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Lernmaterialien für StrafrechtTömsche an der Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen StrafrechtTömsche Kurs an der Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung zu.

TESTE DEIN WISSEN

Definition Absicht sich oder einem Dritten die Sache rechtswidrig zuzueignen

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TESTE DEIN WISSEN

- Zueignungsabsicht -> Gründung des Eigenbesitzes über eine Sache, ohne den Berechtigten Willen des Eigentümers, wie ein Eigentümer über diese Sache zu verfügen

- Aneignungsabsicht muss gegeben sein -> zielgerichteter Wille, auf Seiten des Täters, die Sache wenigstens vorübergehend in sein Vermögen oder das Vermögen Dritter zu überführen

- Enteignungsvorsatz  muss ebenfalls gegeben sein -> mind. billigend in Kauf nehmen den eigentlichen Eigentümer aus seiner Position als Eigentümer zu verdrängen

- Rechtswidrig -> im Widerspruch zur Eigentumsordnung

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Gesundheitsschädigung

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TESTE DEIN WISSEN

ist das Hervorrufen oder Steigern eines, wenn auch vorübergehenden, pathologischen Zustandes

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TESTE DEIN WISSEN

Definition falscher Schlüssel

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TESTE DEIN WISSEN

wenn ihn der Berechtigte als nicht, nicht mehr oder noch nicht als Zubehör zum Schloss betrachtet

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben 

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TESTE DEIN WISSEN

Drohung ist das Inaussichtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der drohende Einfluss zu vorhaben gibt

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Diebstahl unter Ausnutzung von Hilflosigkeit, gemeiner Gefahr oder einem Unglücksfall

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TESTE DEIN WISSEN

- Hilflosigkeit -> ein Zustand, in dem der Betroffene schutzlos einem Eigentums-/Gewahrsamsangriff ausgesetzt ist, falls ihm nicht ein rettender Zufall zur Hilfe kommt

- Unglücksfall -> jedes plötzliche Ereignis, das eine erhebliche Gefährdung für Personen oder Sachen bringt (VU, Brand)

- Gemeine Gefahr -> ein Zustand, bei dem die Möglichkeit eines erheblichen Schadens an Leib oder Leben oder an bedeutenden Sachwerten für unbestimmt viele Personen nahe liegt (Großbrand)

!Der Täter muss diese Lage für seinen Diebstahl nutzen!

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Definition Gewerbsmäßiger Diebstahl

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TESTE DEIN WISSEN

wenn sich der Täter aus wiederholten Diebstählen eine fortlaufende Einnahmequelle von einigem Umfang und gewisser Dauer verschaffen möchte

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Drohung mit Gewalt

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TESTE DEIN WISSEN

Ankündigung der bevorstehenden Gewaltanwendung, auch nach der Vollstreckungshandlung.
-Drohung ist das Inaussischtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss zu haben vorgibt. Der Anschein der Ernstlichkeit ist maßgeblich.

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§ 113 StGB - Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte Prüfungsschema
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Obersatz

I. obj. TB:
1. Tatopfer:
- ist Amtsträger i.S.d. § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB

2. Tatsituation:
- Opfer muss sich bei der Vornahme einer Diensthandlung (=eine konkrete Vollstreckungshandlung) befunden haben

3. Tathandlung:
- Widerstand leisten -> Widerstand ist eine aktive Tätigkeit gegenüber dem VB, womit die Durchführung einer Vollstreckungshandlung verhindert/erschwert werden soll.
Dies geschieht:
a) durch Gewalt -> Gewalt ist der physisch vermittelte Zwang zur Überwindung eines geleisteten/erwarteten Widerstands  durch den Einsatz körperlicher Kraft oder Vermittlungs psychischer Zwangswirkung.
b) durch die Drohung mit Gewalt -> 
- Ankündigung der bevorstehenden Gewaltanwendung, auch nach der Vollstreckungshandlung.
- Drohung ist das Inaussischtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss zu haben vorgibt. Der Anschein der Ernstlichkeit ist maßgeblich.

