M5 at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für M5 an der FernUniversität in Hagen

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TESTE DEIN WISSEN

Zentrum Entwicklungspsychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Fragen nach Entstehung, nachhaltiger Veränderung & nach Zustandekommen von Stabilität (& Veränderung) psychischer Funktionen über die Lebenspanne hinweg

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TESTE DEIN WISSEN

Querschnittdesign Studie


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TESTE DEIN WISSEN

VP unterschiedlichen Alters werden ein einziges Mal auf ein Merkmal untersucht. Aus unterschieden der Altersgruppen wird dann auf den Entwicklungsverlauf geschlossen. 

Vorteil: sind schnell & leicht durchführbar/ sehr großer Nachteil: Querschnittsdesigns sagen nichts über die Entwicklung im eigentlichen Sinne aus 

Beide (Längs & Querschnittdesign) haben das Problem das VP nicht nur einer Altersgruppe, sondern eben auch einer bestimmten Kohorte angehören (schwer die Ergebnisse zu verallgemeinern) 

•Bei Querschnittsdesign sind die Kohorten vermischt

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TESTE DEIN WISSEN

Längsschnitt Studie

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TESTE DEIN WISSEN

dieselbe VP über längeren Zeitraum zu verschiedenen Zeitpunkten auf das zu interessierende Merkmal untersuchen, woraus sich der individuelle Entwicklungsverlauf zeichnen lässt 

--> Vergleich dieser individuellen Entwicklungsverläufen: Evtl. Aussage über einen allgemeinen Entwicklungsverlauf o. auch subgruppenspezifische (differentielle) Entwicklungsverläufe 

•i.d.R. Alter als Einstiegskriterium, häufig im Abstand von einem o. mehreren Jahren 


Probleme: wie geht man mit Drop-outs um? Lerneffekte?

Ein wichtiger Nachteil ist die Kohortenspezifität oder Generationsspezifität (Kopplung der Gruppe an die historische Zeitspanne), was die Generalisierbarkeit auf andere Generationen oder

Zeitspannen erheblich in Frage stellt.

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Entwicklungspsychologie Themen 

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TESTE DEIN WISSEN

veränderungsorientierte Perspektive (nicht wie etwas ist, sondern wie etwas wird) 

•thematisiert intraindividuelle Veränderung als auch interindividuelle Unterschiede in intraindividueller Veränderung 

•zudem: Einerseits Bedingungen für Entstehung, Veränderung & Stabilität psychischer Funktionen andererseits Gründe für differentielle Entwicklungsverläufe (& somit entwickeln von Interventionsempfehlungen bei „abweichender“ Entwicklung) 

•war lange Zeit „Kinderpsychologie“ --> Reifung ist ein wichtiger Motor in der Entwicklung 

•Entwicklung eng an inneren Bauplan folgend der auf unumkehrbaren Stufen o. Phasen auf das Erreichen an ein höheres Ziel gerichtet ist. (hier angekommen geht es dann um Erhaltung o. später Abbau dieses Ziels, lange Zeit wurde das als Erwachsenenalter betrachtet) 

neuerer Ansatz: Veränderung auch als Anpassung- findet über gesamte Lebensspanne hinweg statt 

--> Alter als alleiniger Bezugspunkt zur Markierung von Entwicklung nimmt ab an Aussagekraft (inkonsequenter Weise in Forschung noch wichtig) 


Nun Veränderung im Fokus 

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungspsychologie als empirische Wissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

•Psychologie wird mehrheitlich als empirische und damit Erfahrungswissenschaft verstanden 

•Aus Theorien abgeleitete Hypothesen werden unter Hinzunahme entsprechender Methoden anhand von Daten getestet wodurch psychische Phänomene zugänglich und erforschbar werden

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William James (einer der Gründungsväter der Psychologie): das Gefühl der Veränderung ist die Emotion

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TESTE DEIN WISSEN

Empfinden wir ein Gefühl, drücken wir dieses aus und handeln entsprechend ↔ Emotionspsychologie: aufgrund der Wahrnehmung körperlicher/physiologischer Veränderung stellt sich in einem zweiten Schritt das entsprechende Gefühl ein --> James 

