Wirtschaftsethik at FOM Hochschule Für Oekonomie & Management | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Wirtschaftsethik an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Wirtschaftsethik Kurs an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was verstehen Sie unter Corporate Social Responsibility?

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TESTE DEIN WISSEN

Strategisches Konzept, das gleichzeitig integrativ soziale,
umweltbezoge
ne und wirtschaftliche Belange in Interaktion mit
den Interessen der Stakeholder berücksichtigen soll.

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TESTE DEIN WISSEN

Wo ist der Bezugsrahmen der Ethik und Nachhaltigkeit in Unternehmen zu finden?

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TESTE DEIN WISSEN

Vision, Mission und Leitbild bilden zusammen das strategische Dach der
Unternehmensführung und sind damit der relevante Bezugsrahmen zur
Implementierung nachhaltiger Unternehmensansprüche im Sinne von
Corporate Social Responsibility.

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie zwei unterschiedliche theoretische Ansätze der Moralentwicklung!

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Philosophischer Ansatz 

- Rousseau: Der Mensch hat einen angeborenen Drang zum Guten, die Zivilisation macht den Menschen jedoch schlecht


- Huxley: Der Mensch ist von Natur aus schlecht, denn die Moral ist keine natürliche Eigenschaft des Menschen. Die Zivilisation sorgt jedoch dafür, dass er sich moralisch gut verhält 


- Kant: Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch schlecht, er besitzt jedoch die Fähigkeit zum Gutsein. Die Vernunft sagt dem Menschen, was er zu tun hat. 


Biologischer Ansatz 

- Sittliches Verhalten ist angeboren und in jeder Kultur zu finden


- Von Geburt an wird Brutalität und Ungerechtigkeit abgelehnt, liebevolle Gefühle werden entgegengebracht 


- Unterschiede in den sozialen Emotionen bilden sich erst später rau 


- Verschiedene Werte und Kulturen prägen bestimmte soziale Reaktionen 


Lerntheorien 

- Kinder lernen Verhalten und Werte durch Beobachtung, Nachahmung und Belohnung


Intellektueller Ansatz 

- Tugend- und Lasterhaftigkeit beruhen letztlich auf bewusster Entscheidung für oder gegen etwas, d.h. auf einen kognitiven Prozess


- Moralentwicklung nach Piaget und Kohlberg     

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Erläutern Sie die Stufen der moralischen Entwicklung des Kindes nach Piaget!

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TESTE DEIN WISSEN

Während seiner Forschungen entwickelte er eine Theorie, die aus 3 Stadien bestand. Die Faktoren, von welchen die Kinder bei deren moralischen Entwicklung beeinflusst werden, hängen, laut Piaget, einerseits von deren „Reifungsprozessen“ und andererseits von den „Einflüssen aus deren Umgebung“ ab. 


Laut Piaget befinden sich die Kinder bis zum 5. Lebensjahr zunächst im „amoralischen Stadium“. Dabei ist alles erlaubt, was keine Bestrafung mit sich bringt und alles verboten, was bestraft 


Ab dem Vorschulalter geht es darum, dass alles was als gut bezeichnet und vorgemacht wird, erlaubt ist. Dies bedeutet aber auch dass nichts erlaubt ist, was nicht als gut gilt. Die (von den Erwachsenen) aufgestellten Regeln sind in diesem Stadium – der „heteronormen Moral“- nicht veränderbar. Den Kindern werden von den Erwachsenen Grenzen aufgezeigt, welche wiederum deshalb notwendig sind, weil die Kinder einerseits noch sehr „egozentrisch denken“ und andererseits „nicht richtig zwischen ihren eigenen Gedanken und der realen Welt unterscheiden können.“ 


