Beispielfach at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere die Begriffe Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeitseigenschaft

- Merkmale im Denken, Fühlen und/oder Verhalten, in dem sich Personen voneinander unterscheiden

- nicht direkt beobachtbar

relativ stabil über die Zeit

relativ stabil über versch. Situationen hinweg


Persönlichkeit

- Gesamtheit aller Persönlichkeitseigenschaften

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TESTE DEIN WISSEN

Grenzen Allgemeine-, Differenzielle-, und Persönlichkeitspsychologie, bezogen auf das Verhalten, voneinander ab.

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TESTE DEIN WISSEN

Differentielle Psychologie

Allgemeine Psychologie

Persönlichkeitspsychologie

Unterschiede zwischen Menschen

 

Gesamtheit der Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen

Veränderungen innerhalb von Personen über die Zeit

Betont Einzigartigkeit und Besonderheit des Individuums und das Zusammenspiel verschiedener Merkmale

Das Verhalten gleicht …
…in mancher Hinsicht dem einiger Menschen

…in vielerlei Hinsicht dem aller Menschen

…in bestimmter Hinsicht dem keines anderen Menschen



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TESTE DEIN WISSEN

interindividuelle Differenzen

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschiede zwischen mehreren (minimal zwei) Individuen oder zwischen Gruppen von Individuen („Typologien“)

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TESTE DEIN WISSEN

intraindividuelle Differenzen

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschiede „innerhalb eines“ / bei einem Individuum

• entwicklungspsychologische Aspekte; Ontogenese

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TESTE DEIN WISSEN

Was macht die Alltagspsychologie aus? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • System tradierter Überzeugungen über menschliches Erleben und Verhalten und deren Ursachen
  • Emotional besetzt, intuitive Annahmen
  • Nutzt ähnliche Begrifflichkeiten wie die Persönlichkeitspsychologie
  • Dispositionstheorie: mittelfristig stabile Dispositionen bestimmen das Verhalten weitgehend
    • Im Gegensatz zu Verhalten nicht direkt beobachtbar
    • z.B. Fähigkeiten, Wissensbestände, Temperamentsmerkmale
    • entstehen durch Vererbung und Lernen
  • Außerdem werden körperliche Merkmale herangezogen
    • entstehen durch Vererbung und Dispositionen
  • Nimmt Zusammenhänge an, die empirisch nicht belegt sind und nicht immer stimmen
    (z.B. horizontale Verknüpfung der Dispositionen „schön“ und „intelligent“,
     vertikale Verknüpfung der Dispositionen „Prüfungsängstlichkeit“ und „Ängstlichkeit“)
  • Keine empirische Wissenschaft! Nicht explizit, nicht widerspruchsfrei, nicht sparsam, nicht produktiv,
  • nicht empirisch verankert (Gefahr von Zirkelschlüssen: aus einmaligem Verhalten auf Eigenschaft schließen, die zur Begründung des Verhaltens dient, z.B. "Warum hat X den Y geschlagen?" "Weil X aggressiv ist" - "Warum ist X aggressiv?" "Weil X den Y geschlagen hat“)
  • nicht empirisch prüfbar (beliebige Modifikationen von Erklärungen)
  • Immerhin: annähernd vollständig, gut anwendbar
  • Dominiert häufig auch in Wissenschaft und Berufspraxis, selbst bei Experten, darum: gesunde Skepsis!
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TESTE DEIN WISSEN

Wodurch grenzt sich die emp. Wissenschaft von der Alltagspsychologie ab?

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TESTE DEIN WISSEN

- Explizit : verwendete Begriffe und Aussagen der Theorie werden explizit definiert

- Widerspruchsfrei: aus der Theorie ableitbare Aussagen widersprechen sich nicht (z.B. "Gleich und gleich gesellt sich gern" vs. "Gegensätze ziehen sich an")

- Vollständig: alle bekannten Phänomene des Gegenstandsbereichs der Theorie sind erklärt

- Sparsam: Theorie hat möglichst wenig Grundbegriffe

- Produktiv: Theorie erzeugt neue Fragestellungen und bringt so die Forschung voran

- Anwendbar :Theorie ist praktisch anwendbar


Alles produktive was ich sage ist explizit und widerspruchsfrei.Alles anwendbare ist sparsam und vollständig


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TESTE DEIN WISSEN

Kontroverse zu  - "Wie lässt sich Persönlichkeit beobachten, erfassen, definieren und systematisieren?"

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TESTE DEIN WISSEN

Kontroverse: Einzigartigkeit versus Generalisierbarkeit
- einzelne -„Persönlichkeiten“ verstehen (idiographischer Ansatz) versus
- Gesetzmäßigkeiten der Unterschiede zwischen Menschen verstehen (nomothetischer Ansatz)

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TESTE DEIN WISSEN

Kontroverse zu - "Wie beeinflusst die Persönlichkeit unser zukünftiges Erleben und Verhalten?"

