Sozialpolitik at Fachhochschule Dresden

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Welche Bedeutung und Leistung hat das Konzept der lokalen Bildungslandschaft für die Soziale Arbeit?

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Beschreiben Sie ein ausgewähltes Bildungssystem. Gehen Sie dabei auf nachfolgende Aspekte ein: Allgemeine Besonderheiten der Bildungspolitik des Landes, Schulpflicht, Verweildauer, Elementar-, Primar-, Sekundar-, Tertiär-und Quartärbereich.

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Was besagt die Humankapitaltheorie, welche Bedeutung hat diese für das Bildungswesen und welche kritischen Aspekte lassen sich dabei betrachten?
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Nennen Sie fünf ökonomische Grundthesen nach N. Gregory Mankiw über die Funktionsweise von Volkswirtschaften.

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Was bedeutet Sozialwirtschaft? Was ist „soziales“ Wirtschaften? Nennen Sie drei wesentliche Aspekte, durch welche sich die Sozialwirtschaft von anderen Sektoren der Gesellschaft (z.B. öffentlicher Hand und Privatwirtschaft) abgegrenzen lässt? Welche Sach- und Formalziele können soziale Einrichtungen verfolgen?

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Diskutieren Sie die These: „Die Sozialwirtschaft ist im Ganzen eine Bedarfswirtschaft.“ (Wendt, 2013, S. 13)

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Erläutern Sie das tripolare Spannungsfeld der Bildungsökonomie.
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Was ist bzw. beinhaltet das Bildungsbudget?

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Was versteht man unter der Bildungsrendite und welche Formen lassen sich unterscheiden?

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Welche Bedeutung hat der Sozialstaat für die Soziale Arbeit?

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Was ist die Ungleichheit der Bildungschancen?

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Warum sollte sich die Soziale Arbeit mit Bildungspolitik beschäftigen?

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Sozialpolitik

Welche Bedeutung und Leistung hat das Konzept der lokalen Bildungslandschaft für die Soziale Arbeit?

  • Konzept der Lokalen Bildungslandschaften eine der zentralen bildungspolitischen Reaktionen auf den „PISA-Schock“
  • Lokale Bildungslandschaften = langfristig angelegte Netzwerke, die auf ein gemeinsames Handeln von formalen und non-formalen Bildungsorten sowie informellen Lernwelten abzielen
  • im Fokus steht das lernende Subjekt
  • Bildung soll ganzheitlich betrachtet und in einem kommunalen bzw. sozialräumlichen Kontext zwischen den vielfältigen Akteuren abgestimmt werden
  • Ziel: Kindern und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen für ihr Aufwachsen und ihr Lernen zu bieten | Stärkung der Chancengerechtigkeit
  • Begriff „Lokale Bildungslandschaft“ eine Art Containerbegriff


  • Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels
  • Sicherung der Kommune als Wirtschaftsstandort sowie Ihrer Attraktivität als Wohnort
  • Abbau struktureller Bildungsbenachteilungen
  • Infrastruktureller Ganztagesschulabbau

Sozialpolitik

Beschreiben Sie ein ausgewähltes Bildungssystem. Gehen Sie dabei auf nachfolgende Aspekte ein: Allgemeine Besonderheiten der Bildungspolitik des Landes, Schulpflicht, Verweildauer, Elementar-, Primar-, Sekundar-, Tertiär-und Quartärbereich.

Finnland


Allgemein:

  • Schulpflicht: 7-17 J.
  • einheitliche 9jährige Gesamtschule
  • Primär / Sek I = Ganztagsschule


Elementarbereich

  • Kita (U6) mit kostenloser Vorschule oder Tagespflege
  • Verbindung mit Grundschule


Primarbereich

  • Gesamtschule kostenlos
  • 1-6 (Unter-) und 7-9 (Oberstufe)


Sekundarbereich I

  • Abschlussprüfung 9. Klasse
  • Leistungsmessung definiert die Schule
  • 10. Klasse freiwillig


Sekundarbereich II

  • Allgemeinbildung: Reifeprüfung
  • Beruflich: berufsbildend in Fachrichtungen mit HZB oder Lehre im dualen System
  • Abendschulen


Tertiärbereich

  • Universitäten
  • Fachhochschule
  • Zugang: Abitur, abgeschlossene mittlere Schulbildung (FH)
  • Studienbeitrag


Quartiärbereich

  • Betriebli. Weiterbl., Fernstudien, Sommer-Universitäten
  • Berufsbildende Kurse

Sozialpolitik

Was besagt die Humankapitaltheorie, welche Bedeutung hat diese für das Bildungswesen und welche kritischen Aspekte lassen sich dabei betrachten?

