Allgemeine Psychologie II at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie II an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN

Emotionen 

Zwei-Faktoren-Theorie der Emotionen

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TESTE DEIN WISSEN

besagt, dass man, um Emotionen zu erfahren, sowohl physiologisch erregt sein als auch diese Erregung kognitiv interpretieren muss. In den klassischen Experimenten zur Überprüfung dieser Theorie wurde einerseits die Erregung systematisch manipuliert und andererseits das Ausmaß, in dem eine Person Informationen (richtige oder falsche) über die Ursache ihres körperlichen Zustandes hat. Schließlich wurde eine Situation geschaffen, in der der Proband seinen Zustand beschreiben soll ohne darüber nachzudenken.

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation

Triebtheorien

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TESTE DEIN WISSEN

Menschliches Verhalten und Handeln sind durch bestimmte Grundbedürfnisse motiviert. 


Freud,Triebtheorie besagt, dass menschliches Verhalten durch Triebe erzeugt und gesteuert wird.

Triebe stellen dabei die psychische Energie dar, welche nötig ist, um Handlungen zu vollziehen bzw. Verhalten zu zeigen.


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TESTE DEIN WISSEN

Emotionen

Was sind Emotionen?

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TESTE DEIN WISSEN

Emotionen sind ein komplexes Muster körperlicher und mentaler Veränderungen                              

Emotionen sind aktuelle Zustände einer Person à zeitlich befristete Veränderungen des Erlebens und Verhaltens

                            

Emotionen sind eine Reaktion auf eine Situation, die als persönlich bedeutsam wahrgenommen wird à emotionale Episode

                            

Emotionen sind nicht allein auf äußere Reize zurückzuführen à Wechselwirkung von Person und Umwelt                             


Emotionen sind objektgerichtet (in Relation zu einem Objekt bzw. einer Person)


           

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TESTE DEIN WISSEN

Operante Konditionierung
Operantes Verhalten

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TESTE DEIN WISSEN

Verhalten, das auf die Umgebung einwirkt und Konsequenzen verursacht

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TESTE DEIN WISSEN

Emotionen 

Basisemotionen

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TESTE DEIN WISSEN

Furcht 

Überraschung 

Verachtung 

Trauer

Ärger

Ekel

Freude

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TESTE DEIN WISSEN

Operante Konditionierung 

Habitation vs. Sensitivierung

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TESTE DEIN WISSEN

Habituation:
bei wiederholte Reizdarbietung nimmt die Reaktionsstärke ab, man gewöhnt sich an den Reiz 


Sensivitierung:

bei wiederholte Reizdarbietung nimmt die Reaktionsstärke zu, man reagiert verstärkt auf den Reiz

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TESTE DEIN WISSEN

Emotionen 

Emotionstheorien von James und Lange

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TESTE DEIN WISSEN

Annahme, Emotionen seien nur Begleiterscheinungen körperlicher Vorgänge bzw. – so die Annnahme von James – körperliche Veränderungen seien die Ursache emotionalen Erlebens (kausale Priorität der physiologischen vor den emotionalen Reaktionen). Demnach weinen wir nicht, weil wir traurig sind, sondern wir sind traurig, weil wir weinen (Aktivationstheorie der Emotion).

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TESTE DEIN WISSEN

Operante Konditionierung 

Verstärkerpläne - Quotenplan + Intervall

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TESTE DEIN WISSEN

Es gibt zwei Arten auf ein gezeigtes Verhalten zu reagieren:


Jedes Verhalten wird verstärkt => Kontinuierliche Verstärkung -


Das Verhalten wird ab und zu verstärkt => Partielle/intermittierende Verstärkung - Intervallplan und Quotenplan



- Quotenpläne (fixiert vs. variabel): Verstärker erfolgt immer nach bestimmter Anzahl von Reaktionen, entweder z.B. jedes 3. Mal (fixiert) oder unbestimmt (variabel, vgl. Glücksspiel)


- Intervallpläne (fixiert vs. variabel): Verstärker erfolgt immer nach bestimmtem Zeitintervall, entweder z.B. jeden Donnerstag (fixiert) oder unbestimmte Zeitabschnitte (variabel)



=> Partieller Verstärkungseffekt: die Löschung nach einer kontinuierlichen Verstärkung erfolgt schneller als bei partiellen Verstärkerplänen


=> Humphrey's Paradox: Warum sollte eine Reaktion, der nur hin und wieder eine Verstärkung folgt, löschungsresistenter sein, als eine Reaktion, die bei jedem Auftreten verstärkt wird?

= Erklärung: Diskriminanzhypothese:

Das Verhalten eines Organismus kann sich bei Löschung erst dan verändern, wenn der Mensch die Veränderung in den Verstärkungskontingenzen erkenne kann.

