Brückenbau at Fachhochschule Lübeck | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Brückenbau an der Fachhochschule Lübeck

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Brückenbau Kurs an der Fachhochschule Lübeck zu.

TESTE DEIN WISSEN

1.1 Wie sind Brücken nach DIN 1076 definiert

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TESTE DEIN WISSEN

Überführungen eines Verkehrsweges über einen anderen Verkehrsweg, über ein Gewässer oder

tiefer liegendes Gelände, wenn ihre lichte Weite rechtwinklig zwischen den Widerlagern gemessen 2,0 m oder mehr beträgt.

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6.5 Beschreiben Sie das Tragsystem der unteren Gurtplatte! (HOHLKASTENB)

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TESTE DEIN WISSEN

• Tragfunktion als Platte nur untergeordnet

• Tragfunktion in Längsrichtung als Druck- bzw. Zuggurt

• Tragfunktion in Querrichtung als Rahmenelement zur Erhaltung der Querschnittsform

• Dicke der Platte ergibt sich aus der größten Schubbeanspruchung

• immer schlaff bewehrt

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1.3 Wonach werden Brücken typischerweise unterschieden? Nennen Sie Beispiele!


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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidung nach Art der Nutzung:

  • Straßenbrücken, 
  • Eisenbahnbrücken, 
  • Fußgänger- und Radwegbrücken, 
  • Kanalbrücken, 
  • Grünbrücken, 
  • Leitungsbrücken


Unterscheidung nach Hauptbaustoff:

  • Massivbrücken
  • Stahlbrücken
  • Verbundbrücken
  • Holzbrücken


Unterscheidung nach Haupttragwerk:

  • Balkenbrücken
  • Rahmenbrücken
  • Bogenbrücken
  • Hängebrücken
  • Schrägseilbrücken
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5.7 Wie werden die Lasten auf die Hauptträger querverteilt?

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TESTE DEIN WISSEN

• lineare Querverteilung bei zwei Hauptträgern

• nicht-lineare, d.h. gekrümmte Querverteilung bei drei oder mehr Hauptträgern (entsprechend der Form der Biegelinie)

• abhängig von der Biege- und Torsionssteifigkeit der Hauptträger

• abhängig von der Biegesteifigkeit und Spannweite der Fahrbahnplatte

• abhängig von der Spannweite der Hauptträger

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TESTE DEIN WISSEN

1.4 Welche Anforderungen werden an ein Brückenbauwerk gestellt?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Einhaltung der vorgegebene Trassierung
  • Bereitstellung der erforderlichen Querschnittsbreite (dies ist von der Nutzung abhängig)
  • Gewährleistung der Robustheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit
  • Herstellbarkeit
  • Wirtschaftlicher Abtrag der Verkehrslasten
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2.17 Wie finden neue Bauprodukte möglichst schnell eine Anwendung?

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TESTE DEIN WISSEN

• bauaufsichtliche Zulassung (abZ) / europäische technische Zulassung (ETA) erteilt durch DIBt in Berlin

• Zustimmung im Einzelfall (ZiE)

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5.9 Beschreiben Sie das Tragsystem der Querträger (Plattenbalkenbrücke)

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TESTE DEIN WISSEN

• zur Verteilung der Lasten auf die Hauptträger

• zur Aussteifung des Querschnittsystems

• Querträgerlose Plattenbalkenbrücken statisch möglich

• Sie werden am Endquerträger oder Stützquerträger eingesetzt (im Feld eher unwahrscheinlich)

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3.1 Wo sind die Lastannahmen geregelt?

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TESTE DEIN WISSEN

• Die Lastannahmen sind in der DIN EN 1991 (Eurocode 1) geregelt. Die Norm hat insgesamt 10 Teile, von denen für den Brückenbau die Teile 1-1 (Wichten, Eigengewicht und Nutzlasten im Hochbau), 1-3 (Schneelasten), 1-4 (Windlasten), 1-5 (Temperaturlasten) und der Teil 2 (Verkehrslasten auf Brücken) zur Anwendung kommen. Alle Teile haben einen Nationalen Anhang.

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1.6 Welche Arten von Haupttragwerken gibt es ? Geben sie wirtschaftliche Stützweiten an?

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Richtwerte für Entwurf:

  • bis 100 m Balkenbrücken
  • bis 250 m Bogen- und Fachwerkbrücken
  • ab 300 m Schrägseil- und Hängebrücken
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4.3 Erklären Sie das Tragverhalten von rechtwinkligen Platten!