II. subj. TB:
1. Vorsatz:
- Das Wissen und Wollen aller TB-Merkmale.
- Eventualvorsatz reicht aus.

III. RWK:
- Allg.

IV. Schuld:
- Allg.

REGELBEISPIELE IN ABS. 2 S. 2 NR. 1, 2, 3 -> Waffen, schwere Gesundheitsschädigung, Gemeinschaftliches Handeln

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§ 249 - Raub Prüfungsschema

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Obersatz


I. obj. TB

1. Fremde bewegliche Sache 

2. Wegnahme

- Bruch fremden und Begründung von neuem Gewahrsam

- Gewahrsam ist das von einem Herrschaftswillen getragene tatsächliche Herrschaftsverhältnis von einer Person über eine Sache

3. Qualifizierte Nötigung mittels

a) Gewalt gegen eine Person -> ist körperlich wirkender Zwang durch eine unmittelbare oder mittelbare Einwirkung, der nach der Vorstellung des Täters dazu bestimmt ist, einen Widerstand zu brechen

oder

b) Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben -> Drohung ist das Inaussichtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der drohende Einfluss zu vorhaben gibt


3.Gewalt oder Drohung sind das Mittel zur Wegnahme ->  Qualifizierte Nötigung muss zum Zweck der Wegnahme. Der räumlich-zeitliche Zusammenhang muss gegeben sein


II. subj. TB

1. Vorsatz

- Wissen und Wollen aller objektiven TB-Merkmale

- Eventualvorsatz reicht aus

2. Absicht sich oder einem Dritten die Sache rechtswidrig zuzueignen

- Zueignungsabsicht -> Gründung des Eigenbesitzes über eine Sache, ohne den Berechtigten Willen des Eigentümers, wie ein Eigentümer über diese Sache zu verfügen

- Aneignungsabsicht muss gegeben sein -> zielgerichteter Wille, auf Seiten des Täters, die Sache wenigstens vorübergehend in sein Vermögen oder das Vermögen Dritter zu überführen

- Enteignungsvorsatz  muss ebenfalls gegeben sein -> mind. billigend in Kauf nehmen den eigentlichen Eigentümer aus seiner Position als Eigentümer zu verdrängen

- Rechtswidrig -> im Widerspruch zur Eigentumsordnung


III. RWK


IV. Schuld

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§ 251 StGB - Raub mit Todesfolge (Qualifikation zum § 249 StGB) Prüfungsschema

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TESTE DEIN WISSEN

I. TBM

1. Vorsätzliche Verwirklichung des Grunddelikts § 249 StGB

2. Eintritt einer schweren Folge mit dem Tod eines anderen Menschen

3. Kausalität zwischen Grundtatbestand und der schweren Folge

4. Wenigstens Leichtfertigkeit bzgl. der schweren Folge

- Leichtfertigkeit -> bedeutet einen erhöhten Grad von Fahrlässigkeit, also das außer Acht lassender im Verkehr erforderlichen Sorgfalt in besonders hohem Maße bei objektiver Vorhersehbarkeit 

- objektive Vorhersehbarkeit -> liegt vor, wenn der wesentliche Kausalverlauf und der eingetretene Erfolg nicht so sehr außerhalb aller Lebenserfahrung liegen, dass man nicht damit zu rechnen braucht

5. Unmittelbarkeitszusammenhang zwischen dem Grunddelikt und schwerer Folge

- die Gefährlichkeit des Grunddelikts selbst und nicht die anderen Gefährdungsmomente dürfen den Erfolg verursacht haben


II. RWK


III. Schuld

1. Allgemeine Grundsätze

2. Subjektive Leichtfertigkeit hinsichtlich der schweren Folge -> d.h. die subjektive Sorgfaltspflichtverletzung  in bes. hohem Maße bei subjektiver Vorhersehbarkeit des wesentlichen Kausalverlaufes und Taterfolges

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TESTE DEIN WISSEN

§ 244 Abs. 1 Nr. 3 - WED Prüfungsschema

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TESTE DEIN WISSEN

Obersatz


I. obj. TB

1. Grund-TB ist § 242 Abs. 1 StGB

2. Wohnung -> ist ein umschlossener und überdachter Raum, der einem Menschen für eine gewisse Dauer als Unterkunft dient 

3. Tathandlungen

- Einbrechen -> ist das gewaltsame, nicht notwendigerweise substanzverletzende Öffnen oder Erweitern des Zugangs zu einem umschlossenem Raum. Die körperliche Anstrengung wird von nicht ganz unerheblicher Art verlangt.

oder

- Einsteigen -> Eindringen in einen geschlossenen Raum auf einem nicht ordnungsgemäßen Weg zur Überwindung von Hindernissen und Schwierigkeiten. Der Täter muss mit seinem ganzen Körper oder soweit, dass der befriedete Bereich ein Stützpunkt geschaffen wurde.