Humankapital ist …

  • allgemein: der ökonomische Wert der Gesamtheit der individuellen Dispositionen (Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen, Erfahrungen), die auf Arbeitsmarkt verwertbar sind (Keeley 2008, 32)
  • OECD (2002, 133): „Kenntnisse, Fähigkeiten, Kompetenzen und Eigenschaften einer Person, durch die sie persönliches, soziales und wirtschaftliches Wohlergehen erreichen kann.“


  • Ziel: Versuch der Beschreibung und Erklärung unterschiedlicher Dimensionen individuelle Leistungsfähigkeit


  • Bedeutung:
    • Finanzierung von Bildung stellt eine monetäre Investition in Humankapital dar
    • diese Investition erhöht die „Bildungsrendite“ einer Person, also des durchschnittlichen Einkommens im Erwerbsleben


  • Anwendungsmöglichkeiten:
    • Unterricht als Wirtschaftsgut = Bildungsleistungen durch Lehr- und Stundenpläne
    • Effizienzanalyse für Bildungseinrichtung = relativer Vergleich von Institutionen
    • Kosten-Wirksamkeitsanalyse = Erreichung bildungsspezifischer Zielsetzungen


  • Kritik:
    • das Einkommensniveau spiegelt nicht zwingend die individuelle Produktivität wider
    • Löhne und Gehälter sind vielmehr durch institutionelle Strukturen und Bedingungen der Arbeitsmärkte determiniert

Sozialpolitik

Nennen Sie fünf ökonomische Grundthesen nach N. Gregory Mankiw über die Funktionsweise von Volkswirtschaften.

  • Die Kosten eines Gutes bestehen in dem, was man für den Erwerb des Gutes aufgibt
  • Rational entscheidende Leute denken in Grenzbegriffen
  • Die Menschen reagieren auf Anreize
  • Durch Handel kann es jedem besser gehen.
  • Der Lebensstandard eines Landes hängt von der Fähigkeit ab, Waren und Dienstleistungen herzustellen
  • Die Preise steigen, wenn zu viel Geld im Umlauf gesetzt wird

Sozialpolitik

Was bedeutet Sozialwirtschaft? Was ist „soziales“ Wirtschaften? Nennen Sie drei wesentliche Aspekte, durch welche sich die Sozialwirtschaft von anderen Sektoren der Gesellschaft (z.B. öffentlicher Hand und Privatwirtschaft) abgegrenzen lässt? Welche Sach- und Formalziele können soziale Einrichtungen verfolgen?
  • Definition Sozialwirtschaft: Anbieter sozialer & gesundheitsbezogener
    Dienstleistungen, zu denen Non-Profit-Organisationen (3. Sektor) und
    privatwirtschaftliche Einrichtungen (z.B. freie Träger) gehören (Kramer 2006, 4)
  • Wirtschaften = Treffen von Entscheidungen vor dem Hintergrund knapper Ressourcen mit Ziel, definierte Sach- und Formalziele zu erreichen:
    • Sachziele sozialwirtschaftlichen Handelns: z.B. Versorgung, Betreuung,
      Beratung, Pflege von Menschen nach gesetzlichem Auftrag/ Satzung)
    • Formalziele: z.B. Erwirtschaftung positiven Betriebsergebnisses
  • Rechtsformen: Wohlfahrtseinrichtung kann öffentlich, privatrechtlich, gemeinnützig
    sein (aber nicht konsekutiv)

Sozialpolitik

Diskutieren Sie die These: „Die Sozialwirtschaft ist im Ganzen eine Bedarfswirtschaft.“ (Wendt, 2013, S. 13)

Bedarfswirtschaft:

Produktionsziel weitegehend die Selbstversorgung

Sozialpolitik

Erläutern Sie das tripolare Spannungsfeld der Bildungsökonomie.

… beschäftigt sich mit den ökonomischen Bedingungen und Voraussetzungen des
Bildungswesens im Tripolaren Spannungsfeld zwischen:


  • Bildung: Oberbegriff für einen Vielzahl an Konzepten, Theorien und Ansätzen,
    z.B. Entwicklung der Persönlichkeit, Erwerb von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten,
    (in-)formelles Lernen, …
  • Politik: Gestaltung, Durchsetzung und Umsetzung von bildungsbezogenen Zielen sowie
    Allokation von Ressourcen im Bildungswesen
  • Ökonomie: Bildung als „Motor“ der Volkswirtschaft, knappe Güter vs. Befriedigung von
    Bedürfnissen, Wirkungsorientierung

Sozialpolitik

Was ist bzw. beinhaltet das Bildungsbudget?

