Verdauungssystem - Bau U. Funktionen at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Verdauungssystem - Bau u. Funktionen an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN
Unterschied zwischen Sekret, Exkret und Exkrement
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TESTE DEIN WISSEN
Sekret:
Stoff der von Drüsen im Körper abgegeben wird.
Hat immer eine Funktion.
Endokrinedrüsen (Hormone), Exokrinedrüsen (Schweiß, Talg, Speichel)

Exkret:
Endprodukte die ausgeschieden werden müssen.
Schädliche Stoffwechselprodukte die über einen Zellstoffwechsel zu harmlosen Stoffen umgewandelt werden. ZB Harnstoff.

Exkrement:
unverdauliche Nahrungsbestandteiledie keinen Zellstoffwechsel miterlebt haben.
Exkremente haben nie das Innere einer Zelle gesehen.

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist Diphyodontie?
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TESTE DEIN WISSEN
Diphydontie: 2 Zahngenerationen.
Menschen haben ein Dauergebiss, währen Haie zB ein Revolvergebiss haben, wo Zähne immer wieder neu gebildet werden.
Säuger haben spezialisierte Zähne -> Heterodontes Gebiss.
Diphyodontie und Heterodontie sind Apomorphien der Säugetiere.
Milchzähne haben keine langen, tiefen Wurzeln.
Dauerzähne haben lange, tiefe Wurzeln.

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TESTE DEIN WISSEN
Beißkraft
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TESTE DEIN WISSEN
Kraftentwicklung der Kiefermuskulatur:
theoret. 1500 N/mm2 (≙ Kraft v. 150
kg/mm2)

Problem: Zähne und Zahnhalteapparat
geben vorher nach. Kiefer ist also stärker als es die Zähne aushalten würden.

Lösung:
zu hoher Beißdruck -> massive Schmerzen ->kein Auseinanderbrechen der Zähne, denn bei Schmerz macht das man automatisch aufhört.
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TESTE DEIN WISSEN
Aufgabe des Speichels
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TESTE DEIN WISSEN

trockene Nahrung schluckfähig („einspeicheln“)

Gleitmittel für Zunge und Lippen

Amylase-Sekretion: Stärke- und Gykogenabbau beginnt

Geschmacksträger: Lösen der Geschmacksstoffe -> Detektion auf Zunge und in der Nase, prüfen der Genießbarkeit

Pufferung (pH 6,35 - 6,85) der Nahrung: Hydrogencarbonat HCO3
- und Phosphat PO43-

Immunabwehr: Lysozym und Immunglobulin A (IgA)

gesteuert vom autonomen Nervensystem 
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die ,,neuen" Strukturen des Mundraums?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Lippen und Wangen
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TESTE DEIN WISSEN
Gallenflüssigkeit 
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TESTE DEIN WISSEN
Abgabe
a) lipophiler Stoffwechselprodukte (Billirubin, Billiverdin; Steroide)
b) Medikamente
über die Gallenflüssigkeit (eine Entgiftungsfunktion der Leber)

•Dazu notwendig: Konjugation dieser Stoffe in der Leber mit z.B. Glukuronsäure
->Stoffe werden nun wasserlöslich
->Sekretion über Gallenflüssigkeit in Darm
->Ausscheidung über Faeces bzw. über Urin nach Resorption ins Blut

•Bsp.: Biliverdin und Bilirubin (Häm-Abbauprodukte der Leber gelangen in die Galle)
->Leber: durch Konjukation H2O-löslich
->Abgabe in Gallenflüssigkeit:
->Galle grünlich
->gelangen mit Galle in Darm
->dort Abbau zu Urobilin u. Stercobilin
->die Urin und Faeces färben
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TESTE DEIN WISSEN
Gelbsucht
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TESTE DEIN WISSEN
Gelbsucht (Ikterus):
Bilirubin-Serumkonzentration
> 2 mg/100ml
-->diffundiert ins Gewebe; vor weißen Augäpfeln am frühesten sichtbar

