1.3.1 Allgemeine Psychologie (Aufmerksamkeit) at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Wovon hängt es ab, was wir wahrnehmen?


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TESTE DEIN WISSEN

1. Von den Reizen selbst (Eyecatcher)

2. Von unseren momentanen kognitiven Aufmerksamkeitsprozessen

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TESTE DEIN WISSEN

Aufmerksamkeitssteuerung

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TESTE DEIN WISSEN

Trotz geringer Informationsaufnahme sind wir auch in recht komplexen Situationen mit einem kurzen Blick aufzunehmen in der Lage, indem wir auf gespeicherte Infos zurückgreifen. Einzelne Stimuli passen sich in diese Organisation ein (ohne der Notwendigkeit einer besonderen Aufmerksamkeitszuwendung im Einzelnen)

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TESTE DEIN WISSEN

Selektive Aufmerksamkeit

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TESTE DEIN WISSEN

= Wahrnehmung ist selektiv in dem Sinne, dass nur ein Ausschnitt der von den Sinnesrezeptoren aufgenommenen Reizinformation zur Handlungssteuerung herangezogen wird und mit bewusstem Erleben einhergeht.


Zwei klassische Paradigmen (auditiv) der Aufmerksamkeit: 1. dichotisches Hören, 2. Split-Span-Paradigma


Später dann der visuellen Welt zugewandt


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TESTE DEIN WISSEN

Cocktailparty-Phänomen


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TESTE DEIN WISSEN

Stehparty mit Stimmengewirr. Man kann sich jedoch willentlich auf einzelne Gespräche konzentrieren. Auch im Wechsel. Auch wenn wir nicht mehr lauschen, sind wir sofort aufmerksam, wenn unser Name erwähnt wird. Nervensystem überwacht offensichtlich auch dann noch die Sinneseingänge auf relevante Stimuli, ohne dass man sich dessen bewusst ist.


Merkmale, weshalb wir einem Gespräch längere Zeit folgen können:

1. datengesteuert (bottom-up):

- Klangcharakteristik der Stimme

- Sprechgeschwindigkeit/Intonation

- semantischer Inhalt (grammatikalisch)

2. konzeptgesteuert werden Erwartungen hineininterpretiert (top-down)

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TESTE DEIN WISSEN

Aufmerksamkeitsanalyse

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TESTE DEIN WISSEN

Wo im Verlauf der Informationsverarbeitung die Enge der Aufmerksamkeit (Enge des Bewusstseins) beginnt und wo und wie die filternde Selektion beginnt.


Alle Infos müssen zuerst zentral verarbeitet und bewertet werden und erst diese Bewertung entscheidet über ihren Verbleib im weiteren Aufmerksamkeitsprozess.

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TESTE DEIN WISSEN

(Binaurales) oder Dichotisches Hören


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TESTE DEIN WISSEN

= das Hören von gleichzeitig dargebotenen, aber seitenunterschiedlichen Hörsignalen.


Experiment: Dabei werden über Kopfhörer zwei verschiedene Signale eingespielt. Cherry wies seine Versuchspersonen an, dass sie einen Kanal beachten sollen, den anderen sollten sie ignorieren. Es zeigte sich, dass die Versuchspersonen vom zurückgewiesenen Kanal wenig erinnern konnten.


Trotzdem waren die Reaktionszeiten länger. Umschaltmodell: Wenn sinnvoller Satz auf anderem Ohr weitergeht, wird unbewusst gewechselt beim Vorlesen.


Ergebnis: Nicht beachtete Nachricht muss ihrem semantischen Inhalt nach klassifiziert worden sein. Muss also bis zu einer zentralen Verarbeitungsstelle weitergeleitet worden sein. Kann die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn es semantisch sinnvoll erscheint (nur über Top-Down-Prozesse möglich, nämlich mit Erwartungen über eine bestimmte Fortsetzung des Gehörten)


=> Untersuchungen sprechen für eine zentrale Steuerung der Aufmerksamkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Kurzzeitiger sensorischer Speicher

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TESTE DEIN WISSEN

Es scheint ein kurzzeitiges Gedächtnis vorhanden zu sein. Die sensorische Info muss aufgenommen und kurzfristig gespeichert worden sein (zB Frage was der andere gesagt hat und im selben Moment fällt es einem ein). Auch im visuellen System scheint dieser Speicher vorhanden zu sein.