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Volumenkonstanz

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TESTE DEIN WISSEN

die Menge bleibt immer gleich, auch wenn sie in ein anderes Gefäß geschüttet wird (gießt man Wasser von einem kleinen breiten in ein hohes schmales Gefäß, glauben Kleinkinder, dass es mehr wird)

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Objektpermanenz


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Objekte existieren, auch wenn wir sie nicht sehen (für Kleinkinder haben Objekte nur solange eine Existenz, wie sie sie sehen können)

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Regulation des mimischen Ausdrucks

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= im Laufe unserer Entwicklung lernen wir, nonverbales Ausdrucksverhalten von unseren Gefühlen abzukoppeln 

Nonverbal leakage: Gefühle können ungewollt hindurchsickern und minimal sichtbar werden 

Clues to deception: es machen sich nicht selten Zeichen der willentlichen Kontrolle bemerkbar 

Display rules: soziale/kulturelle Regeln für den Gesichtsausdruck 

• Wichtig für die Regulation sind 

• Steuerung der Gesichtsmuskulatur 

• Wissen darum, dass Gefühle privat sind, deren Ausdruck aber für andere sichtbar

• Grundlegend Kompetenzen der Perspektivübernahme 

• Kenntnis der display rules

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TESTE DEIN WISSEN

Theorien enthalten Aussagen über...

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TESTE DEIN WISSEN

theoretische Konstrukte und deren Beziehungen, die sich unserer direkten Erfahrung und Anschauung entziehen, z.B. Aggression, Emotion, Identität, Selbst, Freundschaft, Trieb, Impulsivität, Persönlichkeit

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Mary Ainsworth — Strange Situation Test

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1. Mutter und Kind werden vom Beobachter in einen Raum mit einer Einwegscheibe geführt. In dem Raum sind Spielzeug und zwei Stühle. Die Mutter setzt das Kind auf den Boden. 

2. Mutter und Kind sind allein. Die Mutter liest eine Zeitschrift, das Kind kann die Umgebung und das Spielzeug erkunden 

3. Eine Fremde tritt ein, unterhält sich mit der Mutter und beschäftigt sich auch mit dem Kind. 

4. Die Mutter verlässt unauffällig den Raum, die Fremd bleibt mit dem Kind allein, beschäftigt sich mit ihm und tröstet es gegebenenfalls. 

5. Die Mutter kommt wieder, die Fremde geht. Mutter und Kind sind allein, die Mutter beschäftigt sich mit dem Kind und versucht, es wieder für das Spielzeug zu interessieren. 

6. Die Mutter verlässt mit einem Abschiedsgruß den Raum und lässt ihr Kind allein. 

7. Die Fremde tritt ein und versucht gegebenenfalls das Kind zu trösten. 

8. Die Mutter kommt wieder und die Fremde verlässt den Raum.

➡ Verhalten des Kindes in den Wiedervereinigungsszenen (5&8) wird ausgewertet und auf 4 siebenstufigen Skalen ausgewertet 

• Nähesuchen 

• Kontakthalten 

• Widerstand gegen Körperkontakt 

• Vermeidungsverhalten

➡ Einstufung der Qualität der Bindung in die Bindungsklassen

Sicher gebunden: Kinder suchen Kontakt und Nähe zur Mutter, reagieren mit Freude und wollen getröstet werden. Sie beruhigen sich recht schnell und wenden sich erneut dem Spiel zu 

Vermeidend-unsicher gebunden: Kinder vermeiden die Mutter aktiv, ignorieren sie oder lehnen sie ab. In der Regel gibt es keinen intensiven Körperkontakt. Die Kinder wollen nicht auf den Arm genommen und getröstet werden

Ambivalent-unsicher gebunden: Kinder sind unfähig, sich zu beruhigen. Sie zeigen einerseits einen starken Wunsch nach Körperkontakt und Nähe, andererseits aber auch aggressives Verhalten gegenüber der Mutter. Es dauert meist länger, bis sie wieder einen emotionalen stabilen Zustand erreichen

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Display rules

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soziale/kulturelle Regeln für den Gesichtsausdruck 


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Q:

Zentrum Entwicklungspsychologie

A:

Fragen nach Entstehung, nachhaltiger Veränderung & nach Zustandekommen von Stabilität (& Veränderung) psychischer Funktionen über die Lebenspanne hinweg

Q:

Querschnittdesign Studie


A:

VP unterschiedlichen Alters werden ein einziges Mal auf ein Merkmal untersucht. Aus unterschieden der Altersgruppen wird dann auf den Entwicklungsverlauf geschlossen. 

