Diagnostik at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Diagnostik an der Hochschule Fresenius

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Diagnostik Kurs an der Hochschule Fresenius zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nenne die vier wichtigsten Gesprächstechniken

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Gesprächstechniken dienen dazu, in Gesprächen Struktur herzustellen, Missverständnisse vorzubeugen  und die Beziehungsqualität zu verbessern. 


  1. Direktivität 
  2. Paraphrasen
  3. Fragen 
  4. VEE (Verbalisieren emotionaler Inhalte) 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Leistungstests?

-1. Sprachliche Intelligenztests:

1.1 IST-2000-R

1.2. CFT-1-R:  Grundintelligenztest 

-2. Nicht-Sprachliche Intelligenztests: 

2.1 Raven`s Coloured Progressive Matrices (CPM)

2.2 Wiener Matrizen Test-2 (WMT-2) von Formann und Piswanger

-3. Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests: 

3.Aufmerksamkeitstests:

3.1 Subtest "Alertness": 

3.2 Aufmerksamkeits- Belastungs- Test d2 von Brickenkamp (1994)

-4. Konzentrationstests:

4.1 Test d2 R-Revision von Buckenkamp et al., (2010):


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • wenn Aufgaben entweder richtig oder falsch zu beantworten sind 
  • wenn ein verbindlicher Beurteilungsmaßstab vorliegt 


Leistungstests oder Leistungsmethoden sind psychologische Testverfahren zur Erfassung von Leistungsmerkmalen (auch Fähigkeiten oder Fertigkeiten) einer Person.


1. Sprachliche Intelligenztests:


1.1 IST-2000-R erfasst Niveau und Struktur der Intelligenz in den Bereichen: 

  • Schlussfolgerndes Denken (Fluide Intelligenz)
  • Wissen (kristalline Intelligenz)
  • verbale, figurale und numerische Intelligenz sowie Merkfähigkeit bei Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsenen
  • Form B: als Pseudoparalleltest (Aufbau: 11 Subtests mit je 20 Aufgaben  mit 5 Fähigkeitsbereichen) 


1.2. CFT-1-R:  Grundintelligenztest 

für Kinder von 5; 3 bis 9; 11 bzw. 6; 6 bis 11; 11 Jahren, 2 Teile 

Anwendung: 

  • Bei der Einschulung
  • Bei Lernschwierigkeiten 
  • als diagnostisches Kontrollinstrument in der Forschung insbesondere bei interkulturellen Vergleichsstudien 
  • Aufbau: 1.Teil: Untertests Substitutionen, Labyrinth und Ähnlichkeiten --> Wahrnehmungsgebundene Leistung;                                       2. Teil: Untertests Reihen fortsetzen, Klassifikationen und Matratzen --> Figurales Denken, jeder Untertest hat 15 Aufgaben)


2. Nicht-Sprachliche Intelligenztests: 


2.1 Raven`s Coloured Progressive Matrices (CPM)

für Kinder: 3; 9 bis 11; 8 Jahre

und für Personen, die die deutsche Sprache nicht sprechen

  • zur sprachfreien Erfassung des allgemeinen Intelligenzpotenzials bei Kindern entwickelt 
  • Aufbau: 3 Sets je 12 Items (Set A, Set AB, Set B)


2.2 Wiener Matrizen Test-2 (WMT-2) von Formann und Piswanger

  • Erfassung des intellektuellen Leistungsniveaus für den Altersbereich 14-64 Jahren, erfasst die Fähigkeit zum  schlussfolgernden Denken im Umgang mit abstrakten Symbolen
  • Aufbau: 18 Items, ökonomischer Kurztest



3. Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests:


3.Aufmerksamkeitstests:

-> Wie schnell und genau Probanden kritische Reize entdecken 

 

3.1 Subtest "Alertness":

  • Aus der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP, Zimmermann & Film, 1993)

  • Aufgabe: Beim Erscheinen eines Kreuzes auf dem Bildschirm -> Taste drücken 


3.2 Aufmerksamkeits- Belastungs- Test d2 von Brickenkamp (1994)

Für den Altersbereich: 9;0 bis 60;0

  • Misst Tempo und Sorgfalt des Arbeitsverhaltens bei der Untersuchung ähnlicher Reize und ermöglicht damit die Beurteilung individueller Aufmerksamkeitsleistung
  • Aufbau: 10 verschiedene Zeichen, die Kombination von Buchstaben (d und p und  Punkten von 1 bis 4) Ober und/oder unterhalb der Buchstaben dargestellt --> jedem Zeichen ist eine Ziffer zugeordnet (12 Serien insgesamt a 30 Sek.)
  • Aufgabe: Alle Items, die ein d mit genau 2 Punkten darstellen markieren (durch Drücken der entsprechenden Zifferntaste) 


