VWL - Grundzüge Der Wirtschaftspolitik at Frankfurt School Of Finance & Management | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VWL - Grundzüge der Wirtschaftspolitik an der Frankfurt School of Finance & Management

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TESTE DEIN WISSEN

Geldpolitik

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TESTE DEIN WISSEN
Vorrangiges Ziel der Geldpolitik:
- Gewährleistung Preisstabilität
- da wichtig für wirtschafliches Umfeld und für hohes Beschäftigungsniveau


Geldpolitische Instrumente

Offenmarktgeschäfte,

Ständige Fazilitäten

Mindestreserven

Programme zum Ankauf von Vermögenswerten


Die Reserveanforderungen sind das einzige regulierende Instrument. Alle Reserven tragen Zinsen (der Refinanzierungssatz für die erforderlichen Reserven und der Zinssatz für die Einlagefazilität für überschüssige Reserven)

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TESTE DEIN WISSEN

Konvergenzkriterien


Anforderungen an die EU-Mitglieder

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  • Preisstabilität
    • nicht mehr als 1,5 Prozentpunkte über dem Durchschnitt jener drei Länder mit den niedrigsten Inflationsraten
  • Haushaltsdisziplin:
    • Neuverschuldung: max. 3 % des BIP
    • Gesamtverschuldung: max. 60 % des BIP
    • wenn nicht eingehalten: Defizitverfahren !!
  • Währungsstabilität:
    • keine großen Schwankungen vor Beitritt zur EU
  • Niedrige Zinsen:
    • Langfristiger Zinssatz höchstens 2 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der preisstabilsten Länder
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Geldpolitik


Quantitative Easing

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TESTE DEIN WISSEN
  • Zentralbank schöpft Geld
  • kauft Anleihen von KI
  • das reduziert die Zinsen (Angebot und Nachfrage)
  • Geschäftsleute nehmen mehr Kredite auf
  • Wirtschaft wächst
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Fiskalpolitik

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Alle Maßnahmen des Staates zur Lenkung der konjunkturellen Entwicklung.


Fiskalpolitik dient also dazu, konjunkturelle Schwankungen auszugleichen und damit ein stabiles Wirtschaftswachstum zu erzeugen 


- Steuererhöhungen und -senkungen 

- Einführung oder Rücknahme von Sozialleistungen 

- Beschäftigungsprogrammen

- Subventionen 

- gezielte Vergabe öffentlicher Aufträge, etwa im Infrastrukturbereich


Bekämpfung der Arbeitslosigkeit über Fiskalpolitik:

Keynsianische Strategie:

  • deficit spending (finanziert über Kreditaufnahme)
  • Erhöhung der Staatsausgaben führt zu Nachfragesteigerung
  • Multiplikatoreffekte führen zur Belebung der Wirtschaft 
  • Problem: Time-Lag (Maßnahmen wirken zu spät oder prozyklisch)
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Mindestlohn 


CONTRA

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  • hohe Mehrkosten für Unternehmen
  • Neoklassik: sofern Mindestlohn zu hoch, fallen Arbeitsplätze weg
  • ordnungspolitisch bedenklicher Eingriff in Tarifautonomie
  • Höhe willkürlich
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Arbeitmarktpolitik in Deutschland

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Passiv (Verwaltung der Arbeitslosigkeit)


=> Hauptziel: Lohnersatzleistungen


  • Arbeitslosengeld, Wintergeld, Insolvenzgeld


Aktiv (Senkung der Arbeitslosigkeit)


=> Hauptziel: Reintegration in den Erwerbsprozess


  • auf Arbeitsmarkt-Ausgleich gerichtete Maßnahmen
    • Arbeitsvermittlung, Beratung, Orientierung
    • Übergang Schule / Ausbildung
    • Transfermaßnahmen
  • Arbeitsangebots-orientierte Maßnahmen:
    • Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
    • Berufsausbildungsbeihilfe
    • Gründungszuschuss
  • Arbeitsnachfrage-orientierte Maßnahmen:
    • Eingliederungszuschüsse
    • Beschäftigungsmaßnahmen
    • Lohnsubventionen
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Abbau der Arbeitslosigkeit als Ziel der Beschäftigungspolitik

