Makroökonomie at Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

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Einleitung in die Makroökonomie

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Zeitreise durch makroökonomische Fragestellungen

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Wirtschaftskreislauf

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Inflation als weitere wichtige Kennzahl

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Unterschied nominales und reales BIP

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Entstehungsrechnung

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Klassik

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Keynesianismus

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Neoklassische Gegenrevolution

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Neue Synthese

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Zielbeziehungen

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Wirtschaftliche Schwankungen

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Makroökonomie

Einleitung in die Makroökonomie

Die Makroökonomie ist ein Teil der Volkswirtschaftslehre. Sie beschäftig sich mit dem gesamtwirtschaftlichen Verhalten der Wirtschaftssektoren, mit der Analyse der gesamtwirtschaftlichen Märkte und deren Zusammenhängen.


Fragestellungen können dabei lauten:

  • Warum entwickeln sich Länder/ Regionen sich wirtschaftlich (Produktion/ Arbeitslosigkeit/ Inflation/ …) unterschiedlich?
  • Welche Auswirkungen haben Steuern/ Zinsen/ … auf die wirtschaftliche Entwicklung?
  • Welche Rolle spielt der Staat und welche Auswirkungen haben staatliche Eingriffe?

Die bekannteste Kennzahl der Makroökonomie ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP)

  • Indikator der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes
  • Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einer Volkswirtschaft in einem Jahr hergestellt wurden

Makroökonomie

Zeitreise durch makroökonomische Fragestellungen

  • Probleme wie Rezession, Arbeitslosigkeit und Inflation sind im Grundsatz auf das Versagen marktwirtschaftlicher Selbstheilungskräfte zurückzuführen 
  • Die Makroökonomie als Wissenschaft beginnt daher mit der Vorstellung, dass sich die Akteure nicht ständig gemäß mikroökonomischer Überlegungen verhalten und die marktwirtschaftliche Koordination nicht zwangsläufig zu effizienten Lösungen führt.
  • weit zurückreichende „Patientendaten“ einer Volkswirtschaft verfügbar

Makroökonomie

Wirtschaftskreislauf

  • Ein Wirtschaftskreislauf ist ein makroökonomisches Modell aus der VWL, dass die Zusammenhänge einer Volkswirtschaft verständlich erklären soll.
  • Das Modell stellt die wesentlichen Tauschvorgänge und Geschäftsbeziehungen zwischen einzelnen Wirtschaftssubjekten in einem Kreislauf vereinfacht dar.
  • Es werden dabei die Bewegungen der Wertströme (Geldströme und Güterströme) einer Volkswirtschaft veranschaulicht. --> Diese Ströme verlaufen in entgegengesetzte Richtungen.
  • Wichtig ist, dass sich in einem geschlossenen Kreislauf die Summe aller zufließenden Ströme mit der Summe der abfließenden Ströme decken muss.
  • Spricht man beim Wirtschaftskreislauf von Wirtschaftssubjekten, so sind private Haushalte, Unternehmen, Banken, der Staat und das Ausland gemeint
  1. Man nennt sie in diesem Zusammenhang auch Sektoren oder Pole.
  • Es existieren mehrere Wirtschaftskreislauf-Varianten: der einfache, der erweiterte, der vollständige und der Wirtschaftskreislauf einer offenen Volkswirtschaft.

Makroökonomie

Inflation als weitere wichtige Kennzahl

Inflation

  • allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen bzw. Reduktion der Kaufkraft des Geldes


Inflation stellt die Differenz zwischen nominalem und realem BIP dar

  • Nominale BIP ist der Preis * die Menge



Makroökonomie

Unterschied nominales und reales BIP

  • Der einzige große Unterschied zwischen den beiden Maßen besteht darin, dass beim nominalen BIP Preisänderungen wie z.B. eine Inflation nicht berücksichtigt werden, beim realen jedoch schon.
  • In anderen Worten ausgedrückt: Das nominale BIP verwendet bei der Berechnung die aktuellen Preise der Produkte/Dienstleistungen. Steigt jedoch der Preis aufgrund einer Inflation, wird die Ursache des Anstiegs nicht in der Berechnung des BIPs berücksichtigt und könnte fälschlicherweise als Wohlstandswachstum interpretiert werden.
  • Beim realen BIP hingegen werden Ursachen wie beispielsweise eine Inflation berücksichtigt. Man rechnet mit konstanten Werten eines gesetzten Basisjahres und kann dadurch eine Verzerrung vermeiden.

