Finanzintermediation Und Bankmanagement at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Finanzintermediation und Bankmanagement an der FernUniversität in Hagen

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Warum haben die Eigenkapitalgeber insbesondere bei niedrigem Eigenkapital ein Interesse an einem hohen Risiko?

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Da die Eigenkapitalgeber lediglich mit dem der Bank überlassenen Eigenkapital haften, haben Sie wenig zu verlieren, können aber auf hohe Gewinne hoffen. (Gambling for Resurrection)

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Welche Schritte sind in der Phase "Durchführung" der Monte-Carlo-Simulation durchzuführen?

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1. Ziehen von Zufallszahlen
– Für jeden Risikofaktor wird ein zufälliger Wert generiert, der der jeweils unterstellten Verteilung entspricht.
– Auf Basis der zuvor aufgestellten Beziehung kann aus den zufälligen Werten der Risikofaktoren auf einen zufälligen Wert für die Zielgröße geschlossen werden.


2. Approximation der verteilung aus sehr vielen Wiederholungen
• Ein solcher Simulationslauf wird sehr oft (1.000 mal, 10.000 mal,
besser noch häufiger) mit jeweils neuen Zufallszahlen wiederholt.
Es ergibt sich in jedem Lauf ein Wert für die Zielgröße.


• Die Gesamtheit aller Werte für die Zielgröße ist eine Annäherung an deren statistische Verteilung. Die Näherung ist statistisch gesehen umso besser, je mehr Simulationsläufe durchgeführt wurden.
Ökonomisch gesehen hängt die Qualität der Verteilung zudem von der Realitätsnähe der in der Vorbereitung getroffenen Annahmen
ab: Hat man alle Risikofaktoren erfasst? Ist die Beziehung zwischen Risikofaktoren und Zielgröße korrekt spezifiziert? Sind die Verteilungsannahmen für die Risikofaktoren richtig?

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Nenne und beschreibe 3 Arten der Risikoreduktion.

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1. Diversifikation: Durch Aufteilen des Kapitals auf mehrere Kreditnehmer werden spezifische Risiken einzelner Kreditnehmer reduziert.

2. Risikoseparation: Ein Kontrakt wird in mehrere separate
Kontrakte mit unterschiedlichem Risikoprofil aufgespalten

3. Hinterlegung von Sicherheiten

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Was besagt die Repräsentationshypothese?

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Viele kleine Einleger benötigen Repräsentanten, die die Überwachung übernehmen. Diese Aufgabe übernehmen Staat bzw. Regulierungsbehörden.

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Was ist ein Finanzkontrakt?

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Kapitalgeber und Kapitalnehmer schließen eine Vertrag, demzufolge der Kapitalgeber dem Kapitalnehmer eine definierte Menge an finanziellen Mitteln für eine definierte Zeit überlässt und der Kapitalnehmer dafür ein definiertes Entgelt etwa in Form von Zinsen zahlt.

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Nenne 3 Beispiele für Finanzintermediäre im weiteren Sinne

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Wertpapierbörsen

Kreditvermittler

Ratingagenturen

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Welche Probleme können beim Zustandekommen von Finanzkontrakten auftreten?

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- Kapitalgeber und -nehmer wissen nichts voneinander

- Gewünschte Kapitalbindungsdauer ist unterschiedlich

- Volumina unterschieden sich

- Risikovorstellungen unterscheiden sich

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Was besagt die Shiftability Theorie und was folgt daraus?

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Zusätzlich zum passivischen Bodensatz kann ein Teil
der eigentlich langfristigen Aktiva kurzfristig liquidiert werden. Für diesen Teil ist keine langfristige Finanzierung erforderlich.

Hierbei handelt es sich vor allem um Wertpapiere und Anleihen, die eine hohe Fungibilität aufweisen. Diese eigentlich langfristigen Aktiva können folglich auch über kurzfristige Passiva finanziert werden.

