Material- und Produktionswirtschaft at HFH Hamburger Fern-Hochschule

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Warum ist es nicht sinnvoll, die Maximalkapazität dauerhaft anzustreben und welche kapazitätsmindernde Einflussgrößen gibt es?

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Welche Erweiterung hat das Supply Chain Management ggü. der Logistik?

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Was bedeutet Einkauf und welche Arten von Einkauf gibt es?
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Was bedeutet der Input eines Produktionssystems und welche Elementarfaktoren hat der Input?

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Was bedeutet Beschaffung und was ist Beschaffung im weiteren und engeren Sinn?

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Nennen Sie die Ansätze zur Anpassung von Organisationsstrukturen.

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Nennen Sie die quantitativen Kapazitätsgrößen
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Was versteht man unter dem Begriff Materialwirtschaft und welche Arten gibt es?

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Nennen Sie Ansätze zur Kostensenkung bei dem Produktionsmanagements.

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Wie kann man die Materialwirtschaft in die Betriebswirtschaft eingeordnet werden?

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Nennen Sie die Ansätze zur Qualitätssicherung und -verbesserung.
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Was versteht man unter Resourcing?

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Material- und Produktionswirtschaft

Warum ist es nicht sinnvoll, die Maximalkapazität dauerhaft anzustreben und welche kapazitätsmindernde Einflussgrößen gibt es?
Es ist ökonomisch nicht sinnvoll die Maximalkapazität dauerhaft anzustreben, da mit erhöhten variablen Produktionskosten zu rechnen ist, die Ausschussmengen überproportional ansteigen und ein erhöhter Verschleiß bei den Betriebsmitteln zu verzeichnen ist.

Kapazitätsmindernde Einflussgrößen:
  • Verlustzeiten bei den Betriebsmitteln durch Wartung, Reparatur oder Ausfall von Maschinen
  • Verlustzeiten der Arbeitskraft durch Urlaub oder Krankheit
  • Verlustzeiten durch rechtliche Bestimmungen durch Zeiten für Betriebsrat, Betriebsversammlungen etc.

Material- und Produktionswirtschaft

Welche Erweiterung hat das Supply Chain Management ggü. der Logistik?
Die wesentliche Erweiterung besteht darin, dass die Glieder Rohstoffproduzent, Zulieferer, Produzent, Distributor, Handel und Kunde, d. h. die komplette Lieferkette bzw. das Liefernetzwerk vom Erstaufkommen bis zum Endverbraucher, miteinander verknüpft werden. Die Nutzung moderner IT-Lösungen zur Intensivierung des Informations- und Datenaustausch zwischen den Gliedern der Supply Chain ermöglicht eine hohe Reaktionsfähigkeit auf äußere Änderungen der Märkte, der Kundenanforderungen und der Wettbewerbssituation.

Material- und Produktionswirtschaft

Was bedeutet Einkauf und welche Arten von Einkauf gibt es?
Der Einkauf beinhaltet im ursprünglichen Sinne vor allem die operativen Tätigkeiten der Bestellabwicklung zur Versorgung von Unternehmen mit Gütern.

Verwaltender Einkauf = nimmt reine Bestellaufgaben wahr, wie Bestellschreibung, Bestell- und Wareneingangsüberwachung sowie Verwaltung von Kunden-, Preis- und Konditionendaten

Gestaltender Einkauf = unterstützende Aufgaben, wie Beschaffungsmarktforschung, Durchführung von Angebotsvergleichen und Gestaltung von Lieferantenverhandlungen

Material- und Produktionswirtschaft

Was bedeutet der Input eines Produktionssystems und welche Elementarfaktoren hat der Input?
Den Input des Produktionssystems bilden die Elementarfaktoren. Sie gliedern sich in Potenzial- und Repetierfaktoren.

Elementarfaktoren:
  • Arbeitskräfte
  • Betriebsmittel
  • Werkstoffe

Arbeitskräfte und Betriebsmittel bilden die Potenzialfaktoren. Sie stehen für mehrere Faktorkombinationen zur Verfügung und besitzen damit ein Potenzial zur Erbringung von Leistungen.