Bei kontinuierlicher Verstärkung wird jede Reaktion verstärkt, d.h. es wird sofort erkannt, wenn der Verstärker ausbleibt -> schnelle Löschung

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TESTE DEIN WISSEN

Komplexes Lernen 

Explizites Lernen

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TESTE DEIN WISSEN

Explizites oder deklaratives Lernen erfolgt dann, wenn ein Lernprozess geplant ist, der Lerninhalt bewusst eingeprägt wird bzw. die Lernziele ausdrücklich festgelegt sind.


Das explizite Lernen erfolgt also im Gegensatz zum impliziten Lernen durch eine bewusste Aufnahme von Informationen, die im Gegenzug später auch bewusst und aktiv wieder abgerufen werden können.

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Konditionierung
Erwerb

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TESTE DEIN WISSEN

Neutraler Reiz (NS) und unkonditionierter Reiz (US) werden gekoppelt. Nach mehreren Wiederholungen tritt erstmals die konditionierte Reaktion (CR) auf. 

Für eine erfolgreiche Konditionierung müssen NS und US zeitlich eng beieinander liegen, damit der Organismus sie als zeitlich verbunden wahrnimmt.      

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Konditionierung
Löschung (Extinktion)

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TESTE DEIN WISSEN

Unter Extinktion versteht man den Löschungsprozess einer erlernten Konditionierung. Durch das Ausbleiben jeglicher Verstärkung wird mit der Zeit die erworbene Assoziation abgeschwächt und ist schließlich gänzlich gelöscht (extingiert).


Man spricht von Extinktion, wenn die konditionierte Reaktion nicht mehr gezeigt wird, obwohl ein konditionierter Stimulus dazu ersucht. Die Versuchshunde im Labor produzierten beim Glockenton in hohem Maße Speichel, bekamen aber keine Nahrung. Nach einigen Wiederholungen reagierten die Hunde immer weniger auf den Reiz der Glocke.
Die konditionierte Reaktion wird mit ausbleibender Verstärkung zunehmend schwächer und schließlich gelöscht.

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TESTE DEIN WISSEN

Operante Konditionierung 

Prozess/Ablauf Analog Klassische Konditionierung

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TESTE DEIN WISSEN

1. Basisrate bestimmen:
zu konditionierendes Verhalten ohne Verstärkung (z.b spontanes Hebeldrücken)


2. Trainingsphase:
Verstärkung des gewünschten Verhaltens (zb Hebeldruck -> Futter)


3. Extinktionsphase: keine Verstärkung des Verhaltens führt zu Löschung (zb Hebeldruck -> kein Futter)


4. Spontanerholung: Effekt einmaliger Verstärkung eines Verhaltens nach Löschung zb Ratte nach einiger Zeit erneut in Skinner Box (Hebeldruck auch ohne vorherige Verstärkung)

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Q:

Emotionen 

Zwei-Faktoren-Theorie der Emotionen

A:

besagt, dass man, um Emotionen zu erfahren, sowohl physiologisch erregt sein als auch diese Erregung kognitiv interpretieren muss. In den klassischen Experimenten zur Überprüfung dieser Theorie wurde einerseits die Erregung systematisch manipuliert und andererseits das Ausmaß, in dem eine Person Informationen (richtige oder falsche) über die Ursache ihres körperlichen Zustandes hat. Schließlich wurde eine Situation geschaffen, in der der Proband seinen Zustand beschreiben soll ohne darüber nachzudenken.

Q:

Motivation

Triebtheorien

A:

Menschliches Verhalten und Handeln sind durch bestimmte Grundbedürfnisse motiviert. 


Freud,Triebtheorie besagt, dass menschliches Verhalten durch Triebe erzeugt und gesteuert wird.

Triebe stellen dabei die psychische Energie dar, welche nötig ist, um Handlungen zu vollziehen bzw. Verhalten zu zeigen.


Q:

Emotionen

Was sind Emotionen?

A:

Emotionen sind ein komplexes Muster körperlicher und mentaler Veränderungen                              

Emotionen sind aktuelle Zustände einer Person à zeitlich befristete Veränderungen des Erlebens und Verhaltens

                            

Emotionen sind eine Reaktion auf eine Situation, die als persönlich bedeutsam wahrgenommen wird à emotionale Episode

                            

Emotionen sind nicht allein auf äußere Reize zurückzuführen à Wechselwirkung von Person und Umwelt                             


Emotionen sind objektgerichtet (in Relation zu einem Objekt bzw. einer Person)


           

Q:

Operante Konditionierung
Operantes Verhalten

A:

Verhalten, das auf die Umgebung einwirkt und Konsequenzen verursacht

Q:

Emotionen 

Basisemotionen

A:

Furcht 

Überraschung 

Verachtung 

Trauer

Ärger

Ekel

Freude

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Q:

Operante Konditionierung 

Habitation vs. Sensitivierung

A:

Habituation:
bei wiederholte Reizdarbietung nimmt die Reaktionsstärke ab, man gewöhnt sich an den Reiz 


Sensivitierung:

bei wiederholte Reizdarbietung nimmt die Reaktionsstärke zu, man reagiert verstärkt auf den Reiz

Q:

Emotionen 

Emotionstheorien von James und Lange

A:

Annahme, Emotionen seien nur Begleiterscheinungen körperlicher Vorgänge bzw. – so die Annnahme von James – körperliche Veränderungen seien die Ursache emotionalen Erlebens (kausale Priorität der physiologischen vor den emotionalen Reaktionen). Demnach weinen wir nicht, weil wir traurig sind, sondern wir sind traurig, weil wir weinen (Aktivationstheorie der Emotion).