oder

- Eindringen mit einem falschen Schlüssel oder einem anderen, nicht zur ordnungsgemäßen Öffnung bestimmten Werkzeug:

Eindringen -> Täter verbringt ohne den Willen des Berechtigten einen Körperteil in den Raum

nicht zur ordnungsgemäßen Öffnung bestimmten Werkzeug -> alle Geräte, die geeignet sind die Verschlussmechanismen von Räumen zu überlisten (z.B. Schraubenzieher)

falscher Schlüssel -> wenn ihn der Berechtigte als nicht, nicht mehr oder noch nicht als Zubehör zum Schloss betrachtet

- sich verborgen halten in dem geschützten Raum -> jedes sich verstecken in dem Raum in einer Weise, die den Täter den Blicken arglos Eintretender entzieht


II. subj. TB

1. Vorsatz

- Wissen und Wollen aller objektiven TB-Merkmale

- Eventualvorsatz reicht aus


III. RWK


IV. Schuld

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TESTE DEIN WISSEN

§ 223 StGB - KV Prüfungsschema

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TESTE DEIN WISSEN

Obersatz


I. obj. TB

1. Taterfolg:

a) körperliche Misshandlung -> ist jede üble und unangemessene Behandlung, durch die das Opfer in seinem körperlichen Wohlbefinden mehr als nur unerheblich beeinträchtigt wird (z.B. Faustschlag)

b) Gesundheitsschädigung -> ist das Hervorrufen oder Steigern eines, wenn auch vorübergehenden, pathologischen Zustandes (z.B. Aids Infektion)


2. Tathandlung

3. Kausalität zwischen Tathandlung und Taterfolg

4. Objektiver Zurechnungszusammenhang zwischen Tathandlung und Erfolg -> objektiv zurechenbar ist ein Erfolg nur dann, wenn durch die kausale Handlung eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen wurde und sich diese in tatbestandstypischer Weise in dem Erfolg niedergeschlagen hat.


II. subj. TB

1. Vorsatz

- Wissen und Wollen aller TB-Merkmale.

-Eventualvorsatz reicht aus


III. RWK


IV. Schuld


V. Strafverfolgungsvoraussetzungen

- es bedarf an einem Strafantrag gem. § 230 StGB

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Beispielhafte Karteikarten für deinen StrafrechtTömsche Kurs an der Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definition Absicht sich oder einem Dritten die Sache rechtswidrig zuzueignen

A:

- Zueignungsabsicht -> Gründung des Eigenbesitzes über eine Sache, ohne den Berechtigten Willen des Eigentümers, wie ein Eigentümer über diese Sache zu verfügen

- Aneignungsabsicht muss gegeben sein -> zielgerichteter Wille, auf Seiten des Täters, die Sache wenigstens vorübergehend in sein Vermögen oder das Vermögen Dritter zu überführen

- Enteignungsvorsatz  muss ebenfalls gegeben sein -> mind. billigend in Kauf nehmen den eigentlichen Eigentümer aus seiner Position als Eigentümer zu verdrängen

- Rechtswidrig -> im Widerspruch zur Eigentumsordnung

Q:

Definition Gesundheitsschädigung

A:

ist das Hervorrufen oder Steigern eines, wenn auch vorübergehenden, pathologischen Zustandes

Q:

Definition falscher Schlüssel

A:

wenn ihn der Berechtigte als nicht, nicht mehr oder noch nicht als Zubehör zum Schloss betrachtet

Q:

Definition Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben 

A:

Drohung ist das Inaussichtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der drohende Einfluss zu vorhaben gibt

Q:

Definition Diebstahl unter Ausnutzung von Hilflosigkeit, gemeiner Gefahr oder einem Unglücksfall

A:

- Hilflosigkeit -> ein Zustand, in dem der Betroffene schutzlos einem Eigentums-/Gewahrsamsangriff ausgesetzt ist, falls ihm nicht ein rettender Zufall zur Hilfe kommt

- Unglücksfall -> jedes plötzliche Ereignis, das eine erhebliche Gefährdung für Personen oder Sachen bringt (VU, Brand)

- Gemeine Gefahr -> ein Zustand, bei dem die Möglichkeit eines erheblichen Schadens an Leib oder Leben oder an bedeutenden Sachwerten für unbestimmt viele Personen nahe liegt (Großbrand)

!Der Täter muss diese Lage für seinen Diebstahl nutzen!