4. Konzentrationstests:


  • Tests mit Suchaufgaben --> enthalten neben den "richtigen" Items immer auch Distraktoren, Aufmerksamkeitsleistung murr kontinuierlich, schnell und richtig erbracht werden (= Konzentrationstest)


4.1 Test d2 R-Revision von Buckenkamp et al., (2010):

  • Aufmerksamkeit- und Konzentrationstest 
  • Durchstreichest: Erfassung von selektiver oder fokussierter Aufmerksamkeit 










Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was umfassen standardisierte Interviews?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Einsatz standardisierter Interviews:
    • vor allem im klinischen Bereich und in der Eignungsdiagnostik 
    • wenn sich eine Fragestellung oft wiederholt und die Ergebnisse mit denen anderer Probanden verglichen werden sollen 


Im klinischen Bereich:

  • Interviews zur Diagnostik psychischer Störungen, die mit Manual über Testverlage vertrieben werden, z.B. DIPS (Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen, Schneider, Margraf, 2011) 


In der Eignungsdiagnostik:

  • Fragen nach Anforderungen, die mit einer bestimmten Stelle verbunden sind - deshalb keine universell einsetzbaren Interviewverfahren 
  • MultimodalesInterview als "Bauanleitung" für ein Einstellungsgespräch, kein käuflich zu erwerbendes, fertiges Interviewverfahren 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was umfasst die 2. Gesprächstechnik: Paraphrasen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Sinngemäße Wiedergabe des Gehörten durch eigene Wortwahl 
  • Stellen ein gemeinsames Verständnis her 
  • Funktionen: Vertrauensaufbau, Dominanzgewinn, Zeitgewinn 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nenne die generellen Prinzipien bei der Fragenformulierung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Fachbegriffe und Fremdwörter vermeiden 
  • Keine Suggestivfragen 
  • Keine Wertung 
  • Möglichst kurze und verständliche Sätze 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was umfasst das diagnostische Interview?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Oberbegriff für alle Methoden zur Erhebung von diagnostisch relevanten Informationen mittels Gespräch 
  • Diagnostische Interviews unterscheiden sich durch den Grad ihrer Standardisierung:
    • unstandardisiert 
    • halbstandardisiert 
    • vollstandardisiert 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Arten diagnostischer Verfahren gibt es? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Leistungstests 
  2. Persönlichkeitsfragebögen 
  3. Nichtsprachliche Persönlichkeitstest 
  4. Objektive Persönlichkeitstests
  5. Verhaltensbeobachtung und -beurteilung 
  6. Diagnostisches Interview 
  7. Projektive Verfahren 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeitstests (Test of typical Performance) 

-1. Sprachliche Persönlichkeitstests: 

1.1 Neo-FFI

1.2 MMPI-2 Minnesota, Multiphasic, Personality- Inventory-2 von Hathaway et al., 2000

-2.Persönlichkeitsfragebögen:

2.1 FPI-R: Freiburger Persönlichkeitsinventar von Fahrenberg et al., (2010):

2.2 TPF Trierer Persönlichkeitsfragebogen 

-3. Nichtsprachliche Persönlichkeitstests

3.1 Nonverbal personality Questionary von Paunonen, 2001

3.2 Situatonal Judgement Test: 

4. Objektive Persönlichkeitstests:

-4.1 OLMT - Objektiver Leistungsmotivationstest - Schmidt-Atzert (2007)

-4.2 Objektive Persönlichkeitsbatterie AHA: 



Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Persönlichkeitsmerkmale wie Eigenschaften, Motive, Interessen, Einstellungen etc. werden erfasst
  • Objektive Beurteilungsmaßstäbe spielen keine Rolle
  • "Faking" wird durch zum Beispiel Kontrollskalen, Forced-Choice Antworten (Entscheidung zwischen Antwortalternativen, die ähnlich soziale erwünscht sind), Soziale Erwünschtheitskala (SES-17) beobachtet/kontrolliert.


1. Sprachliche Persönlichkeitstests: 


1.1 Neo-FFI: 

  • Der Neo-FFI (Neo-Fünf-Faktoren-Inventar) von Borkenau und Osterdorf ist ein Persönlichkeitsfragebogen, der auf standardisierte Weise die Persönlichkeitsmerkmale: emotionale Labilität, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit erfasst. 