Mit Ende des Grundschulalters wird begonnen, das eigene Verhalten zu beurteilen. Dieses Stadium wird von Piaget als die „autonome Moral“ bezeichnet (Stangl, 2019). Erst in dieser Stufe beginnen die Kinder zu lernen, dass „die Moral in Zusammenhang mit der aktuellen Situation steht“. Sie beginnen abzuwägen, ob eine Tat mit oder ohne Absicht ausgeführt wird und berücksichtigen die möglichen Folgen ihrer Handlungen. Dabei spielen laut Piaget, die Gleichaltrigen eine wichtige Rolle. Die Kinder lernen, dass sie auf die Interessen und Wünsche von anderen Menschen– die nicht immer dieselben wie die eigenen sein müssen - Rücksicht zu nehmen haben.



ZUSAMMENFASSUNG


1. Einfache moralischer Realismus

- Was nicht bestraft wird, ist erlaubt

- Was bestraft wird, ist verboten


2. Heteronome Moral (fremdbestimmte Moral)

- Was andere Personen gut heißen bzw. vormachen ist erlaubt

- Was andere Personen nicht gut heißen, ist verboten


3. Autonome Moral (selbstbestimmte Moral)

- Unabhängig von anderen Personen

- Beurteilung des eignen Verhaltens

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Nennen und erklären Sie kurz die Strategien zur Umsetzung der Handlungsregeln für ökologischer Nachhaltigkeit!

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1) Suffizienz

(„Consume and produce less!“)
-genügsame Lebensweise

-Reduzierung der Bedürfnisse

2) Effizienz 

(„Do more with less!“)
-Realisierung eines gleichbleibenden Nutzenniveaus mit geringeren
Umweltschädigungen (z. B. weniger Ressourcen, weniger Emissionen)

3) Konsistenz

 („Do what is within the limitations of nature!“)

-(Wirtschaftliches) Handeln findet im Einklang mit der Ökosphäre statt, d.h.
unter Beachtung der Tragfähigkeit der Erde und Stoffkreisläufe, die eine
natürliche Abbaufähigkeit des Produkts mit sich bringen.

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Nennen Sie die Handlungsregeln der ökologischen Nachhaltigkeit!

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1) Gesunderhaltung ökologischer Systeme


2) Beachtung der Aufnahmefähigkeit ökologischer Systeme


3) Ausgewogene Nutzung regenerierbarer Ressourcen


4) Ausgewogene Nutzung nicht regenerierbarer Ressourcen

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Inwieweit hat ein Konsument Verantwortung für/ gegenüber __?

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TESTE DEIN WISSEN

Sich selbst/ der natürl. Umwelt/ Produktions- u. Arbeitsbedingungen/ Marktergebnissen/ Nutzung der Verbraucherinformation u. -beratung/ Weiterbildung (Verbraucherbildung)

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3 Erläutern Sie drei Elemente der internen und externen Corporate Governance!

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Interne CG: Funktional zweckmäßige Ausgestaltung der Unternehmens-verwaltung zwischen der Unternehmensführung durch den Vorstand und deren Überwachung durch den Aufsichtsrat einschließlich der Unterstützungsfunktion des Abschlussprüfers


Beispiele: Anreizsysteme, Vergütung mit U-Wert verknüpft, Manager sollen zur U-Wertsteigerung animiert werden, Rechte und Pflichten der Führungs- und Kontrollorgane (Vorstand, Aufsichtsrat), enthält Verhaltensmaßstäbe für die Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle, Regulierung der Unternehmensführung und –kontrolle


Externe CG: Existenz von (Wettbewerbs-)Märkten; Überwachung durch Aktionäre und Unternehmenskontrolle   


Beispiele: Unternehmenspublizität durch Reporting (Transparenz), (Konzern-)Abschlussprüfung/ Auditing, Organhaftung (Gewaltenteilung), Kontrolle durch den Markt, vorzugsweise durch den Markt für EK, Börse sanktioniert schlechte Leistungen des Top Managements durch Verkäufe, Kursrückgänge, feindlicher Übernahmen

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Erläutern Sie die Ebenen der Wirtschaftsethik!

