Unternehmensführung Altklausurfragen at Hochschule der Medien Stuttgart

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Erläutern Sie, welche Optionen der Ausrichtung und Vorbereitung auf die Zukunft unter dem Stichwort „Aktionsorientierung“ zu unterscheiden sind.

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Sie haben im Rahmen der Veranstaltung vier Konstellationen (niedriger/hoher) Marktein- und Marktaustrittsbarrieren kennengelernt. Beschreiben Sie die vier Konstellationen und konstruieren Sie für zwei der Konstellationen ein Beispiel. Begründen Sie für beide Beispiele jeweils Ihre Antwort

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Überlegen Sie sich zwei konkrete Beispiele für die Bereiche des globalen Umfelds (im Referenz Modell für das Medienmanagement), anhand derer die Relevanz und der Einfluss des globalen Umfeldes auf Medienmärkte und Medienunternehmen deutlich wird. Beschreiben Sie diese Beispiele und begründen Sie den Einfluss dieser Bereiche auf das Management von Medienunternehmen.

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Diskutieren Sie die Frage, inwieweit die Unternehmensstrategie, das Produktportfolio und die Ausgestaltung der Wertschöpfungskette Implikationen für die Wahl einer geeigneten Organisationsstruktur mit sich bringen. Welche konkreten Zusammenhänge können Sie in den angesprochenen Bereichen identifizieren. Begründen Sie bitte Ihre Antwort

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Was versteht man unter einer „Emergent Strategy“ bzw. emergenten Strategien? Warum ist es wichtig, sich mit diesen zu beschäftigen/auseinanderzusetzen?

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Erklären Sie, was (1) unter horizontalen Zielbeziehungen und was (2) unter vertikalen Zielbeziehungen zu verstehen ist und wie mit diesen Zielbeziehungen situativ umgegangen werden kann/muss.

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Erläutern Sie die Begriffe „Vorwärts-“ und „Rückwärtsintegration“ und beschreiben Sie ein Beispiel für den Fall einer Rückwärtsintegration eines Medienunternehmens. (das Beispiel kann konstruiert sein)

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Diskutieren Sie, warum Organisationen/Unternehmen im Bereich von Steuerung und Strukturierung sowohl hinsichtlich ihrer (a) Aufbauorganisation (Funktional- Divisional-, Matrixorganisation) als auch im Hinblick auf (b) Dezentralisierung versus Zentralisierung, zwar in unregelmäßigen Abständen, jedoch immer wieder zwischen den einzelnen Optionen wechseln. Beschreiben Sie zusätzlich jeweils für (a) Aufbauorganisation (Funktional- Divisional-, Matrixorganisation) und (b) Dezentralisierung versus Zentralisierung ein konkretes Beispiel (kann auch konstruiert sein), dass diese Wechsel und deren Gründe nachvollziehbar macht.

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Sie haben sich im Rahmen der Veranstaltung unter anderem mit Unternehmens-zielen beschäftigt. Erklären Sie, warum das Vorhandensein von klar definierten Unternehmenszielen aus Perspektive der Unternehmensführung wichtig ist. Gehen Sie dabei unter anderem darauf ein, inwieweit Unternehmensziele zur Steuerung genutzt werden (können).

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Sie haben unter dem Stichwort „Aktionsorientierung“ unter anderem die „echte“ sowie die „unechte“ Kontingenzaktivität sowie den Begriff des/der initativ-aktiven Verhalten/Strategie kennengelernt. (1) Beschreiben Sie den Unterschied zwischen „echter“ sowie „unechter“ Kontingenz-aktivität. (2) Diskutieren Sie, unter welchen Bedingungen Sie sich als Unternehmen eher über „echte“ oder eher über „unechte“ Kontingenzaktivität auf zukünftige Umweltzustände vorbereiten würden. Begründen Sie Ihre Antwort. (3) Erklären Sie, was unter einem/r initativ-aktiven Verhalten/Strategie zu verstehen ist. (4) Beschreiben Sie, wie Sie die Variante der „echten“ Kontingenzaktivität mit einem/r initativaktiven Verhalten/Strategie sinnvoll kombinieren könnten.

