Allgemeine Psychologie II at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie II an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Was beschreibt Habituation?

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TESTE DEIN WISSEN

 Abnahme der Reaktionsstärke bei
wiederholter Reizdarbietung
-> Organismus lernt, auf bestimmte
Reize nicht zu reagieren



-> Kurzeithabituation basiert auf
Veränderungen (Abnahme) in der
von Botenstoffausschüttung im
synaptischen Spalt

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TESTE DEIN WISSEN

Was beschreibt Sensitivierung?

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TESTE DEIN WISSEN

 Zunahme der Reaktionsstärke bei wiederholter Reizdarbietung
-> wird vor allem in Bezug auf schädliche Reize beobachtet (schmerzauslösender Reiz)
 Studien z.B. an der Aplysia zeigen, dass Sensitivierung auf komplexeren Mechanismen basiert als Habituierung, es sind mehrere Synapsen/Neurone
beteiligt
-> Sensitivierung kann Habituierung außer Kraft setzen (dishabituation) 

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die zwei wichtigsten assoziativen Lernformen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. klassische Konditionierung (Signallernen, Pawlow)

2. operante Konditionierung (Reiz-Reaktions-Lernen, Skinner)

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TESTE DEIN WISSEN
Folgt auf den CS immer dieselbe Reaktion wie auf den US?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nein. 

Beispiel: Angstkonditionierung

US (Stromschlag) löst Fluchtreaktion (UR) aus.

NS = Ton

CS (Ton) könnte Flucht auslösen, aber beispielsweise auch Freezing. 

-> muss nicht dieselbe Reaktion sein

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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheide Erwerb und Löschung. 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Erwerb (Akquisition):
gemeinsame Darbietung von CS + US
Zunahme der Wahrscheinlichkeit von CR auf CS

- je höher die Intensität des US, desto schneller der Erwerb


2. Löschung (Extinktion):
- Darbietung von CS ohne US
Abnahme der Wahrscheinlichkeit
von CR auf CS 

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TESTE DEIN WISSEN

Was passiert bei der Spontanerholung und welche Schlüsse zieht man daraus?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Spontanerholung
teilweise kann nach einiger Zeit ein kurzfristiger Anstieg der Wahrscheinlichkeit von CR auf den CS beobachtet werden
Indiz, dass Löschung nicht einfach verlernen sondern das Erlernen einer
neuen Reaktionen auf einen Reiz ist

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Generalisierung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= auch ein dem CS ähnlicher Reiz kann die CR auslösen 


-> Organismen tendieren dazu, gelerntes Verhalten auf ähnliche Reizsituationen zu verallgemeinern

->   Stärke der CR verringert sich mit abnehmender Ähnlichkeit von Trainings-CS und Test CS

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Reizdiskrimination? Welche Studie beschäftigt sich damit?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= Organismen können auch lernen, zwischen ähnlichen Reizen zu unterscheiden 


Studie von Gynther (1957):
- in der Lernphase: “Licht rechts” --> Luftstoß, aber “Licht links” --> kein Luftstoß
- anfangs wurde die CR (Lidschluss) auf beide Reize beobachtet
(„Licht links“ und „Licht rechts“)
- später war die CR viel stärker für „Licht rechts“ als für „Licht links“
--> Diskriminierung tritt nur auf, wenn ein Reiz nie mit US gepaart wird

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Definiere Kontingenz. 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

"Relativer Informationswert"

= wie gut kann der CS das Auftreten des US vorhersagen 

- Basisrate des US entscheidend 

- Effektivität ist größer, wenn CS Vorhersage auf US erlaubt 


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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre anhand eines Beispiels die konditionierte Inhibition. 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

 Kann bei Konditionierungsparadigma mit zwei CS zu beobachtet werden:
CS1+ -> Stimulus der positiv mit dem US assoziiert ist
CS2 -> Stimulus der negativ mit dem US assoziiert ist


Studie von Zimmer-Hart und Rescorla (1974):
-> in der Lernphase wurde positive Assoziation zw. Ton (CS 1+) und
Stromschlag (US) erworben
-> dazu gab es Lerndurchgänge, in denen Ton (CS1+) mit Licht (CS2-)
gemeinsam präsentiert wurden, OHNE dass US (Stromschlag) folgte
-> Testphase zeigte: CS1+ allein verursacht CR, CS+1 und CS2- zusammen nicht
-> Was wurde gelernt: Ton sagt Stromschlag und damit Schock vorher
Licht sagt Abwesenheit von Stromschlag vorher
 Nachweis konditionierter Inhibition für Licht (CS-):
Summation: wird Licht (CS2-) mit einem anderen CS3+ kombiniert, zeigt sich
schwächere CR als nur für CS3+ alleine
Verzögerung: anschließende Konditionierung für Licht + Stromschlag erschwert

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Blockierungseffekt?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
wurde bereits eine positive Assoziation zwischen einem Stimulus (CS) und einem unkonditionierten Stimulus erworben, wird die Konditionierung für einen weiteren CS blockiert  (der zweite CS hat keine zusätzliche Vorhersagekraft)
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter nicht-assoziativem Lernen?

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TESTE DEIN WISSEN

Habituation und Sensitivierung umfassen die Reduktion oder Steigerung der behavioralen Antwort auf einen Reiz


= Änderungen im Verhalten als Funktion von Reizstärke
und wiederholter Darbietung und nicht aber der zeitlichen Paarung (Kontiguität) 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Allgemeine Psychologie II Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was beschreibt Habituation?