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Mikroebene/ Individuum 

- Grundsätzliche Reflexionsbereitschaft aller Bürger bezüglich ihrer Präferenzen und Einstellungen, offen sein für neue Einsichten


 - Kritisches Konsumieren (auch Güterangeboten widerstehen können), kritischer Kapitalanleger (Selbstbegrenzung des Renditestrebens) 


- Kompromissbereitschaft, gegenseitiger Respekt --> „Verzicht auf strikte private Eigennutzenmaximierung“


Mesoebene/ Unternehmen 

- Striktes Gewinnstreben ist amoralisch (hier würde ja alles der Gewinnmaximierung untergeordnet (kann z.B. zum Ausnutzen der Arbeiter führen, Bestechung etc.) -> „Legitimes Gewinnstreben ist stets moralisch begrenztes Gewinnstreben“ (IWE S. 450) 


- Unternehmensethik dient nicht zur Verbesserung der Stellung eines Unternehmens in einem Markt! Wird z.B. Unternehmensgewinn karitativ verteilt ist das nicht ethisch, wenn nicht gefragt wird, wie ein solcher Gewinn erzielt wird.


- Unternehmer sollten sich der Diskussion mit ihren Stakeholdern (= alle Interessensgruppen) stellen. Sie sind zwar privat finanziert, erfüllen aber alle wichtige öffentliche Funktionen (Arbeitsplatz, Sicherheit,...)  


Makroebene/ Rahmenordnung

- Lebensdienliche Marktwirtschaft (Wirtschaft im Interesse einer lebenswerten Welt), Marktlenkung nach ethisch-praktischen Gesichtspunkten der Human-, Sozial- und Umweltverträglichkeit 


- Öffnung der Debatte um solche Mechanismen gegenüber dem Bürger (-> diskursethischer Ansatz) 


- Ziel: Weltweit vergleichbare Rechtsnormen, keine unkontrollierten Märkte. Dies ist in einer globalisierten Welt moralisch kaum haltbar (Stichworte: Fair Trade, Kinderarbeit, Steuerflucht etc.)

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Welche Aspekte beinhaltet die Ökonomische Nachhaltigkeit als eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit?

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-Ertragsmaximierung bei schonendem Umgang mit natürlichen Energie- und
Materialressourcen


-Berücksichtigung von produktionsbedingten Emissionen und Abfällen


-Gesunde Struktur der öffentlichen Haushalte
-Preisniveaustabilität
-EZB-Ziel: ca. 2% - hinterfragen!
-Ausgeglichene Wirtschaftsstruktur
-Hohe Beschäftigungsquote

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Was bedeuten die Begriffe Legalität und Legitimität?

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Legalität bedeutet, Handlungen, Duldungen oder Unterlassungen entsprechend der geltenden Rechtslage des Staates auszuüben. Dabei zählt lediglich die äußere Übereinstimmung des Handelns mit dem jeweils geltenden Recht, aus ethischer Sicht kann dieses dennoch schlecht sein.


Legitimität umfasst zum einen den Begriff der Legalität, sowie weiterführend die Rechtmäßigkeit einer Herrschaftsordnung im Sinne ihrer durch allgemein verbindliche Prinzipien begründeten Anerkennungswürdigkeit sowie der faktischen Anerkennung einer Herrschaftsordnung seitens der Herrschaftsunterworfenen als rechtmäßig und verbindlich (Legitimitätsüberzeugung)  


Beispiel:


- Es ist legal, wenn jemand sein Auto dahin stellt, wo kein Park- und Halteverbot ist. 


- Es ist legitim wenn ein Rettungswagen im Einsatz im Halteverbot steht. 


Beide haben anerkannte Interessen

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Geben Sie drei Beispiele aus der Wirtschaft, in denen ethische Aspekte eine Rolle spielen!