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TESTE DEIN WISSEN

Kontroverse: Person versus Situation Verhalten wird durch Eigenschaften der Person versus Eigenschaften der Situation bestimmt

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne 6 mögliche Anwendungsbereiche der Persönlichkeitspsychologie

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TESTE DEIN WISSEN

- Personalauswahl und Personalentwicklung

- zielgruppenorientiertes Marketing und Prävention

- individualisierte Erziehung und Unterricht

- Beratung von Individuen, Paaren und Gruppen

- Begutachtung (z. B. Fahrtauglichkeit, Schuldfähigkeit, Rückfallrisiko, Lese-Rechtschreib Schwäche, Hochbegabung)

- Profiling, Partneragentur, …

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Datenquellen stehen zur Erfassung von Eigenschaften zur Verfügung? Erklären Sie an Beispielen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Selbstbericht – Introspektion; z.B. Person A beurteilt anhand eines Fragebogens mit Likert-Skalen, wie stark bestimmte Begriffe auf sie zutreffen, die als Indikatoren für Extraversion genutzt werden
  • Fremdbericht – Person B beurteilt anhand eines Fragebogens, wie stark Indikatoren für Ängstlichkeit auf Person A zutreffen
  • Verhaltensbeobachtung – geschulte Beobachterin beurteilt anhand von verschiedenen Kriterien, wie extravertiert sich Personen in einem Vorstellungsgespräch verhalten
  • objektive Testverfahren – z.B. Intelligenztests wie der IST-R oder andere Fähigkeitstests
  • psychophysiologische Messungen – z.B. Hautleitfähigkeit als Indikator für Ängstlichkeit, aber auch EEG, fMRT und andere Verfahren
  • Analyse lebensgeschichtlicher Ereignisse – z.B. aus Anzahl riskanter Lebensentscheidungen wird auf Ausmaß der Ängstlichkeit geschlossen
  • Analyse von Texten – z.B. Aus sprachlichen Merkmalen in politischen Reden wird auf das Machtmotiv von Politikern geschlossen
  • Analyse von Zusammenhängen zwischen Variablen (Korrelation und Faktoranalysen)
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TESTE DEIN WISSEN

mit welchen Prüfungen mussten ca. 100 v. Chr. in China die Beamten ihre Eignung zum Führen der Amtsgeschäfte nachweisen?

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TESTE DEIN WISSEN

Musizieren

Bogenschießen

Reiten

Schreiben

Rechnen

Leistungsprüfung zur Messung von Unterschieden zwischen Personen

Beherrschung der Umgangsformen

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TESTE DEIN WISSEN

Antike Temperamentslehre „Säftepathologie“

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TESTE DEIN WISSEN

Systematische Verbindung von Urstoffen des Lebens mit körperlichen Organen („Teilseelen“), physiologischen Funktionen und psychischen Merkmalen (etwa nach Empedokles, Hippokrates, Galenus) = Gleichgewichtsmodell

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Beispielfach Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definiere die Begriffe Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeit

A:

Persönlichkeitseigenschaft

- Merkmale im Denken, Fühlen und/oder Verhalten, in dem sich Personen voneinander unterscheiden

- nicht direkt beobachtbar

relativ stabil über die Zeit

relativ stabil über versch. Situationen hinweg


Persönlichkeit

- Gesamtheit aller Persönlichkeitseigenschaften

Q:

Grenzen Allgemeine-, Differenzielle-, und Persönlichkeitspsychologie, bezogen auf das Verhalten, voneinander ab.

A:

Differentielle Psychologie

Allgemeine Psychologie

Persönlichkeitspsychologie

Unterschiede zwischen Menschen

 

Gesamtheit der Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen

Veränderungen innerhalb von Personen über die Zeit

Betont Einzigartigkeit und Besonderheit des Individuums und das Zusammenspiel verschiedener Merkmale

Das Verhalten gleicht …
…in mancher Hinsicht dem einiger Menschen

…in vielerlei Hinsicht dem aller Menschen

…in bestimmter Hinsicht dem keines anderen Menschen



Q:

interindividuelle Differenzen

A:

Unterschiede zwischen mehreren (minimal zwei) Individuen oder zwischen Gruppen von Individuen („Typologien“)

Q:

intraindividuelle Differenzen

A:

Unterschiede „innerhalb eines“ / bei einem Individuum

• entwicklungspsychologische Aspekte; Ontogenese

Q:

Was macht die Alltagspsychologie aus? 

