Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Werkstoffkunde an der FernUniversität in Hagen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Werkstoffkunde Kurs an der FernUniversität in Hagen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was sind Einsatz- und Vergütungsstähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Eigenschaften sind maßgeblich vom Kohlenstoffgehalt geprägt. Die Bezeichnung beginnt oft mit einem C, z.B. C45. Der Umrechnungsfaktor entspricht 1/100. Hier wären es 0,45% C. 

Unter 0,25% C ist der Stahl einsatzhärtbar, darüber vergütbar.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wann ist ein Stahl schweißbar?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bei Stählen sind der Kohlenstoffgehalt und die Abkühlgeschwindigkeit nach dem Schweißen wesentlich für die Schweißeignung, da diese Faktoren die Härte und Eigenspannungen in der Schweißnaht und in der Wärmeeinflusszone bestimmen. Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt von mehr als 0,22 % gelten nur noch als bedingt schweißgeeignet, da sie durch die Gefügeumwandlungen zu Härtespitzen und Rissbildung neigen. Härtespitzen entstehen in der Wärmeeinflusszone besonders im Grenzbereich zur erstarrten Schmelze durch die Bildung von Martensit. Maßnahmen wie beispielsweise das Vorwärmen der Schweißteile oder das Spannungsarmglühen verringern diese Gefahr auch bei Stählen mit C-Gehalten von mehr als 0,3 %.

Das Zusammenwirken des Kohlenstoffs mit anderen Legierungsbestandteilen führt auch schon bei geringeren Anteilen an Kohlenstoff zu unerwünschten Eigenspannungen im Schweißteil. Daher wurde zur Beurteilung der Schweißeignung das sogenannte Kohlenstoffäquivalent eingeführt, das auch andere Legierungselemente berücksichtigt.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Durch welche Zulegierung kann die Korrosionsbeständigkeit erhöht werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Cr und Ni.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bewirkt Kohlenstoff in Stählen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Erhöht Festigkeit und Härte.


Verringert Umformbarkeit, Dehnbarkeit, Schweißeignung und Spanbarkeit.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind schweißgeeignete Feinkornbaustähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Sie kommen bei hochbelasteten Stahlkonstruktionen zum Einsatz, da sie eine hohe Festigkeit und eine hohe Streckgrenze aufgrund des erhöhten Mn-Gehalt und der geringen Cu-, Ni- und Cr-Gehalte haben. Beispiel: S420M (Kurzzeichen S + N oder M)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind wetterfeste Baustähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Es sind unlegierte Stähle, die durch einen geringen Zusatz von Cr, Cu und Ni eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit besitzen. Sie rosten verlangsamt und können mit einem zusätzlichen Schutzanstrich über Jahre vor Korrosion geschützt werden. Meistens bei Teilen, die zu groß zum Verzinken sind. 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind unlegierte Vergütungsstähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Sie sind zum Vergüten geeignet und besitzen zwischen 0,2 und 0,6% C. Z.B. C45E, das E steht für einen maximalen, vorgeschriebenen Schwefelanteil.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind legierte Vergütungsstähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Neben C enthalten sie zusätzliche Legierungselemente: Cr, Ni, Mn, Mo oder V. 

Sie haben eine deutlich höhere Streckgrenze und Zugfestigkeit als unlegierte Vergütungsstähle. Sie werden für hochbelastete Bauteile eingesetzt. 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Automatenstähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Unlegierte oder niedrig legierte Stähle, die zur Verbesserung der Spanbarkeit einen Schwefelgehalt von 0,18 bis 0,4% oder einen Bleizusatz von 0,15 bis 0,3% besitzen.


Sie eignen sich besonders für Drehteile, da der Span zerbröckelt und das Spanwerkzeug frei bleibt. Die Festigkeit wird von Pb undS kaum beeinflusst. Mit einem C-Gehalt über 0,3% sind sie vergütbar.


z.B. 11SMn30


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Federstähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Unlegierte oder legierte Stähle, die im gehärteten Zustand elastisch und dauerschwingfest sind.


Unlegierte Federstähle haben 0,5 bis 0,8% C-Gehalt, z.B. C70E.


Legierte Federstähle haben neben 0,4 bis 0,7% C-Gehalt noch Si, V, Cr oder Mn als Legierungselemente. z.B. 51Si7.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Wälzlagerstähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Es sind legierte Chromstähle mit einem C-Gehalt von rund 1%, z.B. 100Cr6.



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind nichtrostende Stähle?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Es liegt ein Chromgehalt von mindestens 10,5% und ein Kohlenstoffgehalt von höchstens 1,2% vor.

Sie werden unterschieden in:

  • korrosionsbeständige,
  • hitzebeständige und
  • warmfeste nichtrostende Stähle.

Korrosionsbeständigkeit besteht durch die vorhandene Passivschicht.


Anm.: Nichtrostende Stähle rosten auch, nur erheblich verlangsamt.

Lösung ausblenden
  • 267248 Karteikarten
  • 6737 Studierende
  • 85 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Werkstoffkunde Kurs an der FernUniversität in Hagen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind Einsatz- und Vergütungsstähle?

