Allgemeine Psychologie at Hochschule Bonn-Rhein-Sieg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

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TESTE DEIN WISSEN

Welches Problem wollte die klassische Psychophysik lösen?

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Im klassischen Sinn umfasst die Psychophysik ein Methodeninventar zu Erfassung von Wahrnehmungsschwellen, d.h. hat das Ziel den Zusammenhang zwischen physikalischen Reizintensitäten und Stärke der ausgelösten Empfindung aufzudecken und eine Funktion zu finden, die diesen Zusammenhang beschreibt. (Schwellenbestimmung: absolute / Unterschiedsschwelle)

Stellt die Frage: „Wie kann man die Beziehung zu Reizen in der Außenwelt und deren Empfindung in einem Menschen beschreiben?

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Was ist eine absolute Schwelle?

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Die Absolute Schwelle bezeichnet die minimale Reizintensität, die zu einer berichtbaren Wahrnehmung beim Beobachter führt.

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Was ist eine Unterschiedsschwelle?

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Die Unterschiedsschwelle markiert die Intensität, die nötig ist, um einen Reiz von einem anderen zu unterscheiden

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Welcher Zusammenhang besteht nach Weber zw. dem eben merklichen Reizunterschied und der Intensität eines Reizes? (Bestimmung und Befunde zu Unterschiedsschwellen)


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Weber stellte fest, dass die Größe des eben merklichen Unterschiedes von der Intensität des Standardreizes abhängt. D.h. je größer der Reiz, umso mehr muss sich der Reiz von einem Standardwert unterscheiden, um noch als verschieden von diesem wahrgenommen zu werden.


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Nennen Sie typische Anwendungsfelder der Wahrnehmungspsychologie

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1. Fehlerhafte Wahrnehmung vermeiden


2. Gestaltung von Mensch-Maschine-Interaktionen

3. Gestaltung von Informationsangeboten (sinnvoll gleiche Infos ähnlich zu formatieren)

4. Unterstützung der Wahrnehmung durch technische Systeme (bspw. künstliche Retina, 3D-Kino)


5. Entwicklung technischer Systeme (bspw. Roboter)


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Was wird bei der Konstanzmethode der Schwellenbestimmung gemacht?

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Es werden unterschiedliche Reizintensitäten (oft 5-9 Reize) in zufälliger Reihenfolge d.h. wild durcheinander mehrmals präsentiert. Als Schwelle wird die Intensität definiert, in der in 50% der Fälle (Wendepunkt) ein Reiz entdeckt wird.

+ Methode ist sehr genau (keine/kaum Perseverationstendenz)

- sehr zeitaufwendig (brauche zudem Vorwissen wo sich Schwelle in etwa befindet)


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Wodurch ergeben sich Begrenzungen und Selektivität der Wahrnehmung?

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Wahrnehmung unterliegt Einschränkungen durch die Eigenschaften der Rezeptorsysteme. Sie können nur bestimmte Reizangebote verarbeiten. Alle Sinnessysteme könne nur ausgewählte Reize wahrnehmen. Zudem werden nur Reize einer bestimmten Intensität wahrgenommen.

Einige Aspekte unserer Welt nehmen wir abhängig vom Lebensraum nicht bzw. anders war. 


Somit hängt die Wahrnehmung eines Organismus von seinem physiologischen System ab, seinem Zustand und der Empfindlichkeit des Systems ab. 

Bspw. können wir ultraviolettes Licht nicht wahrnehmen oder bestimmte Töne (Schallwellen).


Selektivität: sind in der Lage unsere Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte zu lenken und andere Dinge zwar mit den Sinnesorganen wahrzunehmen aber auszublenden, d.h. Aufmerksamkeitsausrichtung 

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Was versteht man unter intermodalem Vergleich?