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TESTE DEIN WISSEN

- Corporate Social Responsibility 

- Compliance Management 

- Das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns

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  • 439891 Karteikarten
  • 10663 Studierende
  • 362 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Wirtschaftsethik Kurs an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was verstehen Sie unter Corporate Social Responsibility?

A:

Strategisches Konzept, das gleichzeitig integrativ soziale,
umweltbezoge
ne und wirtschaftliche Belange in Interaktion mit
den Interessen der Stakeholder berücksichtigen soll.

Q:

Wo ist der Bezugsrahmen der Ethik und Nachhaltigkeit in Unternehmen zu finden?

A:

Vision, Mission und Leitbild bilden zusammen das strategische Dach der
Unternehmensführung und sind damit der relevante Bezugsrahmen zur
Implementierung nachhaltiger Unternehmensansprüche im Sinne von
Corporate Social Responsibility.

Q:

Erläutern Sie zwei unterschiedliche theoretische Ansätze der Moralentwicklung!

A:

Philosophischer Ansatz 

- Rousseau: Der Mensch hat einen angeborenen Drang zum Guten, die Zivilisation macht den Menschen jedoch schlecht


- Huxley: Der Mensch ist von Natur aus schlecht, denn die Moral ist keine natürliche Eigenschaft des Menschen. Die Zivilisation sorgt jedoch dafür, dass er sich moralisch gut verhält 


- Kant: Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch schlecht, er besitzt jedoch die Fähigkeit zum Gutsein. Die Vernunft sagt dem Menschen, was er zu tun hat. 


Biologischer Ansatz 

- Sittliches Verhalten ist angeboren und in jeder Kultur zu finden


- Von Geburt an wird Brutalität und Ungerechtigkeit abgelehnt, liebevolle Gefühle werden entgegengebracht 


- Unterschiede in den sozialen Emotionen bilden sich erst später rau 


- Verschiedene Werte und Kulturen prägen bestimmte soziale Reaktionen 


Lerntheorien 

- Kinder lernen Verhalten und Werte durch Beobachtung, Nachahmung und Belohnung


Intellektueller Ansatz 

- Tugend- und Lasterhaftigkeit beruhen letztlich auf bewusster Entscheidung für oder gegen etwas, d.h. auf einen kognitiven Prozess


- Moralentwicklung nach Piaget und Kohlberg     

Q:

Erläutern Sie die Stufen der moralischen Entwicklung des Kindes nach Piaget!

A:

Während seiner Forschungen entwickelte er eine Theorie, die aus 3 Stadien bestand. Die Faktoren, von welchen die Kinder bei deren moralischen Entwicklung beeinflusst werden, hängen, laut Piaget, einerseits von deren „Reifungsprozessen“ und andererseits von den „Einflüssen aus deren Umgebung“ ab. 


Laut Piaget befinden sich die Kinder bis zum 5. Lebensjahr zunächst im „amoralischen Stadium“. Dabei ist alles erlaubt, was keine Bestrafung mit sich bringt und alles verboten, was bestraft 


Ab dem Vorschulalter geht es darum, dass alles was als gut bezeichnet und vorgemacht wird, erlaubt ist. Dies bedeutet aber auch dass nichts erlaubt ist, was nicht als gut gilt. Die (von den Erwachsenen) aufgestellten Regeln sind in diesem Stadium – der „heteronormen Moral“- nicht veränderbar. Den Kindern werden von den Erwachsenen Grenzen aufgezeigt, welche wiederum deshalb notwendig sind, weil die Kinder einerseits noch sehr „egozentrisch denken“ und andererseits „nicht richtig zwischen ihren eigenen Gedanken und der realen Welt unterscheiden können.“ 


Mit Ende des Grundschulalters wird begonnen, das eigene Verhalten zu beurteilen. Dieses Stadium wird von Piaget als die „autonome Moral“ bezeichnet (Stangl, 2019). Erst in dieser Stufe beginnen die Kinder zu lernen, dass „die Moral in Zusammenhang mit der aktuellen Situation steht“. Sie beginnen abzuwägen, ob eine Tat mit oder ohne Absicht ausgeführt wird und berücksichtigen die möglichen Folgen ihrer Handlungen. Dabei spielen laut Piaget, die Gleichaltrigen eine wichtige Rolle. Die Kinder lernen, dass sie auf die Interessen und Wünsche von anderen Menschen– die nicht immer dieselben wie die eigenen sein müssen - Rücksicht zu nehmen haben.