A:

 Abnahme der Reaktionsstärke bei
wiederholter Reizdarbietung
-> Organismus lernt, auf bestimmte
Reize nicht zu reagieren



-> Kurzeithabituation basiert auf
Veränderungen (Abnahme) in der
von Botenstoffausschüttung im
synaptischen Spalt

Q:

Was beschreibt Sensitivierung?

A:

 Zunahme der Reaktionsstärke bei wiederholter Reizdarbietung
-> wird vor allem in Bezug auf schädliche Reize beobachtet (schmerzauslösender Reiz)
 Studien z.B. an der Aplysia zeigen, dass Sensitivierung auf komplexeren Mechanismen basiert als Habituierung, es sind mehrere Synapsen/Neurone
beteiligt
-> Sensitivierung kann Habituierung außer Kraft setzen (dishabituation) 

Q:

Was sind die zwei wichtigsten assoziativen Lernformen?

A:

1. klassische Konditionierung (Signallernen, Pawlow)

2. operante Konditionierung (Reiz-Reaktions-Lernen, Skinner)

Q:
Folgt auf den CS immer dieselbe Reaktion wie auf den US?
A:

Nein. 

Beispiel: Angstkonditionierung

US (Stromschlag) löst Fluchtreaktion (UR) aus.

NS = Ton

CS (Ton) könnte Flucht auslösen, aber beispielsweise auch Freezing. 

-> muss nicht dieselbe Reaktion sein

Q:

Unterscheide Erwerb und Löschung. 

A:

1. Erwerb (Akquisition):
gemeinsame Darbietung von CS + US
Zunahme der Wahrscheinlichkeit von CR auf CS

- je höher die Intensität des US, desto schneller der Erwerb


2. Löschung (Extinktion):
- Darbietung von CS ohne US
Abnahme der Wahrscheinlichkeit
von CR auf CS 

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Q:

Was passiert bei der Spontanerholung und welche Schlüsse zieht man daraus?

A:

Spontanerholung
teilweise kann nach einiger Zeit ein kurzfristiger Anstieg der Wahrscheinlichkeit von CR auf den CS beobachtet werden
Indiz, dass Löschung nicht einfach verlernen sondern das Erlernen einer
neuen Reaktionen auf einen Reiz ist

Q:

Was bedeutet Generalisierung?

A:

= auch ein dem CS ähnlicher Reiz kann die CR auslösen 


-> Organismen tendieren dazu, gelerntes Verhalten auf ähnliche Reizsituationen zu verallgemeinern

->   Stärke der CR verringert sich mit abnehmender Ähnlichkeit von Trainings-CS und Test CS

Q:

Was bedeutet Reizdiskrimination? Welche Studie beschäftigt sich damit?

A:

= Organismen können auch lernen, zwischen ähnlichen Reizen zu unterscheiden 


Studie von Gynther (1957):
- in der Lernphase: “Licht rechts” --> Luftstoß, aber “Licht links” --> kein Luftstoß
- anfangs wurde die CR (Lidschluss) auf beide Reize beobachtet
(„Licht links“ und „Licht rechts“)
- später war die CR viel stärker für „Licht rechts“ als für „Licht links“
--> Diskriminierung tritt nur auf, wenn ein Reiz nie mit US gepaart wird

Q:

Definiere Kontingenz. 

A:

"Relativer Informationswert"

= wie gut kann der CS das Auftreten des US vorhersagen 

- Basisrate des US entscheidend 

- Effektivität ist größer, wenn CS Vorhersage auf US erlaubt 


Q:

Erkläre anhand eines Beispiels die konditionierte Inhibition. 

A:

 Kann bei Konditionierungsparadigma mit zwei CS zu beobachtet werden:
CS1+ -> Stimulus der positiv mit dem US assoziiert ist
CS2 -> Stimulus der negativ mit dem US assoziiert ist


Studie von Zimmer-Hart und Rescorla (1974):
-> in der Lernphase wurde positive Assoziation zw. Ton (CS 1+) und
Stromschlag (US) erworben
-> dazu gab es Lerndurchgänge, in denen Ton (CS1+) mit Licht (CS2-)
gemeinsam präsentiert wurden, OHNE dass US (Stromschlag) folgte
-> Testphase zeigte: CS1+ allein verursacht CR, CS+1 und CS2- zusammen nicht
-> Was wurde gelernt: Ton sagt Stromschlag und damit Schock vorher
Licht sagt Abwesenheit von Stromschlag vorher
 Nachweis konditionierter Inhibition für Licht (CS-):
Summation: wird Licht (CS2-) mit einem anderen CS3+ kombiniert, zeigt sich
schwächere CR als nur für CS3+ alleine
Verzögerung: anschließende Konditionierung für Licht + Stromschlag erschwert

Q:

Was ist der Blockierungseffekt?

A:
wurde bereits eine positive Assoziation zwischen einem Stimulus (CS) und einem unkonditionierten Stimulus erworben, wird die Konditionierung für einen weiteren CS blockiert  (der zweite CS hat keine zusätzliche Vorhersagekraft)
Q:

Was versteht man unter nicht-assoziativem Lernen?

A:

Habituation und Sensitivierung umfassen die Reduktion oder Steigerung der behavioralen Antwort auf einen Reiz


= Änderungen im Verhalten als Funktion von Reizstärke
und wiederholter Darbietung und nicht aber der zeitlichen Paarung (Kontiguität) 

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