Atemtherapie at Fachhochschule Salzburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Atemtherapie an der Fachhochschule Salzburg

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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter:
1. Atemzugvolumen AZ
2. Inspiratorisches Reservevolumen IRV
3. Exspiratorische Reservevolumen ERV
4. Residualvolumen RV
5. Vitalkapazität VK
6. Totalkapazität TK ?

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TESTE DEIN WISSEN
1. AZ: Volumen der normalen Ruheatmung (EA und AA)
2. IRV: Volumen, das nach normaler EA zusätzlich maximal eingeatmet werden kann
3. ERV: Volumen, das nach normaler AA noch maximal ausgeatmet werden kann
4. RV: Volumen das nach der Max. AA noch in der Lunge verbleibt
5. VK: AZ + IRV + ERV —> Volumen, das nach kompletter AA maximal eingeatmet werden kann
6. TK: VK + RV —> entspricht dem Luftvolumen bei Max. EA

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TESTE DEIN WISSEN
Aus was besteht die Nase, durch was wird sie in 2 Hälften geteilt und was befindet sich an den seitlichen Wänden?
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TESTE DEIN WISSEN
- Nasenspitze und Nasenflügel bestehen aus Knorpel und Nasenwurzel besteht aus Knochen  —> werden durch mimische Muskeln bewegt

- Nase = durch Nasenseptum in zwei Hälften geteilt —> Nasenseptum verbindet Nasenhöhle mit Rachen

- seitliche Wände der Nase —> durch drei in die Nasenhöhle vorspringende, schleimhautbedeckte, dünne Knochen vergrößert 
—> unterer Teil der Nasenhöhle: regio respiratoria = Durchzug des Luftstroms
—> oberer Teil der Nasenhöhle: regio olfactoria (Nasendach): Epithelgewebe mit Riech- und Stützzellen, hierhin wird die Luft zum Riechen gewirbelt
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TESTE DEIN WISSEN
Wie kann man die Einsekundenkapazität bestimmen?
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TESTE DEIN WISSEN
= die maximale AA in einer Sekunde nach maximaler EA
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind allgemeine Prinzipien der AT?
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TESTE DEIN WISSEN
- Instruktionen in ruhiger Umgebung mit wenig Störungen
- Patienten Ziele und Wirkungsweisen vermitteln
- Bequeme Kleidung und ASTE
- Beobachten des Atemmusters in Ruhe und Belastung, Befund
- Entspannungstechniken beibringen
- Erwünschtes Atemmuster demonstrieren
- Patienten anleiten, das gewünschte Atemmuster in Ruhe, verschiedene ASTE/Alltagsbelastungen üben 
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten?
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TESTE DEIN WISSEN
- Exspiration nicht forcieren —> entspannt und passiv, da eine forcierte AA zu Turbulenzen führt und es zu einem Bronchospasmus kommen kann
- nicht zu lange AA, da sonst eine vermehrte Inspiration folgt, die zu einer Schnappatmung führen kann
- Inspiration nicht mit Atemhilfsmuskulatur ausführen lassen —>  costosternale Anteil soll ruhig bleiben
- Tiefenatmung nur 3-4 Mal hintereinander wegen Hyperventilation
- alle Atemmuster sollen tief, willkürlich und entspannt ausgeführt werden 

!Kontraindikationen sind allgemein für die AT nicht nennbar!
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind relative Kontraindikationen?
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TESTE DEIN WISSEN
- Vorsicht bei manuellen Techniken bei Osteoporose 
- akute Psychosen und Manien
- schwere Abhängigkeitserkrankungen
- Suizidalität
- keine forcierte EA bei akuter Thrombose
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die Ziele der Atemtherapie?
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TESTE DEIN WISSEN

—> die AT ist Teil eines Rehabilitationsprogrammes für Patienten mit akutem oder chronischen Lungenerkrankungen oder zur Vermeidung eben dieser 

Ziele:
- Atemmuskulatur kräftigen 
- Ventilation zu verbessern
- Ventilation erleichtern
- Atemarbeit erleichtern
- Gasaustausch verbessern
- Sauerstoffversorgung verbessern
- Thoraxerweiterung verbessern —> Thoraxmobilität verbessern
- die Tiefenatmung zu fazilitieren 
- den Hustenreflex stimulieren
- Husteneffektivität verbessern
- Einschränkung der LUFU vorbeugen 
- Kraft, Ausdauer und Koordination der Atemmuskulatur erhöhen 
- Ineffiziente Atemmuster korrigieren
- Patienten im Umgang mit Atemnotattacken schulen 
- allgemeine Kapazität des Patienten verbessern
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter äußerer und innerer Atmung?
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TESTE DEIN WISSEN
Äußere = Austausch von O2 und CO2 zwischen Atemluft und Blut des Lungenkreislaufs/Lunge —> das Produkt ist der Atem