Ursachen:
Hämolyse; Leberfunktionsstörung z. B.
Hepatitis, Zirrhose, Vergiftung

Neugeborenen-Gelbsucht“:
Höhepunkt 4.-5. Tag n. d.
Geburt, Rückgang nach 2-3 Wochen

Physiologische Ursachen:
a) hohe Erythropoese bei verkürzter Erythrozytenlebensdauer (erste Erys sterben noch sehr schnell, deswegen Anstieg des Bilirubin)
-> Bilirubin-Bildung 2-3x steigt
b) geringere Albuminsynthese bei Neugeborenen
->Bilirubin-Transport zur Leber noch nicht gut entwickelt 
c) Leber noch „unreif“:
Bilirubin-Konjugation sinkt, Leber muss noch effizienter werden
d) E. coli nicht vorhanden im Darm
->kein Abbau im Darm zu Uro-
u. Stercoblilin ->Bilirubin-Rückresorption aus Darm steigt
E.coli ist nötig zur Bildung der Darmflora
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TESTE DEIN WISSEN
Gallensteine
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TESTE DEIN WISSEN
Zwischen splitter- bis murmelgroße steinartige Ablagerungen in der Gallenblase.
Hervorgerufen durch auskristallisierende Gallensalze und Cholesterin.
Es herrscht ein gestörtes Gleichgewichtvon Ionen im Wasserhaushalt.
Die Bildung der Gallensteine unterbindet den Ausfluss.
Folgen sind starker Schmerz und Ausdehnung der Gallenblase.
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe Diabetis Typ I und Typ II
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TESTE DEIN WISSEN
Problem: Zu viel Zuckeraufnahme und zu wenig Energiesufwand.

Proteine im Körper reagieren mit dem Zucker, die Gefäßwände werden Glykolisiert.
==> Ablagerungen
-> schlechte Durchblutung
-> süßer Urin
-> tot

Diabetes mellitus Typ I
  • insulinabhängiger Diabetes
  • „juveniler Diabetes“
  • im Kindesalter vermutlich nach viralen Infektion (Virus ähnelt den Langerhans Inselzellen, der Körper bildet Antikörper dagegen und diese greifen dann die eigenen Langerhans Inselzellen an)
  • bis zum 35 Jahr oft Autoimmunkrankheit, da Antikörper gegen Inselzellen

Diabetes mellitus Typ II
  • nicht insulinabhängiger Diabetes
  • verminderte Insulinempfindlichkeit des Gewebes bis zur Insulinresistenz
  • „Altersdiabetes“: Fehlernährung, Adipositas und Bewegungsmangel
==>immer häufiger bei Kindern und Jugendlichen !!
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne Frühsymptome einer Zuckerkrankheit
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TESTE DEIN WISSEN
  • Zuckerausscheidung im Harn
  • Durst, insbesondere nach Aufnahme von Zucker
  • Ausscheiden großer Harnmengen
  • Gewichtsabnahme trotz gesteigerter Nahrungsaufnahme
  • Mattigkeit und Kraftlosigkeit
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TESTE DEIN WISSEN
Warum soll man Insulin immer nach einer Mahlzeit spritzen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Wenn man das Insulin vor der Mahlzeit spritzt:
  • Der Blutzuckerspiegel sinkt
  • das Gehirn ist unterversorgt
  • man fällt ins Koma
  • man wacht noch einmal auf wenn die Leber die Glykolyse macht
  • wenn dann nicht Glukose von außen zugefügt wird, fällt man wieder ins Koma und wacht nicht mehr auf.
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Nenne Symptome von Überzuckerung und Unterzuckerung 
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Überzuckerung:
  • starkes Durstgefühl.
  • häufiges Wasserlassen.
  • Müdigkeit.
  • Antriebsschwäche.
  • Übelkeit.
  • Schwindel.