Vorteil: sind schnell & leicht durchführbar/ sehr großer Nachteil: Querschnittsdesigns sagen nichts über die Entwicklung im eigentlichen Sinne aus 

Beide (Längs & Querschnittdesign) haben das Problem das VP nicht nur einer Altersgruppe, sondern eben auch einer bestimmten Kohorte angehören (schwer die Ergebnisse zu verallgemeinern) 

•Bei Querschnittsdesign sind die Kohorten vermischt

Q:

Längsschnitt Studie

A:

dieselbe VP über längeren Zeitraum zu verschiedenen Zeitpunkten auf das zu interessierende Merkmal untersuchen, woraus sich der individuelle Entwicklungsverlauf zeichnen lässt 

--> Vergleich dieser individuellen Entwicklungsverläufen: Evtl. Aussage über einen allgemeinen Entwicklungsverlauf o. auch subgruppenspezifische (differentielle) Entwicklungsverläufe 

•i.d.R. Alter als Einstiegskriterium, häufig im Abstand von einem o. mehreren Jahren 


Probleme: wie geht man mit Drop-outs um? Lerneffekte?

Ein wichtiger Nachteil ist die Kohortenspezifität oder Generationsspezifität (Kopplung der Gruppe an die historische Zeitspanne), was die Generalisierbarkeit auf andere Generationen oder

Zeitspannen erheblich in Frage stellt.

Q:

Entwicklungspsychologie Themen 

A:

veränderungsorientierte Perspektive (nicht wie etwas ist, sondern wie etwas wird) 

•thematisiert intraindividuelle Veränderung als auch interindividuelle Unterschiede in intraindividueller Veränderung 

•zudem: Einerseits Bedingungen für Entstehung, Veränderung & Stabilität psychischer Funktionen andererseits Gründe für differentielle Entwicklungsverläufe (& somit entwickeln von Interventionsempfehlungen bei „abweichender“ Entwicklung) 

•war lange Zeit „Kinderpsychologie“ --> Reifung ist ein wichtiger Motor in der Entwicklung 

•Entwicklung eng an inneren Bauplan folgend der auf unumkehrbaren Stufen o. Phasen auf das Erreichen an ein höheres Ziel gerichtet ist. (hier angekommen geht es dann um Erhaltung o. später Abbau dieses Ziels, lange Zeit wurde das als Erwachsenenalter betrachtet) 

neuerer Ansatz: Veränderung auch als Anpassung- findet über gesamte Lebensspanne hinweg statt 

--> Alter als alleiniger Bezugspunkt zur Markierung von Entwicklung nimmt ab an Aussagekraft (inkonsequenter Weise in Forschung noch wichtig) 


Nun Veränderung im Fokus 

Q:

Entwicklungspsychologie als empirische Wissenschaft

A:

•Psychologie wird mehrheitlich als empirische und damit Erfahrungswissenschaft verstanden 

•Aus Theorien abgeleitete Hypothesen werden unter Hinzunahme entsprechender Methoden anhand von Daten getestet wodurch psychische Phänomene zugänglich und erforschbar werden

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Q:

William James (einer der Gründungsväter der Psychologie): das Gefühl der Veränderung ist die Emotion

A:

Empfinden wir ein Gefühl, drücken wir dieses aus und handeln entsprechend ↔ Emotionspsychologie: aufgrund der Wahrnehmung körperlicher/physiologischer Veränderung stellt sich in einem zweiten Schritt das entsprechende Gefühl ein --> James 