Innere= Gasaustausch von O2 und CO2 zwischen Kapillarblut des Körperkreislaufs und des Gewebes (Zellatmung)
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Ausatemhilfsmuskeln 1. und 2. Ordnung?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Ordnung:

—> Bauchmuskeln drücken durch Kontraktion das Zwerchfell durch die Bauchorgane nach oben

- M. rectus abdominis
- Mm. obliquii abdominis internus + externus 
- M. Transversus abdominis

2. Ordnung:
—> Muskeln, die die Rippen nach caudal ziehen
- Mm. Intercostales interni
- M. Serratus post. Inferior
- M. Quadratus lumborum 
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne 4 Eigenschaften zur Lunge!
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TESTE DEIN WISSEN
- äußere Atmung findet dort statt
- beide Flügel von Brustfell überzogen
- rechte Lunge durch Fissuren in Ober-, Mittel- und Unterlappen geteilt
- linke Lunge (etwas kleiner) in Ober- und Unterlappen geteilt
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TESTE DEIN WISSEN
Aus welchen zwei Fellen besteht das Brustfell (Pleura) und was befindet sich zwischen Rippen und Brustfell?
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TESTE DEIN WISSEN
- Lungenfell (Pleura visceralis): umschließt den Fissuren (Furchen) folgend der Lungenlappen
- Rippenfell (Pleura parietalis): kleidet die Thoraxinnenwand aus und an der Lungenwurzel gehen sie ineinander über (Eintritt von Bronchien, Blut- und Lymphgefäßen)

Zwischen Rippen und Pleura: Pleuraspalt —> mit seröser Flüssigkeit (keine Reibung) gefüllt
- im Pleuraspalt herrscht ein Unterdruck und dadurch haften sie aneinander, aber sind gegenseitig verschieblich 
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Einatemmuskeln und was Einatemhilfsmuskeln? (Beispiele)
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TESTE DEIN WISSEN
Einatemmuskeln:
- Diaphragma (U: Pars Sternalis: Rückseite des Proc. Xiphoideus, Pars costalis: Unterrand des Rippenbogens der unteren 6 Rippen, Pars lumbalis: 1. - 3. LWK, Psoas- und Quadratusarkaden; A: zentraler Teil in der Mitte: Centrum tendineum; I: N. Phrenicus)
- Mm. Scaleni 

Einatemhilfsmuskeln:
- M. Sternocleidomastoideus
- M. Trapezius Pars descendens
- M. Intercostales externi
- M. Serratus anterior
- M. Pectoralis major
- M pectoralis minor 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Atemtherapie Kurs an der Fachhochschule Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was versteht man unter:
1. Atemzugvolumen AZ
2. Inspiratorisches Reservevolumen IRV
3. Exspiratorische Reservevolumen ERV
4. Residualvolumen RV
5. Vitalkapazität VK
6. Totalkapazität TK ?

A:
1. AZ: Volumen der normalen Ruheatmung (EA und AA)
2. IRV: Volumen, das nach normaler EA zusätzlich maximal eingeatmet werden kann
3. ERV: Volumen, das nach normaler AA noch maximal ausgeatmet werden kann
4. RV: Volumen das nach der Max. AA noch in der Lunge verbleibt
5. VK: AZ + IRV + ERV —> Volumen, das nach kompletter AA maximal eingeatmet werden kann
6. TK: VK + RV —> entspricht dem Luftvolumen bei Max. EA

Q:
Aus was besteht die Nase, durch was wird sie in 2 Hälften geteilt und was befindet sich an den seitlichen Wänden?
A:
- Nasenspitze und Nasenflügel bestehen aus Knorpel und Nasenwurzel besteht aus Knochen  —> werden durch mimische Muskeln bewegt

- Nase = durch Nasenseptum in zwei Hälften geteilt —> Nasenseptum verbindet Nasenhöhle mit Rachen

- seitliche Wände der Nase —> durch drei in die Nasenhöhle vorspringende, schleimhautbedeckte, dünne Knochen vergrößert 
—> unterer Teil der Nasenhöhle: regio respiratoria = Durchzug des Luftstroms
—> oberer Teil der Nasenhöhle: regio olfactoria (Nasendach): Epithelgewebe mit Riech- und Stützzellen, hierhin wird die Luft zum Riechen gewirbelt
Q:
Wie kann man die Einsekundenkapazität bestimmen?
A:
= die maximale AA in einer Sekunde nach maximaler EA
Q:
Was sind allgemeine Prinzipien der AT?
A:
- Instruktionen in ruhiger Umgebung mit wenig Störungen
- Patienten Ziele und Wirkungsweisen vermitteln
- Bequeme Kleidung und ASTE
- Beobachten des Atemmusters in Ruhe und Belastung, Befund
- Entspannungstechniken beibringen
- Erwünschtes Atemmuster demonstrieren
- Patienten anleiten, das gewünschte Atemmuster in Ruhe, verschiedene ASTE/Alltagsbelastungen üben 
Q:
Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten?
A:
- Exspiration nicht forcieren —> entspannt und passiv, da eine forcierte AA zu Turbulenzen führt und es zu einem Bronchospasmus kommen kann
- nicht zu lange AA, da sonst eine vermehrte Inspiration folgt, die zu einer Schnappatmung führen kann
- Inspiration nicht mit Atemhilfsmuskulatur ausführen lassen —>  costosternale Anteil soll ruhig bleiben
- Tiefenatmung nur 3-4 Mal hintereinander wegen Hyperventilation
- alle Atemmuster sollen tief, willkürlich und entspannt ausgeführt werden 