Hieraus wird von den höheren Zentren des Nervensystems die jeweilige im Moment als relevant erachtete Nachricht selektiv ausgewählt und zur Weiterverarbeitung weitergeleitet.

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TESTE DEIN WISSEN

​Dämpfungsmodell nach Treisman


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TESTE DEIN WISSEN

Nichtbeachtete Reize werden an die zentrale Verarbeitungseinheit weitergeleitet, allerdings nur in abgeschwächter Form. 


Gedämpfte Reizinfo löst nur unter Bedingungen weitere Prozesse (Entschlüsselung semantischen Inhalts) aus (zB Erwartungen). 


​Modelle der späten Selektion verzichten ganz auf die Annahme eines frühen Filters: weitestgehend perzeptuelle Verarbeitung beachteter wie auch nichtbeachteter Reize. Auswahl von Infos zur Handlungssteuerung und bewussten Verarbeitung erst in späterer Phase

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TESTE DEIN WISSEN

Mechanismen der Reizselektion beachteter und nichtbeachteter Reize

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TESTE DEIN WISSEN

bereits in frühen Phasen der Verarbeitung wirksam, sodass sich physiologische Unterschiede der Verarbeitung beachteter und nichtbeachteter Reize schon nach weniger als 200 ms nach Beginn der Reizdarbietung beobachten lassen.

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TESTE DEIN WISSEN

Faktoren, die zur Reizselektion der Aufmerksamkeit beitragen


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TESTE DEIN WISSEN

1. Physikalische Charakteristika: der Reize selbst, zB Intensität (Laute Stimme), Größe, Kontrast, Auffälligkeit, Bewegung

​2. Interne persönliche Faktoren: Bedürfnisse, Erwartungen, Motive, Voreinstellungen

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TESTE DEIN WISSEN

Interne motivationsbezogene Faktoren der Aufmerksamkeitszuwendung

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TESTE DEIN WISSEN

Habituelle Interessen

Momentane Interessen, Vorlieben

Einstellung

Emotionale Zustände

Handlungsbereitschaft durch hormonelle Zyklen


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TESTE DEIN WISSEN

Selektive Aufmerksamkeit


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TESTE DEIN WISSEN

Bedeutet, Konzentration des Bewusstseins auf immer nur einen bestimmten (eng) begrenzten Aspekt all unseres Erlebens (wie im Licht eines Scheinwerfers) und andere Teile der Information zu ignorieren

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Q:

Wovon hängt es ab, was wir wahrnehmen?


A:

1. Von den Reizen selbst (Eyecatcher)

2. Von unseren momentanen kognitiven Aufmerksamkeitsprozessen

Q:

Aufmerksamkeitssteuerung

A:

Trotz geringer Informationsaufnahme sind wir auch in recht komplexen Situationen mit einem kurzen Blick aufzunehmen in der Lage, indem wir auf gespeicherte Infos zurückgreifen. Einzelne Stimuli passen sich in diese Organisation ein (ohne der Notwendigkeit einer besonderen Aufmerksamkeitszuwendung im Einzelnen)

Q:

Selektive Aufmerksamkeit

A:

= Wahrnehmung ist selektiv in dem Sinne, dass nur ein Ausschnitt der von den Sinnesrezeptoren aufgenommenen Reizinformation zur Handlungssteuerung herangezogen wird und mit bewusstem Erleben einhergeht.


Zwei klassische Paradigmen (auditiv) der Aufmerksamkeit: 1. dichotisches Hören, 2. Split-Span-Paradigma


Später dann der visuellen Welt zugewandt


Q:

Cocktailparty-Phänomen


A:

Stehparty mit Stimmengewirr. Man kann sich jedoch willentlich auf einzelne Gespräche konzentrieren. Auch im Wechsel. Auch wenn wir nicht mehr lauschen, sind wir sofort aufmerksam, wenn unser Name erwähnt wird. Nervensystem überwacht offensichtlich auch dann noch die Sinneseingänge auf relevante Stimuli, ohne dass man sich dessen bewusst ist.


