Notfallmanagement Prüfungsvorbereitung at Hochschule Anhalt | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Notfallmanagement Prüfungsvorbereitung an der Hochschule Anhalt

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Notfallmanagement Prüfungsvorbereitung Kurs an der Hochschule Anhalt zu.

TESTE DEIN WISSEN

Frage 4) Was ist pathophysiologisch die Ursache für ein ACS?


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TESTE DEIN WISSEN

Die Ursache eines ACS ist ein regionales Missverhältnis zwischen koronarem
Sauerstoffangebot und myokardialem Sauerstoffverbrauch. Dies resultiert aus der
Ruptur oder Erosion einer atheromatösen Plaque. Es kommt zur Aktivierung der
Gerinnungskaskade mit Bildung eines plättchenreichen Thrombus, welcher das
Koronargefäß teilweise (NSTEMI) oder vollständig (STEMI) verschließt.

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TESTE DEIN WISSEN

Frage 4: Ist das Lebensalter eines Patienten ein Faktor hinsichtlich der
outcome-Prognose bei einer Reanimation?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

In dem Maße, in welchem sich die Lebenserwartung erhöht hat, hat sich auch die Anzahl älterer Menschen in einer guten körperlichen Kondition erhöht. Daneben wird der Rettungsdienst oft zu jungen Menschen mit prognostisch infausten Erkrankungen gerufen. Eine genaue Abschätzung ist aus notfallmedizinischer Sicht in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht seriös möglich. Das Lebensalter gilt daher als
wenig hilfreicher Faktor zur Abschätzung der Erfolgsaussichten einer
Rettungsmaßnahme.

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TESTE DEIN WISSEN

Fall 3: Im Chemieraum einer Schule kommt es zu einer Explosion. Ein Schüler
erleidet Verbrennungen 2. und 3. Grades im Gesicht. Er beklagt zudem Husten
und Dyspnoe.
Frage 1: Was muss zusätzlich neben der Behandlung der Brandwunden
beachtet werden?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Brandwunden im Gesichtsbereich und die Klinik lassen den Schluss auf eine
Inhalation von heißen Gasen zu. Dadurch kann es zu einer supraglottischen
Ödembildung bzw. zu einem toxischen Lungenödem kommen. Wichtig ist die
Untersuchung des Mundraumes auf ein Erythem oder Verschmorungen.

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TESTE DEIN WISSEN

Frage 6: Was sind diskreditierende Äußerungen und wie sind sie im
Patientenkontakt zu bewerten?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Diskreditierende Äußerungen sind Formulierungen, welche die Glaubwürdigkeit des
Patienten in Zweifel ziehen. Sie verhindern eine vertrauensvolle Kommunikation auf
Augenhöhe. Eine respektvolle, wertschätzende Ansprache durch das Rettungsteam
wird schnell ein Vertrauensverhältnis aufbauen, welches möglicherweis
entscheidende anamnestische Hinweise ermöglicht. Ein ruhiger Tonfall, verbunden
mit einem souveränen Handlungsstil, kann mitunter ausgeprägte Erregungszustände
deeskalieren. Diskreditierende Äußerungen sind z.B.: „die Patientin will gestern
Abend nur ein Glas Prosecco getrunken haben“. Diese Äußerungen sind ethisch
inakzeptabel und zerstören auf der Stelle jedes mögliche anfänglich noch
vorhandene Vertrauen. Der Patientin wird in diesem Beispiel signalisiert: „Ich glaube
Ihnen kein Wort!“

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TESTE DEIN WISSEN

Frage 2: Wie können Angehörige sinnvoll und ethisch korrekt in den
Entscheidungsprozess über das Pro und Kontra einer lebensverlängernden
Maßnahme einbezogen werden?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Angehörigen sollten ausdrücklich dazu befragt werden, wie die betreffende
Person vermutlich entscheiden würde, wenn sie mitreden könnte (Grundlage sind
frühere Gespräche der betreffenden Person und deren Angehörige über dieses
Thema).

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Frage 3: Sollten die Angehörigen über die Weiterführung einer
Reanimationsmaßnahme entscheiden dürfen?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Diese Fragestellung verbietet sich aus mehreren Gründen: Zum einen erweckt diese
Formulierung den Eindruck, dass Angehörige überhaupt das juristische und
moralische Recht zu einer solchen Entscheidung hätten, dies ist Strikt abzulehnen.
Zum anderen wären die meisten Angehörigen im Rahmen ihrer Befangenheit mit
einer solchen Fragestellung hoffnungslos überfordert.
Den Abbruch von Reanimationsmaßnahmen entscheidet der Teamleiter (Notarzt)
nach Rücksprache mit dem Reanimationsteam, welche einvernehmlich sein sollte.
Hierdurch wird ausgeschlossen, dass mögliche Gründe gegen ein Reanimationsende
von der Teamleitung nicht wahrgenommen werden. Außerdem zeigt der Abgleich der
jeweiligen Einschätzungen Respekt gegenüber den einzelnen Mitgliedern des
Rettungsteams und hilft die psychischen Belastungen durch das Ereignis besser zu
verarbeiten.