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TESTE DEIN WISSEN

• Flächentragwerk mit einer Belastung senkrecht zur Mittelachse

• Lastabtrag in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen

• größerer Lastabtrag über die kürzere Stützweite

• Hauptbiegemomente maßgebend für die Berechnung (bei rechtwinkligen Platten fallen die Richtungen der Hauptmomente mit den Richtungen des orthogonalen Achsenpaars zusammen)

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2.15 Wer ist für die Aufgaben des Baurechts im Bereich Straßenbau verantwortlich?

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• In Deutschland ist das Baurecht den Ländern vorbehalten.

• In den jeweiligen Landesbauordnungen sind die verschiedenen Formen der Genehmigungsverfahren beschrieben.

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7.1 Welche Möglichkeiten der Fahrbahnausbildung gibt es? Nenne Vor- und Nachteile!

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• Deckbrücken (mit obenliegender Fahrbahn): z.B. mit Stahlfahrbahn auf Trägerrost

o Vorteile:

▪ wirtschaftlich bei kurzen Brücken mit geringer Bauhöhe

▪ Regellösungen nach RIZ (für Eisenbahnbrücken)

o Nachteile:

▪ ungeeignet für hohe Stützweiten

• Orthotrope Fahrbahnplatte (Stahlfahrbahn):

o Vorteile:

▪ geringes Eigengewicht

o Nachteile:

▪ hohe Herstellkosten (aufwendige Konstruktionsdetails,

▪ Durchdringungspunkte)

▪ größere Ermüdungsempfindlichkeit

▪ große Vereisungsgefahr im Winter

o Ausbildung:

▪ Trog- und Deckbrücke mit vollwandigen Hauptträgern

▪ Deckbrücke mit einteiligen Hohlkasten

▪ mit offenen Hauptträgern

• Betonfahrbahn (Verbundbrücke):

o Vorteile:

▪ sehr wirtschaftlich

▪ deutlich geringere Vereisungsgefahr im Winter

o Nachteile:

▪ Schalungskosten

▪ längere Bauzeit

▪ hohes Eigengewicht (nicht geeignet für große Spannweiten)

o Ausbildung:

▪ mit offenen Hauptträgern

▪ mit einteiligen Hohlkasten

▪ mit luftdicht geschweißten Hohlkästen

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Brückenbau Kurs an der Fachhochschule Lübeck - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

1.1 Wie sind Brücken nach DIN 1076 definiert

A:

Überführungen eines Verkehrsweges über einen anderen Verkehrsweg, über ein Gewässer oder

tiefer liegendes Gelände, wenn ihre lichte Weite rechtwinklig zwischen den Widerlagern gemessen 2,0 m oder mehr beträgt.

Q:

6.5 Beschreiben Sie das Tragsystem der unteren Gurtplatte! (HOHLKASTENB)

A:

• Tragfunktion als Platte nur untergeordnet

• Tragfunktion in Längsrichtung als Druck- bzw. Zuggurt

• Tragfunktion in Querrichtung als Rahmenelement zur Erhaltung der Querschnittsform

• Dicke der Platte ergibt sich aus der größten Schubbeanspruchung

• immer schlaff bewehrt

Q:

1.3 Wonach werden Brücken typischerweise unterschieden? Nennen Sie Beispiele!


A:

Unterscheidung nach Art der Nutzung:

  • Straßenbrücken, 
  • Eisenbahnbrücken, 
  • Fußgänger- und Radwegbrücken, 
  • Kanalbrücken, 
  • Grünbrücken, 
  • Leitungsbrücken


Unterscheidung nach Hauptbaustoff:

  • Massivbrücken
  • Stahlbrücken
  • Verbundbrücken
  • Holzbrücken


Unterscheidung nach Haupttragwerk:

  • Balkenbrücken
  • Rahmenbrücken
  • Bogenbrücken
  • Hängebrücken
  • Schrägseilbrücken
Q:

5.7 Wie werden die Lasten auf die Hauptträger querverteilt?

A:

• lineare Querverteilung bei zwei Hauptträgern

• nicht-lineare, d.h. gekrümmte Querverteilung bei drei oder mehr Hauptträgern (entsprechend der Form der Biegelinie)

• abhängig von der Biege- und Torsionssteifigkeit der Hauptträger

• abhängig von der Biegesteifigkeit und Spannweite der Fahrbahnplatte

• abhängig von der Spannweite der Hauptträger

Q:

