Grundlagen Der Testtheorie Und Der Psychologischen Diagnostik at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Grundlagen der Testtheorie und der psychologischen Diagnostik an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN

Schritte zur Leitfadenkonstruktion

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Sammlung und Systematisierung von Forschungsfragen, -hypothesen etc., bspw. in Form eines Mind-Mappings o.ä.
  2. Methoden-Spezifizierung
  3. Gruppierung der (Forschungs-)Fragen in Themenblöcke und deren Unterteilungen
  4. Entwurf der Fragen für den Leitfaden (d.h. von der Forschungsfrage zur Interviewfrage)
  5. Differenzierung von Fragetypen (Hauptfragen, untergeordnete Fragen, Nachfragen, …)
  6. Pre-Test (Angemessenheit der Fragen, Zeitrahmen, Feedback durch Test-Interviewte)
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TESTE DEIN WISSEN

Projektive Verfahren (verbal)

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TESTE DEIN WISSEN

Wortassoziationen

-Assoziieren zu Slogans usw.


Satzergänzungsverfahren 

-Beginn eines Geschehens in Form eines Satzanfangs vorgegeben

Fortgang des Geschehens durch die Vervollständigung des Satzes auszudrücken

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TESTE DEIN WISSEN

Personas

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TESTE DEIN WISSEN
  • prototypische Nutzergruppen, die aus Mustern von Einzelmerkmalen der empirischen Studien aggregiert werden
  • sollen ein möglichst lebhaftes Bild unterschiedlicher Nutzertypen zu vermitteln, die mit der Anwendung später arbeiten
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TESTE DEIN WISSEN

Schwierigkeiten der Wissensgewinnung

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TESTE DEIN WISSEN


  • Komplexe und widersprüchliche Welt
  • Konstruktivismus: Konstruktion der eigenen Welt
  • Soziale Erwünschtheit
  • Vieles ist nicht bewusst und einsehbar
  • Verbalisierungen sind schwierig und ungenau
  • Erinnerung als Rekonstruktion
  • Abwehrmechanismen als Befragungsproblem
  • Theorien / Denkschulen
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TESTE DEIN WISSEN

Mögliche Fehlerquellen bei Beantwortung eines Fragebogenitems

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TESTE DEIN WISSEN

-Die Bedeutung einer Frage kann vom Kontext abhängen, in dem sie präsentiert wird


-Wissen kann unvollständig oder verzerrt abgerufen werden


-Die befragte Person kann Vorlieben für bestimmte Antwortkategorien haben


-Präsentation der Person in einem Licht, das den vermuteten sozialen Erwartungen entspricht oder auch einer unbewussten Selbsttäuschung unterliegen

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TESTE DEIN WISSEN

Quantitative Methoden 

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TESTE DEIN WISSEN

Vorgehensweise zur numerischen Darstellung empirischer Sachverhalte -> Ziel ist die Quantifizierung des Messgegenstandes 

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgaben der Diagnostik 

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Beschreibung
  2. Prognosen
  3. Selektion und Platzierung 
  4. Begründung und Evaluation von Maßnahmen 
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TESTE DEIN WISSEN

Testgütekriterien

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TESTE DEIN WISSEN
  • Objektivität
  • Reliabilität
  • Validität

_____________

  • Fairness
  • Normierung
  • Vergleichbarkeit
  • Ökonomie
  • Nützlichkeit
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist (psychologische) Diagnostik?

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostik ist ein System von Regeln, das dazu dient, relevante
Informationen über Merkmalsträger zu gewinnen (z. B. diverse Krankheitssymptome)
und die erhobenen Daten zu einem diagnostischen Urteil zu integrieren (z.B.
Zuordnung der Symptome zu einer Krankheit)

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Testtheorie 

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenhang zwischen Testverhalten und dem zu erfassenden Merkmal, d.h. vom Antwortverhalten im Test wird auf den Ausprägungsgrad des psychischen Merkmals geschlossen

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TESTE DEIN WISSEN

Axiome der Klassischen Testtheorie 

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TESTE DEIN WISSEN
  1. jeder Messwert setzt sich aus einem wahren Wert und einem Fehlerwert zusammen: X = T + E
  2. im Mittel ist der Messfehler bei einer großen Zahl von Wiederholungen Null − Man nimmt also an, dass der Messfehler nicht in eine Richtung verzerrt ist, sondern dass sich Unter- und Überschätzungen des wahren Wertes im Mittel vollständig ausgleichen
  3. der Messfehler korreliert nicht mit dem wahren Wert
  4. die Höhe des Messfehlers ist unabhängig vom Ausprägungsgrad anderer Persönlichkeitsmerkmale
  5. die Messfehler verschiedener Testanwendungen (bei verschiedenen Personen oder Testwiederholungen bei einer Person) sind voneinander unabhängig
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TESTE DEIN WISSEN

