M4 at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

zwei Forschungsleitende Prämissen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen konstruieren wahrgenommene soziale Realität selbst

➔  Reagieren also nicht auf „objektive“, sondern auf subjektiv wahrgenommene und interpretierte Situation

  • Menschliches Verhalten als Funktion von Personen- und Umweltfaktoren 

➔ Im Einklang mit Verhaltensgleichung von Kurt Lewin (Mitbegründer der empirischen Sozialpsychologie): 

V = f(P,U)

V= menschliches Verhalten

P= Personenfaktoren

U= Umweltfaktoren

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TESTE DEIN WISSEN

Personenfaktoren: Motivation Definition

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TESTE DEIN WISSEN

Motivationale Ansätze  beschreiben Personen danach, welche Ziele sie verfolgen und mit welcher Intensität sie das tun

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TESTE DEIN WISSEN

Interaktion Definition

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TESTE DEIN WISSEN

Stärke des Effekts, den bestimmter Faktor (Situationsmerkmal) auf Variable (bestimmtes Verhalten) ausübt, variiert systematisch mit Ausprägung eines anderen Faktors (Personenmerkmal)

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TESTE DEIN WISSEN

Beispiel zur Interaktion: Studie von Nadler und Liviatan (2006)

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TESTE DEIN WISSEN

o Untersuchung: Auswirkungen von Entschuldigungen politischer Führer auf Versöhnungsbereitschaft der Gegenseite 

➔ jüdischen Israelis Rede eines Palästinenserführers gezeigt, entweder mit Ausdruck von Mitgefühl für verursachtes Leiden oder ohne 

o Ergebnis: positive Auswirkungen auf Mitgefühl nur bei den Israelis, die vorher schon gewisses Maß an Vertrauen in Palästinenser hatten 

➔ Sonst: negative Auswirkungen (Täuschungsmanöver vermutet) 

o Verdeutlicht: Effekt eines sozialen Situationsfaktors (Ausdruck des Mitgefühls) kann systematisch durch Ausprägung eines Personenfaktors (Vertrauen der Rezipienten) beeinflusst werden

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation: Ziele Definition

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TESTE DEIN WISSEN

spezifische, bewusst zugängliche Repräsentation erstrebenswerter bzw. positiv-valenter Ereignisse, Ergebnisse

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TESTE DEIN WISSEN

Personenfaktoren: Persönlichkeitseigenschaft Definition

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TESTE DEIN WISSEN

o zeitlich relativ überdauernde und über Situationen generalisierte Erlebens- und Verhaltenstendenz 

o fünf Definitionskriterien von Persönlichkeitseigenschaften: 

1. bezieht sich auf Individuen 

2. Merkmale, anhand derer sich Individuen voneinander unterscheiden 

3. i.d.R. unterscheiden sich Individuen nicht darin, ob sie eine Eigenschaft besitzen, sondern im Ausprägungsgrad der Eigenschaft 

4. Merkmal muss über längeren Zeitraum hinweg bestehen bzw. beobachtbar sein 

→ unterscheidet Persönlichkeitseigenschaften von zeitlich fluktuierenden Befindlichkeiten einer Person („states“) 

5. beschreiben Regelmäßigkeiten des Verhaltens, Denkens und Fühlens auch über Situationen hinweg 

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation: Werte Definition

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TESTE DEIN WISSEN

breitere Klassen von allgemeinen und relativ abstrakten Zielen; fungieren als bewusste Leitlinien für Menschen 

→ Beispiele: Universalismus, Tradition, Sicherheit

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TESTE DEIN WISSEN

Es wurde eine Vielzahl von psychologischen Eigenschaften (Dispositionen) identifiziert die sich unterteilen in: 


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TESTE DEIN WISSEN

▪ angeboren vs. erworben 

▪ breit konzeptualisiert vs. sehr spezifisch

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation: Motive Definition


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TESTE DEIN WISSEN

breitere Klasse von Zielen, die in unterschiedlichen Lebensbereichen angestrebt werden 

a. Explizite (bewusste) Motive: relativ überdauernde Bereitschaft einer Person, bestimmte Handlungen zum Erreichen von Zielen auszuüben (Bsp. Streben nach Kontrolle, Zugehörigkeit etc.) 

b. Implizite Motive: bleiben unbewusst, durch bestimmte Anreize angeregt, beeinflussen spontanes Verhalten

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TESTE DEIN WISSEN

Situationsfaktoren

Lewin (1935): „weite“ Definition des Situationsbegriffs

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TESTE DEIN WISSEN

Kein allgemein akzeptierter theoretischer Rahmen zur Definition einer „sozialpsychologisch relevanten Situation“


Lewin (1935): „weite“ Definition des Situationsbegriffs 

o Situation: durch alle Merkmale der Umwelt eines Individuums definiert, die kausalen Einfluss auf sein Verhalten ausübt 

o Vorteil: steckt Gegenstandsbereich der SozPsych sehr weiträumig ab 

o Nachteil: wenig konkrete Anhaltspunkte für ein generelles Modell des Einflusses der Situation auf menschliches Erleben und Verhalten

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation: Bedürfnisse Definition

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TESTE DEIN WISSEN

relativ breite Klasse von Zielen 

→ Unterschied zu Werten und Motiven: Bedürfnisse ausgelöst durch relativen Mangel 

➔ Erst erlebens- und verhaltensrelevant, wenn sie verletzt oder unbefriedigt sind 

➔ Neuere Literatur: Bedürfnisbegriff durch Motivbegriff abgelöst

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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidungen zum Einfluss von Situationen über deren Merkmale:

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TESTE DEIN WISSEN
  • Objektive vs. wahrgenommene subjektiv-interpretierte Merkmale
  • Konkrete vs. abstrakte Merkmale
  • Starke vs. schwache Situationen


Erläuterungen siehe andere Kartei

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Q:

zwei Forschungsleitende Prämissen

A:
  • Menschen konstruieren wahrgenommene soziale Realität selbst

➔  Reagieren also nicht auf „objektive“, sondern auf subjektiv wahrgenommene und interpretierte Situation

  • Menschliches Verhalten als Funktion von Personen- und Umweltfaktoren 

➔ Im Einklang mit Verhaltensgleichung von Kurt Lewin (Mitbegründer der empirischen Sozialpsychologie): 

V = f(P,U)

V= menschliches Verhalten

P= Personenfaktoren

U= Umweltfaktoren

Q:

Personenfaktoren: Motivation Definition

A:

Motivationale Ansätze  beschreiben Personen danach, welche Ziele sie verfolgen und mit welcher Intensität sie das tun

Q:

Interaktion Definition

A:

Stärke des Effekts, den bestimmter Faktor (Situationsmerkmal) auf Variable (bestimmtes Verhalten) ausübt, variiert systematisch mit Ausprägung eines anderen Faktors (Personenmerkmal)

Q:

Beispiel zur Interaktion: Studie von Nadler und Liviatan (2006)

A:

o Untersuchung: Auswirkungen von Entschuldigungen politischer Führer auf Versöhnungsbereitschaft der Gegenseite 

➔ jüdischen Israelis Rede eines Palästinenserführers gezeigt, entweder mit Ausdruck von Mitgefühl für verursachtes Leiden oder ohne 

o Ergebnis: positive Auswirkungen auf Mitgefühl nur bei den Israelis, die vorher schon gewisses Maß an Vertrauen in Palästinenser hatten 

➔ Sonst: negative Auswirkungen (Täuschungsmanöver vermutet) 

o Verdeutlicht: Effekt eines sozialen Situationsfaktors (Ausdruck des Mitgefühls) kann systematisch durch Ausprägung eines Personenfaktors (Vertrauen der Rezipienten) beeinflusst werden

Q:

Motivation: Ziele Definition

A:

spezifische, bewusst zugängliche Repräsentation erstrebenswerter bzw. positiv-valenter Ereignisse, Ergebnisse

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Q:

Personenfaktoren: Persönlichkeitseigenschaft Definition

A:

o zeitlich relativ überdauernde und über Situationen generalisierte Erlebens- und Verhaltenstendenz 

o fünf Definitionskriterien von Persönlichkeitseigenschaften: 

1. bezieht sich auf Individuen 

2. Merkmale, anhand derer sich Individuen voneinander unterscheiden 

3. i.d.R. unterscheiden sich Individuen nicht darin, ob sie eine Eigenschaft besitzen, sondern im Ausprägungsgrad der Eigenschaft 

4. Merkmal muss über längeren Zeitraum hinweg bestehen bzw. beobachtbar sein 

→ unterscheidet Persönlichkeitseigenschaften von zeitlich fluktuierenden Befindlichkeiten einer Person („states“) 

5. beschreiben Regelmäßigkeiten des Verhaltens, Denkens und Fühlens auch über Situationen hinweg 

Q:

Motivation: Werte Definition

A:

breitere Klassen von allgemeinen und relativ abstrakten Zielen; fungieren als bewusste Leitlinien für Menschen 

→ Beispiele: Universalismus, Tradition, Sicherheit

Q:

Es wurde eine Vielzahl von psychologischen Eigenschaften (Dispositionen) identifiziert die sich unterteilen in: 


A:

▪ angeboren vs. erworben 

▪ breit konzeptualisiert vs. sehr spezifisch

Q:

Motivation: Motive Definition


A:

breitere Klasse von Zielen, die in unterschiedlichen Lebensbereichen angestrebt werden 

a. Explizite (bewusste) Motive: relativ überdauernde Bereitschaft einer Person, bestimmte Handlungen zum Erreichen von Zielen auszuüben (Bsp. Streben nach Kontrolle, Zugehörigkeit etc.) 

b. Implizite Motive: bleiben unbewusst, durch bestimmte Anreize angeregt, beeinflussen spontanes Verhalten

Q:

Situationsfaktoren

Lewin (1935): „weite“ Definition des Situationsbegriffs

A:

Kein allgemein akzeptierter theoretischer Rahmen zur Definition einer „sozialpsychologisch relevanten Situation“


Lewin (1935): „weite“ Definition des Situationsbegriffs 

o Situation: durch alle Merkmale der Umwelt eines Individuums definiert, die kausalen Einfluss auf sein Verhalten ausübt 

o Vorteil: steckt Gegenstandsbereich der SozPsych sehr weiträumig ab 

o Nachteil: wenig konkrete Anhaltspunkte für ein generelles Modell des Einflusses der Situation auf menschliches Erleben und Verhalten

Q:

Motivation: Bedürfnisse Definition

A:

relativ breite Klasse von Zielen 

→ Unterschied zu Werten und Motiven: Bedürfnisse ausgelöst durch relativen Mangel 

➔ Erst erlebens- und verhaltensrelevant, wenn sie verletzt oder unbefriedigt sind 

➔ Neuere Literatur: Bedürfnisbegriff durch Motivbegriff abgelöst

Q:

Unterscheidungen zum Einfluss von Situationen über deren Merkmale:

A:
  • Objektive vs. wahrgenommene subjektiv-interpretierte Merkmale
  • Konkrete vs. abstrakte Merkmale
  • Starke vs. schwache Situationen


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