Produktionslogistik at Fachhochschulstudiengänge Steyr | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Produktionslogistik an der Fachhochschulstudiengänge Steyr

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Durchlaufterminierung? Was kann man optimieren?

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Durchlaufterminierung ist die Einplanung der Aufträge ohne Berücksichtigung der Kapazitäten


Reduktion der Übergangszeiten durch Überlappen von Arbeitsvorgängen (Teile werden bereits vor Fertigstellung des Auftrags an AG1 zu AG2 weitergegeben) oder durch Splitten von Aufträgen (Teiles des Loses auf parallele Maschinen)

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wie können Verschwendungen eingeteilt werden?

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offen = nicht notwendig --> eliminieren zB Wartezeiten, Überproduktion, Nacharbeit


verdeckt = notwendig --> reduzieren zB Wege, Fläche, Transport, ungenutzte MA-Potenziale

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Was ist die Planungsaufgabe hinter der Leistungsabstimmung in der Fließfertigung? Welche Vorüberlegungen sollten getroffen werden?

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Für eine festgelegte Taktzeit T ist die minimale Anzahl an Arbeitsstationen M zur Durchführung aller Arbeitsgänge zu suchen.


Überlegungen:

• Wie groß soll die Taktzeit sein (diese wird ja später als "gegeben" angenommen)? Maximum ist prinzipiell die Summe aller Arbeitsvorgangszeiten (aber keine Fließfertigung mehr), Minimum: für jeden Arbeitsgang eigene Arbeitsstation --> untere Grenze der Taktzeit ist die längste einzelne Arbeitsoperation, da diese ansonsten nicht innerhalb der Taktzeit bearbeitet werden könnte.

• Wie hoch soll der Output des Fließbandes sein? theoretischer Output = Schichtzeit in Min / Taktzeit (*Bandwirkungsfaktor, der den Output schmälert, aber nie kleiner als 100 % ist)

Output hängt somit direkt von der Taktzeit ab!

• Wie viele Arbeitsstationen sind insgesamt/mindestens nötig? Taktzeit bestimmt auch wie viele Arbeitsstationen je Band benötigt werden --> Minimum: eine Arbeitsstation, wenn die maximale Taktzeit hergenommen wird, Maximum: für jeden Arbeitsschritt eigene Arbeitsstation (nur sinnvoll wenn annährend gleichmäßig und nicht zu kurz)

Ermittlung = Gesamter Arbeitsinhalt aller Arbeitsgänge / gewählte Taktzeit (kann sich später noch nach oben korrigieren aufgrund der Teilbarkeit, aber keinesfalls nach unten)

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Welche Zeitelemente kann man bei der Arbeitsgang-Durchlaufzeit differenzieren? Wieviel % machen diese Teile häufig aus?

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  • Durchführungszeiten (10-15%): Rüstzeiten, Bearbeitungszeiten
  • Übergangszeiten (85-90%):
    Transportzeiten, Liege- und Wartezeiten


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Was ist der Flussgrad? Was sagt dieser aus? 

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Der Flussgrad ist eine Kennzahl aus der Produktion, die angibt, wie sich Durchlaufzeit und Bearbeitungszeit eines Produktes zueinander verhalten. 

Berechnung: Durchlaufzeit / Durchführungszeit --> immer größer als 1, je niedriger desto besser

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Was bedeutet die Einteilung der Kennzahlen nach innengerichtet und nach außengerichtet? BEispiele dafür?

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innengerichtete: 

Beschreiben die Struktur eines Unternehmens und sind als Kostentreiber zu sehen

zB 

Auslastung 

Lagerbestand 

Durchlaufzeit 

Ausbringungsmenge 

Ausschuss- und Nacharbeitsrate Kosten für Zusatzkapazität 

Kosten für Normalkapazität


außengerichtet:

Beschreiben die Marktchancen eines Unternehmens und wirken auf zukünftige Umsatzpotenziale

zB

Lieferzeit Liefertreue Lieferfähigkeit Flexibilität Verspätung Throughput Kennzahlen Beschreiben die Struktur eines Unternehmens und sind als Kostentreiber zu sehen Reklamationsrate

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Was sind die vier Zielgrößen in der Produktionsplanung? 

