Einführung Motivationspsychologie at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Einführung Motivationspsychologie an der Hochschule Fresenius

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Einführung Motivationspsychologie Kurs an der Hochschule Fresenius zu.

TESTE DEIN WISSEN

Begriff der Motivation

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TESTE DEIN WISSEN
  • Alltagsbegriff: Leistungsbereitschaft, Zielgerichtetheit, Eifer
  • befasst sich mit zielgerichtetem Verhalten beim Menschen und analysiert Ausrichtung, Ausdauer und Intensität beim Verfolgen von Zielen
  • Ausdauer = Handeln bleibt trotz Unterbrechungen oder Ablenkungen auf Zielkurs
  • Intensität = Anstrengung und Konzentration, die eine Person bei der Verfolgung eines Ziels aufbringt
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TESTE DEIN WISSEN

Anreize & Motive

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TESTE DEIN WISSEN
  • Die Motive / Beweggründe für ein Verhalten geben an, was einer Person wichtig ist
  • Motive werden definiert als individuelle Präferenzen für bestimmte Anreizklassen.
  • Die am häufigsten untersuchten Anreizklassen (Motivthemen):
    • Herausforderungen meistern (Leistung
    • soziale Kontakte knüpfen und pflegen (Anschluss
    • andere Menschen beeinflussen oder beeindrucken (Macht)
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TESTE DEIN WISSEN

Annäherungsziele 

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TESTE DEIN WISSEN
  • beziehen sich auf einen spezifizierten positiven Zustand, den es zu erreichen gilt (Hoffnungsmotiv)
  • Annäherungsziele sensibilisieren für die Wahrnehmung leistungsbezogener Zielfortschritte
    • Menschen sind gut im Erkennen ob man dem Ziel näher kommt 
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TESTE DEIN WISSEN

Vermeidungsziele 

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TESTE DEIN WISSEN
  • beziehen sich auf einen negativen Zustand, den es zu vermeiden gilt (Furchtmotiv)
  • Vermeidungsziele halten einen negativen Zustand vor Augen (Versagen) und lösen ein Gefühl der Angst aus
  • Vermeidungsziele beeinträchtigen intrinsische Motivation/emotionales Wohlbefinden/Leistung.
  • Risikoaffinität ist nicht das gleiche wie Annäherungsorientierung
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TESTE DEIN WISSEN

Promotionsfokus (Higgins, 1997) 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Personen mit einem dispositionellen (veranlagten) Promotionsfokus
    • fokussieren darauf, wie sie gerne sein möchten
    • streben Gewinne an
    • engagieren sich aktiv & freudvoll
    • sind an positiven Ergebnissen orientiert
  • Fokus entsteht durch Betonung fundamentaler Bedürfnisse in der elterlichen Erziehung nach Fürsorge und Nahrung 
  • Erfolge/Misserfolge führen zu Freude bzw. Trauer/Stolz --> Hoffnungsmotiviert
  • Personen mit Promotionsfokus werden besser durch Erfolge motiviert 
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Präventionsfokus ( Higgins, 1997) 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Personen mit dispositionellem Präventionsfokus
    • fokussieren darauf, wie sie sein sollten
    • streben das Vermeiden von Verlusten und Sicherheit an
    • verfolgen Pflicht- und Minimalziele
    • sind häufig passiv, vorsichtig und konservativ
  • entstehen durch Betonung fundamentaler Bedürfnisse in der elterlichen Erziehung nach Sicherheit und Schutz
  • Erfolge/Misserfolge führen zu Erleichterung bzw. Angst. --> Furchtmotiviert
  • Personen mit Präventionsfokus werden besser durch Misserfolge motiviert
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TESTE DEIN WISSEN

Lern & Performanzziele 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen unterscheiden sich darin, ob sie in Leistungssituationen
    • vor allem Neues dazulernen wollen --> Lernziel
    • Rechenschaft über ihre Leistungsfähigkeit ablegen möchten  --> Performanzziel (zeigen , dass ich etwas kann) 
  • glauben an Veränderbarkeit persönlicher Attribute --> Lernziele verfolgen 
  • glauben an Unveränderbarkeit --> Performanzziele verfolgen 
  • Performanzzielorientierung ist der intrinsischen Motivation von Nachteil 
  • Lernzielorientierung begünstigt intrinsische Motivation
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TESTE DEIN WISSEN

Implizite Motive

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TESTE DEIN WISSEN
  •  früh in der Kindheit erlernte Präferenzen für bestimmte Anreize 
  • Affektbasiert 
  • Unbewusst 
  • Müssen mit indirekten Verfahren erfasst werden 
  • sagen operantes (frei auftretendes Verhalten in offenen Situationen) Verhalten 
  • werden von Anreizen, die in der Tätigkeit selbst liegen angeregt 
    • Das was mich anzieht und antreibt --> nicht das vorgenommene
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TESTE DEIN WISSEN

