Modul AF G Gesundheitspsychologie at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Modul AF G Gesundheitspsychologie an der FernUniversität in Hagen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Krankheitsparadigmen gibt es/gab es? 

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In der Reihenfolge, wo diese existiert haben/existieren:

-Biomedizinisches Krankheitsparadigma

-Risikofaktorenmodelle 

-Biopsychosoziales Krankheitsparadigma

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Was zeigt, dass die Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit nicht nur ein individuell wichtiger Wert, sondern auch gesamtgesellschaftlich in hohem Maße relevant ist? 

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Der finanzielle Aspekt= Kosten für Krankheitsversorgung und Pflege haben sich drastisch erhöht.

=> Gesundheitsausgaben in Deutschland in 2018 entsprachen einen Anteil von 11.7 % des Bruttoinlandproduktes= im Vergleich zu 2017 Anstieg der Gesundheitsausgaben um 4.0 %  

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Was ist ein wichtiges Ziel gesundheitspolitischer Bemühungen?


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Die Senkung krankheitsbedingter Kosten

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Krankheitskategorien

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Alle anerkannten Krankheiten werden heute anhand körperlicher oder psychischer Beschwerden unterschiedlichen Krankheitskategorien zugeordnet.

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Was sind die bekanntesten + international normierten aktuellen Klassifikationssystem?

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-die International Classification of Diseases (ICD10)

-das Diagnostic and Statistical Manual (DSM-5)

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Welche drei grundlegende Dimensionen von Krankheiten hebt Faltermaier hervor?

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1) Störung + Normabweichung im Organismus, die objektiv messbar ist. 

2) Oft mit sozialen Konsequenzen verbunden, da sie mit Einschränkungen in der Funktions- + Leistungsfähigkeit von Personen verbunden sein kann.

3) Psychisch bedeutsam + erlebbar, etwa über den wahrgenommen Schmerz oder über mit der Krankheit verbundene Ängste und Belastungen, die Bewältigungsbemühungen erforderlich machen. 

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Erklären Sie das biomedizinische Krankheitsparadigma

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-Verfolgt einen naturwissenschaftlich orientierten Erklärungsansatz= Krankheit als Störung eines sonst normal funktionierenden Organismus auffasst. 

--> die Störung beruht auf spezifischen biologischen Ursachen, die genetisch bedingt oder auf externe Faktoren (Viren, Bakterien) zurückzuführen sind. 

--> Faktoren rufen spezifische körperliche Reaktionen als Krankheitssymptome hervor + haben einen vorhersehbaren Krankheitsverlauf zur Folge.

-Psychische Faktoren od. soziale Kontext = nicht einbezogen 

-Ziel= Mithilfe objektiver Messungen + Methoden kausale Erklärungen finden, um Krankheit zu behandeln

-Fokus auf Krankheit, Krankheitsträger= passive Träger

-Behandlung setzt am Körper an


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Definition von Krankheit  

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TESTE DEIN WISSEN

-bezieht sich im medizinischen Sinne auf die Behandlungs- und/oder Pflegebedürftigkeit einer Person 

-ist definiert über körperliche, geistige oder seelische Veränderungen oder Störungen, welche objektiv feststellbar sind und das subjektive Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit einer Person einschränken

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TESTE DEIN WISSEN

Wieso wird im Bezug auf das biomedizinische Krankheitsparadigma von eine dichotome Vorstellung von Gesundheit und Krankheit geredet? 

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TESTE DEIN WISSEN

Weil Gesundheit als die Abwesenheit einer Krankheit aufgefasst wird und umgekehrt.

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Wodurch konnte sich das biomedizinische Krankheitsparadigma etablieren? Gilt es noch heute oder nicht mehr?

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TESTE DEIN WISSEN

-Insb. durch große Erfolge bei der Behandlung von Infektionskrankheiten 

-ist noch immer vorherrschend in der Medizin + Bereichen der Gesundheitsversorgung

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Was waren die Hauptkritikpunkte am biomedizinischen Modell, ab wann und von wem wurde sie vorgebracht? 

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TESTE DEIN WISSEN

- Ab den 1970er Jahren mehrte sich die Kritik an dem Modell (u.a von Engel vorgebracht) 

-Modell=reduktionistisch= keinen Raum für soziale, psychologische und behaviorale Krankheitsdimensionen

-subjektive Erleben der Betroffenen, ihre Krankheitswahrnehmung + Krankheitsverhalten werden bei der Erklärung des Krankheitsgeschehens nicht einbezieht.

-Fehlende Berücksichtigung von Erkenntnissen zur multifaktoriell bedingten Entstehung von Krankheiten (z. B. durch ein Zusammenwirken von genetischen und Verhaltensfaktoren)

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TESTE DEIN WISSEN

Was bewirkt die Zunahme chronisch-degenerativer Krankheiten?  

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TESTE DEIN WISSEN

-verweist zum einen auf die Grenzen einer kurativ ausgerichteten Medizin

-durch sie werden die Kosten für Krankheitsversorgung und Pflege drastisch erhöht.

