All. Psych. II Teil 6 Emotionen at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für All. Psych. II Teil 6 Emotionen an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN

Genetische Grundlage des emotionalen Gesichtsausdruckes nach Darwin

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Beobachtung, dass in der stammesgeschichtlichen Entwicklung eine Kontinuität der Gesichtsmuskulatur von den Säugern über die infrahumanen Primaten bis hin zum Menschen besteht. (Methode der Beobachtung bei gesunden oder blind-taub geborenen Kindern verschiedener Kulturen und Rassen)

= emotionaler Ausdruck ist universal und hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine genetische Basis



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TESTE DEIN WISSEN

unmittelbare, nicht gelernte affektive Erregungen

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Säuglinge reagieren auf Geräusche mit Furcht ohne dies vorher gelernt haben zu können.

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Basisemotionen nach Izard

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Freude, Interesse, Überraschung, Traurigkeit, Wut, Ekel, Zufriedenheit, Scham und Schuld. Andere Emotionen, wie zum Beispiel Liebe (= Freude + Interesse), erklären sich aus unterschiedlichen Kombinationen der Basismotive

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Ekman und Friesen und Grundemotionen


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Bei Erwachsenen konnten Ekman und Friesen belegen, dass die mimischen Ausdrucksmuster von sechs bis acht Grundemotionen in allen untersuchten unterschiedlichsten Kulturen (darunter auch zwei primitive Kulturen auf Borneo und Neuguinea) gleichwertig beurteilt wurden. Aufgrund derartiger Untersuchungen geht man heute davon aus, dass wenigstens sechs grundlegende Emotionen weltweit auf gleiche Weise ausgedrückt und erkannt werden.

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Emotionale Intelligenz

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- kommunikative Funktion des Emotionsausdrucks

- Goleman sah in emotionaler Intelligenz eine wesentliche Voraussetzung für den beruflichen Erfolg und für gute Führungspersönlichkeiten

- geht zurück auf Thorndikes: „Soziale Intelligenz“

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Darstellende Gesten

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Nicht mit Ausdrucksgebärden der Emotionen verwechseln. Sie spiegeln vielfach eher kulturelle Übereinkünfte wider.


Engel unterschied „ausdrückende“ von darstellenden („malenden“) Gesten. Hierher gehören:

  1. die sprachanalogen so genannten Embleme, die sich ohne Restbedeutung in Sprache übersetzen lassen, wie zum Bei-spiel das Schütteln des Kopfes als Verneinung;
  2. die Illustratoren, das sind Gesten, die Begriffe veranschaulichen sollen und
  3. die Regulatoren, das sind Gesten und Blickbewegungen, die zur Steuerung der verbalen Kommunikation in der Gruppe eingesetzt werden


Obgleich einige Gesichtsausdrucksformen und Gebärden angeborenermaßen mit bestimmten Emotionen verbunden sind, gibt es auch erlernte kulturspezifische Eigenarten.

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Ausdrucksbeurteilung – weltweit

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Ekman und Friesen 1971 haben Fotografien von Gesichtern zur Beurteilung des emotionalen Gesichtsausdrucks vorgelegt. 


Offenbar können also Menschen auf der ganzen Welt die sechs Emotionen der obigen Liste anhand des Gesichtsausdrucks recht genau richtig zuordnen, wobei Kinder, die älter als fünf Jahre sind, dies etwa genauso gut machen wie Collegestudenten

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Ausdruckslokalisationen im Gehirn

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Fakt: Fähigkeit, emotionales Erleben am Gesichtsausdruck zu erkennen, läuft in rechter Hemisphäre schneller ab als in der linken. Patienten mit rechts-hemisphärischen Schäden haben mehr Schwierigkeiten, emotionale Gesichtsausdrücke zu erkennen, als solche mit links-Schäden.


