HKP at Fachhochschule Wiener Neustadt | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für HKP an der Fachhochschule Wiener Neustadt

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen HKP Kurs an der Fachhochschule Wiener Neustadt zu.

TESTE DEIN WISSEN

Krankenkasse inn Österreich

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wo man versichert wird, richtet sich in erster Linie nach dem Wohnort und der zugehörigen Berufsgruppe
  • Eine private Krankenversicherung gibt es in Österreich nicht. Gesetzlich Versicherte können ihren Versicherungsschutz durch den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung individuell erweitern.
  • Höhe der Beiträge für die KV in Ö: 7,65 %
  • Kostenlose Mitversichernd von Angehörigen:
    • Ehegatte
    • eingetragene Partner
    • Kinder
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Unfallversicherung

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TESTE DEIN WISSEN
  • deckt Versicherungsfälle des Arbeitsunfalls sowie Berufskrankheit ab
  • erbringt neben Sachleistungen auch Geldleistungen(nur wenn der Unfall am Weg zur Arbeit oder während der Ausübung)
  • für Invalidität erfolgt keine Geldleistung
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Pensionsversicherung

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Seit 2020 gibt es nur mehr drei Pensionsversicherungsträger: 

  • Pensionsversicherungsanstalt (PVA)
  • Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS)
  • Versicherungsanstalt für öffentlich Bedienstete, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB)
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Verordnung/Zuweisungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Heilbehelfe und Hilfsmittel werden über ärztliche Verordnung in ausreichender und zweckentsprechender Ausführung von Vertragspartner von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt.
  • Sowohl für Heilbehelfe als auch für Hilfsmittel ist vom Versicherten bzw. Angehörigen einKostenanteil zu leisten. Die Kostenübernahme durch den Krankenversicherungsträger erfolgt bis zueiner in der Satzung festgesetzten Höhe.
  • § 15a. (1) Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind berechtigt,nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung vom Arzt verordnete Medizinprodukte 
    • solange weiter zu verordnen, bis die sich ändernde Patientensituation
    • oder der Arzt die Anordnung ändert.
    • Eine Abänderung von ärztlich verordneten Medizinprodukten durch Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege ist nicht zulässig.
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Rezept

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  • Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sind bestimmte Arzneimittel in Österreich rezeptpflichtig und dürfen nur nach ärztlicher Verordnung von Apotheken ausgegeben werden.
  • Rezeptpflicht: Medizinisches Wissen und ärztliche Praxis sind Voraussetzungen, um bestimmte Medikamente gezielt einzusetzen, denn ihr falscher Gebrauch kann die Gesundheit gefährden.
  • Ein Rezept verliert normalerweise zwölf Monate nach seinem Ausstellungsdatum seine Gültigkeit –außer die verschreibende Ärztin/der verschreibende Arzt hat einen kürzeren Gültigkeitszeitraum auf dem Rezept vermerkt. Die erste Abgabe des Medikaments muss jedoch innerhalb eines Monats nach dem auf dem Rezept angegebenen Ausstellungsdatum erfolgen. Die Gültigkeit von Rezepten istim Rezeptpflichtgesetz (§ 4) geregelt.
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Rezeptgebührenbefreiung

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Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie Anspruch auf Befreiung von der Rezeptgebühr.
Treffen diese Voraussetzungen zu, müssen Sie auch das Service-Entgelt für die e-card nicht entrichten. Neben den Versicherten sind stets auch deren anspruchsberechtigte Angehörige mit begünstigt.

  • Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen
  • Befreiung aufgrund besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit
  • Befreiung ohne Antrag
  • Befreiung mit Antrag
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Haushaltshilfe

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  • Heimhilfen fallen nicht unter das GuKG (bmgf) sondern sind im Sozialbetreuungs-berufegesetz geregelt
  • § 3 a (1) Angehörige von Sozialbetreuungsberufen nach der Vereinbarung gemäßArtikel 15 a Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) zwischen dem Bund und den Ländernüber Sozialbetreuungsberufe, BGBl I 55/2005, die
    • 1. nicht zur Ausübung der Pflegeassistenz berechtigt sind und
    • 2. das Ausbildungsmodul gemäß Anlage 2 Punkt 2 der Vereinbarung überSozialbetreuungsberufe absolviert haben
  • (2) Der Aufgabenbereich der Heimhelferinnen und Heimhelfer umfasst
    • 1. einen eigenverantwortlichen Bereich, in dem sie im Rahmen der Betreuungsplanung aufAnordnung von Klientinnen und Klienten oder Angehörigen der Sozial- und GesundheitsberufeAufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich ausführen und
    • 2. einen Bereich, in dem sie Tätigkeiten der Basisversorgung nach den Bestimmungen desGesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG, BGBl I 108/1997 in der Fassung desBundesgesetzes BGBl I 90/2006, ausschließlich unter Anleitung und Aufsicht von Angehörigen desgehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege durchführen.
  • Die Unterstützung bei der Basisversorgung einschließlich der Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln nach den Bestimmungen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG, BGBl I 108/1997 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl I
    90/2006, erfolgt ausschließlich unter Anleitung und Aufsicht von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege.
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Begünstigte Selbstversicherung in der Pensionsversicherung
für Zeiten der Pflege naher Angehöriger

