Psychologie M01 Kapitel 6 Lernen at FernUni Schweiz/UniDistance | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN





Erkläre den Unterschied von Veränderung des Verhaltens vs. Veränderung des Verhaltenspotenzials

nenne Beispiele

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Veränderung des Verhaltens zeigt sich direkt in einer (Lern)leistung 

--> z.B. SMS versenden, Auto fahren, Kopfsprung


Veränderung des Verhaltenspotenzials zeigt sich NICHT (direkt) in einer Lernleistung bzw. unmittelbar in messbarem Verhalten sondern in allgemeinen Haltungen und Werten --> z.B. Wertschätzung moderner Kunst oder Verständnis östlicher Philosophie, Haltung Art u. Weise wie man Freizeit verbringt



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6.1.2 Behaviorismus und Verhaltensanalyse


4. Pioniere u. Grundannahmen Behaviorismus kennen


Nenne die 4 Pioniere des Behaviorismus (2+2)


Erkläre kurz die Grundannahmen des modernen Behaviorismus


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Pioniere: Watson, Skinner --> Pavlov, Thorndike

 

Allgemeine Grundannahmen des heutigen Behaviorismus:

Ein Grossteil des Verhaltens ist durch einfache Lernprozesse erklärbar

Viele Lernprinzipien sind auf alle Organismen anwendbar



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2. Zusammenhang Erfahrung-Lernen-Reaktion kennen


1) Wie erkennt man eine Veränderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotenzials?

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1) 

Man kann das Lernen selbst nicht beobachten, weil man die Veränderungen im Gehirn nicht einfach sehen kann. Das Lernen zeigt sich vielmehr  --> in einer beobachtbaren Leistung









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Kapitel 6  Lernen


Was ist Lernen?

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Lernen =

relativ konsistente, erfahrungsbedingte (aber zumindest teilweise modifizierbare) Änderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotenzials   (Gerrig, 2018)

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John Watson


  1. Welche Theorie vertrat er?
  2. was lehnte er in Bezug zur Psychologie ab?
  3. Was sah Watson als Hauptziel der Psychologie an?
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 Behaviorismus / beobachtbares Verhalten / «Vorhersage u. Kontrolle des Verhaltens» 

 

John Watson (1878 – 1958) prägte die Grundlagen der modernen Lernpsychologie massgeblich.

seine Schule (Theorie??), die er gründete hiess Behaviorismus

 

Watson lehnte die Psychologie der Introspektion (= Selbstberichte über Empfindungen, bildhafte Eindrücke u. Gefühle) zur Untersuchung von Verhalten vehement ab - «kein akzeptables Mittel» - , da sie zu subjektiv ist.

--> persönliche Erfahrungen nicht verifizierbar

 

Watson’s Antwort, was stattdessen als Gegenstand der Psychologie dient: beobachtbares Verhalten

 

Hauptziel der Psychologie ist: die «Vorhersage u. Kontrolle des Verhaltens» (Watson, 1913/1968, S. 14)

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Erkläre den Unterschied von Lernen vs. Leistung

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Lernen = z.B. Verhaltenspotenzial (Haltung u. Werte)  erlernen


Leistung =  beobachtbares Verhalten



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Definiere kurz Erfahrung in diesem Zusammenhang?

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Erfahrung bedeutet, Informationen aufzunehmen (und diese bewusst oder unbewusst zu bewerten und zu transformieren) sowie Reaktionen zu zeigen, welche wiederum die Umwelt beeinflussen können. 




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Habituation u. Sensibilisierung --> Definition ?


2) Erkläre Sensibilisierung 

a) Wozu "braucht" es sie?

b) Beispiel

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--> die Habituation (= Gewöhnung) und die Sensibilisierung sind 2 der grundlegendsten Formen des Lernens


1) Sensibilisierung = Gegenteil von Habituation

Sensibilisierung erklärt die Zunahme der Stärke einer Reaktion auf einen bestimmten Reiz / 

Zunahme der Empfindlichkeit/Empfänglichkeit für einen Reiz, wenn der Reiz wiederholt wird.