Q:

Volumenkonstanz

A:

die Menge bleibt immer gleich, auch wenn sie in ein anderes Gefäß geschüttet wird (gießt man Wasser von einem kleinen breiten in ein hohes schmales Gefäß, glauben Kleinkinder, dass es mehr wird)

Q:

Objektpermanenz


A:

Objekte existieren, auch wenn wir sie nicht sehen (für Kleinkinder haben Objekte nur solange eine Existenz, wie sie sie sehen können)

Q:

Regulation des mimischen Ausdrucks

A:

= im Laufe unserer Entwicklung lernen wir, nonverbales Ausdrucksverhalten von unseren Gefühlen abzukoppeln 

Nonverbal leakage: Gefühle können ungewollt hindurchsickern und minimal sichtbar werden 

Clues to deception: es machen sich nicht selten Zeichen der willentlichen Kontrolle bemerkbar 

Display rules: soziale/kulturelle Regeln für den Gesichtsausdruck 

• Wichtig für die Regulation sind 

• Steuerung der Gesichtsmuskulatur 

• Wissen darum, dass Gefühle privat sind, deren Ausdruck aber für andere sichtbar

• Grundlegend Kompetenzen der Perspektivübernahme 

• Kenntnis der display rules

Q:

Theorien enthalten Aussagen über...

A:

theoretische Konstrukte und deren Beziehungen, die sich unserer direkten Erfahrung und Anschauung entziehen, z.B. Aggression, Emotion, Identität, Selbst, Freundschaft, Trieb, Impulsivität, Persönlichkeit

Q:

Mary Ainsworth — Strange Situation Test

A:

1. Mutter und Kind werden vom Beobachter in einen Raum mit einer Einwegscheibe geführt. In dem Raum sind Spielzeug und zwei Stühle. Die Mutter setzt das Kind auf den Boden. 

2. Mutter und Kind sind allein. Die Mutter liest eine Zeitschrift, das Kind kann die Umgebung und das Spielzeug erkunden 

3. Eine Fremde tritt ein, unterhält sich mit der Mutter und beschäftigt sich auch mit dem Kind. 

4. Die Mutter verlässt unauffällig den Raum, die Fremd bleibt mit dem Kind allein, beschäftigt sich mit ihm und tröstet es gegebenenfalls. 

5. Die Mutter kommt wieder, die Fremde geht. Mutter und Kind sind allein, die Mutter beschäftigt sich mit dem Kind und versucht, es wieder für das Spielzeug zu interessieren. 

6. Die Mutter verlässt mit einem Abschiedsgruß den Raum und lässt ihr Kind allein. 

7. Die Fremde tritt ein und versucht gegebenenfalls das Kind zu trösten. 

8. Die Mutter kommt wieder und die Fremde verlässt den Raum.

➡ Verhalten des Kindes in den Wiedervereinigungsszenen (5&8) wird ausgewertet und auf 4 siebenstufigen Skalen ausgewertet 

• Nähesuchen 

• Kontakthalten 

• Widerstand gegen Körperkontakt 

• Vermeidungsverhalten

➡ Einstufung der Qualität der Bindung in die Bindungsklassen

Sicher gebunden: Kinder suchen Kontakt und Nähe zur Mutter, reagieren mit Freude und wollen getröstet werden. Sie beruhigen sich recht schnell und wenden sich erneut dem Spiel zu 

Vermeidend-unsicher gebunden: Kinder vermeiden die Mutter aktiv, ignorieren sie oder lehnen sie ab. In der Regel gibt es keinen intensiven Körperkontakt. Die Kinder wollen nicht auf den Arm genommen und getröstet werden

Ambivalent-unsicher gebunden: Kinder sind unfähig, sich zu beruhigen. Sie zeigen einerseits einen starken Wunsch nach Körperkontakt und Nähe, andererseits aber auch aggressives Verhalten gegenüber der Mutter. Es dauert meist länger, bis sie wieder einen emotionalen stabilen Zustand erreichen

Q:

Display rules

A:

soziale/kulturelle Regeln für den Gesichtsausdruck 


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