= Summe an Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Kommunen sowie privaten Haushalte, Unternehmen und Bildungsträgern:

  • Ausgaben für den Bildungsprozess (Bildungsausgaben 1. Grades)
  • Ausgaben für den Lebensunterhalt der Bildungsteilnehmer (Bildungsausgaben 2.Grades).

Sozialpolitik

Was versteht man unter der Bildungsrendite und welche Formen lassen sich unterscheiden?

Bildungsrendite = monetärer Ertrag einer Bildungsinvestition

  • private = der (prozentuale) Zuwachs am Arbeitseinkommen, der im Sinne eines „kausalen Effektes“ durch eine zusätzliche Bildungsmaßnahme bewirkt wird (z.B.Lebensnettoeinkommen).
  • fiskalische = Summe der (künftigen) Steuermehreinnahmen, die durch zusätzliche Bildungsinvestitionen generiert wird
  • soziale = Kosten und Erträge von Bildung, die der Gesellschaft entstehen (z.B. volkswirtschaftliche Rechnung plus individuelle Kosten und Erträge plus Einbeziehung externer, nicht-monetärer Effekte)

Ammermüller & Dohmen (2004); Wößmann & Piopiunik (2009)


Zusammenhang Bildungsrendite und Humankapital:

  • Bildungsrendite sinkt bei Personen mit längeren Bildungszeiten
    • im Erwerbsleben potentiell höhere Bildungsrendite (höhere Humankapital – höheres Einkommen)

Sozialpolitik

Welche Bedeutung hat der Sozialstaat für die Soziale Arbeit?

  • Zusammenarbeit zwischen Adressat*innen und Fachkräften immer im Rahmen des
    Sozialstaats und dessen Sozialpolitik
  • zentrale Aufgabe des Sozialstaates ist die Sicherung eines menschenwürdigen Daseins
  • Soziale Arbeit erfüllt was der Staat beauftragt
  • Übertragung der Verpflichtung staatlicher Gewalt zum Schutz und zur Gewährung der Menschenwürde und der Menschenrechte
  • handelt im Auftrag ihrer Adressat*innen --> Grundrechtssubjekte
  • Menschenwürde und Menschenrechte fundamentale Aspekte der Beziehung zwischen Adressat*innen und sozialen Diensten --> Rechte zu achten, zu stützen, zu schützen, Grundrechte zu verteidigen


Triplemandat“ der Sozialen Arbeit (als theoretisches Konstrukt) --> dreifaches Beauftragungsverhältnis

  • Beauftragung durch den Staat bzw. die Gesellschaft (insbesondere rechtlicher Handlungsrahmen, Finanzierungsgrundsätze);
  • Beauftragung durch den „Klienten“ (Bedürfnisorientierung, Lebensweltorientierung);
  • „Beauftragung“ durch professionseigene Werte (Selbstverpflichtung)


Man muss eine Stellung beziehen zu Staat und Adressat --> Dilemma

Soziale Arbeit muss den Staat kritisieren wegen Adressat, wurde aber von diesem beauftragt, dilemma

Sozialpolitik

Was ist die Ungleichheit der Bildungschancen?

  • Bildungsabschlüsse zentrale Ressource für Lebenschancen
  • Ungleichheit im Bildungssystem --> Chancenungleichheiten
  • Bildungsungleichheit = Bildungserfolg aufgrund sozialer Aspekte (z.B. soziale oder ethnische Herkunft) ungleich verteilt | Kritik nicht an Ungleichheit in den erreichten Bildungsabschlüssen, sondern am ungleichen Zugang zu diesen
  • Bildungsarmut = Bildungsniveau, das nicht ausreicht, um eine gleichberechtigte Teilhabe am Gemeinwesen (z.B. Arbeitsmarkt, kulturelles Leben) sicherzustellen
  • Bildungsungleichheiten in Deutschland gravierend | keine neue Einsicht – lediglich weitgehend verdrängt und vergessen
  • Ursachengefüge schichttypischer Bildungsungleichheit hoch komplex und bisher nur bruchstückhaft erforscht | keine kohärente Theorie


Sozialpolitik

Warum sollte sich die Soziale Arbeit mit Bildungspolitik beschäftigen?

Weil Soziale Aspekte nicht verantwortlich für eine unzureichende Bildung und damit verbunden einer Chancenungleichheit sein sollte. 


zentrale Ursachenkomplexe:

  • ungleiche Lernmilieus in Familie und Schule
  • Schulleistungen
  • leistungsunabhängiger sozialer Filter
  • institutionelle Barrieren
  • frühe Trennung der Schüler im mehrgliedrigen Schulsystem

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