--> Sensibilisierung kann auch generalisiert werden


--> I.d.R. tendiert ein Organismus eher zur Sensibilisierung, wenn ein Stimulus intensiv oder irritierend ist.


a) ??? evtl. Schutzfunktion --> siehe Bsp. Schmerzempfinden Mensch


b) Der Hund reagiert gegenüber einem bestimmten Reiz immer empfindlicher u. intensiver --> z.B. Gewitterangst --> Hund zeigt schon Angst bei Gewitterwolken, Wetterwechsel --> will nicht mehr aus dem Haus.


Generalisierung: Zu Beginn hat Hund nur Angst vor Schussgeräuschen, mit der zeit auch vor Feuerwerk, Gewitter od. Zuknallen Autotür usw. --> Panik


Mensch: Mehrmals demselben schmerzhaften Reiz ausgesetzt (Intensität Schmerzreiz gleichbleibend!) --> der letzte Schmerzreiz der Serie schmerzhafter als der erste (Gerrig, 2018 von Wolf, 2011)




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Habituation u. Sensibilisierung --> Definition ?


1) Erkläre Habituation 

a) Wozu "braucht" es sie?

b) Beispiel



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--> die Habituation (= Gewöhnung) und die Sensibilisierung sind 2 der grundlegendsten Formen des Lernens


1)  Habituation = Gewöhnung eines Lebewesens an einen Reiz aus der Umwelt

a) kann als sinnvolle Anpassung des Organismus verstanden werden, um nicht unnötig Energie u. Zeit durch ständiges Reagieren auf irrelevante Umweltreize zu verbrauchen.


b) Beispiel: Hund kann sich an Strassenverkehr gewöhnen, d.h. er reagiert eines Tages kaum oder gar nicht mehr auf vorbeifahrende Autos, Motorräder -- für ihn keine Bedeutung mehr. 


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1) Wie muss eine Veränderung d. Verhaltens/Verhaltenspotenzials sein um als gelernt zu gelten?



2) was ist wichtig zu beachten beim Wort nachhaltig ?

--> Beispiel

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1)

um als gelernt zu gelten, muss eine Änderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotenzials über verschiedene Gelegenheiten hinweg relativ nachhaltig und konsistent auftreten


2)

nachhaltige Veränderungen bedeuten nicht immer eine permanente Veränderung


Beispiele: 

- Einmal schwimmen gelernt, immer schwimmen können = nachhaltige Veränderung d. Verhaltens


- Dartwerfer auf Wettkampfniveau - wenn man aufhört den Sport eine zeitlang auszuüben - verfällt erlerntes - aber leichter, dies ein 2. Mal zu lernen = permanente Veränderung d. Verhaltenspotenzials aber nicht des Verhaltens

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3. Lernen von anderen Veränderungen im Gehirn abgrenzen können (4)


Was erfordern einige überdauernde Verhaltensänderungen? (3)

Beispiel? 


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Gelerntes Verhalten umfasst keine Veränderungen

1)  auf der Grundlage physikalischer Reifungsprozesse

2) Entwicklungen des Gehirns im Zuge von Alterungsprozessen

3) Erkrankungen oder

4) Gehirnschädigungen


--> Einige überdauernde Verhaltensänderungen erfordern aber trotzdem eine Kombination aus Erfahrung und reifungsbedingter Bereitschaft.


Beispiel

genetisch bedingter Ablauf von Kleinkindern, der festlegt, wann diese bereit sind zu krabbeln/stehen/rennen, auch Sauberkeitserziehung 

--> Training/Übung kann diese Verhaltensweisen NICHT hervorrufen, bevor hinreichende Reife erlangt ist.

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Was ist der Unterschied von Lernen und Anpassung gemäss Rainer Maderthaner?

