SA - Geschichte at Fachhochschule Kiel | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für SA - Geschichte an der Fachhochschule Kiel

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Gemeinsamkeit des Helfens in allen Gesellschaften? 
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TESTE DEIN WISSEN
Zeitlicher Ausgleich von Bedürfnis und Kapazität
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TESTE DEIN WISSEN
Was muss geregelt werden, da nicht jeder zur selben Zeit die selben Bedürfnisse und Ressourcen hat? 
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TESTE DEIN WISSEN
1. In welchen Fällen kann geholfen werden? 
2. Ob und wie kann ein Ausgleich erfolgen?
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter dem doppelten Mandat?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Hilfemandat: Wird von dem Klienten gegeben
2. Kontrollmandat: Wird vom Staat, der Gesellschaft oder Familie eingefordert

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die historischen Wurzeln der sozialen Arbeit?
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TESTE DEIN WISSEN
Sozialarbeit (Nothilfe und Fürsorge) -> Erwachsene 
- materielle Armut 

Sozialpädagogik (Erziehung und Bildung) -> Kinder/Jugendliche 
- sittliche Armut (Verwahrlosung) 
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TESTE DEIN WISSEN
Wer war Niklas Luhmann? 
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TESTE DEIN WISSEN
- Soziologe (Makrosoziologie) 
- lebte von 1929-1998
- Entwicklung des Erklärmodells von verschiedenen Hilfeformen in den unterschiedlichen Gesellschaftstypen der Geschichte 
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TESTE DEIN WISSEN
Reziprozität
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TESTE DEIN WISSEN
Möglichkeit des Austausches 

Gegenseitigkeit oder Wechselbezüglichkeit 

Grundprinzip des menschlichen Handelns 
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TESTE DEIN WISSEN
Unmittelbare Reziprozität 
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TESTE DEIN WISSEN
Gegenseitiger Austausch in einem einzigen Austauschprozess

1. Voraussetzung: Wert und Gegenwert lassen sich klar bestimmen
2. Voraussetzung: Beteiligte müssen über die notwendigen Ressourcen verfügen 

Nachteil: nicht geeignet für Notsituationen 

War in der hochkultivierten Kultur die dominate Hilfeform

Beispiel: Autofahrt mit dem Taxi gegen Bezahlung
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TESTE DEIN WISSEN
Aufgeschobene Reziprozität 
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TESTE DEIN WISSEN
Wechselseitiger Austausch eingebettet in verlässliche Beziehungen 

Voraussetzung: Vertrauen in die Dauerhaftigkeit der Beziehungen 
“eine Hand wäscht die andere“-Mentalität

Nachteil: funktioniert nicht gesamt gesellschaftlich wegen fehlender Beziehungen 

Archaische Gesellschaften 
Heute: Familien- und Nachbarschaftshilfe 

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TESTE DEIN WISSEN
Generalisierte Reziprozität
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TESTE DEIN WISSEN
Austausch in Gemeinschaft, nicht innerhalb einzelner Beziehungen 

Voraussetzung: moralische oder gesetzliche Norm, dass Gesellschaft gegenseitig Hilfe braucht 

Moderne Gesellschaft

-> Beitrag der Krankenkassen 
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TESTE DEIN WISSEN
Hochkultivierte Gesellschaften 
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TESTE DEIN WISSEN
- zunehmende soziale Differenzierung (Adel, Klerus, Handwerker, Bauern) -> Notlagen und Ressourcen unterscheiden sich 
- Politische Herrschaft zur Strukturierung des sozialen Gefüges 
- Politische Herrschaft und Auftrag von Hilfe wird über Religion legitimiert
- Kaum wechselseitige Hilfe: Oberschicht hatte keine Not / andere Nöten in den einzelnen Schichten 
- Leistungen werden durch Verträge geregelt (Leibeigenschaft) 
- Wohltätigkeit wird über Moral geregelt (Almosen)
- Wohltätigkeit wird öffentlich -> Almosen als Standespflicht, Statussymbol, Freikaufen von Sünden (-> ähnliches Prinzip im Mittelalter war Schutz und Rechtssprechung: Adel und König) 

Problem: Hilfe bleibt zufällig (Bauern waren abhängig von dem Adel und deren wirtschaftliche Situation)

-> Unmittelbare Reziprozität 
-> Heute: Tafeln 
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TESTE DEIN WISSEN
Moderne Gesellschaften 
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TESTE DEIN WISSEN
- Funktional differenzierte Gesellschaft: Systeme und deren Institutionen übernehmen Funktionen für die Gesellschaft
- Entscheidung über Hilfen wird über Programme (Gesetze) nach festen Kriterien getroffen
- Hilfe wird erwartbar
- Professionalisierung der Helfenden 