Merkmale, weshalb wir einem Gespräch längere Zeit folgen können:

1. datengesteuert (bottom-up):

- Klangcharakteristik der Stimme

- Sprechgeschwindigkeit/Intonation

- semantischer Inhalt (grammatikalisch)

2. konzeptgesteuert werden Erwartungen hineininterpretiert (top-down)

Q:

Aufmerksamkeitsanalyse

A:

Wo im Verlauf der Informationsverarbeitung die Enge der Aufmerksamkeit (Enge des Bewusstseins) beginnt und wo und wie die filternde Selektion beginnt.


Alle Infos müssen zuerst zentral verarbeitet und bewertet werden und erst diese Bewertung entscheidet über ihren Verbleib im weiteren Aufmerksamkeitsprozess.

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Q:

(Binaurales) oder Dichotisches Hören


A:

= das Hören von gleichzeitig dargebotenen, aber seitenunterschiedlichen Hörsignalen.


Experiment: Dabei werden über Kopfhörer zwei verschiedene Signale eingespielt. Cherry wies seine Versuchspersonen an, dass sie einen Kanal beachten sollen, den anderen sollten sie ignorieren. Es zeigte sich, dass die Versuchspersonen vom zurückgewiesenen Kanal wenig erinnern konnten.


Trotzdem waren die Reaktionszeiten länger. Umschaltmodell: Wenn sinnvoller Satz auf anderem Ohr weitergeht, wird unbewusst gewechselt beim Vorlesen.


Ergebnis: Nicht beachtete Nachricht muss ihrem semantischen Inhalt nach klassifiziert worden sein. Muss also bis zu einer zentralen Verarbeitungsstelle weitergeleitet worden sein. Kann die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn es semantisch sinnvoll erscheint (nur über Top-Down-Prozesse möglich, nämlich mit Erwartungen über eine bestimmte Fortsetzung des Gehörten)


=> Untersuchungen sprechen für eine zentrale Steuerung der Aufmerksamkeit

Q:

Kurzzeitiger sensorischer Speicher

A:

Es scheint ein kurzzeitiges Gedächtnis vorhanden zu sein. Die sensorische Info muss aufgenommen und kurzfristig gespeichert worden sein (zB Frage was der andere gesagt hat und im selben Moment fällt es einem ein). Auch im visuellen System scheint dieser Speicher vorhanden zu sein.


Hieraus wird von den höheren Zentren des Nervensystems die jeweilige im Moment als relevant erachtete Nachricht selektiv ausgewählt und zur Weiterverarbeitung weitergeleitet.

Q:

​Dämpfungsmodell nach Treisman


A:

Nichtbeachtete Reize werden an die zentrale Verarbeitungseinheit weitergeleitet, allerdings nur in abgeschwächter Form. 


Gedämpfte Reizinfo löst nur unter Bedingungen weitere Prozesse (Entschlüsselung semantischen Inhalts) aus (zB Erwartungen). 


​Modelle der späten Selektion verzichten ganz auf die Annahme eines frühen Filters: weitestgehend perzeptuelle Verarbeitung beachteter wie auch nichtbeachteter Reize. Auswahl von Infos zur Handlungssteuerung und bewussten Verarbeitung erst in späterer Phase

Q:

Mechanismen der Reizselektion beachteter und nichtbeachteter Reize

A:

bereits in frühen Phasen der Verarbeitung wirksam, sodass sich physiologische Unterschiede der Verarbeitung beachteter und nichtbeachteter Reize schon nach weniger als 200 ms nach Beginn der Reizdarbietung beobachten lassen.

Q:

Faktoren, die zur Reizselektion der Aufmerksamkeit beitragen


A:

1. Physikalische Charakteristika: der Reize selbst, zB Intensität (Laute Stimme), Größe, Kontrast, Auffälligkeit, Bewegung

​2. Interne persönliche Faktoren: Bedürfnisse, Erwartungen, Motive, Voreinstellungen

Q:

Interne motivationsbezogene Faktoren der Aufmerksamkeitszuwendung

A:

Habituelle Interessen

Momentane Interessen, Vorlieben

Einstellung

Emotionale Zustände

Handlungsbereitschaft durch hormonelle Zyklen


Q:

Selektive Aufmerksamkeit


A:

Bedeutet, Konzentration des Bewusstseins auf immer nur einen bestimmten (eng) begrenzten Aspekt all unseres Erlebens (wie im Licht eines Scheinwerfers) und andere Teile der Information zu ignorieren

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