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Erklären Sie, wie (inhaltlich bzw. bezüglich des Vorgehens bei der Entwicklung dieser Konzepte) pragmatisch präskriptive, empirisch deskriptive und empirisch präskriptive Strategiekonzepte zu unterscheiden sind. Nennen Sie für jedes der drei Arten von Strategiekonzepten zudem ein Ihnen bekanntes Beispiel (ein Ihnen bekanntes Strategiekonzept).

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Stichwort „Multiperspektivität“: (1) Erklären Sie, warum es sinnvoll und hilfreich sein kann, Fragestellungen im Rahmen der Unternehmensführung multiperspektivisch zu betrachten. (2) Nennen und erläutern Sie die sechs Perspektiven der „Multiperspektivität nach Scholz“. Worum geht es in den jeweiligen Perspektiven? Welche zentralen Fragen werden aus den jeweiligen Perspektiven gestellt und beantwortet?

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Unternehmensführung Altklausurfragen

Erläutern Sie, welche Optionen der Ausrichtung und Vorbereitung auf die Zukunft unter dem Stichwort „Aktionsorientierung“ zu unterscheiden sind.

Aktionsorientierung beschreibt das Verhalten der (frühzeitigen) Vorbereitung auf die Zukunft. Es gibt zwei Grundformen innerhalb der Aktionsorientierung zu unterscheiden

  1. Geplant reaktives Verhalten: eine bewusste Entscheidung und entsprechende Vorbereitung auf den „zweiten Zug“ Die Organisation überlässt der Umwelt den ersten Zug – vermeidet so die ersten Fehler zu machen. Second mover
  2. Proaktives Verhalten: eine unmittelbare, frühzeitige Handlung/Reaktion. Den ersten Schritt machen. First mover. Hier wird außerdem noch zwischen echter Kontingenzaktivität und unechter Kontingenzaktivität unterschieden
    1. Echte Kontingenzaktivität: Erstellung mehrere Pläne für die Zukunft auf Basis alternativer Aktionspotenziale
    2. Unechte Kontingenzaktivität: robuste Planung. Schaffung von Flexibilitätspotenzial

 

Unternehmensführung Altklausurfragen

Sie haben im Rahmen der Veranstaltung vier Konstellationen (niedriger/hoher) Marktein- und Marktaustrittsbarrieren kennengelernt. Beschreiben Sie die vier Konstellationen und konstruieren Sie für zwei der Konstellationen ein Beispiel. Begründen Sie für beide Beispiele jeweils Ihre Antwort

  1. Markteintrittsbarriere niedrig/Marktaustrittsbarriere niedrig = Flohmarkt.
  2. Markteintrittsbarriere hoch/Marktaustrittsbarriere niedrig = Goldgrube
  3. Markteintrittsbarriere hoch/Marktaustrittsbarriere hoch = Goldener Käfig
  4. Markteintrittsbarriere niedrig/Marktaustrittsbarriere hoch = Mausefalle



Liegt eine niedrige Markteintrittsbarriere sowie eine niedrige Marktaustrittsbarriere vor, ist es sehr leicht in den Markt einzusteigen bzw. sehr einfach sich wieder aus dem Markt zurückzuziehen. Ein Beispiel am Flohmarkt-Prinzip: Hier komme ich sehr leicht. Rein. Ich brauchen nicht viel Geld in die Hand nehmen, um einen Stand auf einem Flohmarkt zu bekommen und die anderen Anbieter sind auch nicht darauf aus den Flohmarkt für sich alleine zu beanspruchen sprich ihren Markt zu verteidigen. Die Austrittsbarriere ist auch niedrig da mir z.B. kein Imageverlust bevorsteht, wenn ich z.B. früher zusammenpacken und gehe auch bin ich vertraglich an nichts gebunden.

