Motivation Und Emotion at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Motivation und Emotion an der FernUniversität in Hagen

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Ziel einer "guten" motivationalen Erklärung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • möglichst viel unterschiedliches Verhalten mit möglichst wenigen hypothetischen Motivationskonstrukten erklären
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Erklärungsebenen für die Motivation gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN
Ebene der Funktion
  • Welchen Zweck hat der emotionale/motivationale Prozess?
  • zb Anpassung an die Umwelt -> spezifische Art erklären
  • zb Süßigkeiten/Snacks weniger attraktiv machen, sodass man weniger davon isst


Algorithmische Ebene

  • Welche Eigenschaften haben die Repräsentationen, die den emotionalen/motivationalen Prozess starten?
  • Wie verändern sich die Repräsentationen durch den Prozess?
  • = Nach welchem Algorithmus läuft das ab?
  • zb Wert von Snacks/Süßigkeiten ist immer gleich (also eine Information aus dem LZG) vs Wert von Snacks/Süßigkeiten wird immer neu berechnet (je nachdem, wie viel ich davon schon gegessen habe)


Neuronale Ebene

  • Wie wird der Algorithmus physiologisch als neuronale Aktivität realisiert?
  • zb Wert von Süßigkeiten/Snacks ist im ventromedialen Präfrontalkortex repräsentiert
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TESTE DEIN WISSEN

Wie definiert man allgemein gesehen "Emotionen"?

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TESTE DEIN WISSEN
  • zeitlich datierte, konkrete einzelne Vorkommnisse von zb Freude, Trauer, ...
  • haben folgende Merkmale gemeinsam:
    • aktuelle psychische Zustände von Personen
    • haben eine bestimmte Qualität, Intensität und Dauer
    • charakteristisches Erleben, Verhalten, Physiologie
    • sind in der Regel objektgerichtet
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TESTE DEIN WISSEN

Inwiefern sind Emotionen "Objektgerichtet"?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nach Brentano
  • "Charakteristisch für die psychischen Phänomene ist die Beziehung auf ein Objekt" - "Intentionalität"
  • In dem Fall nicht die Absicht, zu handeln, sondern "handelt von etwas"
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Warum brauchen wir Emotionen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wir brauchen die physische Modulation, die ihnen unterliegt (zb Blut pumpen, um Angriff oder Flucht vorzubereiten)
  • sagen uns, was gut / Priorität für uns ist
  • zur Herstellung von sozialer Bindung (Elternteil-Kind usw)
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Warum gibt es bei den Affekt-Vorhersagen oftmals Verzerrungen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Affekt-Vorhersagen: Man schätzt ein, wie (un)glücklich etwas einen machen wird
  • dabei liegt man sehr oft daneben


Fokussierungseffekt

  • Wir überschätzen, wie viel wir über das Ereignis in der Zukunft nachdenken werden
  • haben aber oftmals gar nicht so lange Zeit dafür, darüber nachzudenken, weil wir abgelenkt sein werden


Unterschätzen unsere Fähigkeit, uns einen Reim auf etwas zu machen ("Sensemaking")

  • Ereignis löst eine Kette kognitiver Verarbeitung aus
    • Aufmerksamkeit, Reaktion, Erklärung, weiter gehts
  • Man unterschätzt also, wie schnell man das Geschehene verarbeiten kann und dann wieder Kapazität hat, sich wichtigerem zu wenden
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Vorteile haben Verzerrungen bei Affekt-Vorhersagen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Macht uns flexibler
  • Man lässt sich nicht immer nur von Emotionen leiten
  • Sensemaking trägt dazu bei, emotional belastende Situationen schnell zu verarbeiten
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TESTE DEIN WISSEN

