Lebensmittelverarbeitung Und Bromatologie at Hochschule Anhalt | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Lebensmittelverarbeitung und Bromatologie an der Hochschule Anhalt

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Lebensmittelverarbeitung und Bromatologie Kurs an der Hochschule Anhalt zu.

TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe Jejunum und Ileum!

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TESTE DEIN WISSEN

anatomische und funktionale Abgrenzung
zum Duodenum
• liegen in Schlingen im Bauchraum
• Übergang vom Jejunum zum Ileum ist fließend
• Ileozökal-Klappe regelt Übergang vom Ileum
zum Kolon
• Verhindert Aufsteigen von Darmbakterien aus
dem Dickdarm

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Kurzdarmsyndrom Ursachen & Symptome

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TESTE DEIN WISSEN

Ursachen:
• Operative Entfernung weiter Teile des Dünndarms oder angeborene
Fehlbildung
• Morbus Crohn, Traumata, onkologischen Erkrankungen
• je nach Lokalisation und wieviel des Dünndarms fehlt
→ unterschiedliche Malassimilationssymptome
• Dickdarm übernimmt teilweise Resorptionsaufgabe
• Calcium, geringe Mengen an Magnesium und Zink
• Symptomatik:
• häufige, massive Diarrhöen
• Störung der Absorption der Makro- und Mikronährstoffe
• Elektrolyt-Entgleisungen
• Gewichtsverlust sowie Mangelernährung

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Nebenwirkungen von PPI`s?

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 1-10% leiden an Müdigkeit, Schwindel, Kopf- und Bauchschmerzen sowie Durchfall
und Verstopfung im Wechsel und Blähungen
 Folgen einer dauerhaften Einnahme (> 8 WO):
- keine adäquate Vorverdauung mit der Folge eines überforderten Darms
- Störung des Mikrobioms im Darm – Dysbalance bis hin zu Infektionen v.a. mit
Cl. difficile, Salmonellen ssp., Campylobacter ssp.
→ Empfehlung: Multispecies-Probiotika – Ausgleich der Milieuveränderung
- ↑ Risiko für Osteoporose und Frakturen
- Mikronährstoffmängel:
↓ Calcium- und Vitamin D-Resorption
↓ Vitamin B12
↓ Magnesium

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Beschreibe das Duodenum!

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• 20-30cm
• C-förmige Schlinge (umschließt Pankreaskopf)
• Mündung Pankreas/Gallengänge
• Magenpförtner - nur kleine Mengen in den Dünndarm
• Mischstation: Verdauungssäfte und saurer Speisebrei
• regulatorisches Zentrum / Osmolarität
• pH-Wert Einstellung
• Sezernierung gastrointestinaler Hormone im Duodenum
• Mukosa bildet 2,5-3l Sekret pro Tag
• Resorption: Calcium, Natrium und Eisen

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Funktion von Jejunum und Ileum: Verdauung und Resorption von Nährstoffen. Was gibt es ggf. für Störungen?

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• Verdauung und Resorption von Nährstoffen
• Nährstoffe werden weitgehend im Jejunum resorbiert
• Ileum stellt v. a. eine Resorptionsreserve dar
• Ausnahme: Aufnahme von Cobalamin (Vitamin B12) und Gallensäuren
• terminale Ileum spielt eine besondere Rolle - diese werden nur hier aufgenommen
• Fehlen des terminale Ileum oder bakterielle Überwucherung (Darmfehlbesiedlung)
• Störungen der Cobalamin-Aufnahme
• verstärkte Verluste an Gallensäuren
• Störungen der Fettverdauung
• Durchfälle

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Was ist Morbus Crohn?

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• chronisch entzündliche Darmerkrankung
• kann gesamten Darm betreffen
• mit einer Häufigkeit von > 50 % im terminalen Ileum
• nicht nur oberflächliche Entzündungen- teils tiefe Entzündungen
• schubweise Symptome: Durchfälle, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust
• Ursachen unklar
• genetische Faktoren
• begünstigende Faktoren: Rauchen und psychische Belastung
• durchschnittliches Erkrankungsalter: 15-35 Jahre
• Komplikationen: Fisteln in andere Organe, Abszesse, Stenosen, Darmperforationen
oder ein Ileus (Darmverschluss oder eine Darmlähmung)

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Arten von chronischer Gastritis

