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Lernmaterialien für Wochenbett an der hochschule 21

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die drei Wehenarten im Wochenbett. 3P

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TESTE DEIN WISSEN


Dauerkontraktion (setzt direkt nach Plazentageburt ein), Reizwehen (bei Reizen wie Stillen, Bewegung), Rhythmische Kontraktion/ Wochenbettwehen→ einige Stunden nach der Geburt, anfangs in kürzeren, dann in längeren Abständen auftretend, bis zum 2.-3. T.

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TESTE DEIN WISSEN

Das Hormon Oxytocin hat auch nach der Geburt eine besondere Bedeutung. Was bewirkt dieses Hormon im Wochenbett?


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TESTE DEIN WISSEN

Oxytocin wirkt am muskulären Gewebe der Brust und ist für den Milchfluss verantwortlich. Weiterhin werden dadurch die uterinen Kontraktionen ausgelöst und damit die Rückbildung des Uterus gefördert. Außerdem ist es für weitere Wirkungen verantwortlich: z.B. für das Bonding.


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TESTE DEIN WISSEN

Symptome/Diagnostik vom Brustsoor (Moor der Mamille)

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TESTE DEIN WISSEN

Maternal:

Juckende, brennende, schmerzende Mamillen

Mamillen und Areola glänzend rosa oder pink

Schuppige, trockene, rissige Haut im Bereich der Mamille und Areola, ggf. Mit weißen Belägen oder Bläschen

Depigmentierung der Areola, Pickelchen/Ausschlag

Wunde Mamille, die ggf. über Wochen nicht heilen

ggf. Pilzinfektionen anderer Körperbereiche

SG:

Weiße Beläge in der Wangeschleimhaut, weiße/graue Beläge der Zunge, die nicht abwaschbar sind

Verändertes Trinkverhalten (Brustverweigerung, Unwohlsein aufgrund von Schmerzen/Jucken im Bereich des Mundes

Ggf. parallel auftretender Windelsoor

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TESTE DEIN WISSEN

Ursachen der Mastitis puerperalis 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verschleppter Milchstau (nicht infektionsbedingte Mastitis)
  • Eintritt pathogener Keime über die Blutbahn, oder durch wunde Mamillen, Risse, Frissuren
  • Niedrige Infektabwehr (Eisenmangel, Müdigkeit/Überlastung)
  • Fehler im Stillmanagement
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TESTE DEIN WISSEN

Definition des Soors im Bereich der Mamille 

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TESTE DEIN WISSEN

Infektion der Brust mit Candida albicans

Oberflächlicher Brustsoor im Bereich der Mamille

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TESTE DEIN WISSEN

Def. Hypoxie 

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TESTE DEIN WISSEN

verminderter Sauerstoffgehalt im Gewebe. Der Zeitpunkt des hypoxischen Ereignisses kann dabei bei Prä-, Peri- oder postnatal gelegen haben

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TESTE DEIN WISSEN

Sie überprüfen den Uterus Fundus bei Frau Lichtenberg, die Sie so eben aus dem Kreißsaal entgegen genommen haben. Es fällt ihnen schwer den Uterus zu tasten. Schließlich ertasten sie einen mäßig kontrahierten Uterus eine Handbreit über dem Nabel.


  1. In welcher Höhe und Konsistenz hätten Sie den Uterus erwartet?
  2. Beschreiben Sie ihr Vorgehen. 
  3. Geben sie Frau L. drei Anregungen zur Unterstützung der Uterusrückbildung. 
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TESTE DEIN WISSEN
  1. 2 Querfinger unter dem Nabel, feste Konsistenz 
  2. Frau danach fragen wann sie zuletzt Wassergelassen hat/ Stuhlgang hatte. Nach der Blutung sehen, eventuell kann der Uterus durch nicht abfließende Lochien vergrößert sein, Modus der Geburt beachten (Rückbildung verlangsamt bei Schnittentbindung). Arztinfo und Ultraschall um Plazentareste oder nicht abfließende Lochen auszuschließen. 
  3. Viel Trinken und oft auf Toilette gehen (Harndrang kann trotz voller Blase reduziert sein kurz nach der Geburt), auf den Bauch legen um die Uterusrückbildung zu unterstützen, Frau dazu animieren (bei Bedarf unter Anleitung) ihr Kind zu versorgen und somit Bewegung fördern
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TESTE DEIN WISSEN

Def. Asphyxie 

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TESTE DEIN WISSEN

Als Asphyxie wird die Minderversorgung lebenswichtiger Organe mit Sauerstoff vor während und nach der Geburt bezeichnet. Sie geht einher mit einer schweren Azidose und einer Unterversorgung der Organe und Organsysteme. 

