SB-BPY3 at HFH Hamburger Fern-Hochschule

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Für was ist das endorkine System zuständig? 

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Was sind Hormone? 

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Wie gelingt das Abfangen von Hormonen und erkläre im Zusammenhang das Schlüssel-Schloss-Prinzip?! 

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Beschreibe die Entdeckung von Hormonen 

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Erkläre die Funktion der Regelkreise 

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Beschreibe die negative und positive Rückkopplung 

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Anhand welcher Kriterien werden Hormone eingeteilt?

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Wo sind die Bildungsorte der Hormone?

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Beschreibe die Nebennieren (Bildungsort der Hormone)

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Beschreibe die Bauchspeicheldrüse (Bildungsort der Hormone)

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Beschreibe die Schilddrüse (Bildungsort der Hormone) 

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Beschreibe die Keimdrüsen (Gonaden) (Bildungsort der Hormone)

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Exemplary flashcards for SB-BPY3 at the HFH Hamburger Fern-Hochschule on StudySmarter:

SB-BPY3

Für was ist das endorkine System zuständig? 
Das endokrine System unterstützt die Arbeit des ZNS.
Es ist ein Regulationssystem und Netzwerk von Drüsen, das Hormone in chemische Botenstoffe aufbaut und in die Blutbahn entlässt

Ohne dieses Netzwerk könnten wir nicht überleben, da es uns im Kampf gegen Infektionen unterstützt, den Sexualtrieb reguliert und somit die Produktion von Fortpflanzungszellen begünstigt sowie den Stoffwechsel.

Über die Produktion der Hormone, ihre Absonderung ins Blut und ihre Aufnahme über Rezeptoren entsteht ein Kommunikationsnetzwerk im Körper, dass auf Gefahren und Situationen reagiert, zB das Hormon Adrenalin ​im Körper bei Notsituationen ​​​

SB-BPY3

Was sind Hormone? 
Hormone sind chemische Botenstoffe, die von spezifischen Zellen in speziellen Drüsen, Hormondrüsen ​gebildet und in die Blutbahn freigesetzt werden ​​​

SB-BPY3

Wie gelingt das Abfangen von Hormonen und erkläre im Zusammenhang das Schlüssel-Schloss-Prinzip?! 
Das Abfangen von Hormonen gelingt durch spezifische Rezeptoren an der Zelloberfläche

Das Hormon und der Rezeptor der entsprechenden Zielzelle passen so genau zusammen wie ein Schlüssel zu einem Schloss., weshalb dieses Erkennungssystem auch als Schlüssel-Schloss-Prinzip bezeichnet wird.

- je höher die Konzentration der Hormone im Blut, desto größer die Kontakfläche der Zielzelle zum Blut 

- je höher die Dichte der Rezeptoren an der Zelloberfläche, desto wahrscheinlicher ist die Wirkung von Hormonen 

Das gleiche Hormon kann an verschiedenen Zellen unterschiedliche Wirkungen auslösen 

SB-BPY3

Beschreibe die Entdeckung von Hormonen 
Das Experiment von Arnold Adolph Berthold mit kastrierten Hähnen (1848-1849).
Er wollte beweisen, dass die Steuerung der Organe auch von Drüsen des Körpers ausgehen kann.
Berthold reimplantierte einen entfernten Hoden in die Bauchhöhle des Hahnes und sah, dass der Hahnenkamm geschwollen blieb, sowie das typische Verhalten (Begattung, krähen, aggressives Verhalten,...)

Diese Beobachtung ließ die Schlussfolgerung zu, dass dass die spezifischen Signale aus dem Hoden auf dem Blutweg in das Gehirn bzw. Hahnenkamm gelangten und die vorher beobachteten Verhaltensänderungen auf die Entfernung der Drüsen zurückzuführen war. 

SB-BPY3

Erkläre die Funktion der Regelkreise 
Die Ausschüttung der Hormone wird über Regelkreise gesteuert.
Je nach Bedarf werden Hormone in Pulsen (pulsatil) ausgeschüttet, die von äußeren Bedingungen wie zB Hungern und Stress oder vom Tag-/Nachtrhythmus abhängen.

