Gesundheitspsychologie at FOM Hochschule für Oekonomie & Management

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4 häufigste Erkrankungsgruppen in DE

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4 führende Risikofaktoren

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Definition Stress
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Transaktionales Stressmodell nach Lazarus

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Maslach Burnout Inventar

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Risikoarmer, Riskanter und schädlicher Alkoholkonsum

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Optimistischer Fehlschluss 

+ Beispiel
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Zentrale Empfehlungen für Risikokommunikation

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Unterschied kontinuierlichen und dynamischen Stadienmodellen

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Was ist Selbstwirksamkeit und wie kann man diese fördern?

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Definieren Sie Motivation und Volition. Erläutern Sie anhand je eines Beispiels die vier Handlungsphasen des Rubikonmodells
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Unterschiede zwischen der Handlungsplanung (Ausführungsplanung) und der
Bewältigungsplanung

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Gesundheitspsychologie

4 häufigste Erkrankungsgruppen in DE
  • Muskoskellatale Erkrankungen
  • Krebs 
  • Herz-Kreislauf Erlrankungen
  • Psychische/ Verhaltensstörungen

Gesundheitspsychologie

4 führende Risikofaktoren
  • Körperliche Inaktivität
  • Tabakgebrauch
  • Schädlicher Alkoholkonsum
  • Ungesunde Ernährung 

Gesundheitspsychologie

Definition Stress
Subjektiv unangenehmer Spannungszustand, der durch eine negative Reizkonstellation unkontrollierbar erscheint

--> Stress führt zur Freisetzung von Katecholaminen und Corticoiden. 

Diese haben eine aktivierende Wirkung auf das vegetative System („Fight or Flight!“) ▪ Unterschieden werden akuter und chronischer Stress. Beide „Stressachsen“ nutzen unterschiedliche biologische Systeme: Akuter Stress führt zu einer Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin über das Nebennierenmark, während bei chronischem Stress Cortisol ausgeschüttet wird. ▪ Adrenalin wird vergleichsweise schnell abgebaut, während Cortisol länger im Blutkreislauf verbleibt und für die chronischen körperlichen Stressfolgen verantwortlich ist

Gesundheitspsychologie

Transaktionales Stressmodell nach Lazarus
  • Reize werden hinsichtlich ihres Stresspotentiales eingeschätzt

Primäre Bewertung
Einschätzung des Reizes im Hinblick auf das eig. Wohlbefinden? Irrelevant, positiv oder Belastend? Falls Belastend: Verlust,  Bedrohung oder Herausforderung

Sekundäre Bewertung
Einschätzung des belastenden Reizes danach, welche Möglichkeiten  man hat um Belastung erfolgreich zu bewältigen und mögliche Beeinträchtigungen abzuwenden

 Nur wenn die Ressourcen als nicht ausreichend bewertet werden wird eine Stressreaktion ausgelöst 

Gesundheitspsychologie

Maslach Burnout Inventar
Emotionale Erschöpfung
man fühlt sich am Ende eines Arbeitstages verbraucht und Müde
Depersonalisierung:
in diesem Fall werden Menschen weniger emphatisch gegenüber Personen aus dem beruflichen Kontext
persönliche Leistungseinbußen: 
Beschreibt die Tendenz eine negative Einstellung gegenüber der
persönlichen Arbeitsleistung zu entwickeln, aufgrund derer das Leistungsniveau sinkt

Gesundheitspsychologie

Risikoarmer, Riskanter und schädlicher Alkoholkonsum
risikoarm: Männer nicht mehr als 2 Standardgläser Alkohol am Tag (=24g) und Frauen nicht mehr als
1 Standardglas Alkohol am Tag (=12g), min zwei Tage ohne
riskant: Konsum über den o.g. Grenzwerten, aber noch keine schädliche Wirkung, s.u.
schädlich: Alkoholkonsum über den o.g. Grenzwerten und mit nachweislich schädlicher Wirkung
ohne dass eine Abhängigkeit vorliegt
abhängig: Sechs Kriterien, von denen drei oder mehr mindestens einen Monat lang (oder bei
kürzerer Dauer: innerhalb eines Jahres wiederholt) gleichzeitig vorhanden sein müssen, z.B.
zwanghaftes Verlangen, verminderte Kontrollfähigkeit, Einengung des Denkens, körperliche
Entzugserscheinung