Werkstoffe werden als Repetierfaktoren angesehen, da sie in einem Zyklus vollständig verbraucht sind und für folgende Faktorkombinationen erneut bereitzustellen sind.

Im Zusammenhang mit der Dienstleistungsproduktion wurden externe Faktoren eingeführt. Sie werden vom Abnehmer einer Dienstleistung in den Produktionsprozess eingebracht und entziehen sich im Unterschied zu den internen Produktionsfaktoren der autonomen Disponierbarkeit. Bsp. Kunden, Patienten, Transportobjekte

Es gibt auch noch Zusatzfaktoren wie Informationen, Rechte und die ökologische Umwelt.

Material- und Produktionswirtschaft

Was bedeutet Beschaffung und was ist Beschaffung im weiteren und engeren Sinn?
Die Beschaffung umfasst alle Tätigkeiten, um das Unternehmen zuverlässig und kostengünstig mit den Gütern zu versorgen, die es zur Durchführung des Leistungserstellungsprozess benötigt, aber nicht selbst herstellt.

Beschaffung im weiteren Sinne = erstreckt sich auf die umfassende Absicherung des betrieblichen Leistungserstellungsprozess mit den notwendigen Voraussetzungen bspw. Personal, Kapital, Betriebsmittel, Material, Dienstleistungen, Rechte, die alle auf unterschiedlichen Märkten beschafft werden müssen

Beschaffung im engeren Sinn = bezieht sich auf Material und Handelswaren als Gegenstand --> Synonym für den Einkauf

Material- und Produktionswirtschaft

Nennen Sie die Ansätze zur Anpassung von Organisationsstrukturen.
  • Simultaneous Engineering
  • Time Based Management (TBM)
  • Fertigungssegmentierung
  • Business Process Reengineering (BPR)

Material- und Produktionswirtschaft

Nennen Sie die quantitativen Kapazitätsgrößen
  • Maximalkapazität
  • Effektive Kapazität 
  • Optimale Kapazität
  • Minimalkapazität 

Material- und Produktionswirtschaft

Was versteht man unter dem Begriff Materialwirtschaft und welche Arten gibt es?
Materialwirtschaft = alle Tätigkeiten der Materialversorgung des Unternehmens, wobei Schwerpunkt bei der Betrachtung des wirtschaftlichen Umgangs mit dem Material liegt.

Enge begriffliche Auslegung = Beschaffung und Lagerung von Material

Klassicher Sinn = Neben der Beschaffung und Lagerung von Material gehört auch der innerbetriebliche Transport und die Bereitstellung für den Leistungserstellungsprozess dazu.

Integrierte Materialwirtschaf
t = Klassische Aufgaben werden durch die Warenverteilung und die Entsorgung ergänzt.

Material- und Produktionswirtschaft

Nennen Sie Ansätze zur Kostensenkung bei dem Produktionsmanagements.
  • KANBAN
  • Just-in-Time
  • Just-in-Sequenz
  • Vermeidung von Verschwendung (Muda)
  • Ordnung und Sauberkeit (5S/5A)

Material- und Produktionswirtschaft

Wie kann man die Materialwirtschaft in die Betriebswirtschaft eingeordnet werden?
Funktionale Gesichtspunkte = Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft, Absatzwirtschaft, Finanzwirtschaft etc.

Institutionelle Aspekte = Industriebetriebslehre, Handelsbetriebslehre, Bankbetriebslehre, Transportbetriebslehre

Material- und Produktionswirtschaft

Nennen Sie die Ansätze zur Qualitätssicherung und -verbesserung.
  • Veränderung zum Besseren - Kaizen
  • Six Sigma
  • Null-Fehler-Produktion
  • Quality Function Development (QFD)
  • Total Productive Maintenance (TPM)
  • Qualitätszirkel 

Material- und Produktionswirtschaft

Was versteht man unter Resourcing?
Resourcing ist der Gegenprozess zum Outsourcing. Prozesse, die ursprünglich outgesourct wurden, werden im Sinne der Neuentdeckung bzw. der Erweiterung der Kernkompetenzen wieder durch das Unternehmen wahrgenommen

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