-> generalisierte Reziprozität 
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TESTE DEIN WISSEN
Soziologische Grundannahmen zur Hilfe
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TESTE DEIN WISSEN
1. Hilfe ist ein Beitrag zur Befriedigung der Bedürfnisse eines anderen Menschen
2. Hilfe wird durch Strukturen wechselseitiger Erwartungen definiert und gesteuert 
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Q:
Was ist die Gemeinsamkeit des Helfens in allen Gesellschaften? 
A:
Zeitlicher Ausgleich von Bedürfnis und Kapazität
Q:
Was muss geregelt werden, da nicht jeder zur selben Zeit die selben Bedürfnisse und Ressourcen hat? 
A:
1. In welchen Fällen kann geholfen werden? 
2. Ob und wie kann ein Ausgleich erfolgen?
Q:
Was versteht man unter dem doppelten Mandat?
A:
1. Hilfemandat: Wird von dem Klienten gegeben
2. Kontrollmandat: Wird vom Staat, der Gesellschaft oder Familie eingefordert

Q:
Was sind die historischen Wurzeln der sozialen Arbeit?
A:
Sozialarbeit (Nothilfe und Fürsorge) -> Erwachsene 
- materielle Armut 

Sozialpädagogik (Erziehung und Bildung) -> Kinder/Jugendliche 
- sittliche Armut (Verwahrlosung) 
Q:
Wer war Niklas Luhmann? 
A:
- Soziologe (Makrosoziologie) 
- lebte von 1929-1998
- Entwicklung des Erklärmodells von verschiedenen Hilfeformen in den unterschiedlichen Gesellschaftstypen der Geschichte 
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Q:
Reziprozität
A:
Möglichkeit des Austausches 

Gegenseitigkeit oder Wechselbezüglichkeit 

Grundprinzip des menschlichen Handelns 
Q:
Unmittelbare Reziprozität 
A:
Gegenseitiger Austausch in einem einzigen Austauschprozess

1. Voraussetzung: Wert und Gegenwert lassen sich klar bestimmen
2. Voraussetzung: Beteiligte müssen über die notwendigen Ressourcen verfügen 

Nachteil: nicht geeignet für Notsituationen 

War in der hochkultivierten Kultur die dominate Hilfeform

Beispiel: Autofahrt mit dem Taxi gegen Bezahlung
Q:
Aufgeschobene Reziprozität 
A:
Wechselseitiger Austausch eingebettet in verlässliche Beziehungen 

Voraussetzung: Vertrauen in die Dauerhaftigkeit der Beziehungen 
“eine Hand wäscht die andere“-Mentalität

Nachteil: funktioniert nicht gesamt gesellschaftlich wegen fehlender Beziehungen 

Archaische Gesellschaften 
Heute: Familien- und Nachbarschaftshilfe 

Q:
Generalisierte Reziprozität
A:
Austausch in Gemeinschaft, nicht innerhalb einzelner Beziehungen 

Voraussetzung: moralische oder gesetzliche Norm, dass Gesellschaft gegenseitig Hilfe braucht 

Moderne Gesellschaft

-> Beitrag der Krankenkassen 
Q:
Hochkultivierte Gesellschaften 
A:
- zunehmende soziale Differenzierung (Adel, Klerus, Handwerker, Bauern) -> Notlagen und Ressourcen unterscheiden sich 
- Politische Herrschaft zur Strukturierung des sozialen Gefüges 
- Politische Herrschaft und Auftrag von Hilfe wird über Religion legitimiert
- Kaum wechselseitige Hilfe: Oberschicht hatte keine Not / andere Nöten in den einzelnen Schichten 
- Leistungen werden durch Verträge geregelt (Leibeigenschaft) 
- Wohltätigkeit wird über Moral geregelt (Almosen)
- Wohltätigkeit wird öffentlich -> Almosen als Standespflicht, Statussymbol, Freikaufen von Sünden (-> ähnliches Prinzip im Mittelalter war Schutz und Rechtssprechung: Adel und König) 

Problem: Hilfe bleibt zufällig (Bauern waren abhängig von dem Adel und deren wirtschaftliche Situation)

-> Unmittelbare Reziprozität 
-> Heute: Tafeln 
Q:
Moderne Gesellschaften 
A:
- Funktional differenzierte Gesellschaft: Systeme und deren Institutionen übernehmen Funktionen für die Gesellschaft
- Entscheidung über Hilfen wird über Programme (Gesetze) nach festen Kriterien getroffen
- Hilfe wird erwartbar
- Professionalisierung der Helfenden 

-> generalisierte Reziprozität 
Q:
Soziologische Grundannahmen zur Hilfe
A:
1. Hilfe ist ein Beitrag zur Befriedigung der Bedürfnisse eines anderen Menschen
2. Hilfe wird durch Strukturen wechselseitiger Erwartungen definiert und gesteuert 
SA - Geschichte

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