Makroökonomie

Entstehungsrechnung

  • Die Entstehungsrechnung zeigt, welche Beiträge einzelne Wirtschaftsbereiche zur Entstehung der gesamtwirtschaftlichen Produktion erbracht haben.
  • Entscheidend für die Zurechnung zur Volkswirtschaft ist der Wohnsitz (mindestens 1 Jahr) oder der Sitz und Schwerpunkt der wirtschaftlichen Aktivität.
  • Die „übrige Welt“ besteht aus der Gesamtheit von Wirtschaftseinheiten, die ihren ständigen Sitz oder Produktionsschwerpunkt außerhalb des geographischen Wirtschaftsgebietes einer Volkswirtschaft haben.

Makroökonomie

Klassik

  • Die Konzeption der Klassik gehört im strengen Sinn nicht zur Makroökonomie, sondern eher zur Mikroökonomie.
  • Wichtigste Vertreter dieser Richtung sind Adam Smith (1723–1790), David Ricardo (1772–1823), Alfred Marshall (1842–1924) und Arthur Cecil Pigou (1877–1969).
  • Diese Klassiker begründeten die Ökonomie als eigenständige ökonomische Disziplin und erklärten erstmals das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage sowie die Verteilung knapper Ressourcen auf alternative Verwendungszwecke.
  • Die Konzeption der Klassik geht von der immanenten Stabilität des privaten Sektors einer Marktwirtschaft aus.
  • Ein marktwirtschaftliches System ist ohne staatliche Eingriffe in der Lage, wirtschaftliche Probleme wie Rezession und Arbeitslosigkeit zu beseitigen.
  • Beschäftigungsstand und Einkommen werden auf dem Arbeitsmarkt bestimmt.
  • Im Fall flexibler Löhne kann es zu keiner unfreiwilligen Arbeitslosigkeit kommen
  • Durch die Produktionsfunktion ist der Arbeitsmarkt mit dem Gütermarkt verbunden.
  1. Jedes Güterangebot führt zu einer entsprechenden Nachfrage, d. h. es kann zumindest längerfristig keinen Nachfragemangel geben (Saysches Gesetz)
  • Investitionsgüter werden über den Kreditmarkt durch Ersparnisse finanziert, die von den privaten Haushalten zur Verfügung gestellt werden.
  • Das Kreditmarktgleichgewicht (S = I) führt zu einem gleichgewichtigen Zins.
  1. Dieser bestimmt, wie viel der Nachfrage auf Konsum und Investitionen entfallen.
  • Der Geldmarkt bestimmt das Preisniveau, hat aber keine realen Effekte auf Arbeits- und Gütermarkt (Neutralität des Geldes).
  • Das Geld dient nur zur Abwicklung von Transaktionen (Transaktionskasse)

Makroökonomie

Keynesianismus

  • John Maynard Keynes (1883–1946) kritisiert die Modelle der Klassik, in denen kein Platz für Unsicherheit und Erwartungen ist. Die Gesamtwirtschaft, so die Botschaft, ist mehr als die Summe ihre Teile. Damit gilt Keynes als eigentlicher Begründer einer makroökonomischen Perspektive.
  • Im Gegensatz zur (neo-)klassischen Position geht die keynesianische Sichtweise vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise des Jahres 1929 von der Instabilität des privaten Sektors einer Marktwirtschaft aus.
  • Psychologische Faktoren spielen eine große Rolle für das wirtschaftliche Verhalten von Menschen.
  • Die Unsicherheit über die Zukunft führt zu Schwankungen und macht das wirtschaftliche System instabil.
  • Die keynesianische Theorie rückt den Gütermarkt und damit die Nachfrageseite in den Mittelpunkt.
  • Im Kern geht es also nicht mehr vorrangig um die Verteilung von Ressourcen, sondern um die kurzfristige Auslastung der Ressourcen.
  • Entscheidend für die Höhe der Beschäftigung und des Volkseinkommens ist die Höhe der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.
  • Auch das Preisniveau wird auf dem Gütermarkt bestimmt.
  • Steigen die Preise bei ausgelasteten Kapazitäten, kommt es zur Inflation.
  • Das Angebot schafft sich nicht zwangsläufig selbst seine Nachfrage.
  • Ein Gleichgewicht liegt nur vor, wenn die Ersparnisse der privaten Haushalte vollständig in Investitionen fließen (S=I).
  • Liegt die Ersparnis oberhalb der Investitionen (S>I) kommt es zu einer Nachfragelücke, die durch staatliche Ausgaben geschlossen werden kann.
  • Ersparnis und Konsumnachfrage werden nicht vom Zins, sondern vom Einkommen bestimmt.
  • Der Zins selbst wird nicht auf dem Kreditmarkt, sondern auf dem Geldmarkt gebildet.
  • Die Zinsabhängigkeit der Geldnachfrage kann dazu führen, das Geld nicht nachfragewirksam ist, sondern gehortet wird.
  • Die Volkswirtschaft kann in einem Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung verharren, wenn die Produktion nicht abgesetzt werden kann.

