Allg. Psychologie at FOM Hochschule Für Oekonomie & Management | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für allg. psychologie an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen allg. psychologie Kurs an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter 

wissenschaftlicher

Psychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Das Beschreiben, Erklären, Vorhersagen und Intervernieren von menschlichem Erleben und Verhalten.


S01F16 

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie Multikausalität im Zusammenhang mit Frustation und Aggression.

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TESTE DEIN WISSEN

Multikausalität

Ursache-Wirkungsbeziehungen 


multikausal determiniert: durch mehrere Faktoren gleichzeitig bestimmt.


Frustration bringt unterschiedliche Handlungstendenzen (Motivationen) hervor (eine davon ist Aggression). 


Aggression wird durch unterschiedliche Faktoren  ausgelöst und beeinflusst (einer davon ist Frustration)


S01F19

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter dem Falsifikationsprinzip?

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TESTE DEIN WISSEN

Theorien, die „Allaussagen“ beinhalten können nie endgültig bewiesen werden. 


Daher:

Wiederlegung einer wissenschaftlichen Aussage durch ein Gegenbeispiel.


(zu falsifizieren: ihre Ungültigkeit zu demonstrieren )


S01F18

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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie Gedächtnis.

(Recall , Recognition, Enkodierung, Speicherung, Spacing Effekt)

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TESTE DEIN WISSEN

Gedächtnis: dauerhaftes Fortbestehen von aufgenommenen Informationen über die Zeit, das die Speicherung und das Abrufen von Informationen ermöglicht.


Recall: Abruf ohne Hinweis, aktive freie Reproduktion 


Recognition: Wiedererkennen von bereits präsentiertem Material 


Enkodierung: Verarbeitung von Informationen zur Eingabe in das Gedächtnissystem, z. B. durch Herstellung eines Bedeutungszusammenhangs. 


Speicherung: Aufbewahrung der enkodierten Informationen über die Zeit


Spacing Effekt: Tendenz, dass durch zeitlich verteiltes Lernen oder Üben bessere Langzeitbehaltenserfolge erzielt werden, als bei massiertem Lernen oder Üben.

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TESTE DEIN WISSEN

Bitte erläutern Sie den „Korrumpierungseffekt“.

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TESTE DEIN WISSEN

Beim Korrumpierungseffekt verdrängt sekundäre Motivation die vorherige primäre Motivation. Vorher hat die Tätigkeit selbst motiviert (intrinsisch), nachher motivieren vor allem Ergebnisse, die außerhalb der Tätigkeit liegen (extrinsisch, z. B. versprochene Belohnungen). 

Fällt nun der äußere Anreiz weg, geht das ursprünglich gerne und freiwillig gezeigte Verhalten zurück. 


Effekt kann auftreten, wenn Menschen bewusst oder unbewusst ihr eigenes Verhalten zunächst mit äußerem Druck (zwingende Umstände) oder einer Belohnung begründen, obwohl die wahre Ursache des Verhaltens in eigenen Wünschen oder Interessen lag

(zum Beispiel Neugier).


Nur das Verhalten, dass vorher intrinsisch war, kann korrumpiert werden.

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TESTE DEIN WISSEN

Bitte beschreiben Sie die Prinzipien der Konditionierung und Gegenkonditionierung bei Angstreaktionen.

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TESTE DEIN WISSEN

Watson & Rayner Konditionierung:

Albert, 9 Jahre alt, zeigt keine Angst gegenüber weißen Ratten (,jedoch gegenüber Hammerschlägen) 


Konditionierungsphase: Albert nähert sich Ratte -> Hammerschlag ---> Angstreaktion

Generalisierung: ähnlicher Dinge

Stabilität: auch einen Monat später



Jones Angstreduktion durch Konditionierung:

Peter, 3 Jahre, Angst vor Ratten etc.


Gegenkonditionierung: Paarung des Angstreizes mit positivem Reiz Peter aß -> Kaninchen in den Raum gebracht -> Distanz reduziert 

Modelllernen: andere Kinder anwesend, welche spielten 

Systematische Desensibilisierung 


S02F22


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der fundamentale Attributionsfehler?

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TESTE DEIN WISSEN

Die hypothetische Neigung, aus einem beobachteten Verhalten auf eine persönliche Disposition zu schließen, die diesem Verhalten entspricht (korrespondiert), selbst wenn das Verhalten durch die Situation bestimmt war.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?

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TESTE DEIN WISSEN

Extrinsische Motivation:

Man führt eine Handlung aus, weil das Ergebnis wünschenswerte Konsequenzen nach sich zieht (die Versprechung einer Belohnung oder die Vermeidung von Bestrafung).