 

Ist die Markteintrittsbarriere hoch uns die Marktaustrittsbarriere niedrig, liegt eine Goldgrube vor. Eine hohe Markteintrittsbarriere bedeutet oft das Markt sehr attraktiv ist, da die bestehenden Wettbewerber alles dafür tun ihre Position auf dem Markt abzusichern und keine neue Konkurrenten auf den Markt zu lassen. Der Austritt fällt aber leicht da kein Imageverlust, oder mögliche Betriebsschließungen/Prozessabläufe eingestellt/geschlossen werden müssen. Ich muss auch nicht mit Vertragsstrafen rechnen oder Personalabbau.

 

Ist sowohl die Markteintrittsbarriere als auch die Marktaustrittsbarriere hoch liegt ein Goldener Käfig vor. Eine hohe Markteintrittsbarriere bedeutet oft das Markt sehr attraktiv ist, da die bestehenden Wettbewerber alles dafür tun ihre Position auf dem Markt abzusichern und keine neue Konkurrenten auf den Markt zu lassen. Bin ich auf dem Markt fällt es mir schwer mich zurückzuziehen. Beispiel Energieversorger: Der Markt ist sehr attraktiv da jeder Mensch auf Strom/Gas etc. angewiesen ist deswegen sind die Markteintrittsbarrieren hoch. Die Marktaustrittsbarriere ist hier aber in der Regel groß da allein die Infrastruktur eines Energieversorgers sehr groß ist und außerdem kann es gesetzliche Regelungen geben wonach Grundversorger sich nicht aus dem Markt zurückziehen dürfen.

 

Ist die Markteintrittsbarriere niedrig und die Marktaustrittsbarriere hoch, liegt eine Mausefalle vor. Es ist leicht in den Markt hineinzukommen, weshalb sich nur geringe Gewinne dort realisieren lassen. Aber Aufgrund hoher Austrittsbarrieren fällt der Rückzug schwer.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Überlegen Sie sich zwei konkrete Beispiele für die Bereiche des globalen Umfelds (im Referenz Modell für das Medienmanagement), anhand derer die Relevanz und der Einfluss des globalen Umfeldes auf Medienmärkte und Medienunternehmen deutlich wird. Beschreiben Sie diese Beispiele und begründen Sie den Einfluss dieser Bereiche auf das Management von Medienunternehmen.

  • Politik & Recht:
    Beispiel bestimmte Gesetzesbeschlüsse. So können bestimmte Gesetzesbeschlüsse große Auswirkungen auf das Management der Medienunternehmen haben. So schränkt Artikel 13 z.B. die Verwendung von fremden Materialien sehr stark ein. So müssen sich Nachrichtensendungen nun noch mehr Gedanken machen was sie an material Zeigen dürfen und was nicht. Das kann zur Folge haben das Nachrichten komplett selbstständig produziert werden müssen und damit extrem hohe Kosten verursachen da man nicht mehr fremdes Material ohne einen sehr großen Aufwand an Rechterklärung erwerben kann.
  • Technologie: Kommt z.B. eine Technologie auf dem Markt die den Konsum von Musik komplette verändert. z.B. mitte der 90er Jahre das Mp3. So müssen Medienunternehmen frühzeitig auf diese neue Technologie reagieren und sich dieser entsprechend anpassen.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Diskutieren Sie die Frage, inwieweit die Unternehmensstrategie, das Produktportfolio und die Ausgestaltung der Wertschöpfungskette Implikationen für die Wahl einer geeigneten Organisationsstruktur mit sich bringen. Welche konkreten Zusammenhänge können Sie in den angesprochenen Bereichen identifizieren. Begründen Sie bitte Ihre Antwort

Die Produktportfolio kann durch die Anzahl der Produktvarianten ein Indikator sein, in wie weit die Organisationsstruktur sich auf ein Produkt (Matrixorganisation, Dezentral) oder mehrere Produkte mit einer Aufteilung in die Abteilungen (Einliniensystem) aufteilen muss.
Die Wertschöpfungskette gibt durch seine Breite an, ob es sich lohnt einzelne Punkte der Wertschöpfungskette zu gliedern und getrennt (dezentral) zu betrachten oder nicht.
Die Unternehmensstrategie kann z.B.: bei einer Kostenführerschaft nur eine schlanke und kleine Organisationsstruktur haben, um kosten zu sparen.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Was versteht man unter einer „Emergent Strategy“ bzw. emergenten Strategien? Warum ist es wichtig, sich mit diesen zu beschäftigen/auseinanderzusetzen?