Aufbau: 

  • 60 Aussagen über die eigene Person anhand von 5 Stufen: starke Ablehnung, Ablehnung, Neutral, Zustimmung, starke Zustimmung.
  • Bsp: "Ich bin nicht leicht beunruhigt"


1.2 MMPI-2 Minnesota, Multiphasic, Personality- Inventory-2 von Hathaway et al., 2000

  • weltweit gebräuchlichstes Persönlichkeitssystem für den klinischen Bereich 
  • Ziel: Zuordnung von Probanden zu diversen psychiatrische Kategorien oder zur "Normal"-Population
  • Bsp: Lügenskala (15 Items) --> "Manchmal möchte ich am liebsten Fluchen"


2.Persönlichkeitsfragebögen:

  • Vorformulierte Fragen oder Feststellungen in schriftlicher Form 
  • Erläuterung der gewünschten Art der Bearbeitung in einer Instruktion 
  • Festgelegtes Antwortformat (Bspw.: Likert-Skalen) 


2.1 FPI-R: Freiburger Persönlichkeitsinventar von Fahrenberg et al., (2010):

  • Vielverwendeter Persönlichkeitsfragebogen 
  • Eigenständige Entwicklung, nicht dem Big-Five Ansatz verpflichtet
  • Items aus folgenden Skalen: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, körperliche Beschwerden, Gesundheitsorgan, Offenheit, Extraversion, Emotionalität 
  • Antwortformat: stimmt - stimmt nicht 


2.2 TPF Trierer Persönlichkeitsfragebogen 

  • 18 bis 80 Jahre 
  • Dient der Messung zweier unabhängiger Faktoren der Persönlichkeit: "Seelische Gesundheit" (Fähigkeit zur Bewältigung externer und interner Anforderungen) und "Verhaltenskontrolle" (Besonnenheit, Vorsicht, Ordnungsstreben vs. Impulsivität, Überschwänglichkeit und Risikofreude) 

Aufbau

  • 9 Unterskalen, 120 Items: 1. Verhaltenskontrolle, 2. Seelische Gesundheit, 3. Sinnerfülltheit vs. Depressivität, 4. Selbstvergessenheit vs. Selbstzentrierung, 5. Beschwerdefreiheit vs. Nervosität, 6. Expansivität, 7. Autonomie, 8. Selbstwertgefühl, 9. Liebesfähigkeit 


3. Nichtsprachliche Persönlichkeitstests


3.1 Nonverbal personality Questionary von Paunonen, 2001

  • Aufgabe: Wahrscheinlichkeit auf einer siebenstufigen Skala angeben, mit der man das Verhalten einer Person auf einem Bild durchführen würde 
  • 16 Persönlichkeitsmerkmale, die auf dem Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit basieren 


3.2 Situatonal Judgement Test: 

  • Psychologischer test, der von Assessment-Unternehmen, Arbeitgebern und Organisationen verwendet wird, um die Verhaltens- und kognitiven Fähigkeiten von Bewerbern in alltäglichen Arbeitssituationen zu bewerten.
  • Aufgabe: Situation wird in einem Video gezeigt (hypothetisches Problem in der Arbeitswelt) , Person wählt zwischen vier verschiedenen Handlungsalternativen aus (die, die am passendsten erscheint)
  • test offenbart verschiedene Persönlichkeitsaspekte, sowie kognitive und soziale Fähigkeiten 


4. Objektive Persönlichkeitstests:

  • Objektive Tests (T-Daten) zur Messung der Persönlichkeit und Motivation sind Verfahren, die unmittelbar das Verhalten eines Individuums in einer standardisierten Situation erfassen, ohne dass dieses sich in der Regel selbst beurteilen muss


4.1 OLMT - Objektiver Leistungsmotivationstest - Schmidt-Atzert (2007)

  • Besteht aus drei Subtests: Ohne Anreize, Motivation durch eigene Ziele, Motivation durch einen Konkurrenten 
  • Aufgabe: Durch drücken von zwei Tasten soll der Proband eine "Straße" aus 100 Felder auf dem Bildschirm erkennen 
  •  Richtige Taste : (rot für links, grün für rechts) Proband legt weiteres Feld zurück 
  • Falsche Taste: Optische und akustische Warnung, kein Feld weiter
  • Bearbeitungszeit für jeden der 30 Durchgänge zehn Sekunden 
  • Erfassung der Schnelligkeit der die Anzahl der zurückgelegten Felder 


4.2 Objektive Persönlichkeitsbatterie AHA: 

  • Erfasst den kognitiven Stil (Impulsivität vs. Reflexivität), so - wie die motivationalen Dimensionen Anspruchsniveau, Frustrationstoleranz und Leistungsmotivation der Testperson 
  • Rückschlüsse auf das Verhalten und die Motivation in stressreichen Situationen 
  • Aufgabe:
  • 1. Subtest: Flächengrößen vergleichen und entscheiden, welche Fläche größer ist (je 30 Sekunden) 
  • 2. Subtest: Symbole kodieren, so viele Symbole wie möglich richtig zuordnen (je 50 Sekunden) 
  • 3. Subtest; Figuren unterscheiden (ohne Zeitangabe), unpassendste Figur einer Reihe identifizieren 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Axiome der Klassischen Testtheorie