ZUSAMMENFASSUNG


1. Einfache moralischer Realismus

- Was nicht bestraft wird, ist erlaubt

- Was bestraft wird, ist verboten


2. Heteronome Moral (fremdbestimmte Moral)

- Was andere Personen gut heißen bzw. vormachen ist erlaubt

- Was andere Personen nicht gut heißen, ist verboten


3. Autonome Moral (selbstbestimmte Moral)

- Unabhängig von anderen Personen

- Beurteilung des eignen Verhaltens

Q:

Nennen und erklären Sie kurz die Strategien zur Umsetzung der Handlungsregeln für ökologischer Nachhaltigkeit!

A:

1) Suffizienz

(„Consume and produce less!“)
-genügsame Lebensweise

-Reduzierung der Bedürfnisse

2) Effizienz 

(„Do more with less!“)
-Realisierung eines gleichbleibenden Nutzenniveaus mit geringeren
Umweltschädigungen (z. B. weniger Ressourcen, weniger Emissionen)

3) Konsistenz

 („Do what is within the limitations of nature!“)

-(Wirtschaftliches) Handeln findet im Einklang mit der Ökosphäre statt, d.h.
unter Beachtung der Tragfähigkeit der Erde und Stoffkreisläufe, die eine
natürliche Abbaufähigkeit des Produkts mit sich bringen.

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Q:

Nennen Sie die Handlungsregeln der ökologischen Nachhaltigkeit!

A:

1) Gesunderhaltung ökologischer Systeme


2) Beachtung der Aufnahmefähigkeit ökologischer Systeme


3) Ausgewogene Nutzung regenerierbarer Ressourcen


4) Ausgewogene Nutzung nicht regenerierbarer Ressourcen

Q:

Inwieweit hat ein Konsument Verantwortung für/ gegenüber __?

A:

Sich selbst/ der natürl. Umwelt/ Produktions- u. Arbeitsbedingungen/ Marktergebnissen/ Nutzung der Verbraucherinformation u. -beratung/ Weiterbildung (Verbraucherbildung)

Q:

3 Erläutern Sie drei Elemente der internen und externen Corporate Governance!

A:

Interne CG: Funktional zweckmäßige Ausgestaltung der Unternehmens-verwaltung zwischen der Unternehmensführung durch den Vorstand und deren Überwachung durch den Aufsichtsrat einschließlich der Unterstützungsfunktion des Abschlussprüfers


Beispiele: Anreizsysteme, Vergütung mit U-Wert verknüpft, Manager sollen zur U-Wertsteigerung animiert werden, Rechte und Pflichten der Führungs- und Kontrollorgane (Vorstand, Aufsichtsrat), enthält Verhaltensmaßstäbe für die Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle, Regulierung der Unternehmensführung und –kontrolle


Externe CG: Existenz von (Wettbewerbs-)Märkten; Überwachung durch Aktionäre und Unternehmenskontrolle   


Beispiele: Unternehmenspublizität durch Reporting (Transparenz), (Konzern-)Abschlussprüfung/ Auditing, Organhaftung (Gewaltenteilung), Kontrolle durch den Markt, vorzugsweise durch den Markt für EK, Börse sanktioniert schlechte Leistungen des Top Managements durch Verkäufe, Kursrückgänge, feindlicher Übernahmen

Q:

Erläutern Sie die Ebenen der Wirtschaftsethik!