Gesundheitspsychologie

Optimistischer Fehlschluss 

+ Beispiel
Die Tendenz, das eigenen Risiko als geringer einzustufen als das durchschnittliche Risiko
 von Menschen, die einem in Alter, Geschlecht oder Schichtzugehörigkeit gleichen.

Informationen über das individuelle Risiko bedrohen das Selbstbild. Dadurch werden kognitive Defensivstrategien aktiviert, die die selbstbildbedrohlichen Informationen entwerten, um das Selbstbild aufrecht zu erhalten.
 → als Beispiel: Ich bin starke Raucherin, gehe aber aufgrund meiner Alters davon aus, dass
 ich keinen Lungenkrebs bekomme
.

Gesundheitspsychologie

Zentrale Empfehlungen für Risikokommunikation
▪️Maßgeschneiderte, personalisierte, zielgruppenspezifische Informationen
▪️Furchtappelle
▪️Transparente Kommunikation von Risikostrategien und –reduktionen
 ▪️Häufigkeiten statt Wahrscheinlichkeiten
 Generell: bei Zahlen eindeutige Bezugsgrößen angeben

Gesundheitspsychologie

Unterschied kontinuierlichen und dynamischen Stadienmodellen
 Kontinuierliche Prädiktionsmodelle: Personen befinden sich auf einem Kontinuum von Verhaltenswahrscheinlichkeiten
Dynamische Stadienmodelle: 
Eine Person durchläuft während ihrer Verhaltensänderung qualitativ unterschiedliche Phasen (Stadien)

Gesundheitspsychologie

Was ist Selbstwirksamkeit und wie kann man diese fördern?
Definition
eigene Erwartung, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich
selbst ausführen zu können.

Fördern
4 Quellen nach Bandura:

1. eigene Erfolgserlebnisse: erfolgreichen Ausführung einer Handlung
2. stellvertretende Erfahrung: jemand anderes hat die Handlung
erfolgreich ausgeführt
3. Symbolische Erfahrung, z.B.: verbale Ermutigung
4. Emotionale Erregung, (wie fühle ich mich, wenn ich an die Ausführung
der Handlung denke?)



Gesundheitspsychologie

Definieren Sie Motivation und Volition. Erläutern Sie anhand je eines Beispiels die vier Handlungsphasen des Rubikonmodells
Motivation: alles, was bis zur Bildung einer Intention geschieht
Volition: Phase, in der die Intention in die Tat umgesetzt werden sollte
Vier Handlungsphasen:
1. Motivational: verschiedene konkurrierende Ziele z.B.: zum Sport oder Fernsehen
schauen, werden gegeneinander abgewogen, um Prioritäten aufgrund von Attraktivität
nd Realisierbarkeit zu setzten
2. volitional: Entscheidung für Sport wird getroffen. Diese wird nun genauer geplant, z.B.
wann, wo und wie
3. aktional/volitional: Handlung wird initiiert: Es wird Sport betrieben.
4. Postaktional: Handlung wird bewertet: Bin ich zufrieden nach meiner sportlichen Aktivität 

Gesundheitspsychologie

Unterschiede zwischen der Handlungsplanung (Ausführungsplanung) und der
Bewältigungsplanung
Handlungsplanung
Handlung selbst wird geplant (Wann-Wo-Wie-Planung, Wenn-Dann-Planung),(action plans)

Bewältigungsplanung
"Plan B"; was ich mache, wenn der eigentliche Plan nicht funktioniert, bzw. Vorbereitung, dass eigentliche Planung nicht aufgeht (coping plan)

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