ABER: diese Unterschiede zeigen sich nur bei Läsionen im Temporallappen. Bei Läsionen im Frontallappen treten keine Lateralisationsunterschiede auf (Schädigung links/rechts führt zu gleich großer Beeinträchtigung der Emotionswahrnehmung).


Klare Unterschiede in der Lokalisation zwischen: Gesichtserkennung und Emotionserkennung. Personen, die Gesichter nicht mehr wiedererkennen können, können trotzdem noch Emotionen erkennen.


Erkennntis durch Hirnstimulationsuntersuchungen:

Emotionserkennung = wird unterbrochen durch Stimulation im Temporallappen der rechten Hemisphäre

Gesichtserkennung = Störung durch Stimulation zwischen Parietal- und Okzipitallappen.


Die Emotionserkennung läuft also vornehmlich in der rechten Hemisphäre ab, wird aber auch von der linken unterstützt.

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Wirkungen des emotionalen Gesichtsausdrucks: Facial-Feedback- Hypothese


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besagt, dass die Bewegung der Gesichtsmuskeln einen Einfluss auf das Erleben von Gefühlen hat.


zwei Ansätze der Facial-Feedback-Hypothese:

  1. Der eine Ansatz geht davon aus, dass Facial-Feedback lediglich die Gefühle einer bereits gefühlten Emotion verstärkt oder geschwächt werden.
  2. Der andere Ansatz hingegen behauptet, dass Facial-Feedback die Emotion an sich erst bewirke.


Emotionserlebnisse lassen sich durch Nachstellen der Gesichtszüge hervorrufen. Weg, über den diese Wirkung erfolgen kann: indirekt über das Ansteigen der autonomen Erregung, des Herzschlages und der Hauttemperatur. Damit sind wir heute in gewissem Sinne bei einer Neuauflage der James-Lange-Theorie: „Wir sind fröhlich, weil wir lachen.“


Ausdrucksverhalten dient nicht nur der Kommunikation von Emotion, sondern es verstärkt und reguliert auch die erlebte Emotion, indem es uns offenbar signali- siert, wie wir uns fühlen sollen.

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Emotionsaktivierende Komponenten

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- Kognitive Bewertung

- Autonome Erregung

- Emotionaler Ausdruck

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Ausdrucksphysiologie

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Versuch einer Erklärung für die Beeinflussung der erlebten Emotion durch die Änderung der Gesichtszüge: 


=> Kontraktion jeweils bestimmter Gesichtsmuskeln könnte den Blutfluss in den benachbarten Gefäßen verändern und dieser dann wiederum auf den Blutfluss im Gehirn wirken, was zu einer Veränderung der Hirntemperatur führen könnte. Dies wiederum könnte die Freisetzung bestimmter Transmittersubstanzen beeinflussen, die bei der corticalen Aktivität der Emotion eine Rolle spielen.


So zeigte das Experiment, dass der Gesichtsausdruck beim Aussprechen von „ü“ sowohl zu einer Erhöhung der Gesichtstemperatur als auch zu negativem Empfinden führt (Zajonc)

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Funktionen des emotionalen Ausdrucks

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  1. Sozialkommunikative Funktion
    • werden durch Ausdrucksverhalten begleitet
    • nonverbale Mitteilung, handlungsrelevante innere Zustände teilen sich vor jeder verbalen Kommunikation den Artgenossen mit, wichtiger Überlebenswert
  2. Funktion Spannungsabfuhr/Regulation emotionaler Zustände: tritt nämlich auch im unbeobachteten Moment auf, zum "Abreagieren", Spannungsabfuhr
  3. Das emotionale Erlebnis unterstützen bzw. auslösen: Ausdrücken von Emotionszuständen trägt auch zum subjektiven Erleben bei (wie kognitive Bewertung)
  4. (neue Ansätze) wie James-Lange-Theorie: erlebte Gesichtsausdrücke können die Emotion hervorrufen
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Beispielhafte Karteikarten für deinen All. Psych. II Teil 6 Emotionen Kurs an der Hochschule Fresenius - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Genetische Grundlage des emotionalen Gesichtsausdruckes nach Darwin