Als emergente Strategie werden Strategien bezeichnet, die nicht auf einer strategischen Analyse und bewusster und formaler Planung beruhen, sondern auf eine nicht klar nachvollziehbare Weise entstehen. Emergente Strategien entwickeln sich unvorhergesehen und plötzlich und werden in Abweichung von den formal festgelegten Strategien tatsächlich realisiert. Das Phänomen der emergenten Strategien lässt sich möglicherweise auf eine unvollständige Verzahnung strategischer und operativer Planungsprozesse zurückführen. Es muss dem UN bewusst sein, das im laufe der Umsetzung der Strategie die emergent Strategy dazu kommt. In der Praxis bilden Strategien eine Kombination aus geplanten und ungeplanten Verhaltensweisen. Neben den formalen, geplanten Strategien, gibt es auch andere Wege, den strategischen Erfolg eines Unternehmens sicherzustellen. Die Unternehmensführung sollte deshalb auch ungeplante Strategien erkennen und diese gegebenenfalls unterstützen.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Erklären Sie, was (1) unter horizontalen Zielbeziehungen und was (2) unter vertikalen Zielbeziehungen zu verstehen ist und wie mit diesen Zielbeziehungen situativ umgegangen werden kann/muss.

Unter horizontaler Zielbeziehung oder auch Präferenzbeziehungen versteht man Ziele die sich auf der gleichen Ebene der Zielhierarchie befinden. Horizontale Zielbeziehungen machen ggf. Präferenzentscheidungen notwendig. Es gibt komplementäre Ziele (unterstützen sich gegenseitig bei der Zielerreichung, verfolgt man das eine Ziel fördert das gleichzeitig die Zielerreichung eines anderen Ziels). Konkurrierende Ziele (stehen in Konkurrenz zu einander, verfolgt man das eine Ziel, kann das andere nicht erreicht werden). Indifferente Ziele (Ziele sind unabhängig voneinander).


Unter vertikalen Zielbeziehungen versteht man ein Zweck-Mittel-Verhältnis. Sie sind grundsätzlich nicht gleichrangig. Die Beziehungen weisen vielmehr hierarchischen Charakter auf (Zielhierarchie). Unter- bzw. nachgeordnete Ziele haben in Bezug auf höhere Ziele Mittelcharakter (Ziel-Mittel- Beziehungen). Man braucht das eine Ziel, um das andere erreichen zu können.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Erläutern Sie die Begriffe „Vorwärts-“ und „Rückwärtsintegration“ und beschreiben Sie ein Beispiel für den Fall einer Rückwärtsintegration eines Medienunternehmens. (das Beispiel kann konstruiert sein)

Bei der Vorwärtsintegration oder auch vertikalen Integration übernimmt ein Unternehmen selbst nachfolgende Fertigungsprozesse eines Produktes, die es vorher nicht übernommen hatte.

Beispiel: Handyhersteller eröffnen eigene Verkaufsflächen und gehen damit in den Vertrieb mit ein.


Die Übernahme neuer Fertigungsstufen vor der eigentlichen, auf die sich das Unternehmen spezialisiert hat, nennt man Rückwärtsintegration.


Beispiel: Supermärkte stellen eigene Produkte her. Damit sind sie für den Verkauf zuständig und auch für die Herstellung des Produktes.



Unternehmensführung Altklausurfragen

Diskutieren Sie, warum Organisationen/Unternehmen im Bereich von Steuerung und Strukturierung sowohl hinsichtlich ihrer (a) Aufbauorganisation (Funktional- Divisional-, Matrixorganisation) als auch im Hinblick auf (b) Dezentralisierung versus Zentralisierung, zwar in unregelmäßigen Abständen, jedoch immer wieder zwischen den einzelnen Optionen wechseln. Beschreiben Sie zusätzlich jeweils für (a) Aufbauorganisation (Funktional- Divisional-, Matrixorganisation) und (b) Dezentralisierung versus Zentralisierung ein konkretes Beispiel (kann auch konstruiert sein), dass diese Wechsel und deren Gründe nachvollziehbar macht.