Da Hormone in geringen Mengen wirksam sind, muss ihre Konzentration einer ständigen Kontrolle unterliegen

Über die Regelkreise wird die Ausschüttung kontrolliert, sodass die Menge an die Anforderungen des Organismus angepasst werden 

SB-BPY3

Beschreibe die negative und positive Rückkopplung 
Die negative Rückkopplung ist ein Regelkreis, in dem das Ergebnis hemmend auf das Auftreten weiterer Reize wirkt

Bei der positiven Rückkopplung werden weitere Reize gefördert.

Für das Gleichgewicht des Hormonhaushalts sind negative Rückkopplung entscheidend.

Somit regulieren die Hormone ihre Ausschüttung negativ, indem sie direkt auf die hormonproduzierenden Zellen wirken oder indirekt über Faktoren, die ihrerseits die Hormonausschüttung  regulieren 

SB-BPY3

Anhand welcher Kriterien werden Hormone eingeteilt?
Bildungsort:

Drüsenhormone (glanduläre Hormone)
  • werden in Hormondrüsen gebildet (Schild- oder Bauchspeicheldrüse)
  • werden vom Drüsengewebe im Blut freigegeben
  • gelangen über Blutstrom zum Zielgewebe/Zielorgan
  • Wirkungsmechanismus ist endokrin

Gewebshormone (aglanduläre Hormone)
  •  werden in speziellen hormonproduzierenden Zellen und nicht in speziellen Drüsen gebildet
  • sie wirken endokrin, parakrin oder autokrin
---------------------------------------------------------------------------------------------------

Zugehörigkeit chemischer Stoffklassen/Struktur
  • Unterscheidung zwischen wasser- und fettlöslichen Hormonen
  • fettlösliche Hormone wirken wesentlich länger
  • Wasser- und Fettlöslichkeit wirkt sich auf die Signalübertragung an die Zielzelle aus

Peptidhormone
Sind kleine Proteine
Sind nicht fettlöslich und können die Zellmembran nicht einfach passieren
Sie benötigen Rezeptoren auf der Membran einer Zielzelle, an die sie binden können und von wo aus die Information dann in das Zellinnere gelangt, wasserlöslich z.B. Insulin

Steroidhormone (Steroide)
Werden aus Cholesterin gebildet und sind fettlöslich.
Sie können die Zellmembran frei passieren und gelangen so ins Zytoplasma der Zielzelle oder in den Zellkern und an ihren dort befindlichen Rezeptoren, zB. Kortisol aus der Nebennierenrinde / Testosteron

Aminosäurederivate

Sind kleine Moleküle, die durch geringe Modifikation aus Aminosäuren hergestellt werden
Sie sind wasser- oder fettlöslich, zB. Schilddrüsenhormone

MERKE:

Nach ihrem Bildungsort unterscheidet man glanduläre, d.h. von spezialisierten Hormondrüsen hergestellte Hormone von aglandulären Hormonen anderer Zellen.
Unterschieden nach ihrer chemischen Struktur werden
Peptidhormone,
Steroidhormone und
Aminosäurederivate 

SB-BPY3

Wo sind die Bildungsorte der Hormone?
Exokrine Drüsen:
Drüsen, die ihre chemischen Substanzen in Kanäle ausschütten, durch die sie an die Körperoberfläche transportiert werden (z.B. Schweißdrüsen)

Endokrine Drüsen:

Sie schütten ihre Hormone direkt in den Blutkreislauf aus

SB-BPY3

Beschreibe die Nebennieren (Bildungsort der Hormone)
Das sind endokrine Drüsen und liegen oberhalb der beiden Nieren.
Sie gliedern sich in Nebennierenrinde (90%) und Nebennierenmark (10%)

NEBENNIERENRINDE:
Sie produziert verschiedene Klassen von Steroidhormone
  • Mineralkortikoide - sind wichtig für den Wasser- und Elektrolythaushalt
  • Androgene - sind männliche Geschlechtshormone
  • Glukokortikoide - sind Hormone, die hauptsächlich bei Stress ausgeschüttet werden sowie der Mobilisierung von Glukose bei erhöhtem Energiebedarf

HORMONE:
- Glukokortikoide (z.B. Kortisol)
- Androgene

WIRKUNG:
  • Erhöhung des Blutzuckerspiegels, entzündungshemmend
  • männliche Geschlechtshormone

NEBENNIERENMARK:

HORMONE:
- Adrenalin
- Noradrenalin

WIRKUNG:

- Stressreaktion, z.B. Blutdrucksteigerung
- erhöhen Blutdruck
- steigern den Herzschlag
- hemmen die Aktivität des Magen-Darm-Traktes

