VL04: Notfallpsychologie/Flucht at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VL04: Notfallpsychologie/Flucht an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Wie lautet die Definition der Notfallpsychologie nach Lasogga & Gasch (2011)?

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TESTE DEIN WISSEN

Notfallpsychologie ist die Entwicklung und ANWENDUNG von Theorien, METHODEN, und Maßnahmen der Psychologie sowie ihrer Nachbardisziplinen bei EINZELpersonen, GRUPPPEN und ORGAnisationsen, die in NOTFÄLLEN direkt oder indirekt betroffen sind. Dies umfasst Präventions-, Interventions-, und Nachsorgemaßnahmen bezogen auf einen relativ kurzen Zeitraum.


S. 24 (stupidly long question)

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TESTE DEIN WISSEN

Folgt auf eine traumatische Erfahrung immer e eine PTBS folgen? Erläutern Sie ihre Antwort.

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TESTE DEIN WISSEN

Nein.

35-65% werden resilient dagegen reagieren, und restliche können Symptome entwickeln entweder chronisch, verzögert oder werden mit der Zeit genesen.

s. 12

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie 2 Risiko- bzw. Schutzfaktoren aus dem Rahmenmodell der Ätiologie von Traumafolgestörungen.

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TESTE DEIN WISSEN

- frühere Traumata

- Alter zum Traumazeitpunkt

- geringere Intelligenz, Bildung

- Geschlecht (w = risiko)

- Persönlichkeitsfaktoren

s. 16

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie 3 (von 11) akute Stress- und Belastungssymptome nach dem Erleben eines traumatischen Ereignisses.

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TESTE DEIN WISSEN

- allgemein erhöhte (Überregung) und erniedrigte (emotionale Betäubung) Reaktivität

- aufdrängende, belastende Erinnerungen

- Übererregungssymptome (Unruhe, Nervosität, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, Wutausbrüche, Konzentrations- und Schlafstörungen)

- Verzweiflung

- Psychotisches Erleben

- Dissoziative Symptome

- Rückzugs- und Vermeidungsverhalten

- Veränderte affektive Reaktionen

- emotionale Taubheit

- Schuld- und Schamgefühle


s. 19

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie vier Verläufe von Reaktionen auf traumatischen Stress. Dies bezieht sich auf den Grad der Anpassung und die Zeit seit der PTE.

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TESTE DEIN WISSEN

Chronisch (dauernde dysfunktion, 5-30%)

verzögert (späte dysfunktion, 0-15%)

genesen (späte gesunde Anpassung, 15%-25%)

resilient (dauernde gesunde Anpassung, 35%-65%)

s. 12

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TESTE DEIN WISSEN

Sind folgende Aussagen richtig oder falsch:

a. Eine Frühintervention beinhaltet Maßnahmen direkt im Anschluss nach einem traumatischen Ereignis bis zu 3 Monate danach.

b. Psychologisches Debriefing sollte im Rahmen der Notfallversorgung angewendet werden.

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TESTE DEIN WISSEN

a. Wahr

b. Falsch, nicht wirksam


s.23

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die fünf essenziellen Elemente kurz- und mittelfristiger Interventionen nach einem Massentrauma? Nennen Sie diese.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Erleben von Sicherheit

2. Beruhigung

3. Erleben von Selbstwirksamkeit

4. Kontakt und Anbindung

5. Hoffnung


s. 25

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen sie die 5 essenziellen Elemente kurz- und mittelfristiger Interventionen nach Massentraumata nach Hobfoll und geben Sie jeweils ein Beispiel.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Erleben von Sicherheit

---- Zugang zu Basic Needs, Information über Angehörige u. Nachrichten

2. Beruhigung

---- Psychoedukation, Entspannungstechniken

3. Erleben von Selbstwirksamkeit

---- gegenseitige Vernetzung und Unterstützung fördern; an prätraumatische Selbstwirksamkeit anknüpfen

4. Kontakt und Anbindung

---- Formelle Unterstützung anbieten; soziale Isolation vermeiden

5. Hoffnung

----- kognitive Techniken, passende spirituelle Angebote und Rituale fördern


s. 25-27

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TESTE DEIN WISSEN

Was sollte beim psychosozialen Erstkontakt nach einem traumatischen Ereignis berücksichtigt werden? Nennen Sie 3 (von 9) Aspekte.

