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Lernmaterialien für Strafrecht an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN


Fallgruppen objektive Zurechnung, Keine rechtlich missbilligte Gefahr, wenn
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TESTE DEIN WISSEN
  • Allgemeines Lebensrisiko (sozialadäquates Verhalten, Autofahren, Flugzeug, menschlich nicht beherrschbar)
  • bloße Risikoverringerung (Person verletzen, um sie zu retten)
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Conditio-sine-qua-non-Formel (auch Äquivalenztheorie)


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Kausal ist jede Handlung, die nicht hinweggedacht werden könnte, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

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alternative Kausalität


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TESTE DEIN WISSEN

A und B verabreichen dem C Gift. Beide Dosen sind einzeln betrachtet tödlich. 

 

Formel wird modifiziert: 

Von mehreren Bedingungen, die zwar alternativ, aber nicht kumulativ hinweggedacht werden können, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele, ist jede für den Erfolg ursächlich.

 

A und B sind aus vollendetem Mord strafbar

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Abbruch der Schwangerschaft, § 218 (Tathandlung)


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 Jede Handlung (oder garantenpflichtwidrige Unterlassung), die auf eine Leibesfrucht einwirkt und zurechenbar verursacht, dass das Tatobjekt entweder als Leibesfrucht im Mutterleib oder als Mensch außerhalb des Mutterleibes stirbt.

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TESTE DEIN WISSEN

Fallgruppen objektive Zurechnung, Keine Verwirklichung des Risikos, wenn


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TESTE DEIN WISSEN
  • Schutzzweck der Norm (Fahrradfahrer-Fall)
  • Atypischer Kausalverlauf (Blitzschlag, Krankenhaus brennt nach Tat nieder)
  • Verantwortungsverlagerung (eigenverantwortliche Selbstgefährdung oder Dazwischentreten Dritter)
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Tatsachen


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Tatsachen sind konkrete Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder der Gegenwart, die dem Beweis zugänglich sind.

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kumulative Kausalität

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A und B verabreichen dem C Gift. Die Menge Gift eines der beiden reicht alleine nicht aus. Zusammen eingenommen stirbt der C aber davon.

Anwendung der Conditio-qua-non-Formel ergibt keine Probleme

 

A und B sind aus versuchtem Mord strafbar (untauglicher Versuch) 

→ da ein vollendeter Mord nicht obj. zurechenbar ist (außerhalb allg. Lebenserwartung

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Gemeinsamer Tatentschluss, § 25 II 


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TESTE DEIN WISSEN

Verabredung der Beteiligten, eine bestimmte Straftat im Wege gemeinsamen arbeitsteiligen Handelns als gleichberechtigte Partner zu begehen. 

 

Dieses Einverständnis kann auch konkludent (z.B. durch Gesten) zustande kommen. 

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Objektive Zurechnung


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Wenn der Täter durch sein Verhalten eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat, die sich gerade im konkreten Taterfolg realisiert hat. 


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Tatherrschaftslehre (h.M.), zu § 25 II


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Die Tatherrschaftslehre (Literaturmeinung) stellt auf eine funktionelle Tatherrschaft ab. Für eine Mittäterschaft muss der Mittäter danach das Geschehen mit in den Händen halten (planvoll lenkend) und arbeitsteilig mitwirken.

 

Arten der Tatherrschaft sind:

  • Handlungsherrschaft (eigenhändige Tatbestandsverwirklichung) 
  • Willens-, Wissens- oder Organisationsherrschaft (planvoll-lenkende Gestaltung der Tat)
  • Funktionelle Tatherrschaft („Arbeitsteilung“ bei der Tatbestandsverwirklichung) 

 

 

Dagegen ist Teilnehmer derjenige, der nur eine Randfigur des Geschehens ist, weil sein Tatbeitrag sich darin erschöpft, den Tatentschluss hervorzurufen (Anstifter) oder Hilfe zu leisten (Beihilfe).

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TESTE DEIN WISSEN

Kundgabe, § 185 ff.