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Q:

Definition Gewerbsmäßiger Diebstahl

A:

wenn sich der Täter aus wiederholten Diebstählen eine fortlaufende Einnahmequelle von einigem Umfang und gewisser Dauer verschaffen möchte

Q:

Definition Drohung mit Gewalt

A:

Ankündigung der bevorstehenden Gewaltanwendung, auch nach der Vollstreckungshandlung.
-Drohung ist das Inaussischtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss zu haben vorgibt. Der Anschein der Ernstlichkeit ist maßgeblich.

Q:
§ 113 StGB - Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte Prüfungsschema
A:
Obersatz

I. obj. TB:
1. Tatopfer:
- ist Amtsträger i.S.d. § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB

2. Tatsituation:
- Opfer muss sich bei der Vornahme einer Diensthandlung (=eine konkrete Vollstreckungshandlung) befunden haben

3. Tathandlung:
- Widerstand leisten -> Widerstand ist eine aktive Tätigkeit gegenüber dem VB, womit die Durchführung einer Vollstreckungshandlung verhindert/erschwert werden soll.
Dies geschieht:
a) durch Gewalt -> Gewalt ist der physisch vermittelte Zwang zur Überwindung eines geleisteten/erwarteten Widerstands  durch den Einsatz körperlicher Kraft oder Vermittlungs psychischer Zwangswirkung.
b) durch die Drohung mit Gewalt -> 
- Ankündigung der bevorstehenden Gewaltanwendung, auch nach der Vollstreckungshandlung.
- Drohung ist das Inaussischtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss zu haben vorgibt. Der Anschein der Ernstlichkeit ist maßgeblich.

II. subj. TB:
1. Vorsatz:
- Das Wissen und Wollen aller TB-Merkmale.
- Eventualvorsatz reicht aus.

III. RWK:
- Allg.

IV. Schuld:
- Allg.

REGELBEISPIELE IN ABS. 2 S. 2 NR. 1, 2, 3 -> Waffen, schwere Gesundheitsschädigung, Gemeinschaftliches Handeln

Q:

§ 249 - Raub Prüfungsschema

A:

Obersatz


I. obj. TB

1. Fremde bewegliche Sache 

2. Wegnahme

- Bruch fremden und Begründung von neuem Gewahrsam

- Gewahrsam ist das von einem Herrschaftswillen getragene tatsächliche Herrschaftsverhältnis von einer Person über eine Sache

3. Qualifizierte Nötigung mittels

a) Gewalt gegen eine Person -> ist körperlich wirkender Zwang durch eine unmittelbare oder mittelbare Einwirkung, der nach der Vorstellung des Täters dazu bestimmt ist, einen Widerstand zu brechen

oder

b) Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben -> Drohung ist das Inaussichtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der drohende Einfluss zu vorhaben gibt


3.Gewalt oder Drohung sind das Mittel zur Wegnahme ->  Qualifizierte Nötigung muss zum Zweck der Wegnahme. Der räumlich-zeitliche Zusammenhang muss gegeben sein


II. subj. TB

1. Vorsatz

- Wissen und Wollen aller objektiven TB-Merkmale

- Eventualvorsatz reicht aus

2. Absicht sich oder einem Dritten die Sache rechtswidrig zuzueignen

- Zueignungsabsicht -> Gründung des Eigenbesitzes über eine Sache, ohne den Berechtigten Willen des Eigentümers, wie ein Eigentümer über diese Sache zu verfügen

- Aneignungsabsicht muss gegeben sein -> zielgerichteter Wille, auf Seiten des Täters, die Sache wenigstens vorübergehend in sein Vermögen oder das Vermögen Dritter zu überführen

- Enteignungsvorsatz  muss ebenfalls gegeben sein -> mind. billigend in Kauf nehmen den eigentlichen Eigentümer aus seiner Position als Eigentümer zu verdrängen

- Rechtswidrig -> im Widerspruch zur Eigentumsordnung


III. RWK


IV. Schuld

Q:

§ 251 StGB - Raub mit Todesfolge (Qualifikation zum § 249 StGB) Prüfungsschema

A:

