Vorlesung 3 Soziale Kognition at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Vorlesung 3 Soziale Kognition an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Was postulieren duale Verarbeitungstheorien?

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TESTE DEIN WISSEN

- zwei Arten von Prozessen im sozialen Denken: automatische und kontrollierte Prozesse


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TESTE DEIN WISSEN

Definiere Soziale Kognition

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TESTE DEIN WISSEN

Soziale Kognition = beschäftigt sich damit, wie wir über uns selbst und über andere Menschen denken und wie die beteiligten Prozesse unsere Urteile und unser Verhalten in sozialen Kontexten beeinflussen.


-> Mentale Prozesse, die unserem Verhalten zugrundeliegen

-> Beschreibung des Abrufs und Speicherns sozialer Informationen

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die "four horseman of automaticity"? (Barth, 1994)

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TESTE DEIN WISSEN

Awareness, intentionality, controllability, efficiency


--> An diesen Aspekten wird gemessen, ob ein Prozess automatisch oder kontrolliert abläuft

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Kritik gibt es an den dualen Verarbeitungstheorien?

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TESTE DEIN WISSEN
  • die postulierte Dichotomie der beiden Prozessarten (automatisch/kontrolliert) ist zu vereinfacht
  • Ein Prozess kann mehr oder weniger bewusst ablaufen
  • ein Prozess kann potenziell kontrollierbar sein und Aspekte beider Arten erfüllen
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TESTE DEIN WISSEN

Was macht automatische bzw. kontrollierte Prozesse aus?

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Automatische Prozesse:


  • passieren automatisch, ohne Aufwand oder Bewusstsein
  • sind eher "schnell und impulsiv"
  • stören andere, zeitgleich ablaufende kognitive Prozesse nicht



Kontrollierte Prozesse:


  • sind absichtsgeleitet, aufwendig und bewusst
  • unterliegen willentlicher Kontrolle; stören andere kognitive Prozesse
  • sind eher "abgewogen und genau"
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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Enkodierung?

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= Art und Weise, das, was wir sehen, in ein verarbeitetes Format zu übersetzen, das mental gespeichert wird. (Gedächtnisprozess)

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Kategorisierung? Was ist hierbei die Grundannahme?

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TESTE DEIN WISSEN

= Tendenz, Objekte aufgrund gemeinsamer charakterlicher Merkmale in diskrete Gruppen einzuteilen


Grundannahme: Kategorien sind hilfreich und vereinfachen Wahrnehmung, die Situation wird dadurch kontrollierbarer. 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Schema? Was ist ein Stereotyp? 

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TESTE DEIN WISSEN

Schema: 

kognitive Struktur bzw. mentale Repräsentation, die vorverarbeitetes Wissen über Objekte oder Menschen bestimmter Kategorien umfasst; Erwartungen im Hinblick darauf, wodurch diese Objekte oder Gruppen definiert werden.


Stereotyp:

kognitive Struktur, die unser Wissen, unsere Überzeugungen und Er- wartungen über eine soziale Gruppe von Menschen enthält.




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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet "Priming" bei der Interpretation einer Situation?

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TESTE DEIN WISSEN

Durch Kategorisierung und bestimmte Schemata und Stereotype wird eine ausgebreitete Aktivierung ausgelöst. Dabei werden auch assoziierte Konzepte aktiviert (beispielsweise politische Überzeugungen).

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TESTE DEIN WISSEN

Kategorisierung: Was passierte beim "The Police officer's Dilemma"? (Correll 2002)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Vorgehen: VP sieht auf dem Computer Fotos von Personen (50% helle, 50% dunkle Hautfarbe), die entweder eine Waffe oder ein harmloses Objekt hielten
  • Aufgabe: innerhalb von 0.5 Sekunden muss die VP schießen / nicht schießen
  • Ergebnis: bei schwarzen Personen waren die weißen VP eher bereit zu schießen, auch wenn die Person keine Waffe gehalten hat


Schlussfolgerung: Schemata verzerren die Interpretation einer Situation

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wird bei automatischen Prozessen eine Situation interpretiert? Welche Prozesse laufen hierbei ab?

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1. Person nimmt eine Situation wahr

2. Eine Kategorie wird aktiviert


-->die Person enkodiert die Situation 


3. die Kategorie enthält Schemata oder Stereotype

4. das aktivierte Schema verzerrt die Interpretation mehrdeutigen Verhaltens

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet "Priming" im experimentellen Kontext? (Beispiel)

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TESTE DEIN WISSEN

Stimuli -> aktiviert andere Konzepte 


Beispiel:

Lexikalische Entscheidungsaufgabe:

kognitive Messmethode, mit der erfasst wird, wie rasch VP Stimuli als echte Wörter oder sinnlose Buchstabenfolgen klassifizieren; raschere Reaktionen auf bestimmte Wortkategorien zeigen erhöhte Zugäng- lichkeit an.


