WU-Beton at Frankfurt University Of Applied Sciences | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für WU-Beton an der Frankfurt University of Applied Sciences

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen WU-Beton Kurs an der Frankfurt University of Applied Sciences zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welche Anforderungen an die Frischbetoneigenschaft gibt es?

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  • zusammenhängende Masse, damit der Beton ohne Verdichtung ein geschlossenes Gefüge bekommt
  • fließfähig
  • pumpbar
  • schwer entmischbar
  • (im erhärteten Zustand wasserundurchlässig)
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TESTE DEIN WISSEN

Welche 3 Entwurfsgrundsätze stehen dem Tragwerksplaner für den Entwurf von WU-Konstruktionen zur Verfügung? Wie unterscheiden sich diese im Hinblick auf den

Bewehrungsgehalt und die Anzahl an Fugen

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Entwurfsgrundsatz a: Vermeidung von Trennrissen

  • wenig Bewehrung, viele Fugen

Entwurfsgrundsatz b: Festlegung von Trennrissen

  • viel Bewehrung, wenig Fugen

Entwurfsgrundsatz c: Festlegung von Trennrissbreiten mit planmäßigen Dichtemaßnahmen 

  • wenig Bewehrung, wenig Fugen
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Beanspruchungsklassen gibt es? 

Welche äußeren Randbedingungen werden damit jeweils berücksichtigt? 

Wie lässt sich die jeweilige Beanspruchungsklasse feststellen? 

Welchen Überwachungsklassen sind WU-Konstruktionen jeweils zuzuordnen?

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Beanspruchungsklassen 1 

  • Ständig oder zeitweise drückendes Wasser: Grundwasser, Schichtenwasser, Hochwasser oder hydrostatisch drückendes Wasser
  • WU-Dächer

Überwachungsklasse 2: Fremdüberwachung


Beanspruchungsklasse 2

  • Bodenfeuchte: kapillar im Boden gebundenes Wasser 
  • an der Wand ablaufendes Wasser: nicht stauendes Wasser bei starke durchlässigem Boden

Überwachungsklasse 1: Eigenüberwachung

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Wie unterscheidet sich der aktuelle Wasserstand vom „höchsten planmäßigen Wasserstand“? Benennen Sie ein Beispiel, für Randbedingungen bei denen dies relevant werden könnte.

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Der "höchste planmäßige Wasserstand" ist der höchste innerhalb der planmäßigen Nutzungsdauer zu erwartende Grundwasser-, Schichtwasser-, oder Hochwasserstand unter Berücksichtigung langjähriger Beobachtungen und zu erwartender zukünftiger Gegebenheiten


Bei Abdichtungen nach ist er Grundlage für die Festlegung der richtigen Wassereinwirkungsklasse und damit wichtige Voraussetzung für die richtige Planung von erdberührenden Bauteilen und der erforderlichen Abdichtungsmaßnahmen

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Nach welchen Kriterien erfolgt die Einteilung in die Nutzungsklassen A und B? Nennen Sie jeweils ein Beispiel für Bauteile, die in die genannten Nutzungsklassen einzuordnen sind. Was ist in beiden Nutzungsklassen auszuschließen?

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Nutzungsklasse A: hochwertig genutzte Bauwerke wie der Standard für Wohnungsbau und Lagerräume mit hochwertiger Nutzung

  • es dürfen keine Feuchtestellen auf der Betonoberfläche innen (luftseitig) als Folge eines Wasserdurchtrittst auftreten

Nutzungsklasse B: Einzelgaragen, Tiefgaragen, Installations- und Versorgungsschächte und 

-kanäle, Lagerräume mit geringen Anforderungen 

  • Feuchtestellen dürfen nur im Bereich von Trennrissen, Sollquerschnitten, Fugen und Arbeitsfugen auftreten und somit wird nur eine begrenzte Wasserdurchlässigkeit gestattet 
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Welcher betontechnologische Parameter ist für die Kapillarporosität des Zementsteins und damit für den Wassereindringwiderstand maßgebend und daher auch in den Normen aufgeführt? 


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w/z-Wert 

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Welche indirekten Einwirkungen müssen neben den Lasteinwirkungen für WU-Bauwerke berücksichtigt werden, bzw. haben besondere Relevanz? Wann ist mit diesen Einwirkungen zu rechnen? Welche betontechnologischen Möglichkeiten gibt es, um diesen Einwirkungen zu begegnen?

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maßgebend in der Erhärtungsphase ist die Hydrationsphase, deren zeitliche Entwicklung unter anderem von der Zementart und -menge, der Frischbetontemperatur, der Bauteilgeometrie und den Ausführungsbedingungen abhängig ist:

  • abfließen der Hydrationswärme und Temperaturveränderung
  • Schwinden und Quellen

Maßnahmen: 

  • schwindarme Betonzusammensetzung mit niedriger/moderater Wärmeentwicklung und wenig Kapillarporen
  • Nachbehandlung!
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Wie wirkt sich eine schlechte Nachbehandlung auf den Schwindprozess aus?