Unterzuckerung:
  • schneller Puls.
  • kalter Schweiß
  • blasse Gesichtsfarbe.
  • Kopfschmerzen.
  • Heißhunger.
  • Zittern, weiche Knie.
  • Unruhe und Nervosität, Angstgefühle.
  • Konzentrationsstörungen bis zu Verwirrtheit.

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Q:
Unterschied zwischen Sekret, Exkret und Exkrement
A:
Sekret:
Stoff der von Drüsen im Körper abgegeben wird.
Hat immer eine Funktion.
Endokrinedrüsen (Hormone), Exokrinedrüsen (Schweiß, Talg, Speichel)

Exkret:
Endprodukte die ausgeschieden werden müssen.
Schädliche Stoffwechselprodukte die über einen Zellstoffwechsel zu harmlosen Stoffen umgewandelt werden. ZB Harnstoff.

Exkrement:
unverdauliche Nahrungsbestandteiledie keinen Zellstoffwechsel miterlebt haben.
Exkremente haben nie das Innere einer Zelle gesehen.

Q:
Was ist Diphyodontie?
A:
Diphydontie: 2 Zahngenerationen.
Menschen haben ein Dauergebiss, währen Haie zB ein Revolvergebiss haben, wo Zähne immer wieder neu gebildet werden.
Säuger haben spezialisierte Zähne -> Heterodontes Gebiss.
Diphyodontie und Heterodontie sind Apomorphien der Säugetiere.
Milchzähne haben keine langen, tiefen Wurzeln.
Dauerzähne haben lange, tiefe Wurzeln.

Q:
Beißkraft
A:
Kraftentwicklung der Kiefermuskulatur:
theoret. 1500 N/mm2 (≙ Kraft v. 150
kg/mm2)

Problem: Zähne und Zahnhalteapparat
geben vorher nach. Kiefer ist also stärker als es die Zähne aushalten würden.

Lösung:
zu hoher Beißdruck -> massive Schmerzen ->kein Auseinanderbrechen der Zähne, denn bei Schmerz macht das man automatisch aufhört.
Q:
Aufgabe des Speichels
A:

trockene Nahrung schluckfähig („einspeicheln“)

Gleitmittel für Zunge und Lippen

Amylase-Sekretion: Stärke- und Gykogenabbau beginnt

Geschmacksträger: Lösen der Geschmacksstoffe -> Detektion auf Zunge und in der Nase, prüfen der Genießbarkeit

Pufferung (pH 6,35 - 6,85) der Nahrung: Hydrogencarbonat HCO3
- und Phosphat PO43-

Immunabwehr: Lysozym und Immunglobulin A (IgA)

gesteuert vom autonomen Nervensystem 
Q:
Was sind die ,,neuen" Strukturen des Mundraums?
A:
Lippen und Wangen
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Q:
Gallenflüssigkeit 
A:
Abgabe
a) lipophiler Stoffwechselprodukte (Billirubin, Billiverdin; Steroide)
b) Medikamente
über die Gallenflüssigkeit (eine Entgiftungsfunktion der Leber)

•Dazu notwendig: Konjugation dieser Stoffe in der Leber mit z.B. Glukuronsäure
->Stoffe werden nun wasserlöslich
->Sekretion über Gallenflüssigkeit in Darm
->Ausscheidung über Faeces bzw. über Urin nach Resorption ins Blut

•Bsp.: Biliverdin und Bilirubin (Häm-Abbauprodukte der Leber gelangen in die Galle)
->Leber: durch Konjukation H2O-löslich
->Abgabe in Gallenflüssigkeit:
->Galle grünlich
->gelangen mit Galle in Darm
->dort Abbau zu Urobilin u. Stercobilin
->die Urin und Faeces färben
Q:
Gelbsucht
A:
Gelbsucht (Ikterus):
Bilirubin-Serumkonzentration
> 2 mg/100ml
-->diffundiert ins Gewebe; vor weißen Augäpfeln am frühesten sichtbar