-> Schneller, wenn vorher ein Prime gezeigt wurde

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Vorlesung 3 Soziale Kognition Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was postulieren duale Verarbeitungstheorien?

A:

- zwei Arten von Prozessen im sozialen Denken: automatische und kontrollierte Prozesse


Q:

Definiere Soziale Kognition

A:

Soziale Kognition = beschäftigt sich damit, wie wir über uns selbst und über andere Menschen denken und wie die beteiligten Prozesse unsere Urteile und unser Verhalten in sozialen Kontexten beeinflussen.


-> Mentale Prozesse, die unserem Verhalten zugrundeliegen

-> Beschreibung des Abrufs und Speicherns sozialer Informationen

Q:

Was sind die "four horseman of automaticity"? (Barth, 1994)

A:

Awareness, intentionality, controllability, efficiency


--> An diesen Aspekten wird gemessen, ob ein Prozess automatisch oder kontrolliert abläuft

Q:

Welche Kritik gibt es an den dualen Verarbeitungstheorien?

A:
  • die postulierte Dichotomie der beiden Prozessarten (automatisch/kontrolliert) ist zu vereinfacht
  • Ein Prozess kann mehr oder weniger bewusst ablaufen
  • ein Prozess kann potenziell kontrollierbar sein und Aspekte beider Arten erfüllen
Q:

Was macht automatische bzw. kontrollierte Prozesse aus?

A:

Automatische Prozesse:


  • passieren automatisch, ohne Aufwand oder Bewusstsein
  • sind eher "schnell und impulsiv"
  • stören andere, zeitgleich ablaufende kognitive Prozesse nicht



Kontrollierte Prozesse:


  • sind absichtsgeleitet, aufwendig und bewusst
  • unterliegen willentlicher Kontrolle; stören andere kognitive Prozesse
  • sind eher "abgewogen und genau"
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Q:

Was bedeutet Enkodierung?

A:

= Art und Weise, das, was wir sehen, in ein verarbeitetes Format zu übersetzen, das mental gespeichert wird. (Gedächtnisprozess)

Q:

Was bedeutet Kategorisierung? Was ist hierbei die Grundannahme?

A:

= Tendenz, Objekte aufgrund gemeinsamer charakterlicher Merkmale in diskrete Gruppen einzuteilen


Grundannahme: Kategorien sind hilfreich und vereinfachen Wahrnehmung, die Situation wird dadurch kontrollierbarer. 

Q:

Was ist ein Schema? Was ist ein Stereotyp? 

A:

Schema: 

kognitive Struktur bzw. mentale Repräsentation, die vorverarbeitetes Wissen über Objekte oder Menschen bestimmter Kategorien umfasst; Erwartungen im Hinblick darauf, wodurch diese Objekte oder Gruppen definiert werden.


Stereotyp:

kognitive Struktur, die unser Wissen, unsere Überzeugungen und Er- wartungen über eine soziale Gruppe von Menschen enthält.




Q:

Was bedeutet "Priming" bei der Interpretation einer Situation?

A:

Durch Kategorisierung und bestimmte Schemata und Stereotype wird eine ausgebreitete Aktivierung ausgelöst. Dabei werden auch assoziierte Konzepte aktiviert (beispielsweise politische Überzeugungen).

Q:

Kategorisierung: Was passierte beim "The Police officer's Dilemma"? (Correll 2002)

A:
  • Vorgehen: VP sieht auf dem Computer Fotos von Personen (50% helle, 50% dunkle Hautfarbe), die entweder eine Waffe oder ein harmloses Objekt hielten
  • Aufgabe: innerhalb von 0.5 Sekunden muss die VP schießen / nicht schießen
  • Ergebnis: bei schwarzen Personen waren die weißen VP eher bereit zu schießen, auch wenn die Person keine Waffe gehalten hat


Schlussfolgerung: Schemata verzerren die Interpretation einer Situation

Q:

Wie wird bei automatischen Prozessen eine Situation interpretiert? Welche Prozesse laufen hierbei ab?

A:

1. Person nimmt eine Situation wahr

2. Eine Kategorie wird aktiviert


-->die Person enkodiert die Situation 


3. die Kategorie enthält Schemata oder Stereotype

4. das aktivierte Schema verzerrt die Interpretation mehrdeutigen Verhaltens

Q:

Was bedeutet "Priming" im experimentellen Kontext? (Beispiel)

A:

Stimuli -> aktiviert andere Konzepte 


Beispiel:

Lexikalische Entscheidungsaufgabe:

kognitive Messmethode, mit der erfasst wird, wie rasch VP Stimuli als echte Wörter oder sinnlose Buchstabenfolgen klassifizieren; raschere Reaktionen auf bestimmte Wortkategorien zeigen erhöhte Zugäng- lichkeit an.


-> Schneller, wenn vorher ein Prime gezeigt wurde

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