!Kontraindikationen sind allgemein für die AT nicht nennbar!
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Q:
Was sind relative Kontraindikationen?
A:
- Vorsicht bei manuellen Techniken bei Osteoporose 
- akute Psychosen und Manien
- schwere Abhängigkeitserkrankungen
- Suizidalität
- keine forcierte EA bei akuter Thrombose
Q:
Was sind die Ziele der Atemtherapie?
A:

—> die AT ist Teil eines Rehabilitationsprogrammes für Patienten mit akutem oder chronischen Lungenerkrankungen oder zur Vermeidung eben dieser 

Ziele:
- Atemmuskulatur kräftigen 
- Ventilation zu verbessern
- Ventilation erleichtern
- Atemarbeit erleichtern
- Gasaustausch verbessern
- Sauerstoffversorgung verbessern
- Thoraxerweiterung verbessern —> Thoraxmobilität verbessern
- die Tiefenatmung zu fazilitieren 
- den Hustenreflex stimulieren
- Husteneffektivität verbessern
- Einschränkung der LUFU vorbeugen 
- Kraft, Ausdauer und Koordination der Atemmuskulatur erhöhen 
- Ineffiziente Atemmuster korrigieren
- Patienten im Umgang mit Atemnotattacken schulen 
- allgemeine Kapazität des Patienten verbessern
Q:
Was versteht man unter äußerer und innerer Atmung?
A:
Äußere = Austausch von O2 und CO2 zwischen Atemluft und Blut des Lungenkreislaufs/Lunge —> das Produkt ist der Atem

Innere= Gasaustausch von O2 und CO2 zwischen Kapillarblut des Körperkreislaufs und des Gewebes (Zellatmung)
Q:
Was sind Ausatemhilfsmuskeln 1. und 2. Ordnung?
A:
1. Ordnung:

—> Bauchmuskeln drücken durch Kontraktion das Zwerchfell durch die Bauchorgane nach oben

- M. rectus abdominis
- Mm. obliquii abdominis internus + externus 
- M. Transversus abdominis

2. Ordnung:
—> Muskeln, die die Rippen nach caudal ziehen
- Mm. Intercostales interni
- M. Serratus post. Inferior
- M. Quadratus lumborum 
Q:
Nenne 4 Eigenschaften zur Lunge!
A:
- äußere Atmung findet dort statt
- beide Flügel von Brustfell überzogen
- rechte Lunge durch Fissuren in Ober-, Mittel- und Unterlappen geteilt
- linke Lunge (etwas kleiner) in Ober- und Unterlappen geteilt
Q:
Aus welchen zwei Fellen besteht das Brustfell (Pleura) und was befindet sich zwischen Rippen und Brustfell?
A:
- Lungenfell (Pleura visceralis): umschließt den Fissuren (Furchen) folgend der Lungenlappen
- Rippenfell (Pleura parietalis): kleidet die Thoraxinnenwand aus und an der Lungenwurzel gehen sie ineinander über (Eintritt von Bronchien, Blut- und Lymphgefäßen)

Zwischen Rippen und Pleura: Pleuraspalt —> mit seröser Flüssigkeit (keine Reibung) gefüllt
- im Pleuraspalt herrscht ein Unterdruck und dadurch haften sie aneinander, aber sind gegenseitig verschieblich 
Q:
Was sind Einatemmuskeln und was Einatemhilfsmuskeln? (Beispiele)
A:
Einatemmuskeln:
- Diaphragma (U: Pars Sternalis: Rückseite des Proc. Xiphoideus, Pars costalis: Unterrand des Rippenbogens der unteren 6 Rippen, Pars lumbalis: 1. - 3. LWK, Psoas- und Quadratusarkaden; A: zentraler Teil in der Mitte: Centrum tendineum; I: N. Phrenicus)
- Mm. Scaleni 

Einatemhilfsmuskeln:
- M. Sternocleidomastoideus
- M. Trapezius Pars descendens
- M. Intercostales externi
- M. Serratus anterior
- M. Pectoralis major
- M pectoralis minor 
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