Informationspsychologie at Hochschule der Medien Stuttgart

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Worin unterscheiden sich Informationsverarbeitungsprozesse, die mit einer geringen Kapazität ausgeführt werden, von Verarbeitungsprozessen, für die eine hohe Kapazitätsmenge zur Verfügung steht? Bitte nennen Sie wenigstens drei Unterschiede.

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Welche drei Faktoren bestimmen, wie viel Kapazität durch das Informationsverarbeitungssystem einem Verarbeitungsprozess zugewiesen wird?

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Warum entsteht "Cognitive Overload" und was sind die Konsequenzen davon für die Informationsverarbeitung?

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Beschreiben Sie das Phänomen der „kognitiven Überlastung“ (cognitive overload) auf der Grundlage des Limited Capacity-Modells.

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Was ist das sog. "Cocktailparty-Phänomen"? Wie lässt sich dieses Phänomen mit Hilfe des Limited-Capacity-Modells von Lang erklären?

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Worin unterscheiden sich Zapfen und Stäbchen hinsichtlich ihrer Funktion als Rezeptoren für visuelle Reize?

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Auf welche Weise wird auf Basis der unter a) und b) erfragten Eigenschaften von Zapfen und Stäbchen mit Hilfe eines Eyetrackers der Verlauf der visuellen Aufmerksamkeit erfasst?

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a) Worin unterscheiden sich die Trichromatische Theorie (Dreifarbentheorie) zur menschlichen Farbwahrnehmung von der Gegenfarbtheorie?

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b) Welche Konsequenzen ergeben sich aus den Besonderheiten des menschlichen Farbensehens für die Gestaltung farbiger Informationsmedien?

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Welche Ergebnisse können bei der Anwendung des "Dichotic Listening Tasks" beobachtet werden?

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Stellen Sie das Modell der auf- und absteigenden Prozesse (bottom-up & topdown processing) bei der Informationsverarbeitung dar.

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Erläutern Sie auf der Grundlage des unter a) (bottom-up & top-down processing) beschriebenen Modells, warum die Versuchspersonen in der "Ballon-Studie" von Bransford & Johnson (1972) den Text in derjenigen Versuchsbedingung am verständlichsten fanden, in der ihnen die Abbildung vor dem Vorlesen des Textes gezeigt wurde.

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Informationspsychologie

Worin unterscheiden sich Informationsverarbeitungsprozesse, die mit einer geringen Kapazität ausgeführt werden, von Verarbeitungsprozessen, für die eine hohe Kapazitätsmenge zur Verfügung steht? Bitte nennen Sie wenigstens drei Unterschiede.

Jeder Verarbeitungsprozess benötigt Kapazität

  • oberfläche vs. tiefe Verarbeitung


geringe Kapazitätsmenge

  • oberflächlich & fehleranfällig
  • automatisch
  • unbewusst
  • keine Gedächtnisspur


große Kapazitätsmenge

  • tief & sorgfältig
  • steuerbar
  • bewusst
  • Gedächtnisspur

Informationspsychologie

Welche drei Faktoren bestimmen, wie viel Kapazität durch das Informationsverarbeitungssystem einem Verarbeitungsprozess zugewiesen wird?

  1. Eigenschaften des Nutzers 
  2. Eigenschaften des Mediums 
  3. Eigenschaften der Situation

Informationspsychologie

Warum entsteht "Cognitive Overload" und was sind die Konsequenzen davon für die Informationsverarbeitung?

Cognitive Overload entsteht, wenn der Organismus nicht mehr alle Informationsreize hinreichend verarbeiten kann 

aufgrund von: 

  • Medieneigenschaften 
  • Nutzereigenschaften 
  • Situationseigenschaften 


Konsequenz

Die Informationen werden nur noch oberflächlich verarbeitet.

Informationspsychologie

Beschreiben Sie das Phänomen der „kognitiven Überlastung“ (cognitive overload) auf der Grundlage des Limited Capacity-Modells.

  • Informationsverarbeitung bricht nicht zusammen 
  • Die Gesamtmenge der Kapazität ist begrenzt,  wichtige Prozesse bekommen möglicherweise nicht die Kapazitätsmenge, die sie für eine tiefe Verarbeitung eigentlich benötigen, und laufen daher nur oberflächlich ab.

Informationspsychologie

Was ist das sog. "Cocktailparty-Phänomen"? Wie lässt sich dieses Phänomen mit Hilfe des Limited-Capacity-Modells von Lang erklären?

