6 - Selbst & Identität at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Quellen des Selbst:

Woher haben Menschen ihr Wissen über sich selbst


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TESTE DEIN WISSEN

Sozialpsych. Forschung geht von Sonderfall der Personenwahrnehmung aus. 

  1. Menschen ziehen zur Konstruktion ihres Selbst Informationen aus verschiedenen Quellen.
  2. Die Integration dieser Information wird durch Informationsverarbeitungsprozesse und motivotionale Prozesse beeinflusst.
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TESTE DEIN WISSEN

Begriffe: Selbst und Selbstwertgefühl

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TESTE DEIN WISSEN

Der Begriff "Selbst" bezieht sich auf die Gesamtheit des Wissens, über das eine Person bezüglich ihrer  selbst v.a. und ihres Platzes in der sozialen Welt verfügt.

Geprägt durch zwei Traditionen:

  1. Kognitionsforschung verankerte Selbstkonzeptforschung (USA)
  2. Soziale Identität durch Sozialpsychologie (EU)

Selbstwert:  Bezeichnet die Bewertung des Selbst auf den Dimensionen positiv und Negativ

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TESTE DEIN WISSEN

Quellen des Selbst:

Erläutere die Selbstwahrnehmungstheorie nach Dary Bem (1972)

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TESTE DEIN WISSEN

Bem (1972) postuliert, dass Menschen auch aus ihrem eigenem Verhalten Rückschlüsse auf ihre Eigenschaften, Einstellungen etc. ziehen.

Forschung zeigte, dass Menschen in neue Situation mit wenig Selbstinformation sich eher wie eine externe beobachtete Person verhalten.

  • Rückschlüsse von Verhalten auf Eigenschaft vor allem bei freiwilligem Verhalten
  • Bei Zwang wird eher auf Situationsmerkmale attributiert
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TESTE DEIN WISSEN

Quellen des Selbst:

Erläutere das Konzept der Reaktion anderer Personen nach Cooly (1902)

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TESTE DEIN WISSEN

Cooly vertrat die Ansicht, dass Menschen ihr Selbstkonzept aus der Interaktion mit anderen Menschen erzeugen, in dem sie sich in diese hineinversetzten und aus deren Sicht das Verhalten von sich selbst bewerten.

  • Wichtigste Anhaltspunkte sind deren Reaktionen auf eigenes Verhalten.
  • Soziale Interaktion fungieren als soz. Spiegel
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TESTE DEIN WISSEN

​Quellen des Selbst:

Erläuterte die "looking-glass self" Metahper von  Cooley und die Ergänzung von Georg H. Mead (1934)

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TESTE DEIN WISSEN

Das Selbst versteht sich nicht nur aus der bloßen Reflexion der eigenen Person, sondern auch aus der Interaktion mit anderen Personen.

Georg H. Mead (1934) ergänzt:  Es bedarf nicht zwingend einer echten Interaktion. Es reicht sich selbst auf der Perspektive einer "generalisierten anderen Person" als abstrakte Instanz zu betrachten, welche die Vorstellungen, Normen der Gesellschaft repräsentiert.

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TESTE DEIN WISSEN

Quellen des Selbst:

Erläutere die Introspektion und ihre Einschränkungen als Informationsquelle.

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TESTE DEIN WISSEN

Introspektion bedient sich der sorgfältigen Analyse eigener Gedanken, Motive, Gefühle und Einstellungen

Einschränkungen: Sind Personenbezogene Motive wie das Streben noch Konsistenz oder der Erhalt des Selbstwertes.

Somit werden Informationen selektiv wahrgenommen. 

  1. Selbstwertdienliche evtl. überhöht
  2. Selbstwertreduzierende ausgeblendet

Gerade letzte sind deutlich schlechter Zugänglich. Gerade implizite Einstellungen (z.B. gegenüber Gruppen)  sind kaum Zugänglich.

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TESTE DEIN WISSEN

​Quellen des Selbst:

Erläutere Theorie der sozialen Vergleichsprozesse (Festinger, 1954)

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TESTE DEIN WISSEN

Prämisse: Menschen haben Bedürfnis, die Gültigkeit ihrer Wahrnehmungen, Einstellungen, Gefühle etc. zu überprüfen.

Ein Vergleich sollte vor allem dann stattfinden, wenn es keine objektiven Maßstäbe gibt an denen sie sich orientieren können und sich unsicher darüber sind, wie gut ihre Eigenschaften und Fähigkeiten in einem Bereich ausgeprägt sind.