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Angebotsseite (Angebot an Arbeitskräften):

  • Erwerbsneigung verringern
  • Arbeitszeitverkürzung kollektiv (Tarifverträge, 35 Stunden-Woche)
  • Arbeitszeitverkürzung individuel (Teilzeit, Sabbatical)
  • Begrenzung Zuwanderung
  • Arbeitsmarktein- und -austritt (längere Ausbildung, frühere Rente)


Nachfrageseite (Nachfrage nach Arbeitern):

  • gesamtwirtschaftliche Nachfrageerhöhung durch expansive Geld- und Fiskalpolitik => mehr Produktion, mehr AN werden gebraucht
  • Zeitlich befristete Anpassungshilfen zur Änderung der Produktionsstruktur
  • Wachstumspolitik zur Steigerung des BIP
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TESTE DEIN WISSEN

Verantwortung der Lohnpolitik

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TESTE DEIN WISSEN
  • Technischer Fortschritt kann zu einer Verbesserung der Arbeitsproduktivität führen
  • 3 mögliche Folgen:
    • höhere Produktion bei gleicher Arbeitsleistung
    • gleiche Produktion bei höherer Arbeitslosigkeit
    • gleiche Produktion und MA-Anzahl, aber kürzere Arbeitszeiten
  • in allen Fällen sinken die Lohnstückkosten


Gewerkschaften fordern hohe Lohnsteigerungen:

  • höhere Löhne stärken die Massenkaufkraft
  • können aber auch zu zu hohen Stückkosten führen (Auslagerung der Produktion ins Ausland)


Arbeitgeber fordern moderate Lohnsteigerungen:

  • steigen die Löhne zu stark, können Arbeitsplätze wegfallen


=> Lohnsteigerungen sollten sich an der konjunkturellen Entwicklung orientieren. 

  • Aktuell hohe Lohnsteigerungen sinnvoll, da Inflationsrate sehr hoch und Konsum bezahlbar bleiben muss
  • zu hohe Lohnsteigerungen in schwachen Phasen können unerwünschten Abbau von Arbeitsplätzen fördern
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MIndestlohn

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Eingriff in den Markt

- Keynsianer würden den unter sozialen Gesichtspunkten befürworten

- Neo-Klassiker eher ablehnen: Arbeit wird dadurch teurer, Risiko für Entlassungen


Aktuell:

- Erhöhung auf 9,82 ab 01.01.2022

- Ampel plant Erhöhung auf 12 Euro durchzusetzen

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Einführung Mindestlohn


PRO

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  • Verbesserung Einkommenssituation Geringqualifizierte
  • Verhinderung von Ausbeutung /Vermeidung von Lohndumping
  • Reduzierung von  Schwarzarbeit
  • finanzieller Anreiz zum Arbeiten (Abstand zu Hartz IV)
  • Vollzeitarbeit soll zum Leben reichen
  • Marktmechanismus hat versagt und nicht überall gerechte Löhne erwirkt
  • Kosten sind für Unternehmer verkraftbar (in Nachbarstaaten hat der Mindestlohn der Beschäftigung nicht spürbar geschadet)
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TESTE DEIN WISSEN

Zielharmonie zwischen Preisstabilität und hoher Beschäftigung

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  • Philips-Kurve/ Philips-Konflikt:
    • bei geringer Arbeitslosigkeit zeigt sich hohe Inflation
    • ABER: nur konjunktureller Zusammenhang (Kurzfristig)


  • in einer gleichgewichtig wachsenden Volkswirtschaft mit ausgeglichenen Arbeits- und Gütermärkten (langfristig) besteht Zielharmonie zwischen Preisstabilität und hoher Beschäftigung
  • Zielempfehlung: Stabilisierung der Wirtschaft um den Punkt der Normalauslastung


  • leider ist auch das "doppelt negative" Szenario möglich: 
    • Stagflation
    • hohe Inflation bei hoher Arbeitslosigkeit
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Wie kann man Wechselkurse beeinflussen?