A:

Beobachtung, dass in der stammesgeschichtlichen Entwicklung eine Kontinuität der Gesichtsmuskulatur von den Säugern über die infrahumanen Primaten bis hin zum Menschen besteht. (Methode der Beobachtung bei gesunden oder blind-taub geborenen Kindern verschiedener Kulturen und Rassen)

= emotionaler Ausdruck ist universal und hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine genetische Basis



Q:

unmittelbare, nicht gelernte affektive Erregungen

A:

Säuglinge reagieren auf Geräusche mit Furcht ohne dies vorher gelernt haben zu können.

Q:

Basisemotionen nach Izard

A:

Freude, Interesse, Überraschung, Traurigkeit, Wut, Ekel, Zufriedenheit, Scham und Schuld. Andere Emotionen, wie zum Beispiel Liebe (= Freude + Interesse), erklären sich aus unterschiedlichen Kombinationen der Basismotive

Q:

Ekman und Friesen und Grundemotionen


A:

Bei Erwachsenen konnten Ekman und Friesen belegen, dass die mimischen Ausdrucksmuster von sechs bis acht Grundemotionen in allen untersuchten unterschiedlichsten Kulturen (darunter auch zwei primitive Kulturen auf Borneo und Neuguinea) gleichwertig beurteilt wurden. Aufgrund derartiger Untersuchungen geht man heute davon aus, dass wenigstens sechs grundlegende Emotionen weltweit auf gleiche Weise ausgedrückt und erkannt werden.

Q:

Emotionale Intelligenz

A:

- kommunikative Funktion des Emotionsausdrucks

- Goleman sah in emotionaler Intelligenz eine wesentliche Voraussetzung für den beruflichen Erfolg und für gute Führungspersönlichkeiten

- geht zurück auf Thorndikes: „Soziale Intelligenz“

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Q:

Darstellende Gesten

A:

Nicht mit Ausdrucksgebärden der Emotionen verwechseln. Sie spiegeln vielfach eher kulturelle Übereinkünfte wider.


Engel unterschied „ausdrückende“ von darstellenden („malenden“) Gesten. Hierher gehören:

  1. die sprachanalogen so genannten Embleme, die sich ohne Restbedeutung in Sprache übersetzen lassen, wie zum Bei-spiel das Schütteln des Kopfes als Verneinung;
  2. die Illustratoren, das sind Gesten, die Begriffe veranschaulichen sollen und
  3. die Regulatoren, das sind Gesten und Blickbewegungen, die zur Steuerung der verbalen Kommunikation in der Gruppe eingesetzt werden


Obgleich einige Gesichtsausdrucksformen und Gebärden angeborenermaßen mit bestimmten Emotionen verbunden sind, gibt es auch erlernte kulturspezifische Eigenarten.

Q:

Ausdrucksbeurteilung – weltweit

A:

Ekman und Friesen 1971 haben Fotografien von Gesichtern zur Beurteilung des emotionalen Gesichtsausdrucks vorgelegt. 


Offenbar können also Menschen auf der ganzen Welt die sechs Emotionen der obigen Liste anhand des Gesichtsausdrucks recht genau richtig zuordnen, wobei Kinder, die älter als fünf Jahre sind, dies etwa genauso gut machen wie Collegestudenten

Q:

Ausdruckslokalisationen im Gehirn

A:

Fakt: Fähigkeit, emotionales Erleben am Gesichtsausdruck zu erkennen, läuft in rechter Hemisphäre schneller ab als in der linken. Patienten mit rechts-hemisphärischen Schäden haben mehr Schwierigkeiten, emotionale Gesichtsausdrücke zu erkennen, als solche mit links-Schäden.


