für  Kriterien  zur  Validierung  von  Tests.  

A:

Kriteriumsvalidität = Zusammenhang zwischen Testergebnis und konkreten Leistungen oder Verhaltensweisen außerhalb der Testsituation „Kriterium“ = etwas Konkretes, direkt Messbares (Prüfungsleistungen, erzielter Umsatz, Vorgesetztenbeurteilung, oder auch Verhaltensweisen wie Studienabbruch, Begehen einer Straftat) Auswahl geeigneter Kriterien: Muss begründet werden, ergibt sich aus diagnostischer Zielsetzung des Tests. Merkmale wie Intelligenz oder Extraversion können keine Kriterien sein (sind Konstrukte, keine Kriterien) Schwierigkeit = Verfügbarkeit und Messbarkeit des Kriteriums!

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Q:

1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte)   Welches   Maß   führte   Alfred   Binet   zur  Bestimmung   der   Intelligenz   ein?  Was   ist  an  diesem  Vorgehen  kritisch  und  wie  versuchte  William  Stern  das  Problem  zu  beheben?

A:

Binet: Intelligenz = Intelligenzalter – Lebensalter (Lebensalter (LA) = chronologisch; Intelligenzalter (IA): anhand  der gelösten Items ermittelt)  Stern = Gewinnung  eines  altersunabhängigen  Intelligenzmaßes: Intelligenz = Intelligenzalter / Lebensalter x 100; kritisch = gleiche  Abstände  zwischen  IA  und  LA  nach Binet bedeuten  nicht  dasselbe, der IQ sinkt beständig, weil das Intelligenzalter langsamer zunimmt als das Lebensalter

Q:

1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte)   Wie  heißt  der  erste  Persönlichkeitstest ,  wann, wie  und  wozu  wurde  er  entwickelt?

A:

Woodworth: Erster ausgearbeiteter Persönlichkeitsfragebogen, 1918: Personal Data Sheet Selektion von Soldaten für Kampfeinsatz (1. Weltkrieg). Vorher psychiatrische Einzelinterviews, aber aufgrund hoher Zahl der Probanden eher unpraktikabel. Idee: Interviews schriftlich für große Gruppe mit 116 Items, dichotomes Antwortformat. Z.B.: „Gehen Ihnen Gedanken durch den Kopf, sodass Sie nicht schlafen können?“ Neurotische Rekruten sollten entdeckt werden, um sie dann gründlich psychiatrisch zu untersuchen. Vorbild für andere Persönlichkeitsinventare.

Q:

2. Vorlesung /  Klassische Testtheorie (5 Punkte)• Beschreiben Sie einen aus drei Teilen des 3. Axioms (Unabhängigkeitsaxiom) der KTT. Wozu wird es entwickelt?

A:

  - Korrelation zwischen Messfehlern und den wahren Werten ist Null  - z.B., Messfehler eines Tests A + wahrer Wert eines Tests B = 0: Die  Messfehler  eines  Intelligenztests  (z.B., Konzentrationsschwierigkeiten)  sollten  nicht  mit  Konzentrationsfähigkeit  gemessen mit einem Konzentrationstest (wahrer Wert!)  korrelieren. - wozu = zu erklären wie Messfehler theoretisch ausgeschlossen werden können  

Q:

1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte) Skizzieren Sie kurz die 1. Periode der psychologischen Diagnostik (was? wer? wann?)

A:

1. Periode – Experimentelle Laboratorien: Intelligenz als Naturwissenschaft Francis Galton (Anfang 20. Jahrhunderts): Intelligenz = Leistungsfähigkeit + Empfindlichkeit  (meistens  Seh-  und  Hörfähigkeit,  d.h. Sinneswahrnehmung) Ziel: Vererbung von Merkmalen wie Intelligenz  James McKeen Cattell: Testbatterien mit zehn Einzeltests von sog. „Physical Tests“ (einfachste Funktionen) bis zu „Mental Tests“ (höhere geistige Fähigkeiten) Ziel: Akademische Befähigung vorhersagen => Beginn Psychometrie mit Intelligenztestforschung & Eignungstests für  Studenten => Forderung nach Vergleichbarkeit der Testergebnisse durch genaue Einhaltung der Untersuchungssituation/ Standardisierung

Q:

2. Vorlesung /  Klassische Testtheorie (5 Punkte) • Was  versteht  man  unter  einem  Test? Was ist der Unterschied zwischen einem psychologischen und einem psychometrischen Test?

A:

 Psychologischer Test = breite Definition, alle Tests, z.B., Leistungstests, psychometrische Persönlichkeitstests & projektive Verfahren; auch standardisierte Interviews / Beobachtungen. Erfassen Fähigkeiten (zeitlich stabil = Intelligenz), Eigenschaften (zeitlich stabil = Extraversion), Fertigkeiten (erlernbar = Klausur) und Zustände (nicht zeitlich stabil = Angst, Müdigkeit).  Psychometrischer Test = nur quantitative Verfahren,  zur Untersuchung empirisch abgrenzbarer Persönlichkeitsmerkmale (Fähigkeiten, Eigenschaften, Zustände) für quantitative Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung.

Q:

1. Vorlesung  /  Einführung  (5 Punkte) Was unterscheidet individuelle  von den  institutionellen  Entscheidungen  und  in  welchen  Anwendungsfeldern  werden  diese  eingesetzt? Entwickeln Sie dabei die Beispiele der diagnostischen Aufgaben.

A:

institutionelle Diagnostik: Arbeits- und  Organisationspsychologie / Pädagogische  Psychologie; gleichbleibende  und  sich  wiederholende Fragestellungen; der Nutzen der Entscheidung geht zugunsten der Institution, Selektionsentscheidungen (Auswahl  von  Stellenbewerbern), viele Merkmalsträger = dieselbe Tests individuelle Diagnostik: Klinische / Forensische Psychologie;  der individuelle Nutzen im Vordergrund, diagnostisch gestützte  Beratung  bei  der  Wahl  eines  bestimmten  beruflichen  Bildungswegs, ein Merkmalsträger = individuell ausgewählte Tests

Q:

4. -5. Vorlesung  /  Gütekriterien  psychometrischer  Tests  (35  Punkte) 

Theoretische Fragen: 

• Definieren Sie die Durchführungsobjektivität. Welche  Maßnahmen  generell  dienen  dazu,  die  Durchführungsobjektivität  sicherzustellen?

A:

  Durchführungsobjektivität = Testleiterunabhängigkeit: • wird nicht numerisch bestimmt  Maßnahmen Durchführung: - Standardisierung des Tests (Testmaterial, Durchführungsbedingungen) - geringe Interaktion zwischen dem Testleiter und der Testperson - schriftliche Instruktionen - klare Anweisungen für den Testleiter u.a. zum Umgang mit Fragen

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