Angewandte Pflege II.III - 1. Teilprüfung at Fachhochschule Wiener Neustadt | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Angewandte Pflege II.III - 1. Teilprüfung an der Fachhochschule Wiener Neustadt

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TESTE DEIN WISSEN

Was umfasst die Infektionsprävention?

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TESTE DEIN WISSEN

die Verhütung von durch Krankheitserreger hervorgerufenen Erkrankungen:

-      Vorbeugung nosokomialer Infektionen

-      Entstehen und Ausweitung von Antibiotikaresistenzen

 

den Schutz der Patient*innen und der Pflegepersonen selbst:

-      Konfrontation mit zahlreichen Krankheitserregern in Blut, Ausscheid., Sekreten usw.

-      hygienische Maßnahmen: Dienstkleidung, Händehygiene, hygienische Händedesinfektion, aseptische Arbeitsweise und Non-Touch-Technik, Flächendesinfektion, Schutzkleidung: Handschuhe, Schürze, Mund- und Nasenschutz/FFP2, Schutzbrillen, Hauben

-      Schutz vor Stich- und Schnittverletzungen

 

Infektionsprävention ist für alte und multimorbide Menschen von hoher Bedeutung!

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TESTE DEIN WISSEN

Was muss bei der Händehygiene beachtet werden?

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TESTE DEIN WISSEN

• durch das Vermeiden von Handkontakten: damit sind Berührungen mit der Hand gemeint, wie z. B. das Händeschütteln, das Anfassen von Türklinken oder Einhebelarmaturen mit der Hand

• durch Händewaschen (mit Wasser und Seife),

• durch eine hygienische Händedesinfektion,

durch den gezielten Gebrauch von Schutzhandschuhen (Einmalhandschuhe).

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TESTE DEIN WISSEN

Wann findet die hygienische Händedesinfektion statt?

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TESTE DEIN WISSEN

 

• VOR Patient*innenkontakt

• VOR aseptischen Tätigkeiten

• NACH Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien

• NACH Patient*innenkontakt und

• NACH Kontakt mit der der unmittelbaren Patient*innenumgebung,

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TESTE DEIN WISSEN

Wann wird eine Schutzschürze & Schutzhandschuhe verwendet?

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TESTE DEIN WISSEN

• bei zu erwartendem Kontakt mit potenziell infektiösem Material (z.B. Stuhl, Urin, Blut, Wundsekrete, Erbrochenem, Schleim)

Vor dem Berühren von Schleimhäuten:

• im Mund bei der Unterstützung der Zahnhygiene und Mundpflege

• im Genitalbereich bei der Unterstützung der Reinigung

 

• im Rahmen spezieller Isolierungsmaßnahmen zum Schutz der Patient*innen und zum Schutz der Pflegepersonen

• CAVE: hier kann bei immunsupprimierten Patient*innen auch sterile Schutzbekleidung notwendig sein

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TESTE DEIN WISSEN

Wann wird Mund- und Nasenschutz & Schutzbrille verwendet?

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TESTE DEIN WISSEN

• wenn sich Aerosole bilden können (Absaugen, Infektion der Atemwege von Patient*innen oder Mitarbeiter*innen)

 

• je nach Bedarf, chirurgischen Mundnasenschutz, FFP1, FFP2 oder FFP3 Masken

 

• Schutzbrille wenn die Gefahr besteht, dass Tröpfchen oder Sekret ins Auge der Pflegeperson spritzen können

 

• Schutzhaube, damit keine Haare auf die Patient*innen fallen und diese auch vor Sekret geschützt sind

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TESTE DEIN WISSEN

DEFINITION VON STICHVERLETZUNGEN

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TESTE DEIN WISSEN

Als Nadelstichverletzung bezeichnet man Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzungen mit benutzten scharfen oder spitzen medizinischen Instrumenten (beispielsweise Kanülen, Lanzetten und Skalpellen). Auch Blut oder andere Köperflüssigkeiten mit nicht intakter Haut oder Schleimhäuten in Berührung kommen zählen zu Stichverletzung. Dies ist Meldepflichtig!!!