Makroökonomie

Neoklassische Gegenrevolution

  • Die neoklassische Gegenrevolution kritisiert keynesianische Modelle, da das menschliche Verhalten nicht systematisch hergeleitet wird.
  • Es wird eine Mikrofundierung der Makroökonomie vorgeschlagen, die gesamtwirtschaftliche Sachverhalte aus dem Verhalten von Menschen erklären.
  • Vertreter dieser Denkrichtung sind Milton Friedman (1912–2006), Thomas Sargant (1943), Robert Lucas (1937) und Edward Prescott (1940).
  • Die Auffassung, dass Marktwirtschaften im Fall flexibler Preise und Löhne zu stabilen Gleichgewichten tendieren, erfährt eine Wiederbelebung.
  • Der wirtschaftliche Organismus verfügt sozusagen über ein starkes Immunsystem, das wirtschaftliche Störungen selbst beseitigt, wenn die Preise flexibel und die Märkte funktionsfähig sind.
  • Im Gegensatz zur keynesianischen Sichtweise wird zumindest ein längerfristiger gesamtwirtschaftlicher Nachfragemangel bestritten und stattdessen die Dominanz der Angebotsseite einer Ökonomie herausgestellt.
  • Staatsversagen kann ebenso große Probleme bereiten wie Marktversagen.
  • Rationale Akteure antizipieren staatliches Handeln. -> Der Wirkungsgrad der Wirtschaftspolitik sinkt dadurch.
  • Der Staat soll sich folglich aus dem Marktgeschehen so weit wie möglich heraushalten. -> So soll sich die Geldpolitik vorrangig auf die Stabilisierung der Inflationserwartungen konzentrieren.
  • Weitere zentrale Argumente sind:
  1. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit und strukturelle Arbeitslosigkeit sind getrennte Sachverhalte. Strukturelle Arbeitslosigkeit wird z. B. durch zu hohe Löhne, zu große Gewerkschaftsmacht und ausgeprägte Kündigungsschutzregelungen verursacht. Diese Form der Arbeitslosigkeit lässt sich nicht durch keynesianische Nachfrageprogramme beseitigen. Damit werden nicht nur nachfrageseitige, sondern auch angebotsseitige Problemstellungen einer Ökonomie thematisiert.  
  2. Menschen unterliegen keiner Geldillusion. Für sie zählen nur reale und keine nominalen Größen. Es gibt dann keinen Zielkonflikt zwischen niedriger Arbeitslosigkeit und niedriger Inflation.
  3. Bei rationalen Akteuren hängt die Ersparnis von der Höhe des Lebenseinkommens und nicht nur vom aktuellen Einkommen ab. Bei kurzfristigen Veränderungen des Einkommens, z. B. durch schuldenfinanzierte Steuersenkungen, wird das Verhalten nur geringfügig verändert. Wirtschaftspolitische Maßnahmen können daher verpuffen.

Makroökonomie

Neue Synthese

  • An den Modellen der Neoklassik wird kritisiert, dass die realen Märkte nicht so perfekt funktionieren, wie es unterstellt wird.
  • Löhne und Preise sind häufig überwiegend starr und Informationen zwischen den Akteuren sind ungleich verteilt.
  • Die Mikrofundierung der Neoklassik wird akzeptiert.
  • Vertreter dieser Denkrichtung sind Gregory Mankiw (1958), Oliver Blanchard (1948), Michael Woodford (1955) und Jordi Galí (1961).
  • Die Marktwirtschaft tendiert aus dieser Sicht nicht zwangsläufig zu einem stabilen Gleichgewicht, zum Teil sind sogar mehrere Gleichgewichte möglich.
  • Ein Marktversagen durch Marktunvollkommenheiten – beispielsweise ungleich verteilte Informationen – ist nicht auszuschließen.
  • Der Staat sollte sich behutsam und stärker als von neoklassischen Ökonomen gewünscht, in das Marktgeschehen einmischen.
  • Einigkeit besteht in der Ausrichtung der Geldpolitik, die hauptsächlich die Inflationserwartungen stabilisieren soll.
  • Staatliche Finanzpolitik kann positive Effekte haben, allerdings sind diese kleiner als in keynesianischen Modellen unterstellt wird.
  • Weitere zentrale Argumente sind:
    • Konjunkturelle Arbeitslosigkeit und strukturelle Arbeitslosigkeit sind zu trennen. Eine Bekämpfung der konjunkturellen Arbeitslosigkeit ist durch aktive Wirtschaftspolitik möglich.
    • Kurzfristig besteht ein Zielkonflikt zwischen niedriger Arbeitslosigkeit und niedriger Inflation. Ursächlich sind Rigiditäten in der Realwirtschaft (z. B. starre Preise, Informationsasymmetrien). Grundsätzlich passen sich Preise und Löhne nur verzögert an.
    • Auch bei rationalen Akteuren hängt die Ersparnis z. B. wegen Kreditbeschränkungen teilweise vom aktuellen Einkommen ab. Kurzfristige Einkommensänderungen, z. B. durch schuldenfinanzierte Steuersenkungen, können durchaus zu Verhaltensänderungen führen.