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 Typ A-Gastritis = autoimmun vermittelt, mit der Folge einer Atrophie der
Belegzellen und damit Absenkung der Säure- und IF-
Sekretion (Perniziosa)
--> Risiko für Epithelmetaplasie, Magen-Ca
 Typ B-Gastritis = bakteriell (Helicobacter pylori), ebenfalls Atrophie der
Belegzellen und damit Absenkung der Säure- und IF-
Sekretion (Perniziosa)
--> Risiko für Magen- und Duodenalulkus, reaktive Gastritis mit Folge
der Metaplasie und Carcinombildung
 Typ C-Gastritis = chemisch/toxisch: NSAR, Verätzungen, Galle, Stress,
Zeitdruck, Lebensstil (Rauchen, Alkoholabusus)
--> Ulkusbildung, Magenperforation, Peritonitis

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Ernährungstherapie bei gastroduidenalem Ulkus

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- angepasste Vollkost – analog zur chron. Gastritis
- Ausgleich der Ernährungsstörung:
→ Maldigestion ausgleichen: hohe Nährstoffdichte
→ ggf. hohe Energiedichte
→ nach ärztlicher Kontrolle Vitamin B12
Maldigestion
nicht optimal vorverdaut
und Eisen substituieren

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Was ist der Pankreas?

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= Hormondrüse (Insulin und Glucagon) und Verdauungsorgan (20 Enzyme)

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Durch welche physiologischen Strukturen wird die Resorption im Dünndarm begünstigt?

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Vergrößerung der Oberfläche durch: 

- Kerckring Falten

- Zotten und Krypten
- Mikrovilli (Bürstensaum)

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Bei Sodbrennen und Reflux meiden

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 Zitrusfrüchte
 Räucherwaren, scharf Gebratenes
 Fettreiche Kost
 Tomaten
 Süßigkeiten
 Scharfe Gewürze
 Kaffee, v.a. stark geröstete Sorten und säurereiche Sorten
 Früchtetee
 „alles, was mit Hefe gebacken ist“

Allgemeine Maßnahmen:

 - Gewicht normalisieren
- Bett hochstellen
- keine späten Abendmahlzeiten
- täglich ausreichend Zeit für sich nehmen
- Stressmanagement

Allgemein: 
Angepasste Vollkost unter Elimination individuell unverträglicher Speisen

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Diätetik bei Kurzdarmsyndrom?

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Diätetik:
• Vermeidung von Gewichtsverlust und Mangelernährung
• Eindämmen der Durchfälle
• Konstanz der Elektrolyte im Blut
• Evtl. Substitution Pankreasenzyme
• Vitamin D-Versorgung
• parenterale Ernährung:
• Energiedeckung
• Ausgleich der Elektrolyte
• ausreichende Vitaminversorgung

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  • 7 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Lebensmittelverarbeitung und Bromatologie Kurs an der Hochschule Anhalt - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beschreibe Jejunum und Ileum!

A:

anatomische und funktionale Abgrenzung
zum Duodenum
• liegen in Schlingen im Bauchraum
• Übergang vom Jejunum zum Ileum ist fließend
• Ileozökal-Klappe regelt Übergang vom Ileum
zum Kolon
• Verhindert Aufsteigen von Darmbakterien aus
dem Dickdarm

Q:

Kurzdarmsyndrom Ursachen & Symptome

A:

Ursachen:
• Operative Entfernung weiter Teile des Dünndarms oder angeborene
Fehlbildung
• Morbus Crohn, Traumata, onkologischen Erkrankungen
• je nach Lokalisation und wieviel des Dünndarms fehlt
→ unterschiedliche Malassimilationssymptome
• Dickdarm übernimmt teilweise Resorptionsaufgabe
• Calcium, geringe Mengen an Magnesium und Zink
• Symptomatik:
• häufige, massive Diarrhöen
• Störung der Absorption der Makro- und Mikronährstoffe
• Elektrolyt-Entgleisungen
• Gewichtsverlust sowie Mangelernährung

Q:

Nebenwirkungen von PPI`s?

A:

 1-10% leiden an Müdigkeit, Schwindel, Kopf- und Bauchschmerzen sowie Durchfall
und Verstopfung im Wechsel und Blähungen
 Folgen einer dauerhaften Einnahme (> 8 WO):
- keine adäquate Vorverdauung mit der Folge eines überforderten Darms
- Störung des Mikrobioms im Darm – Dysbalance bis hin zu Infektionen v.a. mit
Cl. difficile, Salmonellen ssp., Campylobacter ssp.
→ Empfehlung: Multispecies-Probiotika – Ausgleich der Milieuveränderung
- ↑ Risiko für Osteoporose und Frakturen
- Mikronährstoffmängel:
↓ Calcium- und Vitamin D-Resorption
↓ Vitamin B12
↓ Magnesium

Q:

Beschreibe das Duodenum!