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  • Bestand
  • Termineinhaltung
  • Durchlaufzeit
  • Auslastung
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Was versteht man unter Beschaffungsmanagement?

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Unter dem Begriff Beschaffungsmanagement sind […] alle Handlungen zu verstehen, die darauf abzielen, das Unternehmen mit den für die Produktion oder Dienstleistungserstellung benötigten Gütern zu versorgen.

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Was ist der zentrale Erfolgsfaktor der Produktion? Was ermöglicht dieser und was kann dieser senken?

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kurze Durchlaufzeiten (bei gleichzeitig hoher Termintreue und geringen Beständen) 

– werden zu einem zentralen Erfolgsfaktor 

– ermöglichen eine höhere Änderungsflexibilität für den Kunden 

– senken das Obsoletrisiko für die Unternehmen

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Welche Konzepte werden vor bzw. nach dem Kundenauftragsentkopplungspunkt forciert? Was bestimmt der Kundenauftragsentkopplungspunkt in der Folge?

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vor dem Kundenauftragsentkopplungspunkt: Lean d.h. Planung aufgrund von Forecasts, optimale Losgröße, Fokus auf Effizienz, Lagerfertigung


nach Kundenauftragsentkopplungspunkt: Agil d.h. nachfragegesteuert, abgestimmte Konfigurationen, Fokus auf Effektivität, Auftragsfertigung


CODP entscheidet über die Komplexität der Absatzplanung oder der Fertigung --> je weiter rechts der CODP - Absatzplanung komplexer & je weiter links CODP - Fertigung komplexer

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Was sind die Fähigkeiten von autonomen Transportsystemen?

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1. Entscheidungsfähigkeit  Freie Entscheidung zwischen Handlungsalternativen zur bestmöglichen Erreichung des Ziels. 

2. Selbstlernfähigkeit  Selbstständige Erweiterung der Wissensbasis durch Beobachtungen und Erfahrungen zur Optimierung des Problemlösungsverhalten.

3. Selbsterklärungsfähigkeit  System kann Entscheidungen gegenüber Menschen plausibel begründen 

4. Resilienz  Bei Funktionsausfällen einzelner Komponenten oder externer Störungen, kann das System seine Aufgabe partiell weitererfüllen 

5. Kooperativität  Zusammenarbeit mit dem Menschen bzw. anderen Systemen realisierbar 

6. Ressourcenadaption  Problemlösung in Abhängigkeit von verfügbaren Ressourcen (Zeit, Energie, Werkzeuge, Teammitglieder,…) und Berücksichtigung der Leistungsgrenzen 

7. Proaktivität - vorausschauendes Handlen und Antizipation von Umgebungsereignissen

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Fragestellung: Sowohl in der Fachliteratur als auch in der betrieblichen Praxis wird häufig die Meinung vertreten, dass Multiple Sourcing im Vergleich zu Single Sourcing eine höhere Versorgungssicherheit garantiert. Welche Ursachen/Gründe könnten aus Ihrer Sicht dafür ausschlaggebend sein, dass – entgegen der o.g. Meinung – die Strategie eines Single Sourcing ein höheres Maß an Versorgungssicherheit garantiert als ein Bezug des relevanten Beschaffungsobjektes bei mehreren Lieferanten?

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Single Sourcing:

  • bessere Abstimmung möglich mit Lieferanten
  • Partnerschaft pflegen
  • Lieferantenmonitoring und verbesserung möglich
  • gemeinsame Strategien umsetzen
  • Rahmenverträge stabiliseren die Partnerschaft
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Produktionslogistik Kurs an der Fachhochschulstudiengänge Steyr - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist die Durchlaufterminierung? Was kann man optimieren?