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TESTE DEIN WISSEN

- Nach Anliegen und Bedarf fragen

- Psychischer Befund

- Äußere Sicherheit erfassen

- Körperliche Verletzungen und Zustand berücksichtigen

- Verfügbaren Ressourcen erfassen

- Bei Frühdiagnostik auf Symptome der Akuten Belastungsstörung bzw. Anpassungsstörung achten

- Selbst- und Fremdgefährdung erfassen

- Optionale Screeningsinstrumente für Schutz- und Risikofaktoren

- Leicht verständliche Psychoedukation inkl. Normalisierung und wieterführende Information


s. 33

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie vier verschiedenen Gruppen von Reaktionen auf (traumatischen) Stress.

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TESTE DEIN WISSEN

Leicht unklar was hier gemeint ist, aber wahrscheinlich die Trajectories:

- chronisch

- verzögert

- genesen

- resilient

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TESTE DEIN WISSEN

In welche drei Bereiche lassen sich Postmigrationsstressoren bei Geflüchteten einteilen? Nennen Sie jeweils ein Beispiel.

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TESTE DEIN WISSEN

- Aufenthaltsverfahren (Fehlender Zugang zu Rechtsberatung, langwieriges Asylverfahren sowie Unsicherer Aufenthalt)

- Soziale und interpersonelle Stressoren (soz. Isolation, kulturelle Entwurzelung, Diskriminierung, Sorgen um Heitmat)

- Sozioökonomische Schwierigkeiten (Sprachbarrieren, Arbeitslosigkeit, Verlust der Identität/Status, schwierige Wohnsituation)


s. 18

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie kurz in eigenen Worten, was unter psychologisches Debriefing zu verstehen ist. Gehen Sie auch darauf ein, ob es empfohlen wird und nennen Sie eine Alternative zum psychologischen Debriefing.

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TESTE DEIN WISSEN

Debriefing is a process by which the trauma exposed person recounts their experiences. This is not recommended and the process of Psychological First Aid is the recommended alternative.


s. XXX Debriefing not covered but PFA and lack of recommendation = yes

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Beispielhafte Karteikarten für deinen VL04: Notfallpsychologie/Flucht Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie lautet die Definition der Notfallpsychologie nach Lasogga & Gasch (2011)?

A:

Notfallpsychologie ist die Entwicklung und ANWENDUNG von Theorien, METHODEN, und Maßnahmen der Psychologie sowie ihrer Nachbardisziplinen bei EINZELpersonen, GRUPPPEN und ORGAnisationsen, die in NOTFÄLLEN direkt oder indirekt betroffen sind. Dies umfasst Präventions-, Interventions-, und Nachsorgemaßnahmen bezogen auf einen relativ kurzen Zeitraum.


S. 24 (stupidly long question)

Q:

Folgt auf eine traumatische Erfahrung immer e eine PTBS folgen? Erläutern Sie ihre Antwort.

A:

Nein.

35-65% werden resilient dagegen reagieren, und restliche können Symptome entwickeln entweder chronisch, verzögert oder werden mit der Zeit genesen.

s. 12

Q:

Nennen Sie 2 Risiko- bzw. Schutzfaktoren aus dem Rahmenmodell der Ätiologie von Traumafolgestörungen.

A:

- frühere Traumata

- Alter zum Traumazeitpunkt

- geringere Intelligenz, Bildung

- Geschlecht (w = risiko)

- Persönlichkeitsfaktoren

s. 16

Q:

Nennen Sie 3 (von 11) akute Stress- und Belastungssymptome nach dem Erleben eines traumatischen Ereignisses.

A:

- allgemein erhöhte (Überregung) und erniedrigte (emotionale Betäubung) Reaktivität

- aufdrängende, belastende Erinnerungen

- Übererregungssymptome (Unruhe, Nervosität, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, Wutausbrüche, Konzentrations- und Schlafstörungen)

- Verzweiflung

- Psychotisches Erleben

- Dissoziative Symptome

- Rückzugs- und Vermeidungsverhalten

- Veränderte affektive Reaktionen

- emotionale Taubheit

- Schuld- und Schamgefühle


s. 19

Q:

Nennen Sie vier Verläufe von Reaktionen auf traumatischen Stress. Dies bezieht sich auf den Grad der Anpassung und die Zeit seit der PTE.