2. Das Verknüpfungsaxiom  

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

2. das Verknüpfungsaxiom 

  • Jeder beobachtete Wert Xi einer Person i in einem Test setzt sich zusammen aus einem wahren Wert Ti , dieser Person i und einem fehlerwert E: 


Xi = Ti + Ei

Xi = Beobachteter Wert einer Person 

Ti = wahrer Wert einer Person  

Ei = Fehlerwert 


  • Der Zufallsfehler E hat den Erwartungswert Null.
  • Messfehler = die Gesamtheit aller unsystematischer Einflüsse


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Leistungstests?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Leistungstests messen:

  • Wie viele Aufgaben Testpersonen in einer feststehenden Bearbeitungszeit lösen 
  • wie viel zeit sie zur Bearbeitung einzelner oder aller Aufgaben brauchen 


Testleistung kann als Indikator:

  • für eine Fähigkeit (z.B. Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit)
  • für eine Fertigkeit (z.B. Grundrechenarten)
  • für Wissen verstanden werden 


Wichtig zu wissen:

  • Training und Übung verbessern de Testleistung deutlich! 
  • Z.B. steigt die Testleistung bei Konzentrationstests bei 11 mal üben um ca. 50% an (Westhoff & Dewald, 1990)


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was umfasst die Differentialdiagnostik

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Wichtig für die Präzisierung der Fragestellung ist eine Differenzialdiagnostik:

  • Was können wir ausschießen? 
  • Woran hat es nicht gelegen?


Beispiel: Glaubwürdigkeit

  • Wie intelligent ist der Klient?
  • Wie gut ist die Gedächtnisleistung des Klienten?
  • Wie hoch ist die Tendenz des Klienten sozial erwünscht zu handeln?
  • Wie hoch ist die Suggestibilität des Klienten?


SUGGESTIBILITÄT: 

  • Suggestibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal welches das Ausmaß der Empfindlichkeit für Suggestionen ausdrückt. Personen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Suggestibilität, das heißt der Übernahme von induzierten Gedanken, Gefühlen, oder Wahrnehmungen auf Kosten des Bezugs zur Realität 


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erläutere die Präzisierung der Fragestellung

-Hypothesengeleitetes Vorgehen  

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Eine globale Fragestellung ist in der Regel so komplex, dass sie nicht direkt beantwortet werden kann.


Hypothesengeleitetes Vorgehen:

1. Formulierung spezifischer psychologischer Fragen, die zur Beantwortung der globalen Fragestellung beitragen 


2. Nutzung von Hintergrundinformationen über den Klienten 

  • Protokoll eines Aufnahmegesprächs 
  • Gerichtsakten 
  • Untersuchungsanlass: Wie ist es zu der diagnostischen Untersuchung gekommen?

3. Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse

  • Beispiele: Welche Faktoren führen zu Leistungsabbau in der Schule? Welche Merkmale sagen Berufserfolg voraus?


Psychologische Fragen müssen durch diagnostische Verfahren geklärt werden können.


Globale Fragestellung:

  • Ist ein Klient psychisch krank? 

Präzisierte Fragestellung:

  • Leidet der Klient an einer Angststörung?
  • Ist der Klient arbeitsfähig?

Weitere zu Klärende Fragen: 

  • Benötigt der Auftraggeber eine Diagnose?
  • Benötigt der Auftraggeber einer Interventionsempfehlung?


Globale Fragestellung:

  • Welche Ursachen haben die schlechten Noten von Jürgen K.?

Präzisierte Fragestellung: 

  1. Ist Jürgen mind. durchschnittlich intelligent?
  2. Ist Jürgen motiviert zur Schule zu gehen?
  3. Hat Jürgen eine Konzentrationsschwäche 
  4. Sind Jürgens Sprachkompetenzen ausreichend?
  5. Ist Jürgens Sozialverhalten angemessen?




Lösung ausblenden
  • 179778 Karteikarten
  • 3390 Studierende
  • 63 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Diagnostik Kurs an der Hochschule Fresenius - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nenne die vier wichtigsten Gesprächstechniken

A:

Gesprächstechniken dienen dazu, in Gesprächen Struktur herzustellen, Missverständnisse vorzubeugen  und die Beziehungsqualität zu verbessern. 