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TESTE DEIN WISSEN

Quellen des Selbst:

Erläutere im Zusammenhang mit den sozialen Vergleichsprozesse den Begriff der "kritischen Attribute".

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TESTE DEIN WISSEN

Im Vergleich mit einer Vergleichsperson gibt es unabhängig von den Fähigkeiten Attribute, welche einen entscheidenden/ kritischen Einfluss haben wie z.b. Geschlecht beim vgl. von Krafttraining.

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TESTE DEIN WISSEN

Quellen des Selbst:

Was wird unter aufwärtgerichteten und abwärtgerichtete Vergleiche verstanden?

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TESTE DEIN WISSEN

Aufwärtsgerichteter Vergleich: Möchte sich eine Person verbessern, dient eine erfolgreicherer Person als Information, wie die eigene Position auf der Dimension gesteigert werden kann.

Abwärtsgerichteter Vergleich: Wenn eine Person ihren Selbstwert steigern/stützen möchte, tendiert sie dazu, sich mit Menschen zu vergleichen, welche auf der Vergleichsdimension schlechter abscheiden.

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere den Begriff des Selbstschemata

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TESTE DEIN WISSEN

Selbstschemata: Aus vergangenen Erfahrungen abgeleitete kognitive Verallgemeinerungen über das Selbst, welche Verarbeitung und Erinnerungen durch Erfahrungen gewonnenen selbstbezogenen Information organisieren und steuern.

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TESTE DEIN WISSEN

Schemata:

Erläutere den Unterscheid zwischen Selbst- und Fremdschemata

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Mehr Informationen beim Selbstschemata, da man mehr Informationen über sich selbst hat. Es bilden sich viele Teil- und Subschemata
    1. Körperschemata
    2. relevante Rollenschemata
    3. relevante Kategorien
  2. Selbstschemata sind funktional einflussreicher, sie regulieren...
    1. welcher Information sich Menschen zuwenden
    2. wie sie bewerten
    3. wie 1 und 2  gespeichert und verarbeitet wird
  3. Schematkonsistente Begriffe (passend zum selbst) können schneller verarbeitet werden und entschieden werden, ob sie zur Person passen.
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TESTE DEIN WISSEN

Selbstregulation:

Definition: Selbstregulation

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TESTE DEIN WISSEN

Der Prozess der Kontrolle und Lenkung des eigenen Verhaltens, welche zurr Erreichung von angestrebten Zielen dient

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Q:

Quellen des Selbst:

Woher haben Menschen ihr Wissen über sich selbst


A:

Sozialpsych. Forschung geht von Sonderfall der Personenwahrnehmung aus. 

  1. Menschen ziehen zur Konstruktion ihres Selbst Informationen aus verschiedenen Quellen.
  2. Die Integration dieser Information wird durch Informationsverarbeitungsprozesse und motivotionale Prozesse beeinflusst.
Q:

Begriffe: Selbst und Selbstwertgefühl

A:

Der Begriff "Selbst" bezieht sich auf die Gesamtheit des Wissens, über das eine Person bezüglich ihrer  selbst v.a. und ihres Platzes in der sozialen Welt verfügt.

Geprägt durch zwei Traditionen:

  1. Kognitionsforschung verankerte Selbstkonzeptforschung (USA)
  2. Soziale Identität durch Sozialpsychologie (EU)

Selbstwert:  Bezeichnet die Bewertung des Selbst auf den Dimensionen positiv und Negativ

Q:

Quellen des Selbst:

Erläutere die Selbstwahrnehmungstheorie nach Dary Bem (1972)

A:

Bem (1972) postuliert, dass Menschen auch aus ihrem eigenem Verhalten Rückschlüsse auf ihre Eigenschaften, Einstellungen etc. ziehen.

Forschung zeigte, dass Menschen in neue Situation mit wenig Selbstinformation sich eher wie eine externe beobachtete Person verhalten.

  • Rückschlüsse von Verhalten auf Eigenschaft vor allem bei freiwilligem Verhalten
  • Bei Zwang wird eher auf Situationsmerkmale attributiert
Q:

Quellen des Selbst:

Erläutere das Konzept der Reaktion anderer Personen nach Cooly (1902)

A:

Cooly vertrat die Ansicht, dass Menschen ihr Selbstkonzept aus der Interaktion mit anderen Menschen erzeugen, in dem sie sich in diese hineinversetzten und aus deren Sicht das Verhalten von sich selbst bewerten.