Folgende Kriterien kennzeichnen die Asphyxie:

- Anzeichen von fetalen Stress

- und pH-Wert < 7,0

- oder Basendefizit von > 12 mmil/l

- oder APGAR-Wert nach 5 Minuten < 6 Punkten 

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TESTE DEIN WISSEN

Unterteilung der Neugeborenenperiode

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TESTE DEIN WISSEN

Neugeborenenperiode/Neonatalperiode (1.-28. Lebenstag)


Frühe Neugeborenenperiode: 1.-7. Lebenstag 


Späte Neugeborenenperiode: 8.-28. Lebenstag 


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TESTE DEIN WISSEN

Prävention von Michstau 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Häufiges und effektives Stillen oder Pumpen
  • Verschiedene Stillpositionen
  • Aufklärung und Information
  • Ruhe!
  • Rechtzeitig Unterstützung holen
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TESTE DEIN WISSEN

Wärmeschutzmaßnahmen zur Vermeidung der Hypothermie 

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TESTE DEIN WISSEN

Vor der Geburt: 

  • Fenster schließen
  • Wärmeleuchte anstellen
  • Raumtemperatur auf 25-28°C
  • Information an die Eltern über den Wärmeverlust (Bonding)

Nach der Geburt:

  • Abtrocknen des Kindes auf dem Bauch der Mutter
  • Mütze 
  • Mit warmen Tüchern zudecken
  • Handtücher regelmäßig wechseln
  • Baden des Kindes erst mit Abfallen des Nabels, punktuelles Waschen um Wärmeverlust über Evaporation zu vermeiden 
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TESTE DEIN WISSEN

Definition Milchstau 

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TESTE DEIN WISSEN

Verstopfung von Milchgängen durch z.B. Fettklümpchen, unzureichende Entleerung -> Druckanstieg führt zu lokalen Beschwerden, ohne dass das Allgemeinbefinden beeinträchtigt ist.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Wochenbett Kurs an der hochschule 21 - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nennen Sie die drei Wehenarten im Wochenbett. 3P

A:


Dauerkontraktion (setzt direkt nach Plazentageburt ein), Reizwehen (bei Reizen wie Stillen, Bewegung), Rhythmische Kontraktion/ Wochenbettwehen→ einige Stunden nach der Geburt, anfangs in kürzeren, dann in längeren Abständen auftretend, bis zum 2.-3. T.

Q:

Das Hormon Oxytocin hat auch nach der Geburt eine besondere Bedeutung. Was bewirkt dieses Hormon im Wochenbett?


A:

Oxytocin wirkt am muskulären Gewebe der Brust und ist für den Milchfluss verantwortlich. Weiterhin werden dadurch die uterinen Kontraktionen ausgelöst und damit die Rückbildung des Uterus gefördert. Außerdem ist es für weitere Wirkungen verantwortlich: z.B. für das Bonding.


Q:

Symptome/Diagnostik vom Brustsoor (Moor der Mamille)

A:

Maternal:

Juckende, brennende, schmerzende Mamillen

Mamillen und Areola glänzend rosa oder pink

Schuppige, trockene, rissige Haut im Bereich der Mamille und Areola, ggf. Mit weißen Belägen oder Bläschen

Depigmentierung der Areola, Pickelchen/Ausschlag

Wunde Mamille, die ggf. über Wochen nicht heilen

ggf. Pilzinfektionen anderer Körperbereiche

SG:

Weiße Beläge in der Wangeschleimhaut, weiße/graue Beläge der Zunge, die nicht abwaschbar sind

Verändertes Trinkverhalten (Brustverweigerung, Unwohlsein aufgrund von Schmerzen/Jucken im Bereich des Mundes

Ggf. parallel auftretender Windelsoor

Q:

Ursachen der Mastitis puerperalis 

A:
  • Verschleppter Milchstau (nicht infektionsbedingte Mastitis)
  • Eintritt pathogener Keime über die Blutbahn, oder durch wunde Mamillen, Risse, Frissuren
  • Niedrige Infektabwehr (Eisenmangel, Müdigkeit/Überlastung)
  • Fehler im Stillmanagement
Q:

Definition des Soors im Bereich der Mamille 

A:

Infektion der Brust mit Candida albicans

Oberflächlicher Brustsoor im Bereich der Mamille

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Def. Hypoxie 

A:

verminderter Sauerstoffgehalt im Gewebe. Der Zeitpunkt des hypoxischen Ereignisses kann dabei bei Prä-, Peri- oder postnatal gelegen haben

Q:

Sie überprüfen den Uterus Fundus bei Frau Lichtenberg, die Sie so eben aus dem Kreißsaal entgegen genommen haben. Es fällt ihnen schwer den Uterus zu tasten. Schließlich ertasten sie einen mäßig kontrahierten Uterus eine Handbreit über dem Nabel.


  1. In welcher Höhe und Konsistenz hätten Sie den Uterus erwartet?
  2. Beschreiben Sie ihr Vorgehen. 
  3. Geben sie Frau L. drei Anregungen zur Unterstützung der Uterusrückbildung. 
A:
  1. 2 Querfinger unter dem Nabel, feste Konsistenz 
  2. Frau danach fragen wann sie zuletzt Wassergelassen hat/ Stuhlgang hatte. Nach der Blutung sehen, eventuell kann der Uterus durch nicht abfließende Lochien vergrößert sein, Modus der Geburt beachten (Rückbildung verlangsamt bei Schnittentbindung). Arztinfo und Ultraschall um Plazentareste oder nicht abfließende Lochen auszuschließen. 
  3. Viel Trinken und oft auf Toilette gehen (Harndrang kann trotz voller Blase reduziert sein kurz nach der Geburt), auf den Bauch legen um die Uterusrückbildung zu unterstützen, Frau dazu animieren (bei Bedarf unter Anleitung) ihr Kind zu versorgen und somit Bewegung fördern
Q:

Def. Asphyxie 

A:

Als Asphyxie wird die Minderversorgung lebenswichtiger Organe mit Sauerstoff vor während und nach der Geburt bezeichnet. Sie geht einher mit einer schweren Azidose und einer Unterversorgung der Organe und Organsysteme. 

Folgende Kriterien kennzeichnen die Asphyxie:

- Anzeichen von fetalen Stress

- und pH-Wert < 7,0

- oder Basendefizit von > 12 mmil/l

- oder APGAR-Wert nach 5 Minuten < 6 Punkten 

Q:

Unterteilung der Neugeborenenperiode

A:

Neugeborenenperiode/Neonatalperiode (1.-28. Lebenstag)


Frühe Neugeborenenperiode: 1.-7. Lebenstag 


Späte Neugeborenenperiode: 8.-28. Lebenstag 


Q:

Prävention von Michstau 

A:
  • Häufiges und effektives Stillen oder Pumpen
  • Verschiedene Stillpositionen
  • Aufklärung und Information
  • Ruhe!
  • Rechtzeitig Unterstützung holen
Q:

Wärmeschutzmaßnahmen zur Vermeidung der Hypothermie 

A:

Vor der Geburt: 

  • Fenster schließen
  • Wärmeleuchte anstellen
  • Raumtemperatur auf 25-28°C
  • Information an die Eltern über den Wärmeverlust (Bonding)

Nach der Geburt:

  • Abtrocknen des Kindes auf dem Bauch der Mutter
  • Mütze 
  • Mit warmen Tüchern zudecken
  • Handtücher regelmäßig wechseln
  • Baden des Kindes erst mit Abfallen des Nabels, punktuelles Waschen um Wärmeverlust über Evaporation zu vermeiden 
Q:

Definition Milchstau 

A:

Verstopfung von Milchgängen durch z.B. Fettklümpchen, unzureichende Entleerung -> Druckanstieg führt zu lokalen Beschwerden, ohne dass das Allgemeinbefinden beeinträchtigt ist.

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