Makroökonomie

Zielbeziehungen

Da die Wirtschaftspolitik in der Regel mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt, müssen die Zielbeziehungen analysiert werden:

  • Zielharmonie/Zielkomplementarität: Maßnahmen zur Verbesserung einer Zielgröße führen zugleich zu einer Verbesserung einer anderen Zielgröße
  1. z. B. begünstigen Maßnahmen zur Förderung des wirtschaftlichen Wachstums die Schaffung neuer Arbeitsplätze und tragen zu einem hohen Beschäftigungsstand bei.
  • Zielkonflikt/Zielkonkurrenz: Maßnahmen zur Verbesserung eines Ziels sind nur möglich, wenn Einschränkungen anderer Zielgrößen in Kauf genommen werden. Zwei besonders markante Konflikte beziehen sich auf die Ziele Preisniveaustabilität und Beschäftigung sowie Wirtschaftswachstum und Verteilungsgerechtigkeit.
  • Zielindifferenz: Maßnahmen zur Verbesserung einer Zielgröße lassen andere Zielgrößen unberührt
  1. z. B. wenn Maßnahmen zur Förderung des wirtschaftlichen Wachstums zu keiner Belastung des Staatshaushalts oder zur Verletzung der Preisniveaustabilität führen


Die Primärziele der Wirtschaftspolitik sind zwar gleichrangig, doch häufig erhält jenes Ziel, das zu einem bestimmten Zeitpunkt am wenigsten realisiert ist, in der wirtschaftspolitischen Diskussion den höchsten Stellenwert

  • z. B. Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bei einer Arbeitslosenquote von 10 %

--> Es entsteht eine Zielpriorität.


Darüber hinaus bleibt zu berücksichtigen, dass einzelne Ziele eine Art Zwischenzielcharakter für andere Ziele haben können

  • z. B. Wirtschaftliches Wachstum zur Erreichung eines hohen Beschäftigungsstandes


Auch Wertvorstellungen der wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger tragen dazu bei, dass einzelne Ziele wichtiger als andere betrachtet werden

  • z. B. Vorrang des Ziels „Hoher Beschäftigungsstand“ vor dem Ziel „Preisniveaustabilität“


Makroökonomie

Wirtschaftliche Schwankungen

Marktwirtschaftliche Systeme sind nicht stabil. Sie durchlaufen unterschiedlichen Schwankungen. In der Regel werden diese anhand der Entwicklung des BIPs dargestellt. Es existieren verschiedene Erklärungsansätze:

  • Saisonale Schwankungen
  1. Jahreszeit oder Ereignisabhängig, i.d.R. wenige Monate
  • Konjunkturzyklen/ Kitchin-Zyklen
  1. Nachfrageschwankungen, i.d.R. 3-5 Jahre
  • Kontradtieff-Zyklen
  1. Folge von Innovationsschüben, welche die Produktionsweisen revolutionieren, i.d.R. 45 – 60 Jahre
  2. Bisher sind 5 „anerkannte“ Kontradieff-Zyklen bekannt
  • ca. Ende 18 Jahrhundert – Mitte 1800: Industrialisierung und Dampfmaschine
  • ca. Mitte 1800 – Ende 1800: Züge und Stahl
  • Weitere Zyklen Konzepte existieren


Grundsätzlich lassen sich die Zyklen nicht direkt beobachten bzw. kausal nachweisen. Es lassen sich nur die Schwankungen des BIPs beobachten und diese sind kontinuierlich und nicht dichotom. --> Daher ist es diskussionswürdig ob und welche Zyklen existieren (empirische Nachweise?)

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