Können Tauben lesen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nach einer Studie von B.F.Skinner
  • hat Tauben beigebracht, Tricks auszuführen, immer wenn ein Schild mit dem entsprechenden Befehl gezeigt wurde
  • Es sieht also so aus, als ob die Tauben lesen können
  • Tauben wurden bei 3/4 ihres Normalgewichts gehalten -> Hunger -> Futter funktioniert als Verstärker
  • Sind also von außen gesteuert
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Welcher Verstärkerplan funktioniert am Besten und warum?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Variabler Quotenplan
  • Immer dann, wenn jemand gewünschtes Verhalten zeigt, wirft man zb eine Münze und belohnt somit ca jedes 2. gewünschte Verhalten
  • geht auch mit Würfel -> belohnt jedes 6. Verhalten usw.
  • besonders effektiv, weil man so daran gewöhnt wird, dass man nicht immer etwas bekommt, aber eben trotzdem manchmal
  • Man wird daher auch ohne andauernde Verstärkung das gewünschte Verhalten zeigen
  • So funktionieren auch Spielhallen
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TESTE DEIN WISSEN

Wie positioniert Skinner sich zum freien Willen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gibt es nicht
  • reden nur von freiem Willen, weil wir noch nicht genug darüber wissen, was uns determiniert
  • freier Wille = Pseudoerklärung, Platzhaltererklärung
  • Nicht mehr gebraucht, wenn man noch mehr darüber erfährt, welche spezifischen Umwelteigenschaften unser Verhalten kontrollieren
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TESTE DEIN WISSEN

Warum gehört die Psychoanalyse nach Freud laut Bernhard Weiner zu den "Mensch als Maschine"-Metaphern?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Konzepte aus der Mechanik und anderen physikalischen Bereichen kommen zum Tragen
    • psychische Energie
  • Aus Sicht der Person kann wenig gesteuert werden
  • Impulse stammen aus physiologischen Bedürfnissen und entstehen unbewusst, Triebe können nicht bewusst gesteuert werden
  • ICH kann nur noch steuern und umlenken
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Womit befasst sich die Motivationspsychologie?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Richtung, Ausdauer und Intensität von Verhalten erklären
  • Definition nach Rheinberg



Klausurfrage

Motivationspsychologie hat als Hauptziel (nach Rheinberg 1995), die Richtung, Ausdauer und Intensität von Kognition zu erklären.


Falsch, von Verhalten

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Motivation und Emotion Kurs an der FernUniversität in Hagen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist das Ziel einer "guten" motivationalen Erklärung?

A:
  • möglichst viel unterschiedliches Verhalten mit möglichst wenigen hypothetischen Motivationskonstrukten erklären
Q:

Welche Erklärungsebenen für die Motivation gibt es?

A:
Ebene der Funktion
  • Welchen Zweck hat der emotionale/motivationale Prozess?
  • zb Anpassung an die Umwelt -> spezifische Art erklären
  • zb Süßigkeiten/Snacks weniger attraktiv machen, sodass man weniger davon isst


Algorithmische Ebene

  • Welche Eigenschaften haben die Repräsentationen, die den emotionalen/motivationalen Prozess starten?
  • Wie verändern sich die Repräsentationen durch den Prozess?
  • = Nach welchem Algorithmus läuft das ab?
  • zb Wert von Snacks/Süßigkeiten ist immer gleich (also eine Information aus dem LZG) vs Wert von Snacks/Süßigkeiten wird immer neu berechnet (je nachdem, wie viel ich davon schon gegessen habe)


Neuronale Ebene

  • Wie wird der Algorithmus physiologisch als neuronale Aktivität realisiert?
  • zb Wert von Süßigkeiten/Snacks ist im ventromedialen Präfrontalkortex repräsentiert
Q:

Wie definiert man allgemein gesehen "Emotionen"?

A:
  • zeitlich datierte, konkrete einzelne Vorkommnisse von zb Freude, Trauer, ...
  • haben folgende Merkmale gemeinsam:
    • aktuelle psychische Zustände von Personen
    • haben eine bestimmte Qualität, Intensität und Dauer
    • charakteristisches Erleben, Verhalten, Physiologie
    • sind in der Regel objektgerichtet
Q:

Inwiefern sind Emotionen "Objektgerichtet"?

A:
  • Nach Brentano
  • "Charakteristisch für die psychischen Phänomene ist die Beziehung auf ein Objekt" - "Intentionalität"
  • In dem Fall nicht die Absicht, zu handeln, sondern "handelt von etwas"
Q:

Warum brauchen wir Emotionen?