Explizite Motive 

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TESTE DEIN WISSEN
  • etwas später in der Kindheit in der Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt erlernt 
  • Auf Kognition basierende motivationale Selbstbilder 
  • Können über Fragebogen erfasst werden
  • sagen respondentes (Reaktionen auf stark strukturierte Situationen) Verhalten vorher 
    • Genau angeben was zu tun ist/ was ist der nächste Schritt --> von außen Struktur oder Aufmerksamkeit auf die Situation --> bewusste Situation
  • werden von sozial-evaluativen Anreizen angeregt 
    • Bewusst gesetzte Ziele --> selbst zuschreiben
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TESTE DEIN WISSEN

Motiv(in)kongruenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • Motivkongruenz = Übereinstimmung der Ausprägung impliziter und expliziter Motive
  • Motivinkongruenz = Nicht Übereinstimmung "
  • Unterscheidung von " heißen" (motivkongruenten) und "kalten" (motivkongruenten) Zielen 


  • Hohes implizites, aber niedriges explizites Motiv 
    • Befriedigung des impliziten Motivs bleibt aus 
  • Hohes explizites, aber niedriges implizites Motiv 
    • Willentliche Anstrengung oft notig 
    • Ziele sind nicht durch das implizite Motiv energetisiert 
  • Motivinkongruenz verursacht intrapsychische Konflikte 
    • Wirken wie ein Stressor 
    • Beeinträchtigung von Wohlbefinden/Lebenszufriedenheit/ Gesundheit
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TESTE DEIN WISSEN

Entstehung von Motivinkongruenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • Starke Orientierung an sozialer Umwelt anstatt eigenen Affekten 
  • Schlechter Zugang zum Körpergefühl und hohe Selbstüberwachung 
  • Geringe Fähigkeit, non verbale in verbale Repräsentationen zu übersetzen
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TESTE DEIN WISSEN

Messung impliziter Motive:

Thematischer Apperzeptionstest (TAT)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Henry Murray (1893-1988) 
  • Seit den 1950er weiterentwickelt für Motivmessung 
  • Standard-Messmethode für implizite Motive 
  • Person muss Entscheidung treffen (wenn Mehrdeutig) 

 

Verfahren 

  • Präsentation von Bildern & Aufforderung, dazu eine Geschichte zu erzählen 
  • Was führte zu der gezeigten Situation?
  • Was geschieht gerade?
  • Was fühlen und denken die Personen?
  • Wie ist der Ausgang der Geschichte?
    • Unterschiedliche Interpretation durch Erfahrung 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung Motivationspsychologie Kurs an der Hochschule Fresenius - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Begriff der Motivation

A:
  • Alltagsbegriff: Leistungsbereitschaft, Zielgerichtetheit, Eifer
  • befasst sich mit zielgerichtetem Verhalten beim Menschen und analysiert Ausrichtung, Ausdauer und Intensität beim Verfolgen von Zielen
  • Ausdauer = Handeln bleibt trotz Unterbrechungen oder Ablenkungen auf Zielkurs
  • Intensität = Anstrengung und Konzentration, die eine Person bei der Verfolgung eines Ziels aufbringt
Q:

Anreize & Motive

A:
  • Die Motive / Beweggründe für ein Verhalten geben an, was einer Person wichtig ist
  • Motive werden definiert als individuelle Präferenzen für bestimmte Anreizklassen.
  • Die am häufigsten untersuchten Anreizklassen (Motivthemen):
    • Herausforderungen meistern (Leistung
    • soziale Kontakte knüpfen und pflegen (Anschluss
    • andere Menschen beeinflussen oder beeindrucken (Macht)
Q:

Annäherungsziele 

A:
  • beziehen sich auf einen spezifizierten positiven Zustand, den es zu erreichen gilt (Hoffnungsmotiv)
  • Annäherungsziele sensibilisieren für die Wahrnehmung leistungsbezogener Zielfortschritte
    • Menschen sind gut im Erkennen ob man dem Ziel näher kommt 
Q:

Vermeidungsziele 

A:
  • beziehen sich auf einen negativen Zustand, den es zu vermeiden gilt (Furchtmotiv)
  • Vermeidungsziele halten einen negativen Zustand vor Augen (Versagen) und lösen ein Gefühl der Angst aus
  • Vermeidungsziele beeinträchtigen intrinsische Motivation/emotionales Wohlbefinden/Leistung.
  • Risikoaffinität ist nicht das gleiche wie Annäherungsorientierung
Q:

Promotionsfokus (Higgins, 1997) 