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die Erstmaßnahmen bei einer Nadelstichverletzung?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Wunde durch ausreichend langen Druck auf das umgebende Gewebe zum Bluten bringen (mind. 1 Minute)

° Beim Auge/ Mund länger als eine Minute spülen, dann mit Schritt zwei 

fortfahren

 

 2. intensive Spülung der Wunde mit Antiseptikum (mind. 1 Minute) 

Mit BetaIsadona eher nicht spülen, da es Jod enthält. Ist eine Allergie vorhanden, Patient (Kollegen) fragen.

 

3. fachgerechte Wundversorgung durch Ersthelfer*innen

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TESTE DEIN WISSEN

 

Nennen Sie organisatorische Maßnahmen bei Stichverletzungen!

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TESTE DEIN WISSEN

4. telefonische Kontaktaufnahme mit der Fachambulanz/ Notfallambulanz eines Krankenhauses 

 

5. Blutabnahme beim Verletzen UND bei der Person, von der eine mögliche Infektion ausgeht

 

 6. interne Meldung des Arbeitsunfalls an die zuständige Person bzw. Stelle im Betrieb zur Wahrung eventuell versicherungsrechtlicher Ansprüche

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TESTE DEIN WISSEN

 

Welches Infektionsrisiko besteht bei einer Nadelstichverletzung?

 

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TESTE DEIN WISSEN

- dem Infektionsstatus der Indexperson (Patient*in, mit der der Kontakt bestand)

 

- dem Immunstatus der betroffenen Person (z. B. Schutz durch Hepatitis-B-Impfung)

 

- der Verletzungstiefe

 

- der Kontaktdauer 

 

- dem Zeitintervall zwischen Verletzung und Reinigung

 

- etwaigen prophylaktischen Maßnahmen (z. B. Tragen von Handschuhen) 

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DEFINTION DYSPHAGIE

&

DEFINITION ASPIRATION

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TESTE DEIN WISSEN

 

Unter Dysphagie versteht man eine Störung der Schlucksequenz.

 

 

Unter Aspiration versteht man das Eindringen von Speichel, Flüssigkeiten, Mageninhalt und Nahrung in die Atemwege bis unter die Glottisebene bei unzureichendem oder fehlendem Schutzreflex (Hustenreflex).

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Nennen Sie 6 Ursachen für Dysphagie

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TESTE DEIN WISSEN

• Beeinträchtigung des willkürlichen Kauvorgang

• motorische Störungen von Gesicht, Lippen und Zunge

• Beeinträchtigung kognitiver Funktionen (z.B. Konzentration) sowie selektiver Aufmerksamkeit

• Sensibilität von Mund, Zunge und Wange können beeinträchtigt sein

• Beeinträchtigung der pharyngalen Schluckphase

• Störung der Kehlkopfbewegungen (Larynxelevation)

• Störung des Glottisschlusses (Verschluss der Stimmritze – führt zur Heiserkeit)

• Beeinträchtigte Relaxation der Rachenmuskulatur (M. cricopharyngeus) 

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TESTE DEIN WISSEN

 

Nennen Sie 6 Anzeichen einer Dysphagie

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TESTE DEIN WISSEN

• Ansammlung von Nahrung in den Wangentaschen oder der Mundhöhle • kein oder ein verspätetes Schlucken

• fehlender oder unzureichender Lippenschluss während des Schluckvorgangs

• Veränderungen im Essverhalten (isst weniger, langsamer)

• Regurgitation: Zurücklaufen von Nahrung und Flüssigkeit aus der Speiseröhre zurück in den Rachen

• nasale Regurgitation: Eindringen von Nahrung und Flüssigkeit in die Nase durch ungenügende Hebung des Gaumensegels

• auffälliges (häufiges) Husten und Würgen während der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme

• direkt nach der Nahrungsaufnahme: feuchte, heisere, gurgelnde Stimme • mehr Speichel im Mund

• Fieber (unklarer Herkunft), rezidivierende Pneumonien

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Angewandte Pflege II.III - 1. Teilprüfung Kurs an der Fachhochschule Wiener Neustadt - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was umfasst die Infektionsprävention?