A:
  • Wir brauchen die physische Modulation, die ihnen unterliegt (zb Blut pumpen, um Angriff oder Flucht vorzubereiten)
  • sagen uns, was gut / Priorität für uns ist
  • zur Herstellung von sozialer Bindung (Elternteil-Kind usw)
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Q:

Warum gibt es bei den Affekt-Vorhersagen oftmals Verzerrungen?

A:
  • Affekt-Vorhersagen: Man schätzt ein, wie (un)glücklich etwas einen machen wird
  • dabei liegt man sehr oft daneben


Fokussierungseffekt

  • Wir überschätzen, wie viel wir über das Ereignis in der Zukunft nachdenken werden
  • haben aber oftmals gar nicht so lange Zeit dafür, darüber nachzudenken, weil wir abgelenkt sein werden


Unterschätzen unsere Fähigkeit, uns einen Reim auf etwas zu machen ("Sensemaking")

  • Ereignis löst eine Kette kognitiver Verarbeitung aus
    • Aufmerksamkeit, Reaktion, Erklärung, weiter gehts
  • Man unterschätzt also, wie schnell man das Geschehene verarbeiten kann und dann wieder Kapazität hat, sich wichtigerem zu wenden
Q:

Welche Vorteile haben Verzerrungen bei Affekt-Vorhersagen?

A:
  • Macht uns flexibler
  • Man lässt sich nicht immer nur von Emotionen leiten
  • Sensemaking trägt dazu bei, emotional belastende Situationen schnell zu verarbeiten
Q:

Können Tauben lesen?

A:
  • Nach einer Studie von B.F.Skinner
  • hat Tauben beigebracht, Tricks auszuführen, immer wenn ein Schild mit dem entsprechenden Befehl gezeigt wurde
  • Es sieht also so aus, als ob die Tauben lesen können
  • Tauben wurden bei 3/4 ihres Normalgewichts gehalten -> Hunger -> Futter funktioniert als Verstärker
  • Sind also von außen gesteuert
Q:

Welcher Verstärkerplan funktioniert am Besten und warum?

A:
  • Variabler Quotenplan
  • Immer dann, wenn jemand gewünschtes Verhalten zeigt, wirft man zb eine Münze und belohnt somit ca jedes 2. gewünschte Verhalten
  • geht auch mit Würfel -> belohnt jedes 6. Verhalten usw.
  • besonders effektiv, weil man so daran gewöhnt wird, dass man nicht immer etwas bekommt, aber eben trotzdem manchmal
  • Man wird daher auch ohne andauernde Verstärkung das gewünschte Verhalten zeigen
  • So funktionieren auch Spielhallen
Q:

Wie positioniert Skinner sich zum freien Willen?

A:
  • Gibt es nicht
  • reden nur von freiem Willen, weil wir noch nicht genug darüber wissen, was uns determiniert
  • freier Wille = Pseudoerklärung, Platzhaltererklärung
  • Nicht mehr gebraucht, wenn man noch mehr darüber erfährt, welche spezifischen Umwelteigenschaften unser Verhalten kontrollieren
Q:

Warum gehört die Psychoanalyse nach Freud laut Bernhard Weiner zu den "Mensch als Maschine"-Metaphern?

A:
  • Konzepte aus der Mechanik und anderen physikalischen Bereichen kommen zum Tragen
    • psychische Energie
  • Aus Sicht der Person kann wenig gesteuert werden
  • Impulse stammen aus physiologischen Bedürfnissen und entstehen unbewusst, Triebe können nicht bewusst gesteuert werden
  • ICH kann nur noch steuern und umlenken
Q:

Womit befasst sich die Motivationspsychologie?

A:
  • Richtung, Ausdauer und Intensität von Verhalten erklären
  • Definition nach Rheinberg



Klausurfrage

Motivationspsychologie hat als Hauptziel (nach Rheinberg 1995), die Richtung, Ausdauer und Intensität von Kognition zu erklären.


Falsch, von Verhalten

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