Q:

Operante Konditionierung 

Verstärkerpläne - Quotenplan + Intervall

A:

Es gibt zwei Arten auf ein gezeigtes Verhalten zu reagieren:


Jedes Verhalten wird verstärkt => Kontinuierliche Verstärkung -


Das Verhalten wird ab und zu verstärkt => Partielle/intermittierende Verstärkung - Intervallplan und Quotenplan



- Quotenpläne (fixiert vs. variabel): Verstärker erfolgt immer nach bestimmter Anzahl von Reaktionen, entweder z.B. jedes 3. Mal (fixiert) oder unbestimmt (variabel, vgl. Glücksspiel)


- Intervallpläne (fixiert vs. variabel): Verstärker erfolgt immer nach bestimmtem Zeitintervall, entweder z.B. jeden Donnerstag (fixiert) oder unbestimmte Zeitabschnitte (variabel)



=> Partieller Verstärkungseffekt: die Löschung nach einer kontinuierlichen Verstärkung erfolgt schneller als bei partiellen Verstärkerplänen


=> Humphrey's Paradox: Warum sollte eine Reaktion, der nur hin und wieder eine Verstärkung folgt, löschungsresistenter sein, als eine Reaktion, die bei jedem Auftreten verstärkt wird?

= Erklärung: Diskriminanzhypothese:

Das Verhalten eines Organismus kann sich bei Löschung erst dan verändern, wenn der Mensch die Veränderung in den Verstärkungskontingenzen erkenne kann.

Bei kontinuierlicher Verstärkung wird jede Reaktion verstärkt, d.h. es wird sofort erkannt, wenn der Verstärker ausbleibt -> schnelle Löschung

Q:

Komplexes Lernen 

Explizites Lernen

A:

Explizites oder deklaratives Lernen erfolgt dann, wenn ein Lernprozess geplant ist, der Lerninhalt bewusst eingeprägt wird bzw. die Lernziele ausdrücklich festgelegt sind.


Das explizite Lernen erfolgt also im Gegensatz zum impliziten Lernen durch eine bewusste Aufnahme von Informationen, die im Gegenzug später auch bewusst und aktiv wieder abgerufen werden können.

Q:

Klassische Konditionierung
Erwerb

A:

Neutraler Reiz (NS) und unkonditionierter Reiz (US) werden gekoppelt. Nach mehreren Wiederholungen tritt erstmals die konditionierte Reaktion (CR) auf. 

Für eine erfolgreiche Konditionierung müssen NS und US zeitlich eng beieinander liegen, damit der Organismus sie als zeitlich verbunden wahrnimmt.      

Q:

Klassische Konditionierung
Löschung (Extinktion)

A:

Unter Extinktion versteht man den Löschungsprozess einer erlernten Konditionierung. Durch das Ausbleiben jeglicher Verstärkung wird mit der Zeit die erworbene Assoziation abgeschwächt und ist schließlich gänzlich gelöscht (extingiert).


Man spricht von Extinktion, wenn die konditionierte Reaktion nicht mehr gezeigt wird, obwohl ein konditionierter Stimulus dazu ersucht. Die Versuchshunde im Labor produzierten beim Glockenton in hohem Maße Speichel, bekamen aber keine Nahrung. Nach einigen Wiederholungen reagierten die Hunde immer weniger auf den Reiz der Glocke.
Die konditionierte Reaktion wird mit ausbleibender Verstärkung zunehmend schwächer und schließlich gelöscht.

Q:

Operante Konditionierung 

Prozess/Ablauf Analog Klassische Konditionierung

A:

1. Basisrate bestimmen:
zu konditionierendes Verhalten ohne Verstärkung (z.b spontanes Hebeldrücken)


2. Trainingsphase:
Verstärkung des gewünschten Verhaltens (zb Hebeldruck -> Futter)


3. Extinktionsphase: keine Verstärkung des Verhaltens führt zu Löschung (zb Hebeldruck -> kein Futter)


4. Spontanerholung: Effekt einmaliger Verstärkung eines Verhaltens nach Löschung zb Ratte nach einiger Zeit erneut in Skinner Box (Hebeldruck auch ohne vorherige Verstärkung)

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