A:

die Verhütung von durch Krankheitserreger hervorgerufenen Erkrankungen:

-      Vorbeugung nosokomialer Infektionen

-      Entstehen und Ausweitung von Antibiotikaresistenzen

 

den Schutz der Patient*innen und der Pflegepersonen selbst:

-      Konfrontation mit zahlreichen Krankheitserregern in Blut, Ausscheid., Sekreten usw.

-      hygienische Maßnahmen: Dienstkleidung, Händehygiene, hygienische Händedesinfektion, aseptische Arbeitsweise und Non-Touch-Technik, Flächendesinfektion, Schutzkleidung: Handschuhe, Schürze, Mund- und Nasenschutz/FFP2, Schutzbrillen, Hauben

-      Schutz vor Stich- und Schnittverletzungen

 

Infektionsprävention ist für alte und multimorbide Menschen von hoher Bedeutung!

Q:

Was muss bei der Händehygiene beachtet werden?

A:

• durch das Vermeiden von Handkontakten: damit sind Berührungen mit der Hand gemeint, wie z. B. das Händeschütteln, das Anfassen von Türklinken oder Einhebelarmaturen mit der Hand

• durch Händewaschen (mit Wasser und Seife),

• durch eine hygienische Händedesinfektion,

durch den gezielten Gebrauch von Schutzhandschuhen (Einmalhandschuhe).

Q:

Wann findet die hygienische Händedesinfektion statt?

A:

 

• VOR Patient*innenkontakt

• VOR aseptischen Tätigkeiten

• NACH Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien

• NACH Patient*innenkontakt und

• NACH Kontakt mit der der unmittelbaren Patient*innenumgebung,

Q:

Wann wird eine Schutzschürze & Schutzhandschuhe verwendet?

A:

• bei zu erwartendem Kontakt mit potenziell infektiösem Material (z.B. Stuhl, Urin, Blut, Wundsekrete, Erbrochenem, Schleim)

Vor dem Berühren von Schleimhäuten:

• im Mund bei der Unterstützung der Zahnhygiene und Mundpflege

• im Genitalbereich bei der Unterstützung der Reinigung

 

• im Rahmen spezieller Isolierungsmaßnahmen zum Schutz der Patient*innen und zum Schutz der Pflegepersonen

• CAVE: hier kann bei immunsupprimierten Patient*innen auch sterile Schutzbekleidung notwendig sein

Q:

Wann wird Mund- und Nasenschutz & Schutzbrille verwendet?

A:

• wenn sich Aerosole bilden können (Absaugen, Infektion der Atemwege von Patient*innen oder Mitarbeiter*innen)

 

• je nach Bedarf, chirurgischen Mundnasenschutz, FFP1, FFP2 oder FFP3 Masken

 

• Schutzbrille wenn die Gefahr besteht, dass Tröpfchen oder Sekret ins Auge der Pflegeperson spritzen können

 

• Schutzhaube, damit keine Haare auf die Patient*innen fallen und diese auch vor Sekret geschützt sind

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Q:

DEFINITION VON STICHVERLETZUNGEN

A:

Als Nadelstichverletzung bezeichnet man Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzungen mit benutzten scharfen oder spitzen medizinischen Instrumenten (beispielsweise Kanülen, Lanzetten und Skalpellen). Auch Blut oder andere Köperflüssigkeiten mit nicht intakter Haut oder Schleimhäuten in Berührung kommen zählen zu Stichverletzung. Dies ist Meldepflichtig!!!

