Humanbiologie at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Humanbiologie an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist selektive Aufmerksamkeit?
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Selektive Aufmerksamkeit

• Normales Arousal ist Voraussetzung für eine optimale Rekrutierung von Ressourcen selektiver Aufmerksamkeit,ermöglicht sekektive Aufmerksamkeit.

• Verarbeitungsressourcen werden dabei auf bestimmte, für die Aufgabe wichtige Aspekte gerichtet

Hyperarousel: sehr aufmerksam, kann aber nicht mehr fokussieren, selektive Aufmerksamkeit ist nicht mehr möglich

• Andere, eher unwichtige Aspekte werden vernachlässigt oder
sogar komplett ausgeblendet ( Ausnahme: „Cocktail Party
Effekt“  Background Monitoring) aber gewissen Anzahl von Ressourcen sind immer auch auf die Umgebung gerichtet.

•selektive Aufmerksamkeit ist domänenunabhängig, dh. es handelt sich immer um selektive Aufmerksamkeit, egal ob man sich auf Objekte, Gesichter oder Farben konzentriert.
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wo sitzen die übrigen Assoziationskortizes, Funktion?
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Im Temporallappen

Funktion:
Visuelle und auditorische Objekterkennung „Recognition“ (z.B. Gesichter, Stimmen,
Werkzeuge, Geräusche, Alltagsgegenstände)
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Zusammenfassung der Quantitativen Aspekte die das Menschliche Gehirn besonders machen.
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•absolute und relative Hirngröße sowie Kortexgröße des Menschen
erklären nicht seine höhere kognitive Kapazität verglichen mit anderen
Säugetieren

•Menschen weisen von allen getesteten Säugetierarten die größte Anzahl
und Dichte an kortikalen Neuronen auf

•myelinisierte Faserbahnen im Primatengehirn sind deutlich dicker als
solche im Gehirn des Elefanten oder Blauwals resultiert in einer
höheren Übertragungsgeschwindigkeit = höhere Verarbeitungskapazität

•die mittlere Distanz zwischen Neuronen ist im Primatengehirn kleiner
als im Gehirn des Elefanten oder Blauwals -> höhere
Übertragungsgeschwindigkeit = höhere Verarbeitungskapazität

•Hyperfrontalität bei Primaten im Vergleich zu Carnivoren
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Was sind die Funktionen des Frontopolare Kortex?
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Funktionen des frontopolaren Kortex

• Episodisches Gedächtnis
• Entscheidungsfindung (z.B. Abgleich
von Erfahrungen mit gegenwärtigen
Entscheidungsmöglichkeiten, Vergleich
ökonomischer Strategien)
• Exploratives Verhalten
• Hierarchische Regelverarbeitung
• Strategiewahl
•ermöglicht auch ,,cognitive branching" das ermöglicht die Bearbeitung mehrerer Aufgaben gleichzeitig 
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Was ist der Unterschied zwischen Asymmetrie und Lateralisierung?
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Asymmetrie
• anatomische und
funktionelle Unterschiede
zwischen den Hemisphären

Lateralisation/ Lateralisierung
• verhaltensmäßige
Manifestationen der
Asymmetrie
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Was bedeutet isokortex und alokortex?
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isokortex (isokortikal): 6 Schichtiger granulärer Aufbau

allokortex: weniger Schichten, meist nur 3, sind phylogenetisch älter
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Wo sitzt die Wernickeregion? Was ist die Funktion?
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Im Temporallappen.

Funktion:
- Sprachverständnis (ergänzt die Brocaregion als Zentrum der Sprachproduktion im Frontallappen)
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Was macht das menschliche Gehirn einzigartig?
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  • Die kognitive Verarbeitungskapazität des Gehirns, befähigt den Mensch zur Intelligenz und Kultur.
  • Das moderne menschliche Gehirn ist das Resultat der Evolution, besteht also aus phylogenetisch alten Arealen (zb Amygdala) und neuere Sonderanpassungen 
  • Sonderanpassungen des menschl. Gehirns sind zB die Sprachfähigkeit, also das Broca Areal und Wernicke Areal und die Zeichensprache -- Sprachproduktion und Verständnis
  • erleichterte Kommunikation zwischen Arealen durch weniger Distanz
  • --> Also, Sonderanpassungen des menschl. Gehirns machen es so einzigartig
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Was ist der U terschied zwischen kurzen und langen Faserbahnen im Gehirn?
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  • kurze Faserbahnen verlaufen entlang des Sulcusgrundes
  • lange Faserbahnen verbinden weter entfernte Hirnregionen
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Was bedeutet Gyrifizierung, und warum ist sie evolutionär wichtig?
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Gyrifizierung= Fälterung der kortikalen Oberfläche--> Oberflächenvergrößerung bei begrenzter Schädelgröße.

Die Windungen und Oberflächenvergrößerung schaffen geringere Distanz von Faserverbindungen, dies optimiert axonale Übertragung.
Also schnellere Signal weitergabe.