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  • ​wenn der EUR im Vergleich zum USD teuer ist, was kann man tun?
  • massiv Dollar kaufen
  • Zinsen im EUR-Raum anpassen
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  • 6 Lernmaterialien

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Q:

Geldpolitik

A:
Vorrangiges Ziel der Geldpolitik:
- Gewährleistung Preisstabilität
- da wichtig für wirtschafliches Umfeld und für hohes Beschäftigungsniveau


Geldpolitische Instrumente

Offenmarktgeschäfte,

Ständige Fazilitäten

Mindestreserven

Programme zum Ankauf von Vermögenswerten


Die Reserveanforderungen sind das einzige regulierende Instrument. Alle Reserven tragen Zinsen (der Refinanzierungssatz für die erforderlichen Reserven und der Zinssatz für die Einlagefazilität für überschüssige Reserven)

Q:

Konvergenzkriterien


Anforderungen an die EU-Mitglieder

A:
  • Preisstabilität
    • nicht mehr als 1,5 Prozentpunkte über dem Durchschnitt jener drei Länder mit den niedrigsten Inflationsraten
  • Haushaltsdisziplin:
    • Neuverschuldung: max. 3 % des BIP
    • Gesamtverschuldung: max. 60 % des BIP
    • wenn nicht eingehalten: Defizitverfahren !!
  • Währungsstabilität:
    • keine großen Schwankungen vor Beitritt zur EU
  • Niedrige Zinsen:
    • Langfristiger Zinssatz höchstens 2 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der preisstabilsten Länder
Q:

Geldpolitik


Quantitative Easing

A:
  • Zentralbank schöpft Geld
  • kauft Anleihen von KI
  • das reduziert die Zinsen (Angebot und Nachfrage)
  • Geschäftsleute nehmen mehr Kredite auf
  • Wirtschaft wächst
Q:

Fiskalpolitik

A:

Alle Maßnahmen des Staates zur Lenkung der konjunkturellen Entwicklung.


Fiskalpolitik dient also dazu, konjunkturelle Schwankungen auszugleichen und damit ein stabiles Wirtschaftswachstum zu erzeugen 


- Steuererhöhungen und -senkungen 

- Einführung oder Rücknahme von Sozialleistungen 

- Beschäftigungsprogrammen

- Subventionen 

- gezielte Vergabe öffentlicher Aufträge, etwa im Infrastrukturbereich


Bekämpfung der Arbeitslosigkeit über Fiskalpolitik:

Keynsianische Strategie:

  • deficit spending (finanziert über Kreditaufnahme)
  • Erhöhung der Staatsausgaben führt zu Nachfragesteigerung
  • Multiplikatoreffekte führen zur Belebung der Wirtschaft 
  • Problem: Time-Lag (Maßnahmen wirken zu spät oder prozyklisch)
Q:

Mindestlohn 


CONTRA

A:
  • hohe Mehrkosten für Unternehmen
  • Neoklassik: sofern Mindestlohn zu hoch, fallen Arbeitsplätze weg
  • ordnungspolitisch bedenklicher Eingriff in Tarifautonomie
  • Höhe willkürlich
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Q:

Arbeitmarktpolitik in Deutschland

A:

Passiv (Verwaltung der Arbeitslosigkeit)


=> Hauptziel: Lohnersatzleistungen


  • Arbeitslosengeld, Wintergeld, Insolvenzgeld


Aktiv (Senkung der Arbeitslosigkeit)


=> Hauptziel: Reintegration in den Erwerbsprozess


  • auf Arbeitsmarkt-Ausgleich gerichtete Maßnahmen
    • Arbeitsvermittlung, Beratung, Orientierung
    • Übergang Schule / Ausbildung
    • Transfermaßnahmen
  • Arbeitsangebots-orientierte Maßnahmen:
    • Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
    • Berufsausbildungsbeihilfe
    • Gründungszuschuss
  • Arbeitsnachfrage-orientierte Maßnahmen:
    • Eingliederungszuschüsse
    • Beschäftigungsmaßnahmen
    • Lohnsubventionen
Q:

Abbau der Arbeitslosigkeit als Ziel der Beschäftigungspolitik

A:

Angebotsseite (Angebot an Arbeitskräften):

  • Erwerbsneigung verringern
  • Arbeitszeitverkürzung kollektiv (Tarifverträge, 35 Stunden-Woche)
  • Arbeitszeitverkürzung individuel (Teilzeit, Sabbatical)
  • Begrenzung Zuwanderung
  • Arbeitsmarktein- und -austritt (längere Ausbildung, frühere Rente)


Nachfrageseite (Nachfrage nach Arbeitern):

  • gesamtwirtschaftliche Nachfrageerhöhung durch expansive Geld- und Fiskalpolitik => mehr Produktion, mehr AN werden gebraucht
  • Zeitlich befristete Anpassungshilfen zur Änderung der Produktionsstruktur
  • Wachstumspolitik zur Steigerung des BIP
Q:

Verantwortung der Lohnpolitik

A:
  • Technischer Fortschritt kann zu einer Verbesserung der Arbeitsproduktivität führen
  • 3 mögliche Folgen:
    • höhere Produktion bei gleicher Arbeitsleistung
    • gleiche Produktion bei höherer Arbeitslosigkeit
    • gleiche Produktion und MA-Anzahl, aber kürzere Arbeitszeiten
  • in allen Fällen sinken die Lohnstückkosten


Gewerkschaften fordern hohe Lohnsteigerungen:

  • höhere Löhne stärken die Massenkaufkraft
  • können aber auch zu zu hohen Stückkosten führen (Auslagerung der Produktion ins Ausland)


Arbeitgeber fordern moderate Lohnsteigerungen:

  • steigen die Löhne zu stark, können Arbeitsplätze wegfallen


=> Lohnsteigerungen sollten sich an der konjunkturellen Entwicklung orientieren. 

  • Aktuell hohe Lohnsteigerungen sinnvoll, da Inflationsrate sehr hoch und Konsum bezahlbar bleiben muss
  • zu hohe Lohnsteigerungen in schwachen Phasen können unerwünschten Abbau von Arbeitsplätzen fördern
Q:

MIndestlohn

A:

Eingriff in den Markt

- Keynsianer würden den unter sozialen Gesichtspunkten befürworten

- Neo-Klassiker eher ablehnen: Arbeit wird dadurch teurer, Risiko für Entlassungen


Aktuell:

- Erhöhung auf 9,82 ab 01.01.2022

- Ampel plant Erhöhung auf 12 Euro durchzusetzen

Q:

Einführung Mindestlohn


PRO

A:
  • Verbesserung Einkommenssituation Geringqualifizierte
  • Verhinderung von Ausbeutung /Vermeidung von Lohndumping
  • Reduzierung von  Schwarzarbeit
  • finanzieller Anreiz zum Arbeiten (Abstand zu Hartz IV)
  • Vollzeitarbeit soll zum Leben reichen
  • Marktmechanismus hat versagt und nicht überall gerechte Löhne erwirkt
  • Kosten sind für Unternehmer verkraftbar (in Nachbarstaaten hat der Mindestlohn der Beschäftigung nicht spürbar geschadet)
Q:

Zielharmonie zwischen Preisstabilität und hoher Beschäftigung

A:
  • Philips-Kurve/ Philips-Konflikt:
    • bei geringer Arbeitslosigkeit zeigt sich hohe Inflation
    • ABER: nur konjunktureller Zusammenhang (Kurzfristig)


  • in einer gleichgewichtig wachsenden Volkswirtschaft mit ausgeglichenen Arbeits- und Gütermärkten (langfristig) besteht Zielharmonie zwischen Preisstabilität und hoher Beschäftigung
  • Zielempfehlung: Stabilisierung der Wirtschaft um den Punkt der Normalauslastung


  • leider ist auch das "doppelt negative" Szenario möglich: 
    • Stagflation
    • hohe Inflation bei hoher Arbeitslosigkeit
Q:

Wie kann man Wechselkurse beeinflussen?

A:
  • ​wenn der EUR im Vergleich zum USD teuer ist, was kann man tun?
  • massiv Dollar kaufen
  • Zinsen im EUR-Raum anpassen
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