Q:

Nennen Sie die Erstmaßnahmen bei einer Nadelstichverletzung?

A:

1. Wunde durch ausreichend langen Druck auf das umgebende Gewebe zum Bluten bringen (mind. 1 Minute)

° Beim Auge/ Mund länger als eine Minute spülen, dann mit Schritt zwei 

fortfahren

 

 2. intensive Spülung der Wunde mit Antiseptikum (mind. 1 Minute) 

Mit BetaIsadona eher nicht spülen, da es Jod enthält. Ist eine Allergie vorhanden, Patient (Kollegen) fragen.

 

3. fachgerechte Wundversorgung durch Ersthelfer*innen

Q:

 

Nennen Sie organisatorische Maßnahmen bei Stichverletzungen!

A:

4. telefonische Kontaktaufnahme mit der Fachambulanz/ Notfallambulanz eines Krankenhauses 

 

5. Blutabnahme beim Verletzen UND bei der Person, von der eine mögliche Infektion ausgeht

 

 6. interne Meldung des Arbeitsunfalls an die zuständige Person bzw. Stelle im Betrieb zur Wahrung eventuell versicherungsrechtlicher Ansprüche

Q:

 

Welches Infektionsrisiko besteht bei einer Nadelstichverletzung?

 

A:

- dem Infektionsstatus der Indexperson (Patient*in, mit der der Kontakt bestand)

 

- dem Immunstatus der betroffenen Person (z. B. Schutz durch Hepatitis-B-Impfung)

 

- der Verletzungstiefe

 

- der Kontaktdauer 

 

- dem Zeitintervall zwischen Verletzung und Reinigung

 

- etwaigen prophylaktischen Maßnahmen (z. B. Tragen von Handschuhen) 

Q:

DEFINTION DYSPHAGIE

&

DEFINITION ASPIRATION

A:

 

Unter Dysphagie versteht man eine Störung der Schlucksequenz.

 

 

Unter Aspiration versteht man das Eindringen von Speichel, Flüssigkeiten, Mageninhalt und Nahrung in die Atemwege bis unter die Glottisebene bei unzureichendem oder fehlendem Schutzreflex (Hustenreflex).

Q:

 

Nennen Sie 6 Ursachen für Dysphagie

A:

• Beeinträchtigung des willkürlichen Kauvorgang

• motorische Störungen von Gesicht, Lippen und Zunge

• Beeinträchtigung kognitiver Funktionen (z.B. Konzentration) sowie selektiver Aufmerksamkeit

• Sensibilität von Mund, Zunge und Wange können beeinträchtigt sein

• Beeinträchtigung der pharyngalen Schluckphase

• Störung der Kehlkopfbewegungen (Larynxelevation)

• Störung des Glottisschlusses (Verschluss der Stimmritze – führt zur Heiserkeit)

• Beeinträchtigte Relaxation der Rachenmuskulatur (M. cricopharyngeus) 

Q:

 

Nennen Sie 6 Anzeichen einer Dysphagie

A:

• Ansammlung von Nahrung in den Wangentaschen oder der Mundhöhle • kein oder ein verspätetes Schlucken

• fehlender oder unzureichender Lippenschluss während des Schluckvorgangs

• Veränderungen im Essverhalten (isst weniger, langsamer)

• Regurgitation: Zurücklaufen von Nahrung und Flüssigkeit aus der Speiseröhre zurück in den Rachen

• nasale Regurgitation: Eindringen von Nahrung und Flüssigkeit in die Nase durch ungenügende Hebung des Gaumensegels

• auffälliges (häufiges) Husten und Würgen während der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme

• direkt nach der Nahrungsaufnahme: feuchte, heisere, gurgelnde Stimme • mehr Speichel im Mund

• Fieber (unklarer Herkunft), rezidivierende Pneumonien

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