1.4 Welche Anforderungen werden an ein Brückenbauwerk gestellt?

A:
  • Einhaltung der vorgegebene Trassierung
  • Bereitstellung der erforderlichen Querschnittsbreite (dies ist von der Nutzung abhängig)
  • Gewährleistung der Robustheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit
  • Herstellbarkeit
  • Wirtschaftlicher Abtrag der Verkehrslasten
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Q:

2.17 Wie finden neue Bauprodukte möglichst schnell eine Anwendung?

A:

• bauaufsichtliche Zulassung (abZ) / europäische technische Zulassung (ETA) erteilt durch DIBt in Berlin

• Zustimmung im Einzelfall (ZiE)

Q:

5.9 Beschreiben Sie das Tragsystem der Querträger (Plattenbalkenbrücke)

A:

• zur Verteilung der Lasten auf die Hauptträger

• zur Aussteifung des Querschnittsystems

• Querträgerlose Plattenbalkenbrücken statisch möglich

• Sie werden am Endquerträger oder Stützquerträger eingesetzt (im Feld eher unwahrscheinlich)

Q:

3.1 Wo sind die Lastannahmen geregelt?

A:

• Die Lastannahmen sind in der DIN EN 1991 (Eurocode 1) geregelt. Die Norm hat insgesamt 10 Teile, von denen für den Brückenbau die Teile 1-1 (Wichten, Eigengewicht und Nutzlasten im Hochbau), 1-3 (Schneelasten), 1-4 (Windlasten), 1-5 (Temperaturlasten) und der Teil 2 (Verkehrslasten auf Brücken) zur Anwendung kommen. Alle Teile haben einen Nationalen Anhang.

Q:

1.6 Welche Arten von Haupttragwerken gibt es ? Geben sie wirtschaftliche Stützweiten an?

A:

Richtwerte für Entwurf:

  • bis 100 m Balkenbrücken
  • bis 250 m Bogen- und Fachwerkbrücken
  • ab 300 m Schrägseil- und Hängebrücken
Q:

4.3 Erklären Sie das Tragverhalten von rechtwinkligen Platten!

A:

• Flächentragwerk mit einer Belastung senkrecht zur Mittelachse

• Lastabtrag in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen

• größerer Lastabtrag über die kürzere Stützweite

• Hauptbiegemomente maßgebend für die Berechnung (bei rechtwinkligen Platten fallen die Richtungen der Hauptmomente mit den Richtungen des orthogonalen Achsenpaars zusammen)

Q:

2.15 Wer ist für die Aufgaben des Baurechts im Bereich Straßenbau verantwortlich?

A:

• In Deutschland ist das Baurecht den Ländern vorbehalten.

• In den jeweiligen Landesbauordnungen sind die verschiedenen Formen der Genehmigungsverfahren beschrieben.

Q:

7.1 Welche Möglichkeiten der Fahrbahnausbildung gibt es? Nenne Vor- und Nachteile!

A:

• Deckbrücken (mit obenliegender Fahrbahn): z.B. mit Stahlfahrbahn auf Trägerrost

o Vorteile:

▪ wirtschaftlich bei kurzen Brücken mit geringer Bauhöhe

▪ Regellösungen nach RIZ (für Eisenbahnbrücken)

o Nachteile:

▪ ungeeignet für hohe Stützweiten

• Orthotrope Fahrbahnplatte (Stahlfahrbahn):

o Vorteile:

▪ geringes Eigengewicht

o Nachteile:

▪ hohe Herstellkosten (aufwendige Konstruktionsdetails,

▪ Durchdringungspunkte)

▪ größere Ermüdungsempfindlichkeit

▪ große Vereisungsgefahr im Winter

o Ausbildung:

▪ Trog- und Deckbrücke mit vollwandigen Hauptträgern

▪ Deckbrücke mit einteiligen Hohlkasten

▪ mit offenen Hauptträgern

• Betonfahrbahn (Verbundbrücke):

o Vorteile:

▪ sehr wirtschaftlich

▪ deutlich geringere Vereisungsgefahr im Winter

o Nachteile:

▪ Schalungskosten

▪ längere Bauzeit

▪ hohes Eigengewicht (nicht geeignet für große Spannweiten)

o Ausbildung:

▪ mit offenen Hauptträgern

▪ mit einteiligen Hohlkasten

▪ mit luftdicht geschweißten Hohlkästen

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