A:

Durchlaufterminierung ist die Einplanung der Aufträge ohne Berücksichtigung der Kapazitäten


Reduktion der Übergangszeiten durch Überlappen von Arbeitsvorgängen (Teile werden bereits vor Fertigstellung des Auftrags an AG1 zu AG2 weitergegeben) oder durch Splitten von Aufträgen (Teiles des Loses auf parallele Maschinen)

Q:

wie können Verschwendungen eingeteilt werden?

A:

offen = nicht notwendig --> eliminieren zB Wartezeiten, Überproduktion, Nacharbeit


verdeckt = notwendig --> reduzieren zB Wege, Fläche, Transport, ungenutzte MA-Potenziale

Q:

Was ist die Planungsaufgabe hinter der Leistungsabstimmung in der Fließfertigung? Welche Vorüberlegungen sollten getroffen werden?

A:

Für eine festgelegte Taktzeit T ist die minimale Anzahl an Arbeitsstationen M zur Durchführung aller Arbeitsgänge zu suchen.


Überlegungen:

• Wie groß soll die Taktzeit sein (diese wird ja später als "gegeben" angenommen)? Maximum ist prinzipiell die Summe aller Arbeitsvorgangszeiten (aber keine Fließfertigung mehr), Minimum: für jeden Arbeitsgang eigene Arbeitsstation --> untere Grenze der Taktzeit ist die längste einzelne Arbeitsoperation, da diese ansonsten nicht innerhalb der Taktzeit bearbeitet werden könnte.

• Wie hoch soll der Output des Fließbandes sein? theoretischer Output = Schichtzeit in Min / Taktzeit (*Bandwirkungsfaktor, der den Output schmälert, aber nie kleiner als 100 % ist)

Output hängt somit direkt von der Taktzeit ab!

• Wie viele Arbeitsstationen sind insgesamt/mindestens nötig? Taktzeit bestimmt auch wie viele Arbeitsstationen je Band benötigt werden --> Minimum: eine Arbeitsstation, wenn die maximale Taktzeit hergenommen wird, Maximum: für jeden Arbeitsschritt eigene Arbeitsstation (nur sinnvoll wenn annährend gleichmäßig und nicht zu kurz)

Ermittlung = Gesamter Arbeitsinhalt aller Arbeitsgänge / gewählte Taktzeit (kann sich später noch nach oben korrigieren aufgrund der Teilbarkeit, aber keinesfalls nach unten)

Q:

Welche Zeitelemente kann man bei der Arbeitsgang-Durchlaufzeit differenzieren? Wieviel % machen diese Teile häufig aus?

A:
  • Durchführungszeiten (10-15%): Rüstzeiten, Bearbeitungszeiten
  • Übergangszeiten (85-90%):
    Transportzeiten, Liege- und Wartezeiten


Q:

Was ist der Flussgrad? Was sagt dieser aus? 

A:

Der Flussgrad ist eine Kennzahl aus der Produktion, die angibt, wie sich Durchlaufzeit und Bearbeitungszeit eines Produktes zueinander verhalten. 

Berechnung: Durchlaufzeit / Durchführungszeit --> immer größer als 1, je niedriger desto besser

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Q:

Was bedeutet die Einteilung der Kennzahlen nach innengerichtet und nach außengerichtet? BEispiele dafür?

A:

innengerichtete: 

Beschreiben die Struktur eines Unternehmens und sind als Kostentreiber zu sehen

zB 

Auslastung 

Lagerbestand 

Durchlaufzeit 

Ausbringungsmenge 

Ausschuss- und Nacharbeitsrate Kosten für Zusatzkapazität 

Kosten für Normalkapazität


außengerichtet:

Beschreiben die Marktchancen eines Unternehmens und wirken auf zukünftige Umsatzpotenziale

zB

Lieferzeit Liefertreue Lieferfähigkeit Flexibilität Verspätung Throughput Kennzahlen Beschreiben die Struktur eines Unternehmens und sind als Kostentreiber zu sehen Reklamationsrate

Q:

Was sind die vier Zielgrößen in der Produktionsplanung? 

