HK SM1 at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für HK SM1 an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Hörtechnische Versorgung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Hörgerät - unilateral oder bilateral
  • Cochlea Implantat (CI) - unilateral oder bilateral
  • FM-Anlage
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TESTE DEIN WISSEN

Merksätze

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TESTE DEIN WISSEN
  • Die bevorzugte Kommunikationsform ist immer individuell und kann nicht anhand der vorliegenden Hörschädigung abgeleitet werden
  • Die Fähigkeit zum Gebrauch der Lautsprache ist nicht anhand des Grades der vorliegenden Hörschädigung linear abzuleiten. Es gilt nicht: Je schlechter das Hören, desto schlechter das Sprachverstehen und die Sprachproduktion oder umgekehrt
  • Gehörlosigkeit und Ertaubung bedeutet nicht den automatischen Erwerb der Gebärdensprache
  • Das individuelle Gefühl von Zugehörigkeit, die eigene Wahrnehmung spielt eine überaus wichtige Rolle
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TESTE DEIN WISSEN

Gehörlose Menschen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Hochgradiger oder vollständiger Hörverlust
  • Erwerb im frühen Kindesalter (prä-, peri-, postnatal) jedoch immer vor dem / während des Spracherwerb/s (prälingual)
  • trotz der Versorgung mit einem Hörgerät kann gesprochene Sprache nicht über das Ohr wahrgenommen (hier: verstanden) werden (mögliche Ausnahme durch CI-Versorgung)
  • die Kommunikation erfolgt laut- oder gebärdensprachlich (oft bevorzugt)
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TESTE DEIN WISSEN

Schwerhörige Menschen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Hörverlust kann leicht bis hochgradig bzw. an Taubheit grenzend sein
  • Erwerb kann im frühen Kindesalter (prä-, peri-, postnatal) oder auch im (jungen) Erwachsenenalter liegen (Spätschwerhörigkeit) 
  • gesprochene Sprache kann (mit einer Hörhilfe) über das Ohr
    wahrgenommen (hier: verstanden) werden
  • die Kommunikation erfolgt lautsprachlich (oft bevorzugt) oder gebärdensprachlich
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TESTE DEIN WISSEN

Ertaubte Menschen

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TESTE DEIN WISSEN
  • hochgradiger oder vollständiger Hörverlust
  • tritt nach progredienter Schwerhörigkeit oder plötzlich ein (z.B. Erkrankung, Unfall)
  • der Eintrittszeitpunkt ist postlingual
  • trotz der Versorgung mit einem Hörgerät kann gesprochene Sprache nicht über das Ohr wahrgenommen (hier: verstanden) werden (mögliche Ausnahme bei CI-Versorgung)
  • ab dem späten Jugend-/Erwachsenenalter spricht man von Spätertaubung
  • die Kommunikation erfolgt laut- oder gebärdensprachlich: abhängig vom Zeitpunkt der Ertaubung sowie anderen Einflussfaktoren (Fam. Umfeld, Sozialisation usw.)
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TESTE DEIN WISSEN

Funktionen des Hörens (6)


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TESTE DEIN WISSEN
  • Alarmierungsfunktion
  • Orientierungsfunktion
  • Informationsfunktion
  • Kommunikationsfunktion
  • Soziale Funktion
  • Emotionale Funktion
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TESTE DEIN WISSEN

Mögliche Einflussfaktoren (Auswirkungen Hörschädigung) (8)

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TESTE DEIN WISSEN

Grad der Hörschädigung

Eintrittsalter

Art der Hörschädigung

zusätzliche Behinderungen

medizinisch-pädagogische Versorgung

technische Hilfen

persönliche Verarbeitung

soziales Umfeld

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TESTE DEIN WISSEN

Sprache untergliedert in (3)


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TESTE DEIN WISSEN
  • NatürlicheSprachen
  • KünstlicheSprachen
  • Tiersprachen
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TESTE DEIN WISSEN

Künstliche Sprachen (Beispiele)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Programmiersprachen
  • Plansprachen
  • Fiktive Sprachen
  • Dokumentationssprachen
  • ...
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TESTE DEIN WISSEN

Natürliche Sprachen Beispiele

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TESTE DEIN WISSEN
  • ASL
  • Kurdisch
  • Englisch
  • Deutsch
  • DGS
  • ...
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TESTE DEIN WISSEN

Natürliche Sprachen (Merkmale) (13)

Design Features of Language (nach Hockett 1968)


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TESTE DEIN WISSEN
  • Kanal
  • Vergänglichkeit des Signals (Rapid Fading)
  • Austauschbarkeit
  • Feedback (Rückkopplung)
  • Spezialisierung und Bedeutung
  • Situative Ungebundenheit
  • Tradition und Erwerb
  • Produktivität und Kreativität
  • Arbitrarität
  • Diskretheit
  • Dualität/Doppelte Gliederung
  • Reflexionsfähigkeit
  • Lernfähigkeit
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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidungskriterien zur Einteilung von Hörschädigungen (7)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ort und Art der Hörschädigung
  • Grad der Hörschädigung
  • Hörtechnische Versorgung
  • Eintrittszeitpunkt
  • Kommunikation (LS/GS)
  • Vorhandensein weiterer Behinderungen
  • Soziale und kulturelle Entwicklung; Zugehörigkeit; Identität
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  • 93 Lernmaterialien