A:
  • Personen mit einem dispositionellen (veranlagten) Promotionsfokus
    • fokussieren darauf, wie sie gerne sein möchten
    • streben Gewinne an
    • engagieren sich aktiv & freudvoll
    • sind an positiven Ergebnissen orientiert
  • Fokus entsteht durch Betonung fundamentaler Bedürfnisse in der elterlichen Erziehung nach Fürsorge und Nahrung 
  • Erfolge/Misserfolge führen zu Freude bzw. Trauer/Stolz --> Hoffnungsmotiviert
  • Personen mit Promotionsfokus werden besser durch Erfolge motiviert 
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Q:

Präventionsfokus ( Higgins, 1997) 

A:
  • Personen mit dispositionellem Präventionsfokus
    • fokussieren darauf, wie sie sein sollten
    • streben das Vermeiden von Verlusten und Sicherheit an
    • verfolgen Pflicht- und Minimalziele
    • sind häufig passiv, vorsichtig und konservativ
  • entstehen durch Betonung fundamentaler Bedürfnisse in der elterlichen Erziehung nach Sicherheit und Schutz
  • Erfolge/Misserfolge führen zu Erleichterung bzw. Angst. --> Furchtmotiviert
  • Personen mit Präventionsfokus werden besser durch Misserfolge motiviert
Q:

Lern & Performanzziele 

A:
  • Menschen unterscheiden sich darin, ob sie in Leistungssituationen
    • vor allem Neues dazulernen wollen --> Lernziel
    • Rechenschaft über ihre Leistungsfähigkeit ablegen möchten  --> Performanzziel (zeigen , dass ich etwas kann) 
  • glauben an Veränderbarkeit persönlicher Attribute --> Lernziele verfolgen 
  • glauben an Unveränderbarkeit --> Performanzziele verfolgen 
  • Performanzzielorientierung ist der intrinsischen Motivation von Nachteil 
  • Lernzielorientierung begünstigt intrinsische Motivation
Q:

Implizite Motive

A:
  •  früh in der Kindheit erlernte Präferenzen für bestimmte Anreize 
  • Affektbasiert 
  • Unbewusst 
  • Müssen mit indirekten Verfahren erfasst werden 
  • sagen operantes (frei auftretendes Verhalten in offenen Situationen) Verhalten 
  • werden von Anreizen, die in der Tätigkeit selbst liegen angeregt 
    • Das was mich anzieht und antreibt --> nicht das vorgenommene
Q:

Explizite Motive 

A:
  • etwas später in der Kindheit in der Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt erlernt 
  • Auf Kognition basierende motivationale Selbstbilder 
  • Können über Fragebogen erfasst werden
  • sagen respondentes (Reaktionen auf stark strukturierte Situationen) Verhalten vorher 
    • Genau angeben was zu tun ist/ was ist der nächste Schritt --> von außen Struktur oder Aufmerksamkeit auf die Situation --> bewusste Situation
  • werden von sozial-evaluativen Anreizen angeregt 
    • Bewusst gesetzte Ziele --> selbst zuschreiben
Q:

Motiv(in)kongruenz

A:
  • Motivkongruenz = Übereinstimmung der Ausprägung impliziter und expliziter Motive
  • Motivinkongruenz = Nicht Übereinstimmung "
  • Unterscheidung von " heißen" (motivkongruenten) und "kalten" (motivkongruenten) Zielen 


  • Hohes implizites, aber niedriges explizites Motiv 
    • Befriedigung des impliziten Motivs bleibt aus 
  • Hohes explizites, aber niedriges implizites Motiv 
    • Willentliche Anstrengung oft notig 
    • Ziele sind nicht durch das implizite Motiv energetisiert 
  • Motivinkongruenz verursacht intrapsychische Konflikte 
    • Wirken wie ein Stressor 
    • Beeinträchtigung von Wohlbefinden/Lebenszufriedenheit/ Gesundheit
Q:

Entstehung von Motivinkongruenz

A:
  • Starke Orientierung an sozialer Umwelt anstatt eigenen Affekten 
  • Schlechter Zugang zum Körpergefühl und hohe Selbstüberwachung 
  • Geringe Fähigkeit, non verbale in verbale Repräsentationen zu übersetzen
Q:

Messung impliziter Motive:

Thematischer Apperzeptionstest (TAT)

A:
  • Henry Murray (1893-1988) 
  • Seit den 1950er weiterentwickelt für Motivmessung 
  • Standard-Messmethode für implizite Motive 
  • Person muss Entscheidung treffen (wenn Mehrdeutig) 

 

Verfahren 

  • Präsentation von Bildern & Aufforderung, dazu eine Geschichte zu erzählen 
  • Was führte zu der gezeigten Situation?
  • Was geschieht gerade?
  • Was fühlen und denken die Personen?
  • Wie ist der Ausgang der Geschichte?
    • Unterschiedliche Interpretation durch Erfahrung 
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