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--> Lernen ist erfahrungsbedingt, während andere Anpassungsleistungen angeboren sind



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Q:





Erkläre den Unterschied von Veränderung des Verhaltens vs. Veränderung des Verhaltenspotenzials

nenne Beispiele

A:


Veränderung des Verhaltens zeigt sich direkt in einer (Lern)leistung 

--> z.B. SMS versenden, Auto fahren, Kopfsprung


Veränderung des Verhaltenspotenzials zeigt sich NICHT (direkt) in einer Lernleistung bzw. unmittelbar in messbarem Verhalten sondern in allgemeinen Haltungen und Werten --> z.B. Wertschätzung moderner Kunst oder Verständnis östlicher Philosophie, Haltung Art u. Weise wie man Freizeit verbringt



Q:


6.1.2 Behaviorismus und Verhaltensanalyse


4. Pioniere u. Grundannahmen Behaviorismus kennen


Nenne die 4 Pioniere des Behaviorismus (2+2)


Erkläre kurz die Grundannahmen des modernen Behaviorismus


A:


Pioniere: Watson, Skinner --> Pavlov, Thorndike

 

Allgemeine Grundannahmen des heutigen Behaviorismus:

Ein Grossteil des Verhaltens ist durch einfache Lernprozesse erklärbar

Viele Lernprinzipien sind auf alle Organismen anwendbar



Q:




2. Zusammenhang Erfahrung-Lernen-Reaktion kennen


1) Wie erkennt man eine Veränderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotenzials?

A:




1) 

Man kann das Lernen selbst nicht beobachten, weil man die Veränderungen im Gehirn nicht einfach sehen kann. Das Lernen zeigt sich vielmehr  --> in einer beobachtbaren Leistung









Q:




Kapitel 6  Lernen


Was ist Lernen?

A:


Lernen =

relativ konsistente, erfahrungsbedingte (aber zumindest teilweise modifizierbare) Änderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotenzials   (Gerrig, 2018)

Q:



John Watson


  1. Welche Theorie vertrat er?
  2. was lehnte er in Bezug zur Psychologie ab?
  3. Was sah Watson als Hauptziel der Psychologie an?
A:



 Behaviorismus / beobachtbares Verhalten / «Vorhersage u. Kontrolle des Verhaltens» 

 

John Watson (1878 – 1958) prägte die Grundlagen der modernen Lernpsychologie massgeblich.

seine Schule (Theorie??), die er gründete hiess Behaviorismus

 

Watson lehnte die Psychologie der Introspektion (= Selbstberichte über Empfindungen, bildhafte Eindrücke u. Gefühle) zur Untersuchung von Verhalten vehement ab - «kein akzeptables Mittel» - , da sie zu subjektiv ist.

--> persönliche Erfahrungen nicht verifizierbar

 

Watson’s Antwort, was stattdessen als Gegenstand der Psychologie dient: beobachtbares Verhalten

 

Hauptziel der Psychologie ist: die «Vorhersage u. Kontrolle des Verhaltens» (Watson, 1913/1968, S. 14)

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Q:




Erkläre den Unterschied von Lernen vs. Leistung

A:



Lernen = z.B. Verhaltenspotenzial (Haltung u. Werte)  erlernen


Leistung =  beobachtbares Verhalten



Q:




Definiere kurz Erfahrung in diesem Zusammenhang?

A:



Erfahrung bedeutet, Informationen aufzunehmen (und diese bewusst oder unbewusst zu bewerten und zu transformieren) sowie Reaktionen zu zeigen, welche wiederum die Umwelt beeinflussen können. 




Q:




Habituation u. Sensibilisierung --> Definition ?


2) Erkläre Sensibilisierung 

a) Wozu "braucht" es sie?

b) Beispiel

A:



--> die Habituation (= Gewöhnung) und die Sensibilisierung sind 2 der grundlegendsten Formen des Lernens


1) Sensibilisierung = Gegenteil von Habituation

Sensibilisierung erklärt die Zunahme der Stärke einer Reaktion auf einen bestimmten Reiz / 

Zunahme der Empfindlichkeit/Empfänglichkeit für einen Reiz, wenn der Reiz wiederholt wird.