(a) Eine Organisation durchlebt Strukturveränderungen um sich auf Unternehmensinterne und externe Veränderungen einzustellen und die Vorteile der jeweiligen Organisationsform auszunutzen. Beispielsweise bei einem jungen Unternehmen wird zunächst das Einliniensystem genutzt, jedoch mit Wachstum und zunehmender Komplexität, muss sich das Unternehmen beispielsweise einer Matrixorganisation anlegen. Die Produkte werden nun nicht mehr nur auf einem Markt, sondern auf vielen Märkten gleichzeitig Produziert und vertrieben. Die Matrixorganisation bündelt nach Aufgabengebieten über mehrere Märkte und verhindert so Doppelarbeit durch Lokale Teams.

(B) Zentralisierung und Dezentralisierung kann gewechselt werden, wenn zum Beispiel ein Mittelständler sich entscheidet zu wachsen. Dann kann nicht mehr jede Unternehmung zentral gesteuert werden, sondern muss wie ein eigenes Unternehmen gesehen werden. Die Unternehmen werden dadurch agiler auf Veränderungen.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Sie haben sich im Rahmen der Veranstaltung unter anderem mit Unternehmens-zielen beschäftigt. Erklären Sie, warum das Vorhandensein von klar definierten Unternehmenszielen aus Perspektive der Unternehmensführung wichtig ist. Gehen Sie dabei unter anderem darauf ein, inwieweit Unternehmensziele zur Steuerung genutzt werden (können).

Die Formulierung von Zielen ist eine Grundfunktion des Managements und auch von Unternehmen, da Ziele die langfristige Entwicklung des UN bestimmten und somit den Ausgangspunkt wirtschaftlicher Aktivitäten darstellen. Alle nachfolgenden Entscheidungs- und Realisationsprozesse werden an den Unternehmenszielen ausgerichtet. Unternehmensziele präzisieren die noch vage und abstrakt gehaltenen Visionen und Leitbilder(Mission) und werden auf das ganze Unternehmen übertragen. Unternehmensziele bilden den Ausgangspunkt für die Ableitung von Unternehmensstrategien. Nur mit konkreten Zielen können Aktivitäten und Aufgaben geplant, durchgeführt und kontrolliert werden.

 

Unternehmensführung Altklausurfragen

Sie haben unter dem Stichwort „Aktionsorientierung“ unter anderem die „echte“ sowie die „unechte“ Kontingenzaktivität sowie den Begriff des/der initativ-aktiven Verhalten/Strategie kennengelernt. (1) Beschreiben Sie den Unterschied zwischen „echter“ sowie „unechter“ Kontingenz-aktivität. (2) Diskutieren Sie, unter welchen Bedingungen Sie sich als Unternehmen eher über „echte“ oder eher über „unechte“ Kontingenzaktivität auf zukünftige Umweltzustände vorbereiten würden. Begründen Sie Ihre Antwort. (3) Erklären Sie, was unter einem/r initativ-aktiven Verhalten/Strategie zu verstehen ist. (4) Beschreiben Sie, wie Sie die Variante der „echten“ Kontingenzaktivität mit einem/r initativaktiven Verhalten/Strategie sinnvoll kombinieren könnten.

1. Bei der echten Kontingenzaktivität erstellt man mehrere Pläne für die Zukunft. Einleitung alternativer Maßnahmen auf Basis alternativer Aktionspotenziale.
Unechte Kontigenzaktivität robuste Planung, Schaffung von flexibilitätsptenziale. Es wird nach einer robusten Lösung gesucht.
2. Echte Kontingenzaktivität sollte bei großen UN gemacht werde, da die Erstellung teuer ist, aufgrund von vielen Plänen die ins Detail gehen. Unechte ist günstiger, verbraucht weniger Ressourcen und ist für kleinere Unternehmen mit weniger Produkten geeignet.
3. Die frühzeitige Gestaltung von Zukunft, Prognose alternativer Zukunftsvarianten.