A:

Mikroebene/ Individuum 

- Grundsätzliche Reflexionsbereitschaft aller Bürger bezüglich ihrer Präferenzen und Einstellungen, offen sein für neue Einsichten


 - Kritisches Konsumieren (auch Güterangeboten widerstehen können), kritischer Kapitalanleger (Selbstbegrenzung des Renditestrebens) 


- Kompromissbereitschaft, gegenseitiger Respekt --> „Verzicht auf strikte private Eigennutzenmaximierung“


Mesoebene/ Unternehmen 

- Striktes Gewinnstreben ist amoralisch (hier würde ja alles der Gewinnmaximierung untergeordnet (kann z.B. zum Ausnutzen der Arbeiter führen, Bestechung etc.) -> „Legitimes Gewinnstreben ist stets moralisch begrenztes Gewinnstreben“ (IWE S. 450) 


- Unternehmensethik dient nicht zur Verbesserung der Stellung eines Unternehmens in einem Markt! Wird z.B. Unternehmensgewinn karitativ verteilt ist das nicht ethisch, wenn nicht gefragt wird, wie ein solcher Gewinn erzielt wird.


- Unternehmer sollten sich der Diskussion mit ihren Stakeholdern (= alle Interessensgruppen) stellen. Sie sind zwar privat finanziert, erfüllen aber alle wichtige öffentliche Funktionen (Arbeitsplatz, Sicherheit,...)  


Makroebene/ Rahmenordnung

- Lebensdienliche Marktwirtschaft (Wirtschaft im Interesse einer lebenswerten Welt), Marktlenkung nach ethisch-praktischen Gesichtspunkten der Human-, Sozial- und Umweltverträglichkeit 


- Öffnung der Debatte um solche Mechanismen gegenüber dem Bürger (-> diskursethischer Ansatz) 


- Ziel: Weltweit vergleichbare Rechtsnormen, keine unkontrollierten Märkte. Dies ist in einer globalisierten Welt moralisch kaum haltbar (Stichworte: Fair Trade, Kinderarbeit, Steuerflucht etc.)

Q:

Welche Aspekte beinhaltet die Ökonomische Nachhaltigkeit als eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit?

A:

-Ertragsmaximierung bei schonendem Umgang mit natürlichen Energie- und
Materialressourcen


-Berücksichtigung von produktionsbedingten Emissionen und Abfällen


-Gesunde Struktur der öffentlichen Haushalte
-Preisniveaustabilität
-EZB-Ziel: ca. 2% - hinterfragen!
-Ausgeglichene Wirtschaftsstruktur
-Hohe Beschäftigungsquote

Q:

Was bedeuten die Begriffe Legalität und Legitimität?

A:

Legalität bedeutet, Handlungen, Duldungen oder Unterlassungen entsprechend der geltenden Rechtslage des Staates auszuüben. Dabei zählt lediglich die äußere Übereinstimmung des Handelns mit dem jeweils geltenden Recht, aus ethischer Sicht kann dieses dennoch schlecht sein.


Legitimität umfasst zum einen den Begriff der Legalität, sowie weiterführend die Rechtmäßigkeit einer Herrschaftsordnung im Sinne ihrer durch allgemein verbindliche Prinzipien begründeten Anerkennungswürdigkeit sowie der faktischen Anerkennung einer Herrschaftsordnung seitens der Herrschaftsunterworfenen als rechtmäßig und verbindlich (Legitimitätsüberzeugung)  


Beispiel:


- Es ist legal, wenn jemand sein Auto dahin stellt, wo kein Park- und Halteverbot ist. 


- Es ist legitim wenn ein Rettungswagen im Einsatz im Halteverbot steht. 


Beide haben anerkannte Interessen

Q:

Geben Sie drei Beispiele aus der Wirtschaft, in denen ethische Aspekte eine Rolle spielen!

A:

- Corporate Social Responsibility 

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