A:

• 20-30cm
• C-förmige Schlinge (umschließt Pankreaskopf)
• Mündung Pankreas/Gallengänge
• Magenpförtner - nur kleine Mengen in den Dünndarm
• Mischstation: Verdauungssäfte und saurer Speisebrei
• regulatorisches Zentrum / Osmolarität
• pH-Wert Einstellung
• Sezernierung gastrointestinaler Hormone im Duodenum
• Mukosa bildet 2,5-3l Sekret pro Tag
• Resorption: Calcium, Natrium und Eisen

Q:

Funktion von Jejunum und Ileum: Verdauung und Resorption von Nährstoffen. Was gibt es ggf. für Störungen?

A:

• Verdauung und Resorption von Nährstoffen
• Nährstoffe werden weitgehend im Jejunum resorbiert
• Ileum stellt v. a. eine Resorptionsreserve dar
• Ausnahme: Aufnahme von Cobalamin (Vitamin B12) und Gallensäuren
• terminale Ileum spielt eine besondere Rolle - diese werden nur hier aufgenommen
• Fehlen des terminale Ileum oder bakterielle Überwucherung (Darmfehlbesiedlung)
• Störungen der Cobalamin-Aufnahme
• verstärkte Verluste an Gallensäuren
• Störungen der Fettverdauung
• Durchfälle

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Q:

Was ist Morbus Crohn?

A:

• chronisch entzündliche Darmerkrankung
• kann gesamten Darm betreffen
• mit einer Häufigkeit von > 50 % im terminalen Ileum
• nicht nur oberflächliche Entzündungen- teils tiefe Entzündungen
• schubweise Symptome: Durchfälle, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust
• Ursachen unklar
• genetische Faktoren
• begünstigende Faktoren: Rauchen und psychische Belastung
• durchschnittliches Erkrankungsalter: 15-35 Jahre
• Komplikationen: Fisteln in andere Organe, Abszesse, Stenosen, Darmperforationen
oder ein Ileus (Darmverschluss oder eine Darmlähmung)

Q:

Arten von chronischer Gastritis

A:

 Typ A-Gastritis = autoimmun vermittelt, mit der Folge einer Atrophie der
Belegzellen und damit Absenkung der Säure- und IF-
Sekretion (Perniziosa)
--> Risiko für Epithelmetaplasie, Magen-Ca
 Typ B-Gastritis = bakteriell (Helicobacter pylori), ebenfalls Atrophie der
Belegzellen und damit Absenkung der Säure- und IF-
Sekretion (Perniziosa)
--> Risiko für Magen- und Duodenalulkus, reaktive Gastritis mit Folge
der Metaplasie und Carcinombildung
 Typ C-Gastritis = chemisch/toxisch: NSAR, Verätzungen, Galle, Stress,
Zeitdruck, Lebensstil (Rauchen, Alkoholabusus)
--> Ulkusbildung, Magenperforation, Peritonitis

Q:

Ernährungstherapie bei gastroduidenalem Ulkus

A:


- angepasste Vollkost – analog zur chron. Gastritis
- Ausgleich der Ernährungsstörung:
→ Maldigestion ausgleichen: hohe Nährstoffdichte
→ ggf. hohe Energiedichte
→ nach ärztlicher Kontrolle Vitamin B12
Maldigestion
nicht optimal vorverdaut
und Eisen substituieren

Q:

Was ist der Pankreas?

A:

= Hormondrüse (Insulin und Glucagon) und Verdauungsorgan (20 Enzyme)

Q:

Durch welche physiologischen Strukturen wird die Resorption im Dünndarm begünstigt?

A:

Vergrößerung der Oberfläche durch: 

- Kerckring Falten

- Zotten und Krypten
- Mikrovilli (Bürstensaum)

Q:

Bei Sodbrennen und Reflux meiden

A:

 Zitrusfrüchte
 Räucherwaren, scharf Gebratenes
 Fettreiche Kost
 Tomaten
 Süßigkeiten
 Scharfe Gewürze
 Kaffee, v.a. stark geröstete Sorten und säurereiche Sorten
 Früchtetee
 „alles, was mit Hefe gebacken ist“

Allgemeine Maßnahmen:

 - Gewicht normalisieren
- Bett hochstellen
- keine späten Abendmahlzeiten
- täglich ausreichend Zeit für sich nehmen
- Stressmanagement

Allgemein: 
Angepasste Vollkost unter Elimination individuell unverträglicher Speisen

Q:

Diätetik bei Kurzdarmsyndrom?

A:

Diätetik:
• Vermeidung von Gewichtsverlust und Mangelernährung
• Eindämmen der Durchfälle
• Konstanz der Elektrolyte im Blut
• Evtl. Substitution Pankreasenzyme
• Vitamin D-Versorgung
• parenterale Ernährung:
• Energiedeckung
• Ausgleich der Elektrolyte
• ausreichende Vitaminversorgung

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