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Plastisches Schwinden (Frühschwinden):
Die vor dem Erhärtungsbeginn entstehende Volumenverringerung infolge von Austrocknung durch Wind, Sonneneinstrahlung und/oder hohe Temperaturen bei niedriger relativer Luftfeuchtigkeit wird als plastisches Schwinden bezeichnet.
Es entstehen durch den Entzug des Wassers, bei schlechter Nachbehandlung, Kapillarkräfte und Risse senkrecht zur Oberfläche mit einer Tiefe von mehreren Zentimetern

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Welche für WU-Konstruktionen wichtigen Informationen liefert ein Bodengutachten?

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das Bodengutachten liefert Informationen über 

  • die Art des Wasseranfalls (drückendes Wasser, etc.)
  • den Bemessungswasserstand
  • den chemischen Angriffsgrad des Wassers bzw. Bodens
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Welche konstruktiven Maßnahmen können angewandt werden, um Trennrisse zu vermeiden (Entwurfsgrundsatz A)?

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  • Verminderung der Reibung durch eine geglättet Sauberkeitsschicht
  • Anordnung von Trennlagen oder Gleitschichten
  • Vermeidung von Festhaltepunkten durch eben Unterseiten
  • Anordnung von Hydrationsgassen
  • Vorspannung
  • Vermeidung von eingespannten Ecken
  • Anordnung von Fugen und Sollrissfugen 
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Welche ausführungstechnischen Maßnahmen können angewandt werden, um Trennrisse zu vermeiden (Entwurfsgrundsatz A)?

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zur Reduzierung von Verformungen

  • frühzeitige Nachbehandlung
  • Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung
  • Wahl des richtigen Betonierzeitpunkts
  • wärmehaltende Nachbehandlung nach Überschreitunen des Temperaturmaximums 
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Welche Vorteile hat eine "Weiße Wanne" nach WU-Richtlinie im Vergleich zu einer „Schwarzen Wanne“ nach DIN 18195-1?

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  • "Weiße Wanne": ist aus Beton mit hohem Wassereindringwiderstand/ WU-Beton, aufgrund der Konstruktion wird prinzipiell keine zusätzlich Abdichtung benötigt
  • "Schwarze Wanne": erhalten auf allen Seiten eine flächige Dichtungshaut, die Bitumen- oder Kunststoffabdichtung wird an der Außenseite angebracht und vom angreifenden Wasser angedrückt, Undichtigkeiten sind nicht lokalisierbar und in der Sanierung aufwendig 


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Beispielhafte Karteikarten für deinen WU-Beton Kurs an der Frankfurt University of Applied Sciences - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Anforderungen an die Frischbetoneigenschaft gibt es?

A:
  • zusammenhängende Masse, damit der Beton ohne Verdichtung ein geschlossenes Gefüge bekommt
  • fließfähig
  • pumpbar
  • schwer entmischbar
  • (im erhärteten Zustand wasserundurchlässig)
Q:

Welche 3 Entwurfsgrundsätze stehen dem Tragwerksplaner für den Entwurf von WU-Konstruktionen zur Verfügung? Wie unterscheiden sich diese im Hinblick auf den

Bewehrungsgehalt und die Anzahl an Fugen

A:

Entwurfsgrundsatz a: Vermeidung von Trennrissen

  • wenig Bewehrung, viele Fugen

Entwurfsgrundsatz b: Festlegung von Trennrissen

  • viel Bewehrung, wenig Fugen

Entwurfsgrundsatz c: Festlegung von Trennrissbreiten mit planmäßigen Dichtemaßnahmen 

  • wenig Bewehrung, wenig Fugen
Q:

Welche Beanspruchungsklassen gibt es? 

Welche äußeren Randbedingungen werden damit jeweils berücksichtigt? 

Wie lässt sich die jeweilige Beanspruchungsklasse feststellen? 

Welchen Überwachungsklassen sind WU-Konstruktionen jeweils zuzuordnen?

A:

Beanspruchungsklassen 1 

  • Ständig oder zeitweise drückendes Wasser: Grundwasser, Schichtenwasser, Hochwasser oder hydrostatisch drückendes Wasser
  • WU-Dächer

Überwachungsklasse 2: Fremdüberwachung


Beanspruchungsklasse 2

  • Bodenfeuchte: kapillar im Boden gebundenes Wasser 
  • an der Wand ablaufendes Wasser: nicht stauendes Wasser bei starke durchlässigem Boden

Überwachungsklasse 1: Eigenüberwachung

Q:

Wie unterscheidet sich der aktuelle Wasserstand vom „höchsten planmäßigen Wasserstand“? Benennen Sie ein Beispiel, für Randbedingungen bei denen dies relevant werden könnte.