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Vooraussetzungen

  • Bei der zu pflegenden Person muss es sich um eine nahe Angehörige/einen nahenAngehörigen handeln
  • Die zu pflegende Person muss Anspruch auf Pflegegeld – zumindest in der Stufe 3 haben
  • Die Pflege muss in häuslicher Umgebung erfolgen und die Arbeitskraft der Pflegerin/desPflegers erheblich beanspruchen
  • Der Wohnsitz der Pflegerin/des Pflegers muss sich während des Zeitraums der Pflegetätigkeitim Inland befinden


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Primärversorgung

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  • Primary Health Care“ ist ein essenzieller und zentraler Bestandteil jedes Gesundheitssystems.
  • die erste Versorgungsebene, mit der Einzelpersonen, Familienund die Gemeinschaft in Kontakt mit dem Gesundheitssystem treten und stellt somit das ersteElement eines kontinuierlichen Versorgungsprozesses dar.
  • Sie umfasst gesundheitsfördernde,präventive, kurative, pflegerische, rehabilitative und palliative Maßnahmen und bringt einemultiprofessionelle und integrative Versorgung so nahe wie möglich an den Wohnort undArbeitsplatz der Menschen.
  • Sie fördert die Partizipation, Selbstbestimmung und Entwicklung von personellen und sozialenFähigkeiten und ist ein gesundheitsorientiertes und intersektorales Versorgungskonzept.
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Community Nurse - Implementierung Ö

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  • „Community Nurses in 500 Gemeinden“ als Ziel
  • erste Phase der Umsetzung bis Ende 2024
  •  bundesweit 150 Community Nurses
  • die Finanzierung der Europäischen Kommission im Rahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans 



Im Regierungsprogramm wurden „Community Nurses in 500 Gemeinden“ als Ziel genannt. Derzeit läuft die erste Phase der Umsetzung bis Ende 2024. In der Projektlaufzeit sollen bundesweit 150 Community Nurses als Pilotprojekte etabliert werden (Bundeskanzleramt, 2022). Dies ist österreichweit durch die Finanzierung der Europäischen Kommission (NextGenerationEU) im Rahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans (RRF) möglich. Von 21. Oktober bis 2.Dezember 2021 konnten Städte, Gemeinden, und Sozialhilfeverbände einen Antrag zur Förderung des Projekts stellen (GÖG, 2022). Mit der Implementierung von Community Nursing in Österreich soll für die Gesundheits- und Krankenpflege ein bereits international etabliertes Berufsfeld in Österreich verwendet werden. Dadurch wird es ermöglicht die Kompetenzen und das Fachwissen vom Gesundheits- und Krankenpflegepersonal optimal zu nutzen, und für die Gesundheit der Bevölkerung einzusetzen. Zu diesem Zweck wird in Österreich im bestehenden berufsrechtlichen Rahmen eine neumodische Dienstleistung erprobt und in bestehende Strukturen integriert (BMSGPK, 2021).

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Aufgaben der Community Nurse

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  • Förderung der Gesundheitskompetenz,Gesundheitsförderung und Prävention gemäß GuKG § 14
  • Beratung von zu pflegenden Personen und Angehörigen
  • Koordination von verschiedenen Leistungen (Pflege- und Betreuungsdienste,Gesundheitsleistungen, soziale Leistungen)
  • Präventive Aufgaben und Gesundheitsförderung insbesondere für ältere Menschen
  • Durch das Public Health Intervention Wheel wird das Aufgabenprofil der Community Nurse infolgende Bereiche gegliedert:
    • Monitoring & Erhebung-
    • Information, Beratung und Edukation
    • Pflegeintervention, Koordination und Vernetzung
    • Fürsprache & Interessensvertretung
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Ausbildungsanforderung an Comunity Nurse

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Die österreichischen Ansprüche an die Community Nurse sind gering.