4. Echte Kontingenzaktivität mit einem initativaktiven Verhalten wird durch frühzeitiges Kümmern um die Zukunft durch regelmäßige Pläne umgesetzt und zusätzlich werden intativ Projekte umgesetzt, die den gewünschten Zukunftszustand erreichen sollen.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Erklären Sie, wie (inhaltlich bzw. bezüglich des Vorgehens bei der Entwicklung dieser Konzepte) pragmatisch präskriptive, empirisch deskriptive und empirisch präskriptive Strategiekonzepte zu unterscheiden sind. Nennen Sie für jedes der drei Arten von Strategiekonzepten zudem ein Ihnen bekanntes Beispiel (ein Ihnen bekanntes Strategiekonzept).

  • Die pragmatisch-präskriptive Strategiekonzepte treffen Aussage über sinnvolles Vorgehen am Markt. Sie verfügen immer über eine handlungsorientierte Komponente und machen konkrete methodische und inhaltliche Vorschläge dazu, wie Organisationen ihre Strategie formulieren und implementieren sollen. Die klassische Strategieliteratur folgt nahezu ausschließlich dem pragmatisch-präskriptiven Ansatz, indem sie Anforderungen an "richtige" strategische Pläne beziehungsweise strategische Verhaltensweisen postuliert. Ein wichtiges Beispiel für pragmatisch-präskrpitive Strategiekonzepte sind Wettbewerbsstrategien.
  • Empirisch deskriptive Ansätze stellen die praktizierten Verhaltensformen in den Mittelpunkt der Analyse. Es geht also weniger um die Frage warum sich Manager nicht an die vorgegebenen Planungsmuster halten - Als vielmehr, wie erfolgreiche Manager vorgehen und warum sie machmal trotz nicht theoriekonformen Verhaltens erfolgreich sind.
  • Empirisch präskriptive Betrachtung von Handlungsmuster von Organisationen (Umwelt; Konkurrenz) welche sich im Wettbewerb durchgesetzt haben (Exzelenzstudien), um aus diesen Erkenntnissen präskriptiv konkrete Vorschläge für das zukünftige Verhalten von Organisationen abzuleiten.

Unternehmensführung Altklausurfragen

Stichwort „Multiperspektivität“: (1) Erklären Sie, warum es sinnvoll und hilfreich sein kann, Fragestellungen im Rahmen der Unternehmensführung multiperspektivisch zu betrachten. (2) Nennen und erläutern Sie die sechs Perspektiven der „Multiperspektivität nach Scholz“. Worum geht es in den jeweiligen Perspektiven? Welche zentralen Fragen werden aus den jeweiligen Perspektiven gestellt und beantwortet?

Eine Unternehmens-Umwelt-Koordination erfordert den Umgang mit Komplexität und Dynamik dabei hilft Multiperspektivität. Jede Organisation muss mittelfristig in der Lage sein, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und auch konsequent zu vertreten. Dadurch werden die gesamten in der Organisationslehre behandelten und oft monoperspektivisch ausgerichteten Bereiche abgedeckt. Es werden keine unterschiedliche Denkhüte nach de bono aufgesetzt, wohl aber verschiedene Perspektiven der Organisation beleuchtet. 

  • Strategische Organisation: behandelt ein Ausrichten auf Ziele
  • Mechanische Organisation: liefert das Grundgerüst aus Struktur, Gestalt und Funktion der Organisation
  • Organische Organisation: Organisation als eigenständiger Organismus der bestimmte Charakteristika aufweist
  • Kulturelle Organisation: beinhaltet das Sinn und Wertesystem eine Organisation
  • Intelligente Organisation: bedeutet lernen durch Schaffung und Anwendung einer sinnvollen Wissensbasis
  • Virtuelle Organisation: löst herkömmliche Organisationsgrenzen auf und schafft neuartige Gestaltungsformen

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