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Q:

Welche Krankheitsparadigmen gibt es/gab es? 

A:

In der Reihenfolge, wo diese existiert haben/existieren:

-Biomedizinisches Krankheitsparadigma

-Risikofaktorenmodelle 

-Biopsychosoziales Krankheitsparadigma

Q:

Was zeigt, dass die Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit nicht nur ein individuell wichtiger Wert, sondern auch gesamtgesellschaftlich in hohem Maße relevant ist? 

A:

Der finanzielle Aspekt= Kosten für Krankheitsversorgung und Pflege haben sich drastisch erhöht.

=> Gesundheitsausgaben in Deutschland in 2018 entsprachen einen Anteil von 11.7 % des Bruttoinlandproduktes= im Vergleich zu 2017 Anstieg der Gesundheitsausgaben um 4.0 %  

Q:

Was ist ein wichtiges Ziel gesundheitspolitischer Bemühungen?


A:

Die Senkung krankheitsbedingter Kosten

Q:

Krankheitskategorien

A:

Alle anerkannten Krankheiten werden heute anhand körperlicher oder psychischer Beschwerden unterschiedlichen Krankheitskategorien zugeordnet.

Q:

Was sind die bekanntesten + international normierten aktuellen Klassifikationssystem?

A:

-die International Classification of Diseases (ICD10)

-das Diagnostic and Statistical Manual (DSM-5)

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Q:

Welche drei grundlegende Dimensionen von Krankheiten hebt Faltermaier hervor?

A:

1) Störung + Normabweichung im Organismus, die objektiv messbar ist. 

2) Oft mit sozialen Konsequenzen verbunden, da sie mit Einschränkungen in der Funktions- + Leistungsfähigkeit von Personen verbunden sein kann.

3) Psychisch bedeutsam + erlebbar, etwa über den wahrgenommen Schmerz oder über mit der Krankheit verbundene Ängste und Belastungen, die Bewältigungsbemühungen erforderlich machen. 

Q:

Erklären Sie das biomedizinische Krankheitsparadigma

A:

-Verfolgt einen naturwissenschaftlich orientierten Erklärungsansatz= Krankheit als Störung eines sonst normal funktionierenden Organismus auffasst. 

--> die Störung beruht auf spezifischen biologischen Ursachen, die genetisch bedingt oder auf externe Faktoren (Viren, Bakterien) zurückzuführen sind. 

--> Faktoren rufen spezifische körperliche Reaktionen als Krankheitssymptome hervor + haben einen vorhersehbaren Krankheitsverlauf zur Folge.

-Psychische Faktoren od. soziale Kontext = nicht einbezogen 

-Ziel= Mithilfe objektiver Messungen + Methoden kausale Erklärungen finden, um Krankheit zu behandeln

-Fokus auf Krankheit, Krankheitsträger= passive Träger

-Behandlung setzt am Körper an


Q:

Definition von Krankheit  

A:

-bezieht sich im medizinischen Sinne auf die Behandlungs- und/oder Pflegebedürftigkeit einer Person 

-ist definiert über körperliche, geistige oder seelische Veränderungen oder Störungen, welche objektiv feststellbar sind und das subjektive Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit einer Person einschränken

Q:

Wieso wird im Bezug auf das biomedizinische Krankheitsparadigma von eine dichotome Vorstellung von Gesundheit und Krankheit geredet? 

A:

Weil Gesundheit als die Abwesenheit einer Krankheit aufgefasst wird und umgekehrt.

Q:

Wodurch konnte sich das biomedizinische Krankheitsparadigma etablieren? Gilt es noch heute oder nicht mehr?

A:

-Insb. durch große Erfolge bei der Behandlung von Infektionskrankheiten 

-ist noch immer vorherrschend in der Medizin + Bereichen der Gesundheitsversorgung

Q:

Was waren die Hauptkritikpunkte am biomedizinischen Modell, ab wann und von wem wurde sie vorgebracht? 

A:

- Ab den 1970er Jahren mehrte sich die Kritik an dem Modell (u.a von Engel vorgebracht) 

-Modell=reduktionistisch= keinen Raum für soziale, psychologische und behaviorale Krankheitsdimensionen

-subjektive Erleben der Betroffenen, ihre Krankheitswahrnehmung + Krankheitsverhalten werden bei der Erklärung des Krankheitsgeschehens nicht einbezieht.

-Fehlende Berücksichtigung von Erkenntnissen zur multifaktoriell bedingten Entstehung von Krankheiten (z. B. durch ein Zusammenwirken von genetischen und Verhaltensfaktoren)

Q:

Was bewirkt die Zunahme chronisch-degenerativer Krankheiten?  

A:

-verweist zum einen auf die Grenzen einer kurativ ausgerichteten Medizin

-durch sie werden die Kosten für Krankheitsversorgung und Pflege drastisch erhöht.

Modul AF G Gesundheitspsychologie

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