A:
  • Bestand
  • Termineinhaltung
  • Durchlaufzeit
  • Auslastung
Q:

Was versteht man unter Beschaffungsmanagement?

A:

Unter dem Begriff Beschaffungsmanagement sind […] alle Handlungen zu verstehen, die darauf abzielen, das Unternehmen mit den für die Produktion oder Dienstleistungserstellung benötigten Gütern zu versorgen.

Q:

Was ist der zentrale Erfolgsfaktor der Produktion? Was ermöglicht dieser und was kann dieser senken?

A:

kurze Durchlaufzeiten (bei gleichzeitig hoher Termintreue und geringen Beständen) 

– werden zu einem zentralen Erfolgsfaktor 

– ermöglichen eine höhere Änderungsflexibilität für den Kunden 

– senken das Obsoletrisiko für die Unternehmen

Q:

Welche Konzepte werden vor bzw. nach dem Kundenauftragsentkopplungspunkt forciert? Was bestimmt der Kundenauftragsentkopplungspunkt in der Folge?

A:

vor dem Kundenauftragsentkopplungspunkt: Lean d.h. Planung aufgrund von Forecasts, optimale Losgröße, Fokus auf Effizienz, Lagerfertigung


nach Kundenauftragsentkopplungspunkt: Agil d.h. nachfragegesteuert, abgestimmte Konfigurationen, Fokus auf Effektivität, Auftragsfertigung


CODP entscheidet über die Komplexität der Absatzplanung oder der Fertigung --> je weiter rechts der CODP - Absatzplanung komplexer & je weiter links CODP - Fertigung komplexer

Q:

Was sind die Fähigkeiten von autonomen Transportsystemen?

A:

1. Entscheidungsfähigkeit  Freie Entscheidung zwischen Handlungsalternativen zur bestmöglichen Erreichung des Ziels. 

2. Selbstlernfähigkeit  Selbstständige Erweiterung der Wissensbasis durch Beobachtungen und Erfahrungen zur Optimierung des Problemlösungsverhalten.

3. Selbsterklärungsfähigkeit  System kann Entscheidungen gegenüber Menschen plausibel begründen 

4. Resilienz  Bei Funktionsausfällen einzelner Komponenten oder externer Störungen, kann das System seine Aufgabe partiell weitererfüllen 

5. Kooperativität  Zusammenarbeit mit dem Menschen bzw. anderen Systemen realisierbar 

6. Ressourcenadaption  Problemlösung in Abhängigkeit von verfügbaren Ressourcen (Zeit, Energie, Werkzeuge, Teammitglieder,…) und Berücksichtigung der Leistungsgrenzen 

7. Proaktivität - vorausschauendes Handlen und Antizipation von Umgebungsereignissen

Q:

Fragestellung: Sowohl in der Fachliteratur als auch in der betrieblichen Praxis wird häufig die Meinung vertreten, dass Multiple Sourcing im Vergleich zu Single Sourcing eine höhere Versorgungssicherheit garantiert. Welche Ursachen/Gründe könnten aus Ihrer Sicht dafür ausschlaggebend sein, dass – entgegen der o.g. Meinung – die Strategie eines Single Sourcing ein höheres Maß an Versorgungssicherheit garantiert als ein Bezug des relevanten Beschaffungsobjektes bei mehreren Lieferanten?

A:

Single Sourcing:

  • bessere Abstimmung möglich mit Lieferanten
  • Partnerschaft pflegen
  • Lieferantenmonitoring und verbesserung möglich
  • gemeinsame Strategien umsetzen
  • Rahmenverträge stabiliseren die Partnerschaft
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