  • Wichtigste Anhaltspunkte sind deren Reaktionen auf eigenes Verhalten.
  • Soziale Interaktion fungieren als soz. Spiegel
Q:

​Quellen des Selbst:

Erläuterte die "looking-glass self" Metahper von  Cooley und die Ergänzung von Georg H. Mead (1934)

A:

Das Selbst versteht sich nicht nur aus der bloßen Reflexion der eigenen Person, sondern auch aus der Interaktion mit anderen Personen.

Georg H. Mead (1934) ergänzt:  Es bedarf nicht zwingend einer echten Interaktion. Es reicht sich selbst auf der Perspektive einer "generalisierten anderen Person" als abstrakte Instanz zu betrachten, welche die Vorstellungen, Normen der Gesellschaft repräsentiert.

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Q:

Quellen des Selbst:

Erläutere die Introspektion und ihre Einschränkungen als Informationsquelle.

A:

Introspektion bedient sich der sorgfältigen Analyse eigener Gedanken, Motive, Gefühle und Einstellungen

Einschränkungen: Sind Personenbezogene Motive wie das Streben noch Konsistenz oder der Erhalt des Selbstwertes.

Somit werden Informationen selektiv wahrgenommen. 

  1. Selbstwertdienliche evtl. überhöht
  2. Selbstwertreduzierende ausgeblendet

Gerade letzte sind deutlich schlechter Zugänglich. Gerade implizite Einstellungen (z.B. gegenüber Gruppen)  sind kaum Zugänglich.

Q:

​Quellen des Selbst:

Erläutere Theorie der sozialen Vergleichsprozesse (Festinger, 1954)

A:

Prämisse: Menschen haben Bedürfnis, die Gültigkeit ihrer Wahrnehmungen, Einstellungen, Gefühle etc. zu überprüfen.

Ein Vergleich sollte vor allem dann stattfinden, wenn es keine objektiven Maßstäbe gibt an denen sie sich orientieren können und sich unsicher darüber sind, wie gut ihre Eigenschaften und Fähigkeiten in einem Bereich ausgeprägt sind.

Q:

Quellen des Selbst:

Erläutere im Zusammenhang mit den sozialen Vergleichsprozesse den Begriff der "kritischen Attribute".

A:

Im Vergleich mit einer Vergleichsperson gibt es unabhängig von den Fähigkeiten Attribute, welche einen entscheidenden/ kritischen Einfluss haben wie z.b. Geschlecht beim vgl. von Krafttraining.

Q:

Quellen des Selbst:

Was wird unter aufwärtgerichteten und abwärtgerichtete Vergleiche verstanden?

A:

Aufwärtsgerichteter Vergleich: Möchte sich eine Person verbessern, dient eine erfolgreicherer Person als Information, wie die eigene Position auf der Dimension gesteigert werden kann.

Abwärtsgerichteter Vergleich: Wenn eine Person ihren Selbstwert steigern/stützen möchte, tendiert sie dazu, sich mit Menschen zu vergleichen, welche auf der Vergleichsdimension schlechter abscheiden.

Q:

Erläutere den Begriff des Selbstschemata

A:

Selbstschemata: Aus vergangenen Erfahrungen abgeleitete kognitive Verallgemeinerungen über das Selbst, welche Verarbeitung und Erinnerungen durch Erfahrungen gewonnenen selbstbezogenen Information organisieren und steuern.

Q:

Schemata:

Erläutere den Unterscheid zwischen Selbst- und Fremdschemata

A:
  1. Mehr Informationen beim Selbstschemata, da man mehr Informationen über sich selbst hat. Es bilden sich viele Teil- und Subschemata
    1. Körperschemata
    2. relevante Rollenschemata
    3. relevante Kategorien
  2. Selbstschemata sind funktional einflussreicher, sie regulieren...
    1. welcher Information sich Menschen zuwenden
    2. wie sie bewerten
    3. wie 1 und 2  gespeichert und verarbeitet wird
  3. Schematkonsistente Begriffe (passend zum selbst) können schneller verarbeitet werden und entschieden werden, ob sie zur Person passen.
Q:

Selbstregulation:

Definition: Selbstregulation

A:

Der Prozess der Kontrolle und Lenkung des eigenen Verhaltens, welche zurr Erreichung von angestrebten Zielen dient

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