Ursachen:
Hämolyse; Leberfunktionsstörung z. B.
Hepatitis, Zirrhose, Vergiftung

Neugeborenen-Gelbsucht“:
Höhepunkt 4.-5. Tag n. d.
Geburt, Rückgang nach 2-3 Wochen

Physiologische Ursachen:
a) hohe Erythropoese bei verkürzter Erythrozytenlebensdauer (erste Erys sterben noch sehr schnell, deswegen Anstieg des Bilirubin)
-> Bilirubin-Bildung 2-3x steigt
b) geringere Albuminsynthese bei Neugeborenen
->Bilirubin-Transport zur Leber noch nicht gut entwickelt 
c) Leber noch „unreif“:
Bilirubin-Konjugation sinkt, Leber muss noch effizienter werden
d) E. coli nicht vorhanden im Darm
->kein Abbau im Darm zu Uro-
u. Stercoblilin ->Bilirubin-Rückresorption aus Darm steigt
E.coli ist nötig zur Bildung der Darmflora
Q:
Gallensteine
A:
Zwischen splitter- bis murmelgroße steinartige Ablagerungen in der Gallenblase.
Hervorgerufen durch auskristallisierende Gallensalze und Cholesterin.
Es herrscht ein gestörtes Gleichgewichtvon Ionen im Wasserhaushalt.
Die Bildung der Gallensteine unterbindet den Ausfluss.
Folgen sind starker Schmerz und Ausdehnung der Gallenblase.
Q:
Beschreibe Diabetis Typ I und Typ II
A:
Problem: Zu viel Zuckeraufnahme und zu wenig Energiesufwand.

Proteine im Körper reagieren mit dem Zucker, die Gefäßwände werden Glykolisiert.
==> Ablagerungen
-> schlechte Durchblutung
-> süßer Urin
-> tot

Diabetes mellitus Typ I
  • insulinabhängiger Diabetes
  • „juveniler Diabetes“
  • im Kindesalter vermutlich nach viralen Infektion (Virus ähnelt den Langerhans Inselzellen, der Körper bildet Antikörper dagegen und diese greifen dann die eigenen Langerhans Inselzellen an)
  • bis zum 35 Jahr oft Autoimmunkrankheit, da Antikörper gegen Inselzellen

Diabetes mellitus Typ II
  • nicht insulinabhängiger Diabetes
  • verminderte Insulinempfindlichkeit des Gewebes bis zur Insulinresistenz
  • „Altersdiabetes“: Fehlernährung, Adipositas und Bewegungsmangel
==>immer häufiger bei Kindern und Jugendlichen !!
Q:
Nenne Frühsymptome einer Zuckerkrankheit
A:
  • Zuckerausscheidung im Harn
  • Durst, insbesondere nach Aufnahme von Zucker
  • Ausscheiden großer Harnmengen
  • Gewichtsabnahme trotz gesteigerter Nahrungsaufnahme
  • Mattigkeit und Kraftlosigkeit
Q:
Warum soll man Insulin immer nach einer Mahlzeit spritzen?
A:
Wenn man das Insulin vor der Mahlzeit spritzt:
  • Der Blutzuckerspiegel sinkt
  • das Gehirn ist unterversorgt
  • man fällt ins Koma
  • man wacht noch einmal auf wenn die Leber die Glykolyse macht
  • wenn dann nicht Glukose von außen zugefügt wird, fällt man wieder ins Koma und wacht nicht mehr auf.
Q:
Nenne Symptome von Überzuckerung und Unterzuckerung 
A:
Überzuckerung:
  • starkes Durstgefühl.
  • häufiges Wasserlassen.
  • Müdigkeit.
  • Antriebsschwäche.
  • Übelkeit.
  • Schwindel.

Unterzuckerung:
  • schneller Puls.
  • kalter Schweiß
  • blasse Gesichtsfarbe.
  • Kopfschmerzen.
  • Heißhunger.
  • Zittern, weiche Knie.
  • Unruhe und Nervosität, Angstgefühle.
  • Konzentrationsstörungen bis zu Verwirrtheit.

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