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TESTE DEIN WISSEN

Fallbeispiel 3: 85 Jahre, schwere Demenz. Akute Aspiration > Hypoxie,
Pulslosigkeit. Im EKG zeigt sich eine Asystolie. In der PV werden
lebenserhaltende Maßnahmen bei schlechter Prognose abgelehnt.
Frage: Wie geht man vor?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Keine Reanimationsmaßnahmen. Bei hypoxisch bedingtem Herz-Kreislauf- Stillstand
ist eine besonders schlechte Prognose anzunehmen. Zudem Frage des outcome/
Benefit bei bekannter schwergradiger Demenz und Schluckstörungen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Frage1: Sollten Angehörige während der Reanimationsmaßnahmen
grundsätzlich aus dem Raum geschickt werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nein. Unter bestimmten Umständen ist die Anwesenheit der Angehörigen durchaus
sinnvoll. Bei der Reanimation von Kindern wird den Eltern sogar das Recht auf eine

permanente Begleitung zugesprochen. Kompetentes und ruhiges Arbeiten sind dabei
selbstverständlich. Zudem sollten die Angehörigen dabei ständig über ein erfahrenes
Mitglied des Rettungsteams über den Hintergrund der einzelnen Handlungsschritte
informiert werden. Studien zeigen, dass psychische Probleme bei Angehörigen,
welche während der Reanimationsmaßnahmen mit im Raum waren, seltener
auftraten als bei Angehörigen, welche aus dem Raum geschickt wurden.

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TESTE DEIN WISSEN

Frage 5: Kann die Notfallmedizin von der Palliativmedizin eindeutig abgegrenzt
werden?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nein. Es ist eine steigende Zahl von ambulant versorgten Patienten mit infauster
Prognose zu beobachten. Dies erfordert eine gute Kommunikation und Kooperation
zwischen Notfall- und Palliativmedizinern. Allarmierungen des Rettungsdienstes zu
schwerkranken, präfinalen Patienten (z.B. stärkste Luftnot, ausgeprägte Schmerzen)
kommen immer wieder vor. Oft verbirgt sich hinter solchen Notrufen die akute

Überforderung der emotional hochbelasteten Angehörigen. Wichtig hierbei sind eine
rasch auffindbare gute Dokumentation der jeweiligen Erkrankung und des
Patientenwillens sowie die intensive Aufklärung und Zusammenarbeit mit den
nächsten Angehörigen durch die Hausärzte und Palliativmediziner.

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TESTE DEIN WISSEN

Frage 7: Darf ein offensichtlich geschäftsfähiger Patient einen Kliniktransport
trotz eines ausgedehnten frischen Vorderwand-Myokardinfarktes ablehnen und
dennoch mit ins Krankenhaus mitgenommen werden?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nein. Die Entscheidung eines rechtlich mündigen Patienten, welcher zu einer freien
Willensbildung fähig ist, ist aus ethischen wie auch juristischen Gründen zu
respektieren. Wichtig ist eine besonders sorgfältige Exploration hinsichtlich der
Orientiertheit zur Situation und eine detaillierte Aufklärung über mögliche
Konsequenzen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Frage 8: Bei einem Verkehrsunfall mit einer Vielzahl von Verletzten steht das
Rettungsteam vor der Entscheidung: erst Sichtung aller Verletzten
einschließlich Dokumentation oder sofortige Notfallmaßnahmen bei
offensichtlich schwer Verletzten?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Durchführung einer Sichtung und deren Dokumentation ist ethisch, juristisch und
medizinisch am sinnvollsten. Die Behandlung einer einzelnen Person vor der
Durchführung einer systematischen Sichtung ist ethisch gesehen ungerecht, weil so
nicht sichergestellt werden kann, dass die dringlichste Behandlung bzw. der
dringlichste Transport auch als erster realisiert wird.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Fallbeispiel 4: 70 Jahre, schwergradige Herzinsuffizienz mit Lungenödem bei
hypertensiver Krise. In der PV werden lebenserhaltende Maßnahmen bei
aussichtsloser Prognose (Hirnschäden, irreversible Bewusstlosigkeit)
abgelehnt.
Frage: Wie geht man vor?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Kommunikation mit Patientin oder Bevollmächtigtem über aktuellen Willen, im Zweifel
Behandlung nach medizinischer Indikation, da eine aussichtslose Prognose nicht auf
die aktuelle Situation zutrifft, Übergabe der PV im Krankenhaus für eine evtl.
Reevaluierung. Konflikt des Notarztes, da eine Erkrankung mit schlechter
Langzeitprognose vorliegt, jedoch eine Akutbehandlung durchaus eine Besserung
der aktuellen Beschwerden bringen kann.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Notfallmanagement Prüfungsvorbereitung Kurs an der Hochschule Anhalt - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Frage 4) Was ist pathophysiologisch die Ursache für ein ACS?