  1. Direktivität 
  2. Paraphrasen
  3. Fragen 
  4. VEE (Verbalisieren emotionaler Inhalte) 
Q:

Was sind Leistungstests?

-1. Sprachliche Intelligenztests:

1.1 IST-2000-R

1.2. CFT-1-R:  Grundintelligenztest 

-2. Nicht-Sprachliche Intelligenztests: 

2.1 Raven`s Coloured Progressive Matrices (CPM)

2.2 Wiener Matrizen Test-2 (WMT-2) von Formann und Piswanger

-3. Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests: 

3.Aufmerksamkeitstests:

3.1 Subtest "Alertness": 

3.2 Aufmerksamkeits- Belastungs- Test d2 von Brickenkamp (1994)

-4. Konzentrationstests:

4.1 Test d2 R-Revision von Buckenkamp et al., (2010):


A:
  • wenn Aufgaben entweder richtig oder falsch zu beantworten sind 
  • wenn ein verbindlicher Beurteilungsmaßstab vorliegt 


Leistungstests oder Leistungsmethoden sind psychologische Testverfahren zur Erfassung von Leistungsmerkmalen (auch Fähigkeiten oder Fertigkeiten) einer Person.


1. Sprachliche Intelligenztests:


1.1 IST-2000-R erfasst Niveau und Struktur der Intelligenz in den Bereichen: 

  • Schlussfolgerndes Denken (Fluide Intelligenz)
  • Wissen (kristalline Intelligenz)
  • verbale, figurale und numerische Intelligenz sowie Merkfähigkeit bei Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsenen
  • Form B: als Pseudoparalleltest (Aufbau: 11 Subtests mit je 20 Aufgaben  mit 5 Fähigkeitsbereichen) 


1.2. CFT-1-R:  Grundintelligenztest 

für Kinder von 5; 3 bis 9; 11 bzw. 6; 6 bis 11; 11 Jahren, 2 Teile 

Anwendung: 

  • Bei der Einschulung
  • Bei Lernschwierigkeiten 
  • als diagnostisches Kontrollinstrument in der Forschung insbesondere bei interkulturellen Vergleichsstudien 
  • Aufbau: 1.Teil: Untertests Substitutionen, Labyrinth und Ähnlichkeiten --> Wahrnehmungsgebundene Leistung;                                       2. Teil: Untertests Reihen fortsetzen, Klassifikationen und Matratzen --> Figurales Denken, jeder Untertest hat 15 Aufgaben)


2. Nicht-Sprachliche Intelligenztests: 


2.1 Raven`s Coloured Progressive Matrices (CPM)

für Kinder: 3; 9 bis 11; 8 Jahre

und für Personen, die die deutsche Sprache nicht sprechen

  • zur sprachfreien Erfassung des allgemeinen Intelligenzpotenzials bei Kindern entwickelt 
  • Aufbau: 3 Sets je 12 Items (Set A, Set AB, Set B)


2.2 Wiener Matrizen Test-2 (WMT-2) von Formann und Piswanger

  • Erfassung des intellektuellen Leistungsniveaus für den Altersbereich 14-64 Jahren, erfasst die Fähigkeit zum  schlussfolgernden Denken im Umgang mit abstrakten Symbolen
  • Aufbau: 18 Items, ökonomischer Kurztest



3. Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests:


3.Aufmerksamkeitstests:

-> Wie schnell und genau Probanden kritische Reize entdecken 

 

3.1 Subtest "Alertness":

  • Aus der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP, Zimmermann & Film, 1993)

  • Aufgabe: Beim Erscheinen eines Kreuzes auf dem Bildschirm -> Taste drücken 


3.2 Aufmerksamkeits- Belastungs- Test d2 von Brickenkamp (1994)

Für den Altersbereich: 9;0 bis 60;0

  • Misst Tempo und Sorgfalt des Arbeitsverhaltens bei der Untersuchung ähnlicher Reize und ermöglicht damit die Beurteilung individueller Aufmerksamkeitsleistung
  • Aufbau: 10 verschiedene Zeichen, die Kombination von Buchstaben (d und p und  Punkten von 1 bis 4) Ober und/oder unterhalb der Buchstaben dargestellt --> jedem Zeichen ist eine Ziffer zugeordnet (12 Serien insgesamt a 30 Sek.)
  • Aufgabe: Alle Items, die ein d mit genau 2 Punkten darstellen markieren (durch Drücken der entsprechenden Zifferntaste) 


4. Konzentrationstests:


  • Tests mit Suchaufgaben --> enthalten neben den "richtigen" Items immer auch Distraktoren, Aufmerksamkeitsleistung murr kontinuierlich, schnell und richtig erbracht werden (= Konzentrationstest)


4.1 Test d2 R-Revision von Buckenkamp et al., (2010):

  • Aufmerksamkeit- und Konzentrationstest 
  • Durchstreichest: Erfassung von selektiver oder fokussierter Aufmerksamkeit 










Q:

Was umfassen standardisierte Interviews?