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Nenne drei Beispiele für Spezialbanken im deutschen Baneksystem

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Pfandbriefbanken

Bausparkassen

Wertpapiersammelbanken

Investmentgesellschaften

Zahlungsinstitute

Banken mit Sonderaufgaben

sonstige Spezialinstitute

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Was ist die Losgrößentransformation?

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Kapitalgeber und -nehmer haben in der Regel unterschiedliche Vorstellungen über das Volumen des bereitzustellenden bzw. benötigten Kapitals. 

Auf Kapitalmärkten wird Losgrößentransformation betrieben, indem standardisierte Finanztitel über verhältnismäßig kleine Volumina gehandelt werden (Stückelung).

Finanzintermediäre betreiben Losgrößentransformation, indem sie separate Kontrakte über unterschiedliche Kapitalvolumina mit Kapitalgebern und Kapital-
nehmern abschließen (Poolbildung). Die Mittel der Kapitalgeber werden gesammelt und daraus Kapital an Kapitalnehmer herausgegeben.

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Was versteht man unter Fristentransformation?

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Meist stimmen die Vorstellungen über Fristigkeiten bei Kapitalnehmern und- gebern nicht überein. Kapitalgeber möchten z.B. ihr Kapital nur kurzfristig überlassen, Kapitalnehmer benötigen dieses aber längerfristig. Auf Finanzmärkten wird diese Fristentranssformation häufig über Sekundärmärkte geregelt. Auf dem Primärmarkt werden Finanzkontrakte langer Fristigkeit abgeschlossen, die der Kapitalgeber auf einem Sekundärmarkt an einen anderen Kapitalgeber weiterveräußern kann und so sein Geld früher zurückerhält.

Banken treten hingegen sowohl als Kapitalnehmer, als auch als Kapitalgeber auf. Sie können folglich gleichzeitig Mittel kurzfristig aufnehmen und langfristig vergeben. Hierdurch entstehen ihr vor allem Prolongationsrisiken.

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Wie sind Zinsanpassungselastizitäten definiert?

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Änderung des Zinssatzes in Prozentpunkten bei Änderung des relevanten Marktzinssatzes um 1 Prozentpunkt.

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Q:

Warum haben die Eigenkapitalgeber insbesondere bei niedrigem Eigenkapital ein Interesse an einem hohen Risiko?

A:

Da die Eigenkapitalgeber lediglich mit dem der Bank überlassenen Eigenkapital haften, haben Sie wenig zu verlieren, können aber auf hohe Gewinne hoffen. (Gambling for Resurrection)

Q:

Welche Schritte sind in der Phase "Durchführung" der Monte-Carlo-Simulation durchzuführen?

A:

1. Ziehen von Zufallszahlen
– Für jeden Risikofaktor wird ein zufälliger Wert generiert, der der jeweils unterstellten Verteilung entspricht.
– Auf Basis der zuvor aufgestellten Beziehung kann aus den zufälligen Werten der Risikofaktoren auf einen zufälligen Wert für die Zielgröße geschlossen werden.


2. Approximation der verteilung aus sehr vielen Wiederholungen
• Ein solcher Simulationslauf wird sehr oft (1.000 mal, 10.000 mal,
besser noch häufiger) mit jeweils neuen Zufallszahlen wiederholt.
Es ergibt sich in jedem Lauf ein Wert für die Zielgröße.


• Die Gesamtheit aller Werte für die Zielgröße ist eine Annäherung an deren statistische Verteilung. Die Näherung ist statistisch gesehen umso besser, je mehr Simulationsläufe durchgeführt wurden.
Ökonomisch gesehen hängt die Qualität der Verteilung zudem von der Realitätsnähe der in der Vorbereitung getroffenen Annahmen
ab: Hat man alle Risikofaktoren erfasst? Ist die Beziehung zwischen Risikofaktoren und Zielgröße korrekt spezifiziert? Sind die Verteilungsannahmen für die Risikofaktoren richtig?

Q:

Nenne und beschreibe 3 Arten der Risikoreduktion.

A:

1. Diversifikation: Durch Aufteilen des Kapitals auf mehrere Kreditnehmer werden spezifische Risiken einzelner Kreditnehmer reduziert.