-> Tennis wegen Geld, Für Klausur lernen um zu bestehen (besser bezahlter Job)


Intrinsische Motivation:

Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun (weil es einfach Spaß macht, Interessen befriedigt oder eine Herausforderung darstellt) 

-> Tennis aus Spaß, (Student setzt sich mit Inhalten auseinander, wegen Interesse) 

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TESTE DEIN WISSEN

Bitte erläutern Sie die Definition des Konzeptes Aufmerksamkeit.

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TESTE DEIN WISSEN

Ein Zustand fokussierten Bewusstseins auf eine Teilmenge der verfügbaren perzeptuellen Informationen. 


Unser Aufmerksamkeitsfokus bestimmt die Art von Informationen, die unseren Wahrnehmungsprozessen am leichtesten zur Verfügung gestellt werden. 


parallele Verarbeitung,  Engpass für weitere Verarbeitung = (serieller) Flaschenhals „Bottleneck“ 


S08F03

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TESTE DEIN WISSEN

Bitte erläutern Sie den Unterschied zwischen wahrnehmungsbasierter und bedeutungsbezogener Wissensrepräsentation.

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TESTE DEIN WISSEN

Wahrnehmungsbasierte Wissensrepräsentation:

Große Teile der ursprünglichen Wahrnehmungserfahrung bleiben erhalten (z. B. bei visuellen mentalen Vorstellungen).



▪ Bedeutungsbezogene Wissensrepräsentation 

Stark von der perzeptuellen Details abstrahiert, Enkodierung des Bedeutungsgehalts einer Erfahrung. 

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Heuristiken?

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TESTE DEIN WISSEN

Vereinfachte Strategien zur Urteilsbildung. 


Heuristiken sind Faustregeln, die eine schnelle, sparsame und meist hinreichend genaue Urteilsbildung ermöglichen.


Ein heuristischer Gesichtspunkt ist eine Idee, die aufgrund unseres begrenzten Wissens unvollständig, aber nützlich ist.

S05F28

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TESTE DEIN WISSEN

Woraus besteht menschliches Verhalten? (Formel)

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TESTE DEIN WISSEN

Verhalten und Erleben (psychologische Prozesse) ergeben sich aus einer Interaktion von situativen und personalen Faktoren.


Verhalten = Situation x Person 


Entscheidend ist, die unterschiedlichen Einflussfaktoren und deren jeweilige Wirkungsstärke möglichst genau zu benennen. 


S01F20

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Q:

Was versteht man unter 

wissenschaftlicher

Psychologie?

A:

Das Beschreiben, Erklären, Vorhersagen und Intervernieren von menschlichem Erleben und Verhalten.


S01F16 

Q:

Erklären Sie Multikausalität im Zusammenhang mit Frustation und Aggression.

A:

Multikausalität

Ursache-Wirkungsbeziehungen 


multikausal determiniert: durch mehrere Faktoren gleichzeitig bestimmt.


Frustration bringt unterschiedliche Handlungstendenzen (Motivationen) hervor (eine davon ist Aggression). 


Aggression wird durch unterschiedliche Faktoren  ausgelöst und beeinflusst (einer davon ist Frustration)


S01F19

Q:

Was versteht man unter dem Falsifikationsprinzip?

A:

Theorien, die „Allaussagen“ beinhalten können nie endgültig bewiesen werden. 


Daher:

Wiederlegung einer wissenschaftlichen Aussage durch ein Gegenbeispiel.


(zu falsifizieren: ihre Ungültigkeit zu demonstrieren )


S01F18

Q:

Definieren Sie Gedächtnis.

(Recall , Recognition, Enkodierung, Speicherung, Spacing Effekt)

A:

Gedächtnis: dauerhaftes Fortbestehen von aufgenommenen Informationen über die Zeit, das die Speicherung und das Abrufen von Informationen ermöglicht.


Recall: Abruf ohne Hinweis, aktive freie Reproduktion 


Recognition: Wiedererkennen von bereits präsentiertem Material 


Enkodierung: Verarbeitung von Informationen zur Eingabe in das Gedächtnissystem, z. B. durch Herstellung eines Bedeutungszusammenhangs. 


Speicherung: Aufbewahrung der enkodierten Informationen über die Zeit


Spacing Effekt: Tendenz, dass durch zeitlich verteiltes Lernen oder Üben bessere Langzeitbehaltenserfolge erzielt werden, als bei massiertem Lernen oder Üben.

Q:

Bitte erläutern Sie den „Korrumpierungseffekt“.