  • Cocktailparty-Phänomen: Die Fähigkeit des Menschen, während einer Unterhaltung, der man seine Aufmerksamkeit schenkt, umgebende Geräusche aus dem Bewusstsein auszublenden 
  • Unbewusst werden die umgebenden Geräusche dennoch registriert. Fällt z.B. der eigene Name, schwenkt die Aufmerksamkeit sofort zu diesem Gespräch 


  • Limited Capacity-Modell: Der überwiegende Teil der verfügbaren Kapazität wird für das Gespräch mit dem Gesprächspartner aufgebracht, ein geringer Teil der verbleibenden Kapazität wird jedoch genutzt, um das Gespräch am Nachbartisch zu "schattieren". Sobald dort wichtig erscheinende Wörter auftauchen, wird die Kapazität umorientiert und auf das Gespräch am Nachbartisch gerichtet

Informationspsychologie

Worin unterscheiden sich Zapfen und Stäbchen hinsichtlich ihrer Funktion als Rezeptoren für visuelle Reize?

Zapfen 

• Farbige Wahrnehmung 

• Schlechte Lichtempfindlichkeit 

• Erzeugen Zentrale Wahrnehmung 


Stäbchen

• 10x lichtempfindlicher als Zapfen  

• Erzeugen periphere Wahrnehmung (Mehrere Stäbchen teilen sich eine Nervenzelle --> erzeugen unscharfes Bild)

Informationspsychologie

Auf welche Weise wird auf Basis der unter a) und b) erfragten Eigenschaften von Zapfen und Stäbchen mit Hilfe eines Eyetrackers der Verlauf der visuellen Aufmerksamkeit erfasst?

  • Ein scharfes und detailliertes Sehen ist nur in der Fovea Centralis möglich 
  • Die Ausrichtung und damit die optische Achse des Auges kann durch die Analyse von Pupillen- und Cornea-Reflex bestimmt werden 
  • An der Stelle, an der diese optische Achse die Vorlage durchstößt, befindet sich die fixierte Information

Informationspsychologie

a) Worin unterscheiden sich die Trichromatische Theorie (Dreifarbentheorie) zur menschlichen Farbwahrnehmung von der Gegenfarbtheorie?

Trichromatische Theorie  

  • basiert auf 3 Farben (Rot, Grün, Blau) 
  • Farbwahrnehmung auf der Ebene der Retina (Fovea Centralis) 


Gegenfarbtheorie

  • basiert auf 4 Farben (Rot, Grün, Blau, Gelb) 
  • Farbwahrnehmung auf der Ebene des visuellen Zentrums im Gehirn

Informationspsychologie

b) Welche Konsequenzen ergeben sich aus den Besonderheiten des menschlichen Farbensehens für die Gestaltung farbiger Informationsmedien?

  • Rote Farbe eignet sich nicht gut als Hintergrundfarbe, jedoch gut als Textfarbe
  • Blaue Farbe eignet sich gut als Hintergrundfarbe, jedoch nicht gut als Textfarbe

Informationspsychologie

Welche Ergebnisse können bei der Anwendung des "Dichotic Listening Tasks" beobachtet werden?

  • Die Personen können der Geschichte folgen 
  • An emotional behaftete Wörter und ihren Namen können sich die Versuchspersonen erinnern, an die anderen Wörter nicht

Informationspsychologie

Stellen Sie das Modell der auf- und absteigenden Prozesse (bottom-up & topdown processing) bei der Informationsverarbeitung dar.

bottom-up processing 

  • Reizgesteuert 
  • passiv, unwillkürlich 


top-down processing 

  • Außenwelt bestimmt mit, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte 
  • aktiv, willkürlich 
  • Aufmerksamkeit abhängig von Aufgabe, Erwartung, Ziel

Informationspsychologie

Erläutern Sie auf der Grundlage des unter a) (bottom-up & top-down processing) beschriebenen Modells, warum die Versuchspersonen in der "Ballon-Studie" von Bransford & Johnson (1972) den Text in derjenigen Versuchsbedingung am verständlichsten fanden, in der ihnen die Abbildung vor dem Vorlesen des Textes gezeigt wurde.

Die Versuchspersonen, die die Abbildung vor dem Vorlesen des Textes gesehen haben, fanden den Text am verständlichsten, da sie einen Kontext zu der Geschichte hatten. 


--> top-down processing

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