  • 2 Jahre Berufserfahrung, 
  • die Berufsberechtigung zur Ausübung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege,
  • Registrierung im Gesundheitsberuferegister, sind die Voraussetzung zur Ausübung. Eine Weiterqualifizierung ist nur erwünscht.
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  • 27000 Karteikarten
  • 760 Studierende
  • 12 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen HKP Kurs an der Fachhochschule Wiener Neustadt - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Krankenkasse inn Österreich

A:
  • Wo man versichert wird, richtet sich in erster Linie nach dem Wohnort und der zugehörigen Berufsgruppe
  • Eine private Krankenversicherung gibt es in Österreich nicht. Gesetzlich Versicherte können ihren Versicherungsschutz durch den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung individuell erweitern.
  • Höhe der Beiträge für die KV in Ö: 7,65 %
  • Kostenlose Mitversichernd von Angehörigen:
    • Ehegatte
    • eingetragene Partner
    • Kinder
Q:

Unfallversicherung

A:
  • deckt Versicherungsfälle des Arbeitsunfalls sowie Berufskrankheit ab
  • erbringt neben Sachleistungen auch Geldleistungen(nur wenn der Unfall am Weg zur Arbeit oder während der Ausübung)
  • für Invalidität erfolgt keine Geldleistung
Q:

Pensionsversicherung

A:

Seit 2020 gibt es nur mehr drei Pensionsversicherungsträger: 

  • Pensionsversicherungsanstalt (PVA)
  • Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS)
  • Versicherungsanstalt für öffentlich Bedienstete, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB)
Q:

Verordnung/Zuweisungen

A:
  • Heilbehelfe und Hilfsmittel werden über ärztliche Verordnung in ausreichender und zweckentsprechender Ausführung von Vertragspartner von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt.
  • Sowohl für Heilbehelfe als auch für Hilfsmittel ist vom Versicherten bzw. Angehörigen einKostenanteil zu leisten. Die Kostenübernahme durch den Krankenversicherungsträger erfolgt bis zueiner in der Satzung festgesetzten Höhe.
  • § 15a. (1) Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind berechtigt,nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung vom Arzt verordnete Medizinprodukte 
    • solange weiter zu verordnen, bis die sich ändernde Patientensituation
    • oder der Arzt die Anordnung ändert.
    • Eine Abänderung von ärztlich verordneten Medizinprodukten durch Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege ist nicht zulässig.
Q:

Rezept

A:
  • Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sind bestimmte Arzneimittel in Österreich rezeptpflichtig und dürfen nur nach ärztlicher Verordnung von Apotheken ausgegeben werden.
  • Rezeptpflicht: Medizinisches Wissen und ärztliche Praxis sind Voraussetzungen, um bestimmte Medikamente gezielt einzusetzen, denn ihr falscher Gebrauch kann die Gesundheit gefährden.
  • Ein Rezept verliert normalerweise zwölf Monate nach seinem Ausstellungsdatum seine Gültigkeit –außer die verschreibende Ärztin/der verschreibende Arzt hat einen kürzeren Gültigkeitszeitraum auf dem Rezept vermerkt. Die erste Abgabe des Medikaments muss jedoch innerhalb eines Monats nach dem auf dem Rezept angegebenen Ausstellungsdatum erfolgen. Die Gültigkeit von Rezepten istim Rezeptpflichtgesetz (§ 4) geregelt.
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Q:

Rezeptgebührenbefreiung

A:

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie Anspruch auf Befreiung von der Rezeptgebühr.
Treffen diese Voraussetzungen zu, müssen Sie auch das Service-Entgelt für die e-card nicht entrichten. Neben den Versicherten sind stets auch deren anspruchsberechtigte Angehörige mit begünstigt.

  • Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen
  • Befreiung aufgrund besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit
  • Befreiung ohne Antrag
  • Befreiung mit Antrag
Q:

Haushaltshilfe

A:
  • Heimhilfen fallen nicht unter das GuKG (bmgf) sondern sind im Sozialbetreuungs-berufegesetz geregelt
  • § 3 a (1) Angehörige von Sozialbetreuungsberufen nach der Vereinbarung gemäßArtikel 15 a Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) zwischen dem Bund und den Ländernüber Sozialbetreuungsberufe, BGBl I 55/2005, die
    • 1. nicht zur Ausübung der Pflegeassistenz berechtigt sind und
    • 2. das Ausbildungsmodul gemäß Anlage 2 Punkt 2 der Vereinbarung überSozialbetreuungsberufe absolviert haben
  • (2) Der Aufgabenbereich der Heimhelferinnen und Heimhelfer umfasst
    • 1. einen eigenverantwortlichen Bereich, in dem sie im Rahmen der Betreuungsplanung aufAnordnung von Klientinnen und Klienten oder Angehörigen der Sozial- und GesundheitsberufeAufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich ausführen und
    • 2. einen Bereich, in dem sie Tätigkeiten der Basisversorgung nach den Bestimmungen desGesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG, BGBl I 108/1997 in der Fassung desBundesgesetzes BGBl I 90/2006, ausschließlich unter Anleitung und Aufsicht von Angehörigen desgehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege durchführen.
  • Die Unterstützung bei der Basisversorgung einschließlich der Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln nach den Bestimmungen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG, BGBl I 108/1997 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl I
    90/2006, erfolgt ausschließlich unter Anleitung und Aufsicht von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege.
Q:

Begünstigte Selbstversicherung in der Pensionsversicherung
für Zeiten der Pflege naher Angehöriger

A:

Vooraussetzungen

  • Bei der zu pflegenden Person muss es sich um eine nahe Angehörige/einen nahenAngehörigen handeln
  • Die zu pflegende Person muss Anspruch auf Pflegegeld – zumindest in der Stufe 3 haben
  • Die Pflege muss in häuslicher Umgebung erfolgen und die Arbeitskraft der Pflegerin/desPflegers erheblich beanspruchen
  • Der Wohnsitz der Pflegerin/des Pflegers muss sich während des Zeitraums der Pflegetätigkeitim Inland befinden


Q:

Primärversorgung

A:
  • Primary Health Care“ ist ein essenzieller und zentraler Bestandteil jedes Gesundheitssystems.
  • die erste Versorgungsebene, mit der Einzelpersonen, Familienund die Gemeinschaft in Kontakt mit dem Gesundheitssystem treten und stellt somit das ersteElement eines kontinuierlichen Versorgungsprozesses dar.
  • Sie umfasst gesundheitsfördernde,präventive, kurative, pflegerische, rehabilitative und palliative Maßnahmen und bringt einemultiprofessionelle und integrative Versorgung so nahe wie möglich an den Wohnort undArbeitsplatz der Menschen.
  • Sie fördert die Partizipation, Selbstbestimmung und Entwicklung von personellen und sozialenFähigkeiten und ist ein gesundheitsorientiertes und intersektorales Versorgungskonzept.
Q:

Community Nurse - Implementierung Ö

A:
  • „Community Nurses in 500 Gemeinden“ als Ziel
  • erste Phase der Umsetzung bis Ende 2024
  •  bundesweit 150 Community Nurses
  • die Finanzierung der Europäischen Kommission im Rahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans 



Im Regierungsprogramm wurden „Community Nurses in 500 Gemeinden“ als Ziel genannt. Derzeit läuft die erste Phase der Umsetzung bis Ende 2024. In der Projektlaufzeit sollen bundesweit 150 Community Nurses als Pilotprojekte etabliert werden (Bundeskanzleramt, 2022). Dies ist österreichweit durch die Finanzierung der Europäischen Kommission (NextGenerationEU) im Rahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans (RRF) möglich. Von 21. Oktober bis 2.Dezember 2021 konnten Städte, Gemeinden, und Sozialhilfeverbände einen Antrag zur Förderung des Projekts stellen (GÖG, 2022). Mit der Implementierung von Community Nursing in Österreich soll für die Gesundheits- und Krankenpflege ein bereits international etabliertes Berufsfeld in Österreich verwendet werden. Dadurch wird es ermöglicht die Kompetenzen und das Fachwissen vom Gesundheits- und Krankenpflegepersonal optimal zu nutzen, und für die Gesundheit der Bevölkerung einzusetzen. Zu diesem Zweck wird in Österreich im bestehenden berufsrechtlichen Rahmen eine neumodische Dienstleistung erprobt und in bestehende Strukturen integriert (BMSGPK, 2021).

Q:

Aufgaben der Community Nurse

A:
  • Förderung der Gesundheitskompetenz,Gesundheitsförderung und Prävention gemäß GuKG § 14
  • Beratung von zu pflegenden Personen und Angehörigen
  • Koordination von verschiedenen Leistungen (Pflege- und Betreuungsdienste,Gesundheitsleistungen, soziale Leistungen)
  • Präventive Aufgaben und Gesundheitsförderung insbesondere für ältere Menschen
  • Durch das Public Health Intervention Wheel wird das Aufgabenprofil der Community Nurse infolgende Bereiche gegliedert:
    • Monitoring & Erhebung-
    • Information, Beratung und Edukation
    • Pflegeintervention, Koordination und Vernetzung
    • Fürsprache & Interessensvertretung
Q:

Ausbildungsanforderung an Comunity Nurse

A:

Die österreichischen Ansprüche an die Community Nurse sind gering.

  • 2 Jahre Berufserfahrung, 
  • die Berufsberechtigung zur Ausübung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege,
  • Registrierung im Gesundheitsberuferegister, sind die Voraussetzung zur Ausübung. Eine Weiterqualifizierung ist nur erwünscht.
HKP

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