A:
  • Einsatz standardisierter Interviews:
    • vor allem im klinischen Bereich und in der Eignungsdiagnostik 
    • wenn sich eine Fragestellung oft wiederholt und die Ergebnisse mit denen anderer Probanden verglichen werden sollen 


Im klinischen Bereich:

  • Interviews zur Diagnostik psychischer Störungen, die mit Manual über Testverlage vertrieben werden, z.B. DIPS (Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen, Schneider, Margraf, 2011) 


In der Eignungsdiagnostik:

  • Fragen nach Anforderungen, die mit einer bestimmten Stelle verbunden sind - deshalb keine universell einsetzbaren Interviewverfahren 
  • MultimodalesInterview als "Bauanleitung" für ein Einstellungsgespräch, kein käuflich zu erwerbendes, fertiges Interviewverfahren 
Q:

Was umfasst die 2. Gesprächstechnik: Paraphrasen

A:
  • Sinngemäße Wiedergabe des Gehörten durch eigene Wortwahl 
  • Stellen ein gemeinsames Verständnis her 
  • Funktionen: Vertrauensaufbau, Dominanzgewinn, Zeitgewinn 
Q:

Nenne die generellen Prinzipien bei der Fragenformulierung

A:
  • Fachbegriffe und Fremdwörter vermeiden 
  • Keine Suggestivfragen 
  • Keine Wertung 
  • Möglichst kurze und verständliche Sätze 
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Was umfasst das diagnostische Interview?

A:
  • Oberbegriff für alle Methoden zur Erhebung von diagnostisch relevanten Informationen mittels Gespräch 
  • Diagnostische Interviews unterscheiden sich durch den Grad ihrer Standardisierung:
    • unstandardisiert 
    • halbstandardisiert 
    • vollstandardisiert 
Q:

Welche Arten diagnostischer Verfahren gibt es? 

A:
  1. Leistungstests 
  2. Persönlichkeitsfragebögen 
  3. Nichtsprachliche Persönlichkeitstest 
  4. Objektive Persönlichkeitstests
  5. Verhaltensbeobachtung und -beurteilung 
  6. Diagnostisches Interview 
  7. Projektive Verfahren 
Q:

Persönlichkeitstests (Test of typical Performance) 

-1. Sprachliche Persönlichkeitstests: 

1.1 Neo-FFI

1.2 MMPI-2 Minnesota, Multiphasic, Personality- Inventory-2 von Hathaway et al., 2000

-2.Persönlichkeitsfragebögen:

2.1 FPI-R: Freiburger Persönlichkeitsinventar von Fahrenberg et al., (2010):

2.2 TPF Trierer Persönlichkeitsfragebogen 

-3. Nichtsprachliche Persönlichkeitstests

3.1 Nonverbal personality Questionary von Paunonen, 2001

3.2 Situatonal Judgement Test: 

4. Objektive Persönlichkeitstests:

-4.1 OLMT - Objektiver Leistungsmotivationstest - Schmidt-Atzert (2007)

-4.2 Objektive Persönlichkeitsbatterie AHA: 



A:
  • Persönlichkeitsmerkmale wie Eigenschaften, Motive, Interessen, Einstellungen etc. werden erfasst
  • Objektive Beurteilungsmaßstäbe spielen keine Rolle
  • "Faking" wird durch zum Beispiel Kontrollskalen, Forced-Choice Antworten (Entscheidung zwischen Antwortalternativen, die ähnlich soziale erwünscht sind), Soziale Erwünschtheitskala (SES-17) beobachtet/kontrolliert.


1. Sprachliche Persönlichkeitstests: 


1.1 Neo-FFI: 

  • Der Neo-FFI (Neo-Fünf-Faktoren-Inventar) von Borkenau und Osterdorf ist ein Persönlichkeitsfragebogen, der auf standardisierte Weise die Persönlichkeitsmerkmale: emotionale Labilität, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit erfasst. 