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Funktionen des Parietallappen, Posteriorer Anteil
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Räumliche Funktionen:
• Koordination von Bewegungen und der visuellen Wahrnehmung bei gezielten Bewegungen
• Visuell-räumliches (Arbeits-)Gedächtnis
- Rechnen und Lesen

Kommentare:
Der posteriore Parietallappen spielt eine entscheidende Rolle bei der Generierung und Aufrechterhaltung eines räumlichen Referenzsystems zur Durchführung zielgerichteter
Bewegungen und bilder damit die Basis für zahlreiche Aktivitäten, z. B. den Werkzeuggebrauch
und die Konzeptualisierung von Aktionen und Verhaltensabläufen
Insgesamt hat der parietale Kortex eine Funktion in der Integration sensorischer
Informationen, der räumlichen Aufmerksamkeit, ist zudem auch am Rechnen und Lesen
beteiligt sowie repräsentiert einen Teil des Speichers des Langzeitgedächtnisses (fest gefügte
Erinnerungen)
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Warum sind Spindelneuronen eine evolutionäre Innovation?
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Evolutionäre Innovation: Spindelneurone sind beim
Menschen und Menschenaffen erstmals identifiziert worden, bei anderen Primaten sind sie nicht nachweisbar

• zu finden in Schicht 5 des anterior cingulären Kortex; Störungen in dem Areak kann bei Erwachsenen Antriebslosigkeit auslösen. Alzheimer Patienten weisen Störungen im cingulären Kortex und geringere Zahl an Spindelneuronen auf.
•bipolare Form
•fünfmal größer als normale Pyramidenzellen, Pyramidenzellen haben diese Vergrößerung also nicht durchlaufen.
• Größe: Mensch > Bonobo > Schimpanse > Gorilla > Orang‐Utan (bei Gibbons nicht nachweisbar)
• Anzahl: Mensch > andere Menschenaffen
• Möglicherweise Folge der Enzephalisation des Menschen
(aber offenbar spezifische Folge, da keine solche Anpassung
bei Pyramidenzellen beobachtbar ist)
•Erst ab 4 Monaten im menschlichen Gehirn nachweisbar (Kind beginnt zu lächeln und mit der Umwelt durch zielgerichtetes Lächeln zu interagieren und fokussiert den Blick--> Verhaltensänderung)
• Spindelzellen sind in der cingulate motor area (CMA) den Gigantopyramidalzellen benachbart, welche den Präzisionsgriff (nicht Kraftgriff) und die Feinmotorik
kontrollieren ( alle Spezies mit Spindelneuronen haben einen opponierbarem Daumen)
•Spindelzellen sind also für willentliche zielgerichtete Handlungen verantwortlich 
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Q:
Was ist selektive Aufmerksamkeit?
A:
Selektive Aufmerksamkeit

• Normales Arousal ist Voraussetzung für eine optimale Rekrutierung von Ressourcen selektiver Aufmerksamkeit,ermöglicht sekektive Aufmerksamkeit.

• Verarbeitungsressourcen werden dabei auf bestimmte, für die Aufgabe wichtige Aspekte gerichtet

Hyperarousel: sehr aufmerksam, kann aber nicht mehr fokussieren, selektive Aufmerksamkeit ist nicht mehr möglich

• Andere, eher unwichtige Aspekte werden vernachlässigt oder
sogar komplett ausgeblendet ( Ausnahme: „Cocktail Party
Effekt“  Background Monitoring) aber gewissen Anzahl von Ressourcen sind immer auch auf die Umgebung gerichtet.

•selektive Aufmerksamkeit ist domänenunabhängig, dh. es handelt sich immer um selektive Aufmerksamkeit, egal ob man sich auf Objekte, Gesichter oder Farben konzentriert.
Q:
wo sitzen die übrigen Assoziationskortizes, Funktion?
A:
Im Temporallappen

Funktion:
Visuelle und auditorische Objekterkennung „Recognition“ (z.B. Gesichter, Stimmen,
Werkzeuge, Geräusche, Alltagsgegenstände)
Q:
Zusammenfassung der Quantitativen Aspekte die das Menschliche Gehirn besonders machen.
A:
•absolute und relative Hirngröße sowie Kortexgröße des Menschen
erklären nicht seine höhere kognitive Kapazität verglichen mit anderen
Säugetieren

•Menschen weisen von allen getesteten Säugetierarten die größte Anzahl
und Dichte an kortikalen Neuronen auf

•myelinisierte Faserbahnen im Primatengehirn sind deutlich dicker als
solche im Gehirn des Elefanten oder Blauwals resultiert in einer
höheren Übertragungsgeschwindigkeit = höhere Verarbeitungskapazität

•die mittlere Distanz zwischen Neuronen ist im Primatengehirn kleiner
als im Gehirn des Elefanten oder Blauwals -> höhere
Übertragungsgeschwindigkeit = höhere Verarbeitungskapazität

•Hyperfrontalität bei Primaten im Vergleich zu Carnivoren
Q:
Was sind die Funktionen des Frontopolare Kortex?
A:
Funktionen des frontopolaren Kortex