A:

Der "höchste planmäßige Wasserstand" ist der höchste innerhalb der planmäßigen Nutzungsdauer zu erwartende Grundwasser-, Schichtwasser-, oder Hochwasserstand unter Berücksichtigung langjähriger Beobachtungen und zu erwartender zukünftiger Gegebenheiten


Bei Abdichtungen nach ist er Grundlage für die Festlegung der richtigen Wassereinwirkungsklasse und damit wichtige Voraussetzung für die richtige Planung von erdberührenden Bauteilen und der erforderlichen Abdichtungsmaßnahmen

Q:

Nach welchen Kriterien erfolgt die Einteilung in die Nutzungsklassen A und B? Nennen Sie jeweils ein Beispiel für Bauteile, die in die genannten Nutzungsklassen einzuordnen sind. Was ist in beiden Nutzungsklassen auszuschließen?

A:

Nutzungsklasse A: hochwertig genutzte Bauwerke wie der Standard für Wohnungsbau und Lagerräume mit hochwertiger Nutzung

  • es dürfen keine Feuchtestellen auf der Betonoberfläche innen (luftseitig) als Folge eines Wasserdurchtrittst auftreten

Nutzungsklasse B: Einzelgaragen, Tiefgaragen, Installations- und Versorgungsschächte und 

-kanäle, Lagerräume mit geringen Anforderungen 

  • Feuchtestellen dürfen nur im Bereich von Trennrissen, Sollquerschnitten, Fugen und Arbeitsfugen auftreten und somit wird nur eine begrenzte Wasserdurchlässigkeit gestattet 
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Q:

Welcher betontechnologische Parameter ist für die Kapillarporosität des Zementsteins und damit für den Wassereindringwiderstand maßgebend und daher auch in den Normen aufgeführt? 


A:

w/z-Wert 

Q:

Welche indirekten Einwirkungen müssen neben den Lasteinwirkungen für WU-Bauwerke berücksichtigt werden, bzw. haben besondere Relevanz? Wann ist mit diesen Einwirkungen zu rechnen? Welche betontechnologischen Möglichkeiten gibt es, um diesen Einwirkungen zu begegnen?

A:

maßgebend in der Erhärtungsphase ist die Hydrationsphase, deren zeitliche Entwicklung unter anderem von der Zementart und -menge, der Frischbetontemperatur, der Bauteilgeometrie und den Ausführungsbedingungen abhängig ist:

  • abfließen der Hydrationswärme und Temperaturveränderung
  • Schwinden und Quellen

Maßnahmen: 

  • schwindarme Betonzusammensetzung mit niedriger/moderater Wärmeentwicklung und wenig Kapillarporen
  • Nachbehandlung!
Q:

Wie wirkt sich eine schlechte Nachbehandlung auf den Schwindprozess aus?

A:

Plastisches Schwinden (Frühschwinden):
Die vor dem Erhärtungsbeginn entstehende Volumenverringerung infolge von Austrocknung durch Wind, Sonneneinstrahlung und/oder hohe Temperaturen bei niedriger relativer Luftfeuchtigkeit wird als plastisches Schwinden bezeichnet.
Es entstehen durch den Entzug des Wassers, bei schlechter Nachbehandlung, Kapillarkräfte und Risse senkrecht zur Oberfläche mit einer Tiefe von mehreren Zentimetern

Q:

Welche für WU-Konstruktionen wichtigen Informationen liefert ein Bodengutachten?

A:

das Bodengutachten liefert Informationen über 

  • die Art des Wasseranfalls (drückendes Wasser, etc.)
  • den Bemessungswasserstand
  • den chemischen Angriffsgrad des Wassers bzw. Bodens
Q:

Welche konstruktiven Maßnahmen können angewandt werden, um Trennrisse zu vermeiden (Entwurfsgrundsatz A)?

A:
  • Verminderung der Reibung durch eine geglättet Sauberkeitsschicht
  • Anordnung von Trennlagen oder Gleitschichten
  • Vermeidung von Festhaltepunkten durch eben Unterseiten
  • Anordnung von Hydrationsgassen
  • Vorspannung
  • Vermeidung von eingespannten Ecken
  • Anordnung von Fugen und Sollrissfugen 
Q:

Welche ausführungstechnischen Maßnahmen können angewandt werden, um Trennrisse zu vermeiden (Entwurfsgrundsatz A)?

A:

zur Reduzierung von Verformungen

  • frühzeitige Nachbehandlung
  • Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung
  • Wahl des richtigen Betonierzeitpunkts
  • wärmehaltende Nachbehandlung nach Überschreitunen des Temperaturmaximums 
Q:

Welche Vorteile hat eine "Weiße Wanne" nach WU-Richtlinie im Vergleich zu einer „Schwarzen Wanne“ nach DIN 18195-1?

A:
  • "Weiße Wanne": ist aus Beton mit hohem Wassereindringwiderstand/ WU-Beton, aufgrund der Konstruktion wird prinzipiell keine zusätzlich Abdichtung benötigt
  • "Schwarze Wanne": erhalten auf allen Seiten eine flächige Dichtungshaut, die Bitumen- oder Kunststoffabdichtung wird an der Außenseite angebracht und vom angreifenden Wasser angedrückt, Undichtigkeiten sind nicht lokalisierbar und in der Sanierung aufwendig 


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