A:

Die Eigenschaften sind maßgeblich vom Kohlenstoffgehalt geprägt. Die Bezeichnung beginnt oft mit einem C, z.B. C45. Der Umrechnungsfaktor entspricht 1/100. Hier wären es 0,45% C. 

Unter 0,25% C ist der Stahl einsatzhärtbar, darüber vergütbar.

Q:

Wann ist ein Stahl schweißbar?

A:

Bei Stählen sind der Kohlenstoffgehalt und die Abkühlgeschwindigkeit nach dem Schweißen wesentlich für die Schweißeignung, da diese Faktoren die Härte und Eigenspannungen in der Schweißnaht und in der Wärmeeinflusszone bestimmen. Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt von mehr als 0,22 % gelten nur noch als bedingt schweißgeeignet, da sie durch die Gefügeumwandlungen zu Härtespitzen und Rissbildung neigen. Härtespitzen entstehen in der Wärmeeinflusszone besonders im Grenzbereich zur erstarrten Schmelze durch die Bildung von Martensit. Maßnahmen wie beispielsweise das Vorwärmen der Schweißteile oder das Spannungsarmglühen verringern diese Gefahr auch bei Stählen mit C-Gehalten von mehr als 0,3 %.

Das Zusammenwirken des Kohlenstoffs mit anderen Legierungsbestandteilen führt auch schon bei geringeren Anteilen an Kohlenstoff zu unerwünschten Eigenspannungen im Schweißteil. Daher wurde zur Beurteilung der Schweißeignung das sogenannte Kohlenstoffäquivalent eingeführt, das auch andere Legierungselemente berücksichtigt.

Q:

Durch welche Zulegierung kann die Korrosionsbeständigkeit erhöht werden?

A:

Cr und Ni.

Q:

Was bewirkt Kohlenstoff in Stählen?

A:

Erhöht Festigkeit und Härte.


Verringert Umformbarkeit, Dehnbarkeit, Schweißeignung und Spanbarkeit.

Q:

Was sind schweißgeeignete Feinkornbaustähle?

A:

Sie kommen bei hochbelasteten Stahlkonstruktionen zum Einsatz, da sie eine hohe Festigkeit und eine hohe Streckgrenze aufgrund des erhöhten Mn-Gehalt und der geringen Cu-, Ni- und Cr-Gehalte haben. Beispiel: S420M (Kurzzeichen S + N oder M)

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Was sind wetterfeste Baustähle?

A:

Es sind unlegierte Stähle, die durch einen geringen Zusatz von Cr, Cu und Ni eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit besitzen. Sie rosten verlangsamt und können mit einem zusätzlichen Schutzanstrich über Jahre vor Korrosion geschützt werden. Meistens bei Teilen, die zu groß zum Verzinken sind. 

Q:

Was sind unlegierte Vergütungsstähle?

A:

Sie sind zum Vergüten geeignet und besitzen zwischen 0,2 und 0,6% C. Z.B. C45E, das E steht für einen maximalen, vorgeschriebenen Schwefelanteil.

Q:

Was sind legierte Vergütungsstähle?

A:

Neben C enthalten sie zusätzliche Legierungselemente: Cr, Ni, Mn, Mo oder V. 

Sie haben eine deutlich höhere Streckgrenze und Zugfestigkeit als unlegierte Vergütungsstähle. Sie werden für hochbelastete Bauteile eingesetzt. 

Q:

Was sind Automatenstähle?

A:

Unlegierte oder niedrig legierte Stähle, die zur Verbesserung der Spanbarkeit einen Schwefelgehalt von 0,18 bis 0,4% oder einen Bleizusatz von 0,15 bis 0,3% besitzen.


Sie eignen sich besonders für Drehteile, da der Span zerbröckelt und das Spanwerkzeug frei bleibt. Die Festigkeit wird von Pb undS kaum beeinflusst. Mit einem C-Gehalt über 0,3% sind sie vergütbar.


z.B. 11SMn30


Q:

Was sind Federstähle?

A:

Unlegierte oder legierte Stähle, die im gehärteten Zustand elastisch und dauerschwingfest sind.


Unlegierte Federstähle haben 0,5 bis 0,8% C-Gehalt, z.B. C70E.


Legierte Federstähle haben neben 0,4 bis 0,7% C-Gehalt noch Si, V, Cr oder Mn als Legierungselemente. z.B. 51Si7.

Q:

Was sind Wälzlagerstähle?

A:

Es sind legierte Chromstähle mit einem C-Gehalt von rund 1%, z.B. 100Cr6.



Q:

Was sind nichtrostende Stähle?

A:

Es liegt ein Chromgehalt von mindestens 10,5% und ein Kohlenstoffgehalt von höchstens 1,2% vor.

Sie werden unterschieden in:

  • korrosionsbeständige,
  • hitzebeständige und
  • warmfeste nichtrostende Stähle.

Korrosionsbeständigkeit besteht durch die vorhandene Passivschicht.


Anm.: Nichtrostende Stähle rosten auch, nur erheblich verlangsamt.

Werkstoffkunde

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten Werkstoffkunde Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Baustoffkunde

IU Internationale Hochschule

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Werkstoffkunde
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Werkstoffkunde