Aufbau: 

  • 60 Aussagen über die eigene Person anhand von 5 Stufen: starke Ablehnung, Ablehnung, Neutral, Zustimmung, starke Zustimmung.
  • Bsp: "Ich bin nicht leicht beunruhigt"


1.2 MMPI-2 Minnesota, Multiphasic, Personality- Inventory-2 von Hathaway et al., 2000

  • weltweit gebräuchlichstes Persönlichkeitssystem für den klinischen Bereich 
  • Ziel: Zuordnung von Probanden zu diversen psychiatrische Kategorien oder zur "Normal"-Population
  • Bsp: Lügenskala (15 Items) --> "Manchmal möchte ich am liebsten Fluchen"


2.Persönlichkeitsfragebögen:

  • Vorformulierte Fragen oder Feststellungen in schriftlicher Form 
  • Erläuterung der gewünschten Art der Bearbeitung in einer Instruktion 
  • Festgelegtes Antwortformat (Bspw.: Likert-Skalen) 


2.1 FPI-R: Freiburger Persönlichkeitsinventar von Fahrenberg et al., (2010):

  • Vielverwendeter Persönlichkeitsfragebogen 
  • Eigenständige Entwicklung, nicht dem Big-Five Ansatz verpflichtet
  • Items aus folgenden Skalen: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, körperliche Beschwerden, Gesundheitsorgan, Offenheit, Extraversion, Emotionalität 
  • Antwortformat: stimmt - stimmt nicht 


2.2 TPF Trierer Persönlichkeitsfragebogen 

  • 18 bis 80 Jahre 
  • Dient der Messung zweier unabhängiger Faktoren der Persönlichkeit: "Seelische Gesundheit" (Fähigkeit zur Bewältigung externer und interner Anforderungen) und "Verhaltenskontrolle" (Besonnenheit, Vorsicht, Ordnungsstreben vs. Impulsivität, Überschwänglichkeit und Risikofreude) 

Aufbau

  • 9 Unterskalen, 120 Items: 1. Verhaltenskontrolle, 2. Seelische Gesundheit, 3. Sinnerfülltheit vs. Depressivität, 4. Selbstvergessenheit vs. Selbstzentrierung, 5. Beschwerdefreiheit vs. Nervosität, 6. Expansivität, 7. Autonomie, 8. Selbstwertgefühl, 9. Liebesfähigkeit 


3. Nichtsprachliche Persönlichkeitstests


3.1 Nonverbal personality Questionary von Paunonen, 2001

  • Aufgabe: Wahrscheinlichkeit auf einer siebenstufigen Skala angeben, mit der man das Verhalten einer Person auf einem Bild durchführen würde 
  • 16 Persönlichkeitsmerkmale, die auf dem Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit basieren 


3.2 Situatonal Judgement Test: 

  • Psychologischer test, der von Assessment-Unternehmen, Arbeitgebern und Organisationen verwendet wird, um die Verhaltens- und kognitiven Fähigkeiten von Bewerbern in alltäglichen Arbeitssituationen zu bewerten.
  • Aufgabe: Situation wird in einem Video gezeigt (hypothetisches Problem in der Arbeitswelt) , Person wählt zwischen vier verschiedenen Handlungsalternativen aus (die, die am passendsten erscheint)
  • test offenbart verschiedene Persönlichkeitsaspekte, sowie kognitive und soziale Fähigkeiten 


4. Objektive Persönlichkeitstests:

  • Objektive Tests (T-Daten) zur Messung der Persönlichkeit und Motivation sind Verfahren, die unmittelbar das Verhalten eines Individuums in einer standardisierten Situation erfassen, ohne dass dieses sich in der Regel selbst beurteilen muss


4.1 OLMT - Objektiver Leistungsmotivationstest - Schmidt-Atzert (2007)

  • Besteht aus drei Subtests: Ohne Anreize, Motivation durch eigene Ziele, Motivation durch einen Konkurrenten 
  • Aufgabe: Durch drücken von zwei Tasten soll der Proband eine "Straße" aus 100 Felder auf dem Bildschirm erkennen 
  •  Richtige Taste : (rot für links, grün für rechts) Proband legt weiteres Feld zurück 
  • Falsche Taste: Optische und akustische Warnung, kein Feld weiter
  • Bearbeitungszeit für jeden der 30 Durchgänge zehn Sekunden 
  • Erfassung der Schnelligkeit der die Anzahl der zurückgelegten Felder 


4.2 Objektive Persönlichkeitsbatterie AHA: 

  • Erfasst den kognitiven Stil (Impulsivität vs. Reflexivität), so - wie die motivationalen Dimensionen Anspruchsniveau, Frustrationstoleranz und Leistungsmotivation der Testperson 
  • Rückschlüsse auf das Verhalten und die Motivation in stressreichen Situationen 
  • Aufgabe:
  • 1. Subtest: Flächengrößen vergleichen und entscheiden, welche Fläche größer ist (je 30 Sekunden) 
  • 2. Subtest: Symbole kodieren, so viele Symbole wie möglich richtig zuordnen (je 50 Sekunden) 
  • 3. Subtest; Figuren unterscheiden (ohne Zeitangabe), unpassendste Figur einer Reihe identifizieren 
Q:

Was sind die Axiome der Klassischen Testtheorie

2. Das Verknüpfungsaxiom  

A:

2. das Verknüpfungsaxiom 

  • Jeder beobachtete Wert Xi einer Person i in einem Test setzt sich zusammen aus einem wahren Wert Ti , dieser Person i und einem fehlerwert E: 


Xi = Ti + Ei

Xi = Beobachteter Wert einer Person 

Ti = wahrer Wert einer Person  

Ei = Fehlerwert 


  • Der Zufallsfehler E hat den Erwartungswert Null.
  • Messfehler = die Gesamtheit aller unsystematischer Einflüsse


Q:

Was sind Leistungstests?


A:

Leistungstests messen:

  • Wie viele Aufgaben Testpersonen in einer feststehenden Bearbeitungszeit lösen 
  • wie viel zeit sie zur Bearbeitung einzelner oder aller Aufgaben brauchen 


Testleistung kann als Indikator:

  • für eine Fähigkeit (z.B. Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit)
  • für eine Fertigkeit (z.B. Grundrechenarten)
  • für Wissen verstanden werden 


Wichtig zu wissen:

  • Training und Übung verbessern de Testleistung deutlich! 
  • Z.B. steigt die Testleistung bei Konzentrationstests bei 11 mal üben um ca. 50% an (Westhoff & Dewald, 1990)


Q:

Was umfasst die Differentialdiagnostik

A:

Wichtig für die Präzisierung der Fragestellung ist eine Differenzialdiagnostik:

  • Was können wir ausschießen? 
  • Woran hat es nicht gelegen?


Beispiel: Glaubwürdigkeit

  • Wie intelligent ist der Klient?
  • Wie gut ist die Gedächtnisleistung des Klienten?
  • Wie hoch ist die Tendenz des Klienten sozial erwünscht zu handeln?
  • Wie hoch ist die Suggestibilität des Klienten?


SUGGESTIBILITÄT: 

  • Suggestibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal welches das Ausmaß der Empfindlichkeit für Suggestionen ausdrückt. Personen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Suggestibilität, das heißt der Übernahme von induzierten Gedanken, Gefühlen, oder Wahrnehmungen auf Kosten des Bezugs zur Realität 


Q:

Erläutere die Präzisierung der Fragestellung

-Hypothesengeleitetes Vorgehen  

A:

Eine globale Fragestellung ist in der Regel so komplex, dass sie nicht direkt beantwortet werden kann.


Hypothesengeleitetes Vorgehen:

1. Formulierung spezifischer psychologischer Fragen, die zur Beantwortung der globalen Fragestellung beitragen 


2. Nutzung von Hintergrundinformationen über den Klienten 

  • Protokoll eines Aufnahmegesprächs 
  • Gerichtsakten 
  • Untersuchungsanlass: Wie ist es zu der diagnostischen Untersuchung gekommen?

3. Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse

  • Beispiele: Welche Faktoren führen zu Leistungsabbau in der Schule? Welche Merkmale sagen Berufserfolg voraus?


Psychologische Fragen müssen durch diagnostische Verfahren geklärt werden können.


Globale Fragestellung:

  • Ist ein Klient psychisch krank? 

Präzisierte Fragestellung:

  • Leidet der Klient an einer Angststörung?
  • Ist der Klient arbeitsfähig?

Weitere zu Klärende Fragen: 

  • Benötigt der Auftraggeber eine Diagnose?
  • Benötigt der Auftraggeber einer Interventionsempfehlung?


Globale Fragestellung:

  • Welche Ursachen haben die schlechten Noten von Jürgen K.?

Präzisierte Fragestellung: 

  1. Ist Jürgen mind. durchschnittlich intelligent?
  2. Ist Jürgen motiviert zur Schule zu gehen?
  3. Hat Jürgen eine Konzentrationsschwäche 
  4. Sind Jürgens Sprachkompetenzen ausreichend?
  5. Ist Jürgens Sozialverhalten angemessen?




Diagnostik

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Diagnostik an der Hochschule Fresenius

Für deinen Studiengang Diagnostik an der Hochschule Fresenius gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Diagnostik Kurse im gesamten StudySmarter Universum

diagnostik

Universität Koblenz-Landau

Zum Kurs
Diagnostik 1

LMU München

Zum Kurs
Diagnostik I

Universität Heidelberg

Zum Kurs
Diagnostik

TU Darmstadt

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Diagnostik
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Diagnostik