A:
  • System tradierter Überzeugungen über menschliches Erleben und Verhalten und deren Ursachen
  • Emotional besetzt, intuitive Annahmen
  • Nutzt ähnliche Begrifflichkeiten wie die Persönlichkeitspsychologie
  • Dispositionstheorie: mittelfristig stabile Dispositionen bestimmen das Verhalten weitgehend
    • Im Gegensatz zu Verhalten nicht direkt beobachtbar
    • z.B. Fähigkeiten, Wissensbestände, Temperamentsmerkmale
    • entstehen durch Vererbung und Lernen
  • Außerdem werden körperliche Merkmale herangezogen
    • entstehen durch Vererbung und Dispositionen
  • Nimmt Zusammenhänge an, die empirisch nicht belegt sind und nicht immer stimmen
    (z.B. horizontale Verknüpfung der Dispositionen „schön“ und „intelligent“,
     vertikale Verknüpfung der Dispositionen „Prüfungsängstlichkeit“ und „Ängstlichkeit“)
  • Keine empirische Wissenschaft! Nicht explizit, nicht widerspruchsfrei, nicht sparsam, nicht produktiv,
  • nicht empirisch verankert (Gefahr von Zirkelschlüssen: aus einmaligem Verhalten auf Eigenschaft schließen, die zur Begründung des Verhaltens dient, z.B. "Warum hat X den Y geschlagen?" "Weil X aggressiv ist" - "Warum ist X aggressiv?" "Weil X den Y geschlagen hat“)
  • nicht empirisch prüfbar (beliebige Modifikationen von Erklärungen)
  • Immerhin: annähernd vollständig, gut anwendbar
  • Dominiert häufig auch in Wissenschaft und Berufspraxis, selbst bei Experten, darum: gesunde Skepsis!
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Q:

Wodurch grenzt sich die emp. Wissenschaft von der Alltagspsychologie ab?

A:

- Explizit : verwendete Begriffe und Aussagen der Theorie werden explizit definiert

- Widerspruchsfrei: aus der Theorie ableitbare Aussagen widersprechen sich nicht (z.B. "Gleich und gleich gesellt sich gern" vs. "Gegensätze ziehen sich an")

- Vollständig: alle bekannten Phänomene des Gegenstandsbereichs der Theorie sind erklärt

- Sparsam: Theorie hat möglichst wenig Grundbegriffe

- Produktiv: Theorie erzeugt neue Fragestellungen und bringt so die Forschung voran

- Anwendbar :Theorie ist praktisch anwendbar


Alles produktive was ich sage ist explizit und widerspruchsfrei.Alles anwendbare ist sparsam und vollständig


Q:

Kontroverse zu  - "Wie lässt sich Persönlichkeit beobachten, erfassen, definieren und systematisieren?"

A:

Kontroverse: Einzigartigkeit versus Generalisierbarkeit
- einzelne -„Persönlichkeiten“ verstehen (idiographischer Ansatz) versus
- Gesetzmäßigkeiten der Unterschiede zwischen Menschen verstehen (nomothetischer Ansatz)

Q:

Kontroverse zu - "Wie beeinflusst die Persönlichkeit unser zukünftiges Erleben und Verhalten?"

A:

Kontroverse: Person versus Situation Verhalten wird durch Eigenschaften der Person versus Eigenschaften der Situation bestimmt

Q:

Nenne 6 mögliche Anwendungsbereiche der Persönlichkeitspsychologie

A:

- Personalauswahl und Personalentwicklung

- zielgruppenorientiertes Marketing und Prävention

- individualisierte Erziehung und Unterricht

- Beratung von Individuen, Paaren und Gruppen

- Begutachtung (z. B. Fahrtauglichkeit, Schuldfähigkeit, Rückfallrisiko, Lese-Rechtschreib Schwäche, Hochbegabung)

- Profiling, Partneragentur, …

Q:

Welche Datenquellen stehen zur Erfassung von Eigenschaften zur Verfügung? Erklären Sie an Beispielen

A:
  • Selbstbericht – Introspektion; z.B. Person A beurteilt anhand eines Fragebogens mit Likert-Skalen, wie stark bestimmte Begriffe auf sie zutreffen, die als Indikatoren für Extraversion genutzt werden
  • Fremdbericht – Person B beurteilt anhand eines Fragebogens, wie stark Indikatoren für Ängstlichkeit auf Person A zutreffen
  • Verhaltensbeobachtung – geschulte Beobachterin beurteilt anhand von verschiedenen Kriterien, wie extravertiert sich Personen in einem Vorstellungsgespräch verhalten
  • objektive Testverfahren – z.B. Intelligenztests wie der IST-R oder andere Fähigkeitstests
  • psychophysiologische Messungen – z.B. Hautleitfähigkeit als Indikator für Ängstlichkeit, aber auch EEG, fMRT und andere Verfahren
  • Analyse lebensgeschichtlicher Ereignisse – z.B. aus Anzahl riskanter Lebensentscheidungen wird auf Ausmaß der Ängstlichkeit geschlossen
  • Analyse von Texten – z.B. Aus sprachlichen Merkmalen in politischen Reden wird auf das Machtmotiv von Politikern geschlossen
  • Analyse von Zusammenhängen zwischen Variablen (Korrelation und Faktoranalysen)
Q:

mit welchen Prüfungen mussten ca. 100 v. Chr. in China die Beamten ihre Eignung zum Führen der Amtsgeschäfte nachweisen?

A:

Musizieren

Bogenschießen

Reiten

Schreiben

Rechnen

Leistungsprüfung zur Messung von Unterschieden zwischen Personen

Beherrschung der Umgangsformen

Q:

Antike Temperamentslehre „Säftepathologie“

A:

Systematische Verbindung von Urstoffen des Lebens mit körperlichen Organen („Teilseelen“), physiologischen Funktionen und psychischen Merkmalen (etwa nach Empedokles, Hippokrates, Galenus) = Gleichgewichtsmodell

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