A:

Chronisch (dauernde dysfunktion, 5-30%)

verzögert (späte dysfunktion, 0-15%)

genesen (späte gesunde Anpassung, 15%-25%)

resilient (dauernde gesunde Anpassung, 35%-65%)

s. 12

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Q:

Sind folgende Aussagen richtig oder falsch:

a. Eine Frühintervention beinhaltet Maßnahmen direkt im Anschluss nach einem traumatischen Ereignis bis zu 3 Monate danach.

b. Psychologisches Debriefing sollte im Rahmen der Notfallversorgung angewendet werden.

A:

a. Wahr

b. Falsch, nicht wirksam


s.23

Q:

Was sind die fünf essenziellen Elemente kurz- und mittelfristiger Interventionen nach einem Massentrauma? Nennen Sie diese.

A:

1. Erleben von Sicherheit

2. Beruhigung

3. Erleben von Selbstwirksamkeit

4. Kontakt und Anbindung

5. Hoffnung


s. 25

Q:

Nennen sie die 5 essenziellen Elemente kurz- und mittelfristiger Interventionen nach Massentraumata nach Hobfoll und geben Sie jeweils ein Beispiel.

A:

1. Erleben von Sicherheit

---- Zugang zu Basic Needs, Information über Angehörige u. Nachrichten

2. Beruhigung

---- Psychoedukation, Entspannungstechniken

3. Erleben von Selbstwirksamkeit

---- gegenseitige Vernetzung und Unterstützung fördern; an prätraumatische Selbstwirksamkeit anknüpfen

4. Kontakt und Anbindung

---- Formelle Unterstützung anbieten; soziale Isolation vermeiden

5. Hoffnung

----- kognitive Techniken, passende spirituelle Angebote und Rituale fördern


s. 25-27

Q:

Was sollte beim psychosozialen Erstkontakt nach einem traumatischen Ereignis berücksichtigt werden? Nennen Sie 3 (von 9) Aspekte.

A:

- Nach Anliegen und Bedarf fragen

- Psychischer Befund

- Äußere Sicherheit erfassen

- Körperliche Verletzungen und Zustand berücksichtigen

- Verfügbaren Ressourcen erfassen

- Bei Frühdiagnostik auf Symptome der Akuten Belastungsstörung bzw. Anpassungsstörung achten

- Selbst- und Fremdgefährdung erfassen

- Optionale Screeningsinstrumente für Schutz- und Risikofaktoren

- Leicht verständliche Psychoedukation inkl. Normalisierung und wieterführende Information


s. 33

Q:

Nennen Sie vier verschiedenen Gruppen von Reaktionen auf (traumatischen) Stress.

A:

Leicht unklar was hier gemeint ist, aber wahrscheinlich die Trajectories:

- chronisch

- verzögert

- genesen

- resilient

Q:

In welche drei Bereiche lassen sich Postmigrationsstressoren bei Geflüchteten einteilen? Nennen Sie jeweils ein Beispiel.

A:

- Aufenthaltsverfahren (Fehlender Zugang zu Rechtsberatung, langwieriges Asylverfahren sowie Unsicherer Aufenthalt)

- Soziale und interpersonelle Stressoren (soz. Isolation, kulturelle Entwurzelung, Diskriminierung, Sorgen um Heitmat)

- Sozioökonomische Schwierigkeiten (Sprachbarrieren, Arbeitslosigkeit, Verlust der Identität/Status, schwierige Wohnsituation)


s. 18

Q:

Erklären Sie kurz in eigenen Worten, was unter psychologisches Debriefing zu verstehen ist. Gehen Sie auch darauf ein, ob es empfohlen wird und nennen Sie eine Alternative zum psychologischen Debriefing.

A:

Debriefing is a process by which the trauma exposed person recounts their experiences. This is not recommended and the process of Psychological First Aid is the recommended alternative.


s. XXX Debriefing not covered but PFA and lack of recommendation = yes

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