Normierung

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TESTE DEIN WISSEN

Das Erarbeiten einer Umrechnungsskala von Rohwerten zu Normwerten zwecks Herstellung der Vergleichbarkeit eines individuellen Testergebnisses mit einer repräsentativen Vergleichsgruppe

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Q:

Schritte zur Leitfadenkonstruktion

A:
  1. Sammlung und Systematisierung von Forschungsfragen, -hypothesen etc., bspw. in Form eines Mind-Mappings o.ä.
  2. Methoden-Spezifizierung
  3. Gruppierung der (Forschungs-)Fragen in Themenblöcke und deren Unterteilungen
  4. Entwurf der Fragen für den Leitfaden (d.h. von der Forschungsfrage zur Interviewfrage)
  5. Differenzierung von Fragetypen (Hauptfragen, untergeordnete Fragen, Nachfragen, …)
  6. Pre-Test (Angemessenheit der Fragen, Zeitrahmen, Feedback durch Test-Interviewte)
Q:

Projektive Verfahren (verbal)

A:

Wortassoziationen

-Assoziieren zu Slogans usw.


Satzergänzungsverfahren 

-Beginn eines Geschehens in Form eines Satzanfangs vorgegeben

Fortgang des Geschehens durch die Vervollständigung des Satzes auszudrücken

Q:

Personas

A:
  • prototypische Nutzergruppen, die aus Mustern von Einzelmerkmalen der empirischen Studien aggregiert werden
  • sollen ein möglichst lebhaftes Bild unterschiedlicher Nutzertypen zu vermitteln, die mit der Anwendung später arbeiten
Q:

Schwierigkeiten der Wissensgewinnung

A:


  • Komplexe und widersprüchliche Welt
  • Konstruktivismus: Konstruktion der eigenen Welt
  • Soziale Erwünschtheit
  • Vieles ist nicht bewusst und einsehbar
  • Verbalisierungen sind schwierig und ungenau
  • Erinnerung als Rekonstruktion
  • Abwehrmechanismen als Befragungsproblem
  • Theorien / Denkschulen
Q:

Mögliche Fehlerquellen bei Beantwortung eines Fragebogenitems

A:

-Die Bedeutung einer Frage kann vom Kontext abhängen, in dem sie präsentiert wird


-Wissen kann unvollständig oder verzerrt abgerufen werden


-Die befragte Person kann Vorlieben für bestimmte Antwortkategorien haben


-Präsentation der Person in einem Licht, das den vermuteten sozialen Erwartungen entspricht oder auch einer unbewussten Selbsttäuschung unterliegen

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Q:

Quantitative Methoden 

A:

Vorgehensweise zur numerischen Darstellung empirischer Sachverhalte -> Ziel ist die Quantifizierung des Messgegenstandes 

Q:

Aufgaben der Diagnostik 

A:
  1. Beschreibung
  2. Prognosen
  3. Selektion und Platzierung 
  4. Begründung und Evaluation von Maßnahmen 
Q:

Testgütekriterien

A:
  • Objektivität
  • Reliabilität
  • Validität

_____________

  • Fairness
  • Normierung
  • Vergleichbarkeit
  • Ökonomie
  • Nützlichkeit
Q:

Was ist (psychologische) Diagnostik?

A:

Diagnostik ist ein System von Regeln, das dazu dient, relevante
Informationen über Merkmalsträger zu gewinnen (z. B. diverse Krankheitssymptome)
und die erhobenen Daten zu einem diagnostischen Urteil zu integrieren (z.B.
Zuordnung der Symptome zu einer Krankheit)

Q:

Klassische Testtheorie 

A:

Zusammenhang zwischen Testverhalten und dem zu erfassenden Merkmal, d.h. vom Antwortverhalten im Test wird auf den Ausprägungsgrad des psychischen Merkmals geschlossen

Q:

Axiome der Klassischen Testtheorie 

A:
  1. jeder Messwert setzt sich aus einem wahren Wert und einem Fehlerwert zusammen: X = T + E
  2. im Mittel ist der Messfehler bei einer großen Zahl von Wiederholungen Null − Man nimmt also an, dass der Messfehler nicht in eine Richtung verzerrt ist, sondern dass sich Unter- und Überschätzungen des wahren Wertes im Mittel vollständig ausgleichen
  3. der Messfehler korreliert nicht mit dem wahren Wert
  4. die Höhe des Messfehlers ist unabhängig vom Ausprägungsgrad anderer Persönlichkeitsmerkmale
  5. die Messfehler verschiedener Testanwendungen (bei verschiedenen Personen oder Testwiederholungen bei einer Person) sind voneinander unabhängig
Q:

Normierung

A:

Das Erarbeiten einer Umrechnungsskala von Rohwerten zu Normwerten zwecks Herstellung der Vergleichbarkeit eines individuellen Testergebnisses mit einer repräsentativen Vergleichsgruppe

Grundlagen der Testtheorie und der psychologischen Diagnostik

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