--> Sensibilisierung kann auch generalisiert werden


--> I.d.R. tendiert ein Organismus eher zur Sensibilisierung, wenn ein Stimulus intensiv oder irritierend ist.


a) ??? evtl. Schutzfunktion --> siehe Bsp. Schmerzempfinden Mensch


b) Der Hund reagiert gegenüber einem bestimmten Reiz immer empfindlicher u. intensiver --> z.B. Gewitterangst --> Hund zeigt schon Angst bei Gewitterwolken, Wetterwechsel --> will nicht mehr aus dem Haus.


Generalisierung: Zu Beginn hat Hund nur Angst vor Schussgeräuschen, mit der zeit auch vor Feuerwerk, Gewitter od. Zuknallen Autotür usw. --> Panik


Mensch: Mehrmals demselben schmerzhaften Reiz ausgesetzt (Intensität Schmerzreiz gleichbleibend!) --> der letzte Schmerzreiz der Serie schmerzhafter als der erste (Gerrig, 2018 von Wolf, 2011)




Q:




Habituation u. Sensibilisierung --> Definition ?


1) Erkläre Habituation 

a) Wozu "braucht" es sie?

b) Beispiel



A:



--> die Habituation (= Gewöhnung) und die Sensibilisierung sind 2 der grundlegendsten Formen des Lernens


1)  Habituation = Gewöhnung eines Lebewesens an einen Reiz aus der Umwelt

a) kann als sinnvolle Anpassung des Organismus verstanden werden, um nicht unnötig Energie u. Zeit durch ständiges Reagieren auf irrelevante Umweltreize zu verbrauchen.


b) Beispiel: Hund kann sich an Strassenverkehr gewöhnen, d.h. er reagiert eines Tages kaum oder gar nicht mehr auf vorbeifahrende Autos, Motorräder -- für ihn keine Bedeutung mehr. 


Q:




1) Wie muss eine Veränderung d. Verhaltens/Verhaltenspotenzials sein um als gelernt zu gelten?



2) was ist wichtig zu beachten beim Wort nachhaltig ?

--> Beispiel

A:


1)

um als gelernt zu gelten, muss eine Änderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotenzials über verschiedene Gelegenheiten hinweg relativ nachhaltig und konsistent auftreten


2)

nachhaltige Veränderungen bedeuten nicht immer eine permanente Veränderung


Beispiele: 

- Einmal schwimmen gelernt, immer schwimmen können = nachhaltige Veränderung d. Verhaltens


- Dartwerfer auf Wettkampfniveau - wenn man aufhört den Sport eine zeitlang auszuüben - verfällt erlerntes - aber leichter, dies ein 2. Mal zu lernen = permanente Veränderung d. Verhaltenspotenzials aber nicht des Verhaltens

Q:



3. Lernen von anderen Veränderungen im Gehirn abgrenzen können (4)


Was erfordern einige überdauernde Verhaltensänderungen? (3)

Beispiel? 


A:



Gelerntes Verhalten umfasst keine Veränderungen

1)  auf der Grundlage physikalischer Reifungsprozesse

2) Entwicklungen des Gehirns im Zuge von Alterungsprozessen

3) Erkrankungen oder

4) Gehirnschädigungen


--> Einige überdauernde Verhaltensänderungen erfordern aber trotzdem eine Kombination aus Erfahrung und reifungsbedingter Bereitschaft.


Beispiel

genetisch bedingter Ablauf von Kleinkindern, der festlegt, wann diese bereit sind zu krabbeln/stehen/rennen, auch Sauberkeitserziehung 

--> Training/Übung kann diese Verhaltensweisen NICHT hervorrufen, bevor hinreichende Reife erlangt ist.

Q:




Was ist der Unterschied von Lernen und Anpassung gemäss Rainer Maderthaner?

A:



--> Lernen ist erfahrungsbedingt, während andere Anpassungsleistungen angeboren sind



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