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TESTE DEIN WISSEN

Ein Reiz B einer Sinnesmodalität (z.B. Lautstärke eines Tons) ist in seiner Intensität vorgegeben, ein Reiz einer anderen Sinnesmodalität (z.B. Helligkeit eines Lichtreizes) soll auf dieselbe Intensität eingestellt werden, d.h. Abgleich zweier völlig verschiedener Reize)

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Wie hat Stevens den Zusammenhang zwischen physikalischer Reizintensität und der Empfindungsgröße untersucht?

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Methode der direkten Größenschätzung.


Vorgehen: Direkte Befragung 

Einem ‘Standardreiz’ bestimmter Intensität wird vom Versuchsleiter eine Zahl zugewiesen, z.B. 10. Der Beobachter soll anderen Reizen aufgrund des Vergleichs mit dem Standardreiz ebenfalls eine Zahl zuordnen (z.B. 20, wenn der neue Reiz doppelt so stark erscheint wie der Standardreiz).


E = a I^b

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Wie könnten Sie m.H.d. Psychophysik prüfen, ob Alkohol die Sinnesleistungen beeinflusst?

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Indem man die Probanden erst nüchtern auf ihre Unterschiedsschwelle testet und anschließend nach dem Alkoholkonsum, d.h. einmal nüchtern und einmal betrunken die Diskriminationsfähigkeit berechnen.

Konstanzmethode: absolute Schwelle einer Person im nüchternen vs. betrunkenen Zustand

Wird Entscheidungsträger liberaler?

Am wichtigsten ist Unterscheidungsfähigkeit ob es einen Reiz gab oder nicht.


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Attenuationstheorie der Aufmerksamkeit (Treisman)

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TESTE DEIN WISSEN

unbeachtete Informationen werden gedämpft (nicht eliminiert)

Ort der Selektion früh, aber flexibel

       -> alle Reize werden je nach Verarbeitungskapazität rudimentär semantisch verarbeitet

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Theorie der späten Selektion

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TESTE DEIN WISSEN

alle Reize werden ohne bewusstes Erkennen semantisch analysiert

Begrenzung dadurch, welche Reize das Bewusstsein erreichen

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Q:

Welches Problem wollte die klassische Psychophysik lösen?

A:

Im klassischen Sinn umfasst die Psychophysik ein Methodeninventar zu Erfassung von Wahrnehmungsschwellen, d.h. hat das Ziel den Zusammenhang zwischen physikalischen Reizintensitäten und Stärke der ausgelösten Empfindung aufzudecken und eine Funktion zu finden, die diesen Zusammenhang beschreibt. (Schwellenbestimmung: absolute / Unterschiedsschwelle)

Stellt die Frage: „Wie kann man die Beziehung zu Reizen in der Außenwelt und deren Empfindung in einem Menschen beschreiben?

Q:

Was ist eine absolute Schwelle?

A:

Die Absolute Schwelle bezeichnet die minimale Reizintensität, die zu einer berichtbaren Wahrnehmung beim Beobachter führt.

Q:

Was ist eine Unterschiedsschwelle?

A:

Die Unterschiedsschwelle markiert die Intensität, die nötig ist, um einen Reiz von einem anderen zu unterscheiden

Q:

Welcher Zusammenhang besteht nach Weber zw. dem eben merklichen Reizunterschied und der Intensität eines Reizes? (Bestimmung und Befunde zu Unterschiedsschwellen)


A:

Weber stellte fest, dass die Größe des eben merklichen Unterschiedes von der Intensität des Standardreizes abhängt. D.h. je größer der Reiz, umso mehr muss sich der Reiz von einem Standardwert unterscheiden, um noch als verschieden von diesem wahrgenommen zu werden.


Q:

Nennen Sie typische Anwendungsfelder der Wahrnehmungspsychologie

A:

1. Fehlerhafte Wahrnehmung vermeiden


2. Gestaltung von Mensch-Maschine-Interaktionen

3. Gestaltung von Informationsangeboten (sinnvoll gleiche Infos ähnlich zu formatieren)

4. Unterstützung der Wahrnehmung durch technische Systeme (bspw. künstliche Retina, 3D-Kino)


5. Entwicklung technischer Systeme (bspw. Roboter)


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Q:

Was wird bei der Konstanzmethode der Schwellenbestimmung gemacht?