• Episodisches Gedächtnis
• Entscheidungsfindung (z.B. Abgleich
von Erfahrungen mit gegenwärtigen
Entscheidungsmöglichkeiten, Vergleich
ökonomischer Strategien)
• Exploratives Verhalten
• Hierarchische Regelverarbeitung
• Strategiewahl
•ermöglicht auch ,,cognitive branching" das ermöglicht die Bearbeitung mehrerer Aufgaben gleichzeitig 
Q:
Was ist der Unterschied zwischen Asymmetrie und Lateralisierung?
A:
Asymmetrie
• anatomische und
funktionelle Unterschiede
zwischen den Hemisphären

Lateralisation/ Lateralisierung
• verhaltensmäßige
Manifestationen der
Asymmetrie
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Q:
Was bedeutet isokortex und alokortex?
A:
isokortex (isokortikal): 6 Schichtiger granulärer Aufbau

allokortex: weniger Schichten, meist nur 3, sind phylogenetisch älter
Q:
Wo sitzt die Wernickeregion? Was ist die Funktion?
A:
Im Temporallappen.

Funktion:
- Sprachverständnis (ergänzt die Brocaregion als Zentrum der Sprachproduktion im Frontallappen)
Q:
Was macht das menschliche Gehirn einzigartig?
A:

  • Die kognitive Verarbeitungskapazität des Gehirns, befähigt den Mensch zur Intelligenz und Kultur.
  • Das moderne menschliche Gehirn ist das Resultat der Evolution, besteht also aus phylogenetisch alten Arealen (zb Amygdala) und neuere Sonderanpassungen 
  • Sonderanpassungen des menschl. Gehirns sind zB die Sprachfähigkeit, also das Broca Areal und Wernicke Areal und die Zeichensprache -- Sprachproduktion und Verständnis
  • erleichterte Kommunikation zwischen Arealen durch weniger Distanz
  • --> Also, Sonderanpassungen des menschl. Gehirns machen es so einzigartig
Q:
Was ist der U terschied zwischen kurzen und langen Faserbahnen im Gehirn?
A:

  • kurze Faserbahnen verlaufen entlang des Sulcusgrundes
  • lange Faserbahnen verbinden weter entfernte Hirnregionen
Q:
Was bedeutet Gyrifizierung, und warum ist sie evolutionär wichtig?
A:
Gyrifizierung= Fälterung der kortikalen Oberfläche--> Oberflächenvergrößerung bei begrenzter Schädelgröße.

Die Windungen und Oberflächenvergrößerung schaffen geringere Distanz von Faserverbindungen, dies optimiert axonale Übertragung.
Also schnellere Signal weitergabe.



Q:
Funktionen des Parietallappen, Posteriorer Anteil
A:
Räumliche Funktionen:
• Koordination von Bewegungen und der visuellen Wahrnehmung bei gezielten Bewegungen
• Visuell-räumliches (Arbeits-)Gedächtnis
- Rechnen und Lesen

Kommentare:
Der posteriore Parietallappen spielt eine entscheidende Rolle bei der Generierung und Aufrechterhaltung eines räumlichen Referenzsystems zur Durchführung zielgerichteter
Bewegungen und bilder damit die Basis für zahlreiche Aktivitäten, z. B. den Werkzeuggebrauch
und die Konzeptualisierung von Aktionen und Verhaltensabläufen
Insgesamt hat der parietale Kortex eine Funktion in der Integration sensorischer
Informationen, der räumlichen Aufmerksamkeit, ist zudem auch am Rechnen und Lesen
beteiligt sowie repräsentiert einen Teil des Speichers des Langzeitgedächtnisses (fest gefügte
Erinnerungen)
Q:
Warum sind Spindelneuronen eine evolutionäre Innovation?
A:
Evolutionäre Innovation: Spindelneurone sind beim
Menschen und Menschenaffen erstmals identifiziert worden, bei anderen Primaten sind sie nicht nachweisbar

• zu finden in Schicht 5 des anterior cingulären Kortex; Störungen in dem Areak kann bei Erwachsenen Antriebslosigkeit auslösen. Alzheimer Patienten weisen Störungen im cingulären Kortex und geringere Zahl an Spindelneuronen auf.
•bipolare Form
•fünfmal größer als normale Pyramidenzellen, Pyramidenzellen haben diese Vergrößerung also nicht durchlaufen.
• Größe: Mensch > Bonobo > Schimpanse > Gorilla > Orang‐Utan (bei Gibbons nicht nachweisbar)
• Anzahl: Mensch > andere Menschenaffen
• Möglicherweise Folge der Enzephalisation des Menschen
(aber offenbar spezifische Folge, da keine solche Anpassung
bei Pyramidenzellen beobachtbar ist)
•Erst ab 4 Monaten im menschlichen Gehirn nachweisbar (Kind beginnt zu lächeln und mit der Umwelt durch zielgerichtetes Lächeln zu interagieren und fokussiert den Blick--> Verhaltensänderung)
• Spindelzellen sind in der cingulate motor area (CMA) den Gigantopyramidalzellen benachbart, welche den Präzisionsgriff (nicht Kraftgriff) und die Feinmotorik
kontrollieren ( alle Spezies mit Spindelneuronen haben einen opponierbarem Daumen)
•Spindelzellen sind also für willentliche zielgerichtete Handlungen verantwortlich 
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