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Q:

Hörtechnische Versorgung

A:
  • Hörgerät - unilateral oder bilateral
  • Cochlea Implantat (CI) - unilateral oder bilateral
  • FM-Anlage
Q:

Merksätze

A:
  • Die bevorzugte Kommunikationsform ist immer individuell und kann nicht anhand der vorliegenden Hörschädigung abgeleitet werden
  • Die Fähigkeit zum Gebrauch der Lautsprache ist nicht anhand des Grades der vorliegenden Hörschädigung linear abzuleiten. Es gilt nicht: Je schlechter das Hören, desto schlechter das Sprachverstehen und die Sprachproduktion oder umgekehrt
  • Gehörlosigkeit und Ertaubung bedeutet nicht den automatischen Erwerb der Gebärdensprache
  • Das individuelle Gefühl von Zugehörigkeit, die eigene Wahrnehmung spielt eine überaus wichtige Rolle
Q:

Gehörlose Menschen

A:
  • Hochgradiger oder vollständiger Hörverlust
  • Erwerb im frühen Kindesalter (prä-, peri-, postnatal) jedoch immer vor dem / während des Spracherwerb/s (prälingual)
  • trotz der Versorgung mit einem Hörgerät kann gesprochene Sprache nicht über das Ohr wahrgenommen (hier: verstanden) werden (mögliche Ausnahme durch CI-Versorgung)
  • die Kommunikation erfolgt laut- oder gebärdensprachlich (oft bevorzugt)
Q:

Schwerhörige Menschen

A:
  • Hörverlust kann leicht bis hochgradig bzw. an Taubheit grenzend sein
  • Erwerb kann im frühen Kindesalter (prä-, peri-, postnatal) oder auch im (jungen) Erwachsenenalter liegen (Spätschwerhörigkeit) 
  • gesprochene Sprache kann (mit einer Hörhilfe) über das Ohr
    wahrgenommen (hier: verstanden) werden
  • die Kommunikation erfolgt lautsprachlich (oft bevorzugt) oder gebärdensprachlich
Q:

Ertaubte Menschen

A:
  • hochgradiger oder vollständiger Hörverlust
  • tritt nach progredienter Schwerhörigkeit oder plötzlich ein (z.B. Erkrankung, Unfall)
  • der Eintrittszeitpunkt ist postlingual
  • trotz der Versorgung mit einem Hörgerät kann gesprochene Sprache nicht über das Ohr wahrgenommen (hier: verstanden) werden (mögliche Ausnahme bei CI-Versorgung)
  • ab dem späten Jugend-/Erwachsenenalter spricht man von Spätertaubung
  • die Kommunikation erfolgt laut- oder gebärdensprachlich: abhängig vom Zeitpunkt der Ertaubung sowie anderen Einflussfaktoren (Fam. Umfeld, Sozialisation usw.)
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Q:

Funktionen des Hörens (6)


A:
  • Alarmierungsfunktion
  • Orientierungsfunktion
  • Informationsfunktion
  • Kommunikationsfunktion
  • Soziale Funktion
  • Emotionale Funktion
Q:

Mögliche Einflussfaktoren (Auswirkungen Hörschädigung) (8)

A:

Grad der Hörschädigung

Eintrittsalter

Art der Hörschädigung

zusätzliche Behinderungen

medizinisch-pädagogische Versorgung

technische Hilfen

persönliche Verarbeitung

soziales Umfeld

Q:

Sprache untergliedert in (3)


A:
  • NatürlicheSprachen
  • KünstlicheSprachen
  • Tiersprachen
Q:

Künstliche Sprachen (Beispiele)

A:
  • Programmiersprachen
  • Plansprachen
  • Fiktive Sprachen
  • Dokumentationssprachen
  • ...
Q:

Natürliche Sprachen Beispiele

A:
  • ASL
  • Kurdisch
  • Englisch
  • Deutsch
  • DGS
  • ...
Q:

Natürliche Sprachen (Merkmale) (13)

Design Features of Language (nach Hockett 1968)


A:
  • Kanal
  • Vergänglichkeit des Signals (Rapid Fading)
  • Austauschbarkeit
  • Feedback (Rückkopplung)
  • Spezialisierung und Bedeutung
  • Situative Ungebundenheit
  • Tradition und Erwerb
  • Produktivität und Kreativität
  • Arbitrarität
  • Diskretheit
  • Dualität/Doppelte Gliederung
  • Reflexionsfähigkeit
  • Lernfähigkeit
Q:

Unterscheidungskriterien zur Einteilung von Hörschädigungen (7)

A:
  • Ort und Art der Hörschädigung
  • Grad der Hörschädigung
  • Hörtechnische Versorgung
  • Eintrittszeitpunkt
  • Kommunikation (LS/GS)
  • Vorhandensein weiterer Behinderungen
  • Soziale und kulturelle Entwicklung; Zugehörigkeit; Identität
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