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Die Äußerung muss für die Kenntnisnahme eines anderen bestimmt sein (Kundgabewille des Täters, ≠ Selbstgespräch wird belauscht) und tatsächlich durch einen anderen zur Kenntnis genommen werden und von ihm als Beleidigung aufgefasst werden

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Leben, z.B. § 211, § 212


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Von dem Beginn der Eröffnungswehen bis zum Eintritt des Hirntods

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Q:


Fallgruppen objektive Zurechnung, Keine rechtlich missbilligte Gefahr, wenn
A:
  • Allgemeines Lebensrisiko (sozialadäquates Verhalten, Autofahren, Flugzeug, menschlich nicht beherrschbar)
  • bloße Risikoverringerung (Person verletzen, um sie zu retten)
Q:

Conditio-sine-qua-non-Formel (auch Äquivalenztheorie)


A:

Kausal ist jede Handlung, die nicht hinweggedacht werden könnte, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

Q:

alternative Kausalität


A:

A und B verabreichen dem C Gift. Beide Dosen sind einzeln betrachtet tödlich. 

 

Formel wird modifiziert: 

Von mehreren Bedingungen, die zwar alternativ, aber nicht kumulativ hinweggedacht werden können, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele, ist jede für den Erfolg ursächlich.

 

A und B sind aus vollendetem Mord strafbar

Q:

Abbruch der Schwangerschaft, § 218 (Tathandlung)


A:

 Jede Handlung (oder garantenpflichtwidrige Unterlassung), die auf eine Leibesfrucht einwirkt und zurechenbar verursacht, dass das Tatobjekt entweder als Leibesfrucht im Mutterleib oder als Mensch außerhalb des Mutterleibes stirbt.

Q:

Fallgruppen objektive Zurechnung, Keine Verwirklichung des Risikos, wenn


A:
  • Schutzzweck der Norm (Fahrradfahrer-Fall)
  • Atypischer Kausalverlauf (Blitzschlag, Krankenhaus brennt nach Tat nieder)
  • Verantwortungsverlagerung (eigenverantwortliche Selbstgefährdung oder Dazwischentreten Dritter)
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Q:

Tatsachen


A:

Tatsachen sind konkrete Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder der Gegenwart, die dem Beweis zugänglich sind.

Q:

kumulative Kausalität

A:

A und B verabreichen dem C Gift. Die Menge Gift eines der beiden reicht alleine nicht aus. Zusammen eingenommen stirbt der C aber davon.

Anwendung der Conditio-qua-non-Formel ergibt keine Probleme

 

A und B sind aus versuchtem Mord strafbar (untauglicher Versuch) 

→ da ein vollendeter Mord nicht obj. zurechenbar ist (außerhalb allg. Lebenserwartung

Q:

Gemeinsamer Tatentschluss, § 25 II 


A:

Verabredung der Beteiligten, eine bestimmte Straftat im Wege gemeinsamen arbeitsteiligen Handelns als gleichberechtigte Partner zu begehen. 

 

Dieses Einverständnis kann auch konkludent (z.B. durch Gesten) zustande kommen. 

Q:

Objektive Zurechnung


A:

Wenn der Täter durch sein Verhalten eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat, die sich gerade im konkreten Taterfolg realisiert hat. 


Q:

Tatherrschaftslehre (h.M.), zu § 25 II


A:

Die Tatherrschaftslehre (Literaturmeinung) stellt auf eine funktionelle Tatherrschaft ab. Für eine Mittäterschaft muss der Mittäter danach das Geschehen mit in den Händen halten (planvoll lenkend) und arbeitsteilig mitwirken.

 

Arten der Tatherrschaft sind:

  • Handlungsherrschaft (eigenhändige Tatbestandsverwirklichung) 
  • Willens-, Wissens- oder Organisationsherrschaft (planvoll-lenkende Gestaltung der Tat)
  • Funktionelle Tatherrschaft („Arbeitsteilung“ bei der Tatbestandsverwirklichung) 

 

 

Dagegen ist Teilnehmer derjenige, der nur eine Randfigur des Geschehens ist, weil sein Tatbeitrag sich darin erschöpft, den Tatentschluss hervorzurufen (Anstifter) oder Hilfe zu leisten (Beihilfe).

Q:

Kundgabe, § 185 ff.

A:

Die Äußerung muss für die Kenntnisnahme eines anderen bestimmt sein (Kundgabewille des Täters, ≠ Selbstgespräch wird belauscht) und tatsächlich durch einen anderen zur Kenntnis genommen werden und von ihm als Beleidigung aufgefasst werden

Q:

Leben, z.B. § 211, § 212


A:

Von dem Beginn der Eröffnungswehen bis zum Eintritt des Hirntods

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