I. TBM

1. Vorsätzliche Verwirklichung des Grunddelikts § 249 StGB

2. Eintritt einer schweren Folge mit dem Tod eines anderen Menschen

3. Kausalität zwischen Grundtatbestand und der schweren Folge

4. Wenigstens Leichtfertigkeit bzgl. der schweren Folge

- Leichtfertigkeit -> bedeutet einen erhöhten Grad von Fahrlässigkeit, also das außer Acht lassender im Verkehr erforderlichen Sorgfalt in besonders hohem Maße bei objektiver Vorhersehbarkeit 

- objektive Vorhersehbarkeit -> liegt vor, wenn der wesentliche Kausalverlauf und der eingetretene Erfolg nicht so sehr außerhalb aller Lebenserfahrung liegen, dass man nicht damit zu rechnen braucht

5. Unmittelbarkeitszusammenhang zwischen dem Grunddelikt und schwerer Folge

- die Gefährlichkeit des Grunddelikts selbst und nicht die anderen Gefährdungsmomente dürfen den Erfolg verursacht haben


II. RWK


III. Schuld

1. Allgemeine Grundsätze

2. Subjektive Leichtfertigkeit hinsichtlich der schweren Folge -> d.h. die subjektive Sorgfaltspflichtverletzung  in bes. hohem Maße bei subjektiver Vorhersehbarkeit des wesentlichen Kausalverlaufes und Taterfolges

Q:

§ 244 Abs. 1 Nr. 3 - WED Prüfungsschema

A:

Obersatz


I. obj. TB

1. Grund-TB ist § 242 Abs. 1 StGB

2. Wohnung -> ist ein umschlossener und überdachter Raum, der einem Menschen für eine gewisse Dauer als Unterkunft dient 

3. Tathandlungen

- Einbrechen -> ist das gewaltsame, nicht notwendigerweise substanzverletzende Öffnen oder Erweitern des Zugangs zu einem umschlossenem Raum. Die körperliche Anstrengung wird von nicht ganz unerheblicher Art verlangt.

oder

- Einsteigen -> Eindringen in einen geschlossenen Raum auf einem nicht ordnungsgemäßen Weg zur Überwindung von Hindernissen und Schwierigkeiten. Der Täter muss mit seinem ganzen Körper oder soweit, dass der befriedete Bereich ein Stützpunkt geschaffen wurde.

oder

- Eindringen mit einem falschen Schlüssel oder einem anderen, nicht zur ordnungsgemäßen Öffnung bestimmten Werkzeug:

Eindringen -> Täter verbringt ohne den Willen des Berechtigten einen Körperteil in den Raum

nicht zur ordnungsgemäßen Öffnung bestimmten Werkzeug -> alle Geräte, die geeignet sind die Verschlussmechanismen von Räumen zu überlisten (z.B. Schraubenzieher)

falscher Schlüssel -> wenn ihn der Berechtigte als nicht, nicht mehr oder noch nicht als Zubehör zum Schloss betrachtet

- sich verborgen halten in dem geschützten Raum -> jedes sich verstecken in dem Raum in einer Weise, die den Täter den Blicken arglos Eintretender entzieht


II. subj. TB

1. Vorsatz

- Wissen und Wollen aller objektiven TB-Merkmale

- Eventualvorsatz reicht aus


III. RWK


IV. Schuld

Q:

§ 223 StGB - KV Prüfungsschema

A:

Obersatz


I. obj. TB

1. Taterfolg:

a) körperliche Misshandlung -> ist jede üble und unangemessene Behandlung, durch die das Opfer in seinem körperlichen Wohlbefinden mehr als nur unerheblich beeinträchtigt wird (z.B. Faustschlag)

b) Gesundheitsschädigung -> ist das Hervorrufen oder Steigern eines, wenn auch vorübergehenden, pathologischen Zustandes (z.B. Aids Infektion)


2. Tathandlung

3. Kausalität zwischen Tathandlung und Taterfolg

4. Objektiver Zurechnungszusammenhang zwischen Tathandlung und Erfolg -> objektiv zurechenbar ist ein Erfolg nur dann, wenn durch die kausale Handlung eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen wurde und sich diese in tatbestandstypischer Weise in dem Erfolg niedergeschlagen hat.


II. subj. TB

1. Vorsatz

- Wissen und Wollen aller TB-Merkmale.

-Eventualvorsatz reicht aus


III. RWK


IV. Schuld


V. Strafverfolgungsvoraussetzungen

- es bedarf an einem Strafantrag gem. § 230 StGB

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