ABER: diese Unterschiede zeigen sich nur bei Läsionen im Temporallappen. Bei Läsionen im Frontallappen treten keine Lateralisationsunterschiede auf (Schädigung links/rechts führt zu gleich großer Beeinträchtigung der Emotionswahrnehmung).


Klare Unterschiede in der Lokalisation zwischen: Gesichtserkennung und Emotionserkennung. Personen, die Gesichter nicht mehr wiedererkennen können, können trotzdem noch Emotionen erkennen.


Erkennntis durch Hirnstimulationsuntersuchungen:

Emotionserkennung = wird unterbrochen durch Stimulation im Temporallappen der rechten Hemisphäre

Gesichtserkennung = Störung durch Stimulation zwischen Parietal- und Okzipitallappen.


Die Emotionserkennung läuft also vornehmlich in der rechten Hemisphäre ab, wird aber auch von der linken unterstützt.

Q:

Wirkungen des emotionalen Gesichtsausdrucks: Facial-Feedback- Hypothese


A:

besagt, dass die Bewegung der Gesichtsmuskeln einen Einfluss auf das Erleben von Gefühlen hat.


zwei Ansätze der Facial-Feedback-Hypothese:

  1. Der eine Ansatz geht davon aus, dass Facial-Feedback lediglich die Gefühle einer bereits gefühlten Emotion verstärkt oder geschwächt werden.
  2. Der andere Ansatz hingegen behauptet, dass Facial-Feedback die Emotion an sich erst bewirke.


Emotionserlebnisse lassen sich durch Nachstellen der Gesichtszüge hervorrufen. Weg, über den diese Wirkung erfolgen kann: indirekt über das Ansteigen der autonomen Erregung, des Herzschlages und der Hauttemperatur. Damit sind wir heute in gewissem Sinne bei einer Neuauflage der James-Lange-Theorie: „Wir sind fröhlich, weil wir lachen.“


Ausdrucksverhalten dient nicht nur der Kommunikation von Emotion, sondern es verstärkt und reguliert auch die erlebte Emotion, indem es uns offenbar signali- siert, wie wir uns fühlen sollen.

Q:

Emotionsaktivierende Komponenten

A:

- Kognitive Bewertung

- Autonome Erregung

- Emotionaler Ausdruck

Q:

Ausdrucksphysiologie

A:

Versuch einer Erklärung für die Beeinflussung der erlebten Emotion durch die Änderung der Gesichtszüge: 


=> Kontraktion jeweils bestimmter Gesichtsmuskeln könnte den Blutfluss in den benachbarten Gefäßen verändern und dieser dann wiederum auf den Blutfluss im Gehirn wirken, was zu einer Veränderung der Hirntemperatur führen könnte. Dies wiederum könnte die Freisetzung bestimmter Transmittersubstanzen beeinflussen, die bei der corticalen Aktivität der Emotion eine Rolle spielen.


So zeigte das Experiment, dass der Gesichtsausdruck beim Aussprechen von „ü“ sowohl zu einer Erhöhung der Gesichtstemperatur als auch zu negativem Empfinden führt (Zajonc)

Q:

Funktionen des emotionalen Ausdrucks

A:
  1. Sozialkommunikative Funktion
    • werden durch Ausdrucksverhalten begleitet
    • nonverbale Mitteilung, handlungsrelevante innere Zustände teilen sich vor jeder verbalen Kommunikation den Artgenossen mit, wichtiger Überlebenswert
  2. Funktion Spannungsabfuhr/Regulation emotionaler Zustände: tritt nämlich auch im unbeobachteten Moment auf, zum "Abreagieren", Spannungsabfuhr
  3. Das emotionale Erlebnis unterstützen bzw. auslösen: Ausdrücken von Emotionszuständen trägt auch zum subjektiven Erleben bei (wie kognitive Bewertung)
  4. (neue Ansätze) wie James-Lange-Theorie: erlebte Gesichtsausdrücke können die Emotion hervorrufen
All. Psych. II Teil 6 Emotionen

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