ZUM KORTISOL:
  • unterstützt den Abbau von Fett und Eiweiß sowie die Bildung von Zucker
  • hemmt Entzündungen und unterdrückt das Hormonsystem

Bei erhöhten Kortisolspiegel, auch im Rahmen einer medizinischen Behandlung führt dies zu
- Depressionen
- Schlaflosigkeit
- Beeinträchtigung der Sinnesorgane 

Be einer Nierenrindinsuffizienz kann die betroffene Person nicht mehr so gut zwischen süß und salzig unterscheiden 


SB-BPY3

Beschreibe die Bauchspeicheldrüse (Bildungsort der Hormone)
Sie liegt im Oberbauch zwischen Magen, Milz und Leber

HORMONE:
- Insulin
- Glukagon

Ist für die Regulation des Kohlenhydrat-Stoffwechsels über den Blutzucker zuständig.

WIRKUNG:
  • Steuerung des Blutzuckerspiegels
  • Glykogenbildung
  • Gegenspieler zum Insulin
  • Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Glykogenabbau

DIABETES MELLITUS:
Wird auch als Zuckerkrankheit bezeichnet
Hier ist die Wirkung des Insulins unzureichend, was zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt

Diabetes Typ I:
Es werden körpereigene Abwehrzellen gebildet und richten sich dann gegen die Insulin produzierenden Zellen, was dazu führt, dass weniger Insulin produziert wird
Der Mangel an Insulin führt dazu, dass Glukose nicht mehr in die Körperzellen aufgenommen werden und der Blutzuckerspiegel ansteigt.
Betroffene müssen Insulin von außen zuführen.

Diabetes Typ II:
Wird in Verbindung gebracht mit Übergeweicht, Bewegungsmangel und kohlenhydratreichen Ernährung.
Er beruht auf einen gesteigerten Bedarf an Insulin und wird durch eine starke Vermehrung des Fettgewebes verursacht, z.B. Übergewicht.
Zu Beginn der Krankheit produziert die Bauchspeicheldrüse noch genügend Insulin, die empfangenen Zellen sind unempfindlicher gegenüber dem Insulin
Die Bauchspeicheldrüse versucht dies durch eine verstärkte Insulinproduktion auszugleichen

SB-BPY3

Beschreibe die Schilddrüse (Bildungsort der Hormone) 
Sie ist eine Hormondrüse unterhalb des Kehlkopfs, vor der Luftröhre
Sie wird gesteuert durch das Hypothalamus-Hypophysen-System.

HORMONE:
- Trijodthyronin (T3)
- Thyroxin (T4)

Der Hypothalamus regt die Hypophyse zur Ausschüttung von Thyreotropin (TRH) an und die Produktion der Schilddrüsenhormone T3 und T4 wird in Gang gesetzt.

WIRKUNG:
  • Steuerung des Stoff- und Energiestoffwechsels
  • fördern die Wärmeentwicklung
  • erhöhen den Sauerstoffverbrauch
  • aktivieren die Freisetzung körpereigener Festtbestände

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
Führt zu einer gesteigerten Erregbarkeit, Erhöhung der Herzfrequenz und Temperatur sowie der Abnahme des Körperfetts

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose):
Der Grundumsatz des Körpers wird reduziert
Personen fühlen sich häufig
- müde
- antriebslos
- leiden unter einem erhöhten Körpergewicht

Es kann zu einer Vergrößerung der Schilddrüse kommen; wird als STURMA bezeichnet.

Zu erwähnen ist:
- Jod muss als Grundstoff zur Verfügung stehen
- Der Mensch kann Jod nicht selbst produzieren und auch nur begrenzt speichern, darum muss Jod durch die Nahrung aufgenommen werden.

Das Fehlen von Schilddrüsenhormonen im Kindesalter führen
- zu irreversiblen Hirnschäden
- zurückbleiben des Wachstums (Zwergenwuchs = Kretinismus)



SB-BPY3

Beschreibe die Keimdrüsen (Gonaden) (Bildungsort der Hormone)
Keimdrüsen (Gonaden) sind Hoden und Eierstöcke und die Bildungsorte der Geschlechtshormone

HORMONE:
- Östrogene und Gestagene
- Androgene

WIKRUNG:

- Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale
- Steuerung des Sexualverhaltens 

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