A:

Die Ursache eines ACS ist ein regionales Missverhältnis zwischen koronarem
Sauerstoffangebot und myokardialem Sauerstoffverbrauch. Dies resultiert aus der
Ruptur oder Erosion einer atheromatösen Plaque. Es kommt zur Aktivierung der
Gerinnungskaskade mit Bildung eines plättchenreichen Thrombus, welcher das
Koronargefäß teilweise (NSTEMI) oder vollständig (STEMI) verschließt.

Q:

Frage 4: Ist das Lebensalter eines Patienten ein Faktor hinsichtlich der
outcome-Prognose bei einer Reanimation?


A:

In dem Maße, in welchem sich die Lebenserwartung erhöht hat, hat sich auch die Anzahl älterer Menschen in einer guten körperlichen Kondition erhöht. Daneben wird der Rettungsdienst oft zu jungen Menschen mit prognostisch infausten Erkrankungen gerufen. Eine genaue Abschätzung ist aus notfallmedizinischer Sicht in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht seriös möglich. Das Lebensalter gilt daher als
wenig hilfreicher Faktor zur Abschätzung der Erfolgsaussichten einer
Rettungsmaßnahme.

Q:

Fall 3: Im Chemieraum einer Schule kommt es zu einer Explosion. Ein Schüler
erleidet Verbrennungen 2. und 3. Grades im Gesicht. Er beklagt zudem Husten
und Dyspnoe.
Frage 1: Was muss zusätzlich neben der Behandlung der Brandwunden
beachtet werden?


A:

Die Brandwunden im Gesichtsbereich und die Klinik lassen den Schluss auf eine
Inhalation von heißen Gasen zu. Dadurch kann es zu einer supraglottischen
Ödembildung bzw. zu einem toxischen Lungenödem kommen. Wichtig ist die
Untersuchung des Mundraumes auf ein Erythem oder Verschmorungen.

Q:

Frage 6: Was sind diskreditierende Äußerungen und wie sind sie im
Patientenkontakt zu bewerten?


A:

Diskreditierende Äußerungen sind Formulierungen, welche die Glaubwürdigkeit des
Patienten in Zweifel ziehen. Sie verhindern eine vertrauensvolle Kommunikation auf
Augenhöhe. Eine respektvolle, wertschätzende Ansprache durch das Rettungsteam
wird schnell ein Vertrauensverhältnis aufbauen, welches möglicherweis
entscheidende anamnestische Hinweise ermöglicht. Ein ruhiger Tonfall, verbunden
mit einem souveränen Handlungsstil, kann mitunter ausgeprägte Erregungszustände
deeskalieren. Diskreditierende Äußerungen sind z.B.: „die Patientin will gestern
Abend nur ein Glas Prosecco getrunken haben“. Diese Äußerungen sind ethisch
inakzeptabel und zerstören auf der Stelle jedes mögliche anfänglich noch
vorhandene Vertrauen. Der Patientin wird in diesem Beispiel signalisiert: „Ich glaube
Ihnen kein Wort!“

Q:

Frage 2: Wie können Angehörige sinnvoll und ethisch korrekt in den
Entscheidungsprozess über das Pro und Kontra einer lebensverlängernden
Maßnahme einbezogen werden?


A:

Die Angehörigen sollten ausdrücklich dazu befragt werden, wie die betreffende
Person vermutlich entscheiden würde, wenn sie mitreden könnte (Grundlage sind
frühere Gespräche der betreffenden Person und deren Angehörige über dieses
Thema).

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Q:

Frage 3: Sollten die Angehörigen über die Weiterführung einer
Reanimationsmaßnahme entscheiden dürfen?


A:

Diese Fragestellung verbietet sich aus mehreren Gründen: Zum einen erweckt diese
Formulierung den Eindruck, dass Angehörige überhaupt das juristische und
moralische Recht zu einer solchen Entscheidung hätten, dies ist Strikt abzulehnen.
Zum anderen wären die meisten Angehörigen im Rahmen ihrer Befangenheit mit
einer solchen Fragestellung hoffnungslos überfordert.
Den Abbruch von Reanimationsmaßnahmen entscheidet der Teamleiter (Notarzt)
nach Rücksprache mit dem Reanimationsteam, welche einvernehmlich sein sollte.
Hierdurch wird ausgeschlossen, dass mögliche Gründe gegen ein Reanimationsende
von der Teamleitung nicht wahrgenommen werden. Außerdem zeigt der Abgleich der
jeweiligen Einschätzungen Respekt gegenüber den einzelnen Mitgliedern des
Rettungsteams und hilft die psychischen Belastungen durch das Ereignis besser zu
verarbeiten.