A:

Es werden unterschiedliche Reizintensitäten (oft 5-9 Reize) in zufälliger Reihenfolge d.h. wild durcheinander mehrmals präsentiert. Als Schwelle wird die Intensität definiert, in der in 50% der Fälle (Wendepunkt) ein Reiz entdeckt wird.

+ Methode ist sehr genau (keine/kaum Perseverationstendenz)

- sehr zeitaufwendig (brauche zudem Vorwissen wo sich Schwelle in etwa befindet)


Q:

Wodurch ergeben sich Begrenzungen und Selektivität der Wahrnehmung?

A:

Wahrnehmung unterliegt Einschränkungen durch die Eigenschaften der Rezeptorsysteme. Sie können nur bestimmte Reizangebote verarbeiten. Alle Sinnessysteme könne nur ausgewählte Reize wahrnehmen. Zudem werden nur Reize einer bestimmten Intensität wahrgenommen.

Einige Aspekte unserer Welt nehmen wir abhängig vom Lebensraum nicht bzw. anders war. 


Somit hängt die Wahrnehmung eines Organismus von seinem physiologischen System ab, seinem Zustand und der Empfindlichkeit des Systems ab. 

Bspw. können wir ultraviolettes Licht nicht wahrnehmen oder bestimmte Töne (Schallwellen).


Selektivität: sind in der Lage unsere Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte zu lenken und andere Dinge zwar mit den Sinnesorganen wahrzunehmen aber auszublenden, d.h. Aufmerksamkeitsausrichtung 

Q:

Was versteht man unter intermodalem Vergleich?

A:

Ein Reiz B einer Sinnesmodalität (z.B. Lautstärke eines Tons) ist in seiner Intensität vorgegeben, ein Reiz einer anderen Sinnesmodalität (z.B. Helligkeit eines Lichtreizes) soll auf dieselbe Intensität eingestellt werden, d.h. Abgleich zweier völlig verschiedener Reize)

Q:

Wie hat Stevens den Zusammenhang zwischen physikalischer Reizintensität und der Empfindungsgröße untersucht?

A:

Methode der direkten Größenschätzung.


Vorgehen: Direkte Befragung 

Einem ‘Standardreiz’ bestimmter Intensität wird vom Versuchsleiter eine Zahl zugewiesen, z.B. 10. Der Beobachter soll anderen Reizen aufgrund des Vergleichs mit dem Standardreiz ebenfalls eine Zahl zuordnen (z.B. 20, wenn der neue Reiz doppelt so stark erscheint wie der Standardreiz).


E = a I^b

Q:

Wie könnten Sie m.H.d. Psychophysik prüfen, ob Alkohol die Sinnesleistungen beeinflusst?

A:

Indem man die Probanden erst nüchtern auf ihre Unterschiedsschwelle testet und anschließend nach dem Alkoholkonsum, d.h. einmal nüchtern und einmal betrunken die Diskriminationsfähigkeit berechnen.

Konstanzmethode: absolute Schwelle einer Person im nüchternen vs. betrunkenen Zustand

Wird Entscheidungsträger liberaler?

Am wichtigsten ist Unterscheidungsfähigkeit ob es einen Reiz gab oder nicht.


Q:

Attenuationstheorie der Aufmerksamkeit (Treisman)

A:

unbeachtete Informationen werden gedämpft (nicht eliminiert)

Ort der Selektion früh, aber flexibel

       -> alle Reize werden je nach Verarbeitungskapazität rudimentär semantisch verarbeitet

Q:

Theorie der späten Selektion

A:

alle Reize werden ohne bewusstes Erkennen semantisch analysiert

Begrenzung dadurch, welche Reize das Bewusstsein erreichen

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