A:

Beim Korrumpierungseffekt verdrängt sekundäre Motivation die vorherige primäre Motivation. Vorher hat die Tätigkeit selbst motiviert (intrinsisch), nachher motivieren vor allem Ergebnisse, die außerhalb der Tätigkeit liegen (extrinsisch, z. B. versprochene Belohnungen). 

Fällt nun der äußere Anreiz weg, geht das ursprünglich gerne und freiwillig gezeigte Verhalten zurück. 


Effekt kann auftreten, wenn Menschen bewusst oder unbewusst ihr eigenes Verhalten zunächst mit äußerem Druck (zwingende Umstände) oder einer Belohnung begründen, obwohl die wahre Ursache des Verhaltens in eigenen Wünschen oder Interessen lag

(zum Beispiel Neugier).


Nur das Verhalten, dass vorher intrinsisch war, kann korrumpiert werden.

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Q:

Bitte beschreiben Sie die Prinzipien der Konditionierung und Gegenkonditionierung bei Angstreaktionen.

A:

Watson & Rayner Konditionierung:

Albert, 9 Jahre alt, zeigt keine Angst gegenüber weißen Ratten (,jedoch gegenüber Hammerschlägen) 


Konditionierungsphase: Albert nähert sich Ratte -> Hammerschlag ---> Angstreaktion

Generalisierung: ähnlicher Dinge

Stabilität: auch einen Monat später



Jones Angstreduktion durch Konditionierung:

Peter, 3 Jahre, Angst vor Ratten etc.


Gegenkonditionierung: Paarung des Angstreizes mit positivem Reiz Peter aß -> Kaninchen in den Raum gebracht -> Distanz reduziert 

Modelllernen: andere Kinder anwesend, welche spielten 

Systematische Desensibilisierung 


S02F22


Q:

Was ist der fundamentale Attributionsfehler?

A:

Die hypothetische Neigung, aus einem beobachteten Verhalten auf eine persönliche Disposition zu schließen, die diesem Verhalten entspricht (korrespondiert), selbst wenn das Verhalten durch die Situation bestimmt war.

Q:

Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?

A:

Extrinsische Motivation:

Man führt eine Handlung aus, weil das Ergebnis wünschenswerte Konsequenzen nach sich zieht (die Versprechung einer Belohnung oder die Vermeidung von Bestrafung).

-> Tennis wegen Geld, Für Klausur lernen um zu bestehen (besser bezahlter Job)


Intrinsische Motivation:

Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun (weil es einfach Spaß macht, Interessen befriedigt oder eine Herausforderung darstellt) 

-> Tennis aus Spaß, (Student setzt sich mit Inhalten auseinander, wegen Interesse) 

Q:

Bitte erläutern Sie die Definition des Konzeptes Aufmerksamkeit.

A:

Ein Zustand fokussierten Bewusstseins auf eine Teilmenge der verfügbaren perzeptuellen Informationen. 


Unser Aufmerksamkeitsfokus bestimmt die Art von Informationen, die unseren Wahrnehmungsprozessen am leichtesten zur Verfügung gestellt werden. 


parallele Verarbeitung,  Engpass für weitere Verarbeitung = (serieller) Flaschenhals „Bottleneck“ 


S08F03

Q:

Bitte erläutern Sie den Unterschied zwischen wahrnehmungsbasierter und bedeutungsbezogener Wissensrepräsentation.

A:

Wahrnehmungsbasierte Wissensrepräsentation:

Große Teile der ursprünglichen Wahrnehmungserfahrung bleiben erhalten (z. B. bei visuellen mentalen Vorstellungen).



▪ Bedeutungsbezogene Wissensrepräsentation 

Stark von der perzeptuellen Details abstrahiert, Enkodierung des Bedeutungsgehalts einer Erfahrung. 

Q:

Was versteht man unter Heuristiken?

A:

Vereinfachte Strategien zur Urteilsbildung. 


Heuristiken sind Faustregeln, die eine schnelle, sparsame und meist hinreichend genaue Urteilsbildung ermöglichen.


Ein heuristischer Gesichtspunkt ist eine Idee, die aufgrund unseres begrenzten Wissens unvollständig, aber nützlich ist.

S05F28

Q:

Woraus besteht menschliches Verhalten? (Formel)

A:

Verhalten und Erleben (psychologische Prozesse) ergeben sich aus einer Interaktion von situativen und personalen Faktoren.


Verhalten = Situation x Person 


Entscheidend ist, die unterschiedlichen Einflussfaktoren und deren jeweilige Wirkungsstärke möglichst genau zu benennen. 


S01F20

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