2. Risikoseparation: Ein Kontrakt wird in mehrere separate
Kontrakte mit unterschiedlichem Risikoprofil aufgespalten

3. Hinterlegung von Sicherheiten

Q:

Was besagt die Repräsentationshypothese?

A:

Viele kleine Einleger benötigen Repräsentanten, die die Überwachung übernehmen. Diese Aufgabe übernehmen Staat bzw. Regulierungsbehörden.

Q:

Was ist ein Finanzkontrakt?

A:

Kapitalgeber und Kapitalnehmer schließen eine Vertrag, demzufolge der Kapitalgeber dem Kapitalnehmer eine definierte Menge an finanziellen Mitteln für eine definierte Zeit überlässt und der Kapitalnehmer dafür ein definiertes Entgelt etwa in Form von Zinsen zahlt.

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Q:

Nenne 3 Beispiele für Finanzintermediäre im weiteren Sinne

A:

Wertpapierbörsen

Kreditvermittler

Ratingagenturen

Q:

Welche Probleme können beim Zustandekommen von Finanzkontrakten auftreten?

A:

- Kapitalgeber und -nehmer wissen nichts voneinander

- Gewünschte Kapitalbindungsdauer ist unterschiedlich

- Volumina unterschieden sich

- Risikovorstellungen unterscheiden sich

Q:

Was besagt die Shiftability Theorie und was folgt daraus?

A:

Zusätzlich zum passivischen Bodensatz kann ein Teil
der eigentlich langfristigen Aktiva kurzfristig liquidiert werden. Für diesen Teil ist keine langfristige Finanzierung erforderlich.

Hierbei handelt es sich vor allem um Wertpapiere und Anleihen, die eine hohe Fungibilität aufweisen. Diese eigentlich langfristigen Aktiva können folglich auch über kurzfristige Passiva finanziert werden.

Q:

Nenne drei Beispiele für Spezialbanken im deutschen Baneksystem

A:

Pfandbriefbanken

Bausparkassen

Wertpapiersammelbanken

Investmentgesellschaften

Zahlungsinstitute

Banken mit Sonderaufgaben

sonstige Spezialinstitute

Q:

Was ist die Losgrößentransformation?

A:

Kapitalgeber und -nehmer haben in der Regel unterschiedliche Vorstellungen über das Volumen des bereitzustellenden bzw. benötigten Kapitals. 

Auf Kapitalmärkten wird Losgrößentransformation betrieben, indem standardisierte Finanztitel über verhältnismäßig kleine Volumina gehandelt werden (Stückelung).

Finanzintermediäre betreiben Losgrößentransformation, indem sie separate Kontrakte über unterschiedliche Kapitalvolumina mit Kapitalgebern und Kapital-
nehmern abschließen (Poolbildung). Die Mittel der Kapitalgeber werden gesammelt und daraus Kapital an Kapitalnehmer herausgegeben.

Q:

Was versteht man unter Fristentransformation?

A:

Meist stimmen die Vorstellungen über Fristigkeiten bei Kapitalnehmern und- gebern nicht überein. Kapitalgeber möchten z.B. ihr Kapital nur kurzfristig überlassen, Kapitalnehmer benötigen dieses aber längerfristig. Auf Finanzmärkten wird diese Fristentranssformation häufig über Sekundärmärkte geregelt. Auf dem Primärmarkt werden Finanzkontrakte langer Fristigkeit abgeschlossen, die der Kapitalgeber auf einem Sekundärmarkt an einen anderen Kapitalgeber weiterveräußern kann und so sein Geld früher zurückerhält.

Banken treten hingegen sowohl als Kapitalnehmer, als auch als Kapitalgeber auf. Sie können folglich gleichzeitig Mittel kurzfristig aufnehmen und langfristig vergeben. Hierdurch entstehen ihr vor allem Prolongationsrisiken.

Q:

Wie sind Zinsanpassungselastizitäten definiert?

A:

Änderung des Zinssatzes in Prozentpunkten bei Änderung des relevanten Marktzinssatzes um 1 Prozentpunkt.

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