Q:

Fallbeispiel 3: 85 Jahre, schwere Demenz. Akute Aspiration > Hypoxie,
Pulslosigkeit. Im EKG zeigt sich eine Asystolie. In der PV werden
lebenserhaltende Maßnahmen bei schlechter Prognose abgelehnt.
Frage: Wie geht man vor?


A:

Keine Reanimationsmaßnahmen. Bei hypoxisch bedingtem Herz-Kreislauf- Stillstand
ist eine besonders schlechte Prognose anzunehmen. Zudem Frage des outcome/
Benefit bei bekannter schwergradiger Demenz und Schluckstörungen.

Q:

Frage1: Sollten Angehörige während der Reanimationsmaßnahmen
grundsätzlich aus dem Raum geschickt werden?

A:

Nein. Unter bestimmten Umständen ist die Anwesenheit der Angehörigen durchaus
sinnvoll. Bei der Reanimation von Kindern wird den Eltern sogar das Recht auf eine

permanente Begleitung zugesprochen. Kompetentes und ruhiges Arbeiten sind dabei
selbstverständlich. Zudem sollten die Angehörigen dabei ständig über ein erfahrenes
Mitglied des Rettungsteams über den Hintergrund der einzelnen Handlungsschritte
informiert werden. Studien zeigen, dass psychische Probleme bei Angehörigen,
welche während der Reanimationsmaßnahmen mit im Raum waren, seltener
auftraten als bei Angehörigen, welche aus dem Raum geschickt wurden.

Q:

Frage 5: Kann die Notfallmedizin von der Palliativmedizin eindeutig abgegrenzt
werden?


A:

Nein. Es ist eine steigende Zahl von ambulant versorgten Patienten mit infauster
Prognose zu beobachten. Dies erfordert eine gute Kommunikation und Kooperation
zwischen Notfall- und Palliativmedizinern. Allarmierungen des Rettungsdienstes zu
schwerkranken, präfinalen Patienten (z.B. stärkste Luftnot, ausgeprägte Schmerzen)
kommen immer wieder vor. Oft verbirgt sich hinter solchen Notrufen die akute

Überforderung der emotional hochbelasteten Angehörigen. Wichtig hierbei sind eine
rasch auffindbare gute Dokumentation der jeweiligen Erkrankung und des
Patientenwillens sowie die intensive Aufklärung und Zusammenarbeit mit den
nächsten Angehörigen durch die Hausärzte und Palliativmediziner.

Q:

Frage 7: Darf ein offensichtlich geschäftsfähiger Patient einen Kliniktransport
trotz eines ausgedehnten frischen Vorderwand-Myokardinfarktes ablehnen und
dennoch mit ins Krankenhaus mitgenommen werden?


A:

Nein. Die Entscheidung eines rechtlich mündigen Patienten, welcher zu einer freien
Willensbildung fähig ist, ist aus ethischen wie auch juristischen Gründen zu
respektieren. Wichtig ist eine besonders sorgfältige Exploration hinsichtlich der
Orientiertheit zur Situation und eine detaillierte Aufklärung über mögliche
Konsequenzen.

Q:

Frage 8: Bei einem Verkehrsunfall mit einer Vielzahl von Verletzten steht das
Rettungsteam vor der Entscheidung: erst Sichtung aller Verletzten
einschließlich Dokumentation oder sofortige Notfallmaßnahmen bei
offensichtlich schwer Verletzten?

A:

Die Durchführung einer Sichtung und deren Dokumentation ist ethisch, juristisch und
medizinisch am sinnvollsten. Die Behandlung einer einzelnen Person vor der
Durchführung einer systematischen Sichtung ist ethisch gesehen ungerecht, weil so
nicht sichergestellt werden kann, dass die dringlichste Behandlung bzw. der
dringlichste Transport auch als erster realisiert wird.

Q:

Fallbeispiel 4: 70 Jahre, schwergradige Herzinsuffizienz mit Lungenödem bei
hypertensiver Krise. In der PV werden lebenserhaltende Maßnahmen bei
aussichtsloser Prognose (Hirnschäden, irreversible Bewusstlosigkeit)
abgelehnt.
Frage: Wie geht man vor?


A:

Kommunikation mit Patientin oder Bevollmächtigtem über aktuellen Willen, im Zweifel
Behandlung nach medizinischer Indikation, da eine aussichtslose Prognose nicht auf
die aktuelle Situation zutrifft, Übergabe der PV im Krankenhaus für eine evtl.
Reevaluierung. Konflikt des Notarztes, da eine Erkrankung mit schlechter
